Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Deutsche Bundesstiftung Umwelt Wir fördern Ideen, die Umwelt schützen, Natur bewahren und nachhaltiges Handeln stärken. Sie fördert innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz.

Ob Forschung, Technik oder Innovation - wir unterstützen Menschen und Unternehmen, die etwas bewegen wollen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ist eine der größten Stiftungen in Europa.

80 Prozent weniger Energieverbrauch und nur noch sieben statt 60 Minuten Prozesszeit: Eine neue Plasmatechnik könnte die...
18/06/2026

80 Prozent weniger Energieverbrauch und nur noch sieben statt 60 Minuten Prozesszeit: Eine neue Plasmatechnik könnte die Herstellung von Carbonfasern grundlegend verändern.
Carbonfasern sind Schlüsselmaterialien für Leichtbau, Mobilität und Energietechnik. Ihre Produktion gilt jedoch als besonders energieintensiv.

Genau hier setzt ein der FH Aachen University of Applied Sciences an. Forschende haben eine GHz-Plasmatechnologie entwickelt. Das bedeutet in der Praxis: Statt Carbonfasern stundenlang in riesigen Öfen zu erhitzen, werden sie mit einem durch Mikrowellen erzeugten Plasma gezielt und deutlich effizienter behandelt. Dadurch sinken Energieverbrauch, Produktionszeit und Kosten erheblich. Das Potenzial: ressourcenschonendere Produktionsverfahren, geringere CO₂-Emissionen und neue Perspektiven für den industriellen Leichtbau.

Wie die Technologie funktioniert und welches Potenzial sie für die industrielle Anwendung bietet, erfährst Du im Artikel auf Informationsdienst Wissenschaft - idw.
Mehr Info im Beitrag:

Carbon ist als Werkstoff für Fahrradrahmen, Fahrzeugteile oder Schutzbekleidung bekannt. Das Material vereint leichtes Gewicht mit enormer Belastbarkeit, dementsprechend steigt die Nachfrage. Kohlenstofffasern herzustellen ist jedoch mit einem hohen Energieverbrauch und Zeitaufwand verbunden, was e...

Rekordwert! Erstmals hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ein Stiftungskapital von drei Milliarden Euro erreicht. „Die...
17/06/2026

Rekordwert! Erstmals hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ein Stiftungskapital von drei Milliarden Euro erreicht. „Die Zahlen zeigen: Die Stiftung hat gut und verantwortlich gewirtschaftet“, so DBU-Chef Alexander Bonde zur Bilanz 2025.

Auch die Fördersumme in Höhe von 57,6 Millionen Euro bedeutet im Vergleich zum Vorjahr (52,9 Millionen Euro) eine deutliche Steigerung. Seit Gründung der DBU 1990 sind rund 2,2 Milliarden Euro in mehr als 11.500 innovative Umweltprojekte geflossen – vor allem an mittelständische Unternehmen und Start-ups.
Darüber hinaus hat die DBU mit der Zustiftung von 400 Millionen Euro durch den Bund für das neue Förderthema „Meeresnaturschutz“ 2026 das jährlich angestrebte Fördervolumen um zehn Millionen Euro auf 60 bis 70 Millionen Euro gesteigert.

Laut DBU-Finanzchef Michael Dittrich hat die Stiftung ihre Erträge im vergangenen Jahr erneut deutlich gesteigert. Sie hat etwa 129 Millionen Euro aus ihrer Vermögensverwaltung erzielt, weit mehr als noch im Vorjahr mit rund 106 Millionen Euro. „Dazu beigetragen haben neben dem durch die Zustiftung höheren Kapital auch die Aktien, die sich 2025 positiv entwickelt haben“, so Dittrich. Insgesamt seien die Kapitalmärkte angesichts zahlreicher geopolitischer Konflikte und Krisenherde erstaunlich stabil. Mehr zu unseren Finanzen findet ihr im Jahresbericht unter: https://www.dbu.de/news/dbu-stiftungskapital-erstmals-drei-milliarden-euro/

Die Wärmewende gelingt nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort.Wie wichtig Bürgerbeteiligung für den Erfolg kommunaler Tr...
16/06/2026

Die Wärmewende gelingt nur gemeinsam mit den Menschen vor Ort.
Wie wichtig Bürgerbeteiligung für den Erfolg kommunaler Transformationsprozesse ist, zeigt die Klimakommune Saerbeck seit Jahren eindrucksvoll. Das dort entwickelte Modell gilt inzwischen bundesweit als beispielhaft.
Genau an diese Erfahrungen knüpft ein an. Ziel ist es, das in Saerbeck gesammelte Wissen für kleinere Kommunen nutzbar zu machen – praxisnah, verständlich und direkt anwendbar.
Wie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Saerbeck funktioniert hat, welche Formate besonders erfolgreich waren und warum Vertrauen ein entscheidender Faktor für die Wärmewende ist, beleuchtet ein aktueller Beitrag der Klimakommune Saerbeck.
Zum Artikel: https://www.klimakommune-saerbeck.de/Aktuelles.htm/Aktuelles/Lokales-Wissen-nutzen-Vertrauen-aufbauen-Buergerbeteiligung-in-der-Klimakommune-Saerbeck-gilt-als-beispielhaft.html

Wie treffen wir nachhaltige Entscheidungen im Alltag – und welche Rolle kann smarte Technik dabei spielen? Genau dieser ...
12/06/2026

Wie treffen wir nachhaltige Entscheidungen im Alltag – und welche Rolle kann smarte Technik dabei spielen?

Genau dieser Frage geht das „Smarte Technik braucht kluge Köpfe“ der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) nach.

In einem interaktiven MINT-Planspiel schlüpfen Jugendliche ab 14 Jahren in verschiedene Rollen rund um ein vernetztes Smart Home. Dabei beschäftigen sie sich mit Themen wie Energieverbrauch, Mikroplastik, Müllvermeidung und Datenströmen – und lernen, wie komplex Nachhaltigkeitsentscheidungen im Alltag sein können.

Die Main-Post berichtet jetzt über den Projektstart in Würzburg und zeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung und MINT-Kompetenzen praxisnah zusammengebracht werden können.

Den Artikel findest Du hier: https://www.mainpost.de/wuerzburg/stadtwuerzburg/wuerzburg-mint-planspiel-smarte-technik-braucht-kluge-koepfe-114274771

11/06/2026

Kids mit guten Ideen gegen Hitze☀️: Warum begrünte Städte nicht nur schöner sind, sondern auch besser fürs Klima, lernen in Köln schon die Kleinsten.
Graue Dächer und Fassaden, versiegelte Parkplätze und Straßen prägen Kölns Stadtbild. Gerade im Sommer heizen sich die Flächen auf und die extremen Temperaturen machen vielen Menschen Probleme. Doch mitten in der Stadt Köln beschäftigen sich schon Vorschulkinder mit der Frage, wie Städte künftig lebenswerter werden können.
Die Fröbelbande am Klingelpützpark ist bundesweit die erste Kita, die das neue Bildungsprojekt „Vier Freunde und die grüne Stadt von morgen" im Alltag testet.
Entwickelt wurde es im mit dem Bundesverband Gebäudegrün e. V. - BuGG. Ziel ist es, bereits Kindern das Thema Klimaanpassung spielerisch näherzubringen.
Was die Kids der Fröbelbande für Ideen haben, das erfahrt ihr im WDR-Beitrag passend zum Hitzeaktionstag. Film ab 🎬:
https://www1.wdr.de/nrw/koeln/klimawandel-koeln-kita-begruenung-100.html

Wie sieht die Baustelle der Zukunft aus?Am Holz-Lehmbau Campus Berlin (HLCB) wird erprobt, wie ressourcenschonendes Baue...
10/06/2026

Wie sieht die Baustelle der Zukunft aus?

Am Holz-Lehmbau Campus Berlin (HLCB) wird erprobt, wie ressourcenschonendes Bauen im Reallabor funktionieren kann: mit regionalen Bau- und Rohstoffen, kurzen Transportwegen und dem Recycling von Bestandsmaterialien.

Der aktuelle Beitrag der Deutschen BauZeitschrift (DBZ) [-deutsche-bauzeitschrift] zeigt, warum nachhaltiges Bauen nicht erst beim fertigen Gebäude beginnt, sondern bereits auf der Baustelle selbst.

Den lesenswerten Beitrag der DBZ zum findet Ihr hier:
https://www.dbz.de/artikel/transformation-der-baustelle-4388742.html

Was haben Papierfischchen, der Australische Teppichkäfer und die Klimakrise gemeinsam? Sie stellen Museen und Archive vo...
09/06/2026

Was haben Papierfischchen, der Australische Teppichkäfer und die Klimakrise gemeinsam? Sie stellen Museen und Archive vor neue Herausforderungen.

Denn steigende Temperaturen und veränderte Feuchtigkeitsbedingungen begünstigen zunehmend die Vermehrung invasiver Schädlinge. Sie können historische Dokumente, Sammlungen und sogar die Bausubstanz von Museen und Archiven beschädigen.

Das Naturhistorisches Museum Wien nimmt diese Entwicklung zum Anlass und untersucht die Verbreitung dieser bislang wenig erforschten Arten. Im Rahmen eines |s sollen dann nachhaltige Schutzmaßnahmen entwickelt werden. Diese sollen möglichst ohne den Einsatz giftiger Chemikalien greifen.

Ziele des Projekts:
▪️ Datenlücken schließen: An über 110 Standorten wird die Verbreitung der Schädlinge erfasst, um Risiken besser einschätzen und Entwicklungen vorhersagen zu können.
▪️ Nachhaltig vorbeugen: Ein frei verfügbarer Leitfaden soll zeigen, wie Museen und Archive Schädlinge durch geeignete Klima- und Gebäudemaßnahmen wirksam eindämmen können.
▪️ Wissen nutzbar machen: Einige der Erkenntnisse könnten künftig auch für private Haushalte relevant sein – denn insbesondere Papierfischchen breiten sich zunehmend aus.

Mehr dazu auch unter: https://www.dbu.de/news/australischer-teppichkaefer-und-papierfischchen-gefahr-fuer-museen/

Heute ist Welttag des Meeres! Ein Anlass, der uns daran erinnert, wie kostbar unsere marinen Ökosysteme sind – direkt vo...
08/06/2026

Heute ist Welttag des Meeres! Ein Anlass, der uns daran erinnert, wie kostbar unsere marinen Ökosysteme sind – direkt vor unserer Haustür.

🪸Deutsche Ostseeküsten sind echte Multitalente: Sie sind Lebensraum für eine Vielzahl einzigartiger Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen, schützen vor Hochwasser, speichern CO2 und sind Nahrungslieferant und Erholungsraum für uns Menschen. Aber Küstenlebensräume verändern sich durch Störungen wie steigende Meeresspiegel, Nährstoffbelastungen oder Übernutzung drastisch. Die Folge: Beeinträchtigung und Verdrängung von küstenbewohnenden Organismen.

Das „Kieselalgen der Ostsee“ setzt genau hier an. Ziel ist es, eine Referenzdatenbank für benthische Kieselalgen aufzubauen – die es so noch nie für eine Mikroalgengruppe gab- und modernste Monitoring-Verfahren zur Biodiversität zu erproben. Denn bislang fehlen umfassende Arteninventare dieser Mikroalgen in der deutschen Ostsee.

Doch was macht die kleinen Meeresbewohnenden so wichtig?
Sie... ..leisten bis zu 30 Prozent der Photosynthese in Küstenökosystemen...stabilisieren Sedimente. ..reagieren besonders empfindlich gegenüber Umweltveränderungen durch glasartige Zellwände...sind Nahrungsquelle für wirbellose Tiere. ..eignen sich als qualifizierte Bioindikatoren, z.B. für Erwärmung, Überflutung und Schleppnetzfischerei.

Leiter des Projekts ist Professor Ulf Karsten vom Institut für Biowissenschaften an der Universität Rostock. Beteiligt ist außerdem Universität Duisburg-Essen sowie Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin.

Es werden modernste Forschungsmethoden kombiniert: mikroskopische Techniken, molekulare Ansätze sowie KI-basierte und digitale Bildanalysen.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem eDNA-Metabarcoding. Diese Methode nutzt Spuren von Erbmaterial (eDNA = environmental DNA) in der Umwelt, die Lebewesen durch Ausscheidungen oder über die Körperoberfläche im Lebensraum hinterlassen haben. So können sogar invasive und neue Kieselalgen-Spezies identifiziert werden – eine wichtige Grundlage für zukünftiges Biodiversitätsmonitoring.

Mehr zum Projekt lest ihr hier 👉 https://www.uni-rostock.de/universitaet/kommunikation-und-aktuelles/medieninformationen/detailansicht/n/winzig-aber-wichtig-neues-forschungskonsortium-unter-rostocker-leitung-untersucht-glaesernere-mikroalgen-an-der-ostseekueste-275061/

Adresse

An Der Bornau 2
Osnabrück
49090

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 13:00

Telefon

+4954196330

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Deutsche Bundesstiftung Umwelt erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen