24/04/2026
Reisetagebuch, Tag 2:
Leider konnte ich (Josefine) nicht täglich berichten, da das Programm so gut gefüllt war, das die Abende immer erst gegen Mitternacht endeten. 🙈Deshalb kommen jetzt nachträglich unsere Berichte 🙂
Der erste Exkursionstag startete am Nachmittag mit einem gemeinsamen Treffen aller 50 Teilnehmer in der Lobby des Hotels. Mit dabei waren Regionalmanager aus ganz Deutschland, aber auch Österreich sowie Vertreter der 5 luxemburgischen LEADER-Regionen. Die Begrüßung nahm Frau Francoise Bonert vom Ministerum für Landwirtschaft, Ernährung und Weinbau Luxemburg vor.
In der LEADER-Familie wird man schnell bekannt untereinander und so gab es einen regen Austausch über Herkunft und Besonderheiten zwischen den Teilnehmern.
Die erste Station führte uns zur Baustelle eines geplanten MobilitätsHubs in Merzkirchen. Geplant ist ein multimodaler Pendlerparkplatz mit Schaffung einer Busverbindung nach Luxemburg, da tagtäglich tausende Menschen aus Belgien, Frankreich und Deutschland nach Luxemburg ein- und auspendeln, um dort zu arbeiten. Das führt regelmäßig zu enormen Staus. Mit einem Parkplatz mit Ladestationen für Auto und Rad soll dem Abhilfe geschaffen werden. 🔌 Wir drücken die Daumen, dass das funktioniert. 🍀
Station 2 führte uns zum Bürgerhaus Kanzem, einem Bürgersaal. der ehrenamtlich geführt wird und eine Vinothek 🍷 mit Weinen regionaler Winzer sowie eine Bibliothek 📖 beherbergt. Dort wurde uns auch die erste und bisher einzige transnationale LEADER-Entwicklungsstrategie vorgestellt. Hier arbeiten 2 Regionen (Miselerland, LUX und Moselfranken, DE) eng an Projekten zusammen - und das erfolgreich.
Station 3 führte weiter nach Oberbillig zum INTERREG-Projekt "AquaPilot". Wir konnten die solarbetriebene, elektrische Moselfähre beobachten. ⚓️ Die Fähre verbindet Oberbillig (DE) und Wasserbillig (L) und gleitet fast geräuschlos durchs Wasser und zeigt, dass E-Mobilität nicht immer nur auf Rädern stattfinden muss.
Den Abend ließen wir mit einem traditionellen luxemburgischen Abendessen in einem gemütlichen Restaurant ausklingen. Hier konnten wir uns ausgiebig austauschen und stellten fest, dass die ländlichen Regionen vor vielfältigen, aber oft gleichen Herausforderungen stehen, die mit Hilfe von europäischen und nationalen Förderprogrammen auf vielfältigste Weise unterstützt werden können.
Was für ein erlebnisreicher erster Tag!