Unter dem Titel "Dressing Difference: Kulturanalytische Perspektiven auf Kleidungspraktiken und -normen" nähern sich zwölf Studierende des interdisziplinären Masterstudiengangs Kulturanalysen an die Re_produktion von Differenzen mit und durch Dress. Dabei orientieren sich die facettenreichen Studien an folgenden Fragen: Wie werden Differenzen mit und durch Dress re_produziert? Wie werden im Dress
Differenzen vermittelt? Und welche Möglichkeiten der Infragestellung und Verschiebung gesellschaftlicher Verhältnisse ergeben sich daraus? Die Ergebnisse werden bei einer Tagung präsentiert, die am 19./20. Februar 2015 stattfinden wird. Das Forschungsprojekt findet im Rahmen eines Studienmoduls in Begleitung von Dr. des. Lüder Tietz statt. Die Unterprojekte der zwölf Studierenden sind:
- Konstruktionen eines „Hipster“-Typs im medialen Diskurs
- Bekleidungspraktiken und gesellschaftliche Aushandlungen im Iran im Web 2.0 am Beispiel
- Un******ng Avatars: (Re-)Produktion und Unterwanderung von Differenzen in der Avatargestaltung von Skyrim
- : (Re-)Produktion und ästhetisierte Inszenierung von Männlichkeit(en) in zeitgenössischen Rennradkulturen
- Der Kanzlerin neue Kleider: Behandlung Angela Merkels Kleider in den Medien
- Porno-Dress am Beispiel Analprolaps: Wie different kann und muss der Dress von Pornodarsteller_innen sein, um konsumiert zu werden?
- vestimentäre Inszenierungen von Claudia Roth
- Phänomen Drag King - Welche vestimentären Strategien werden im Rahmen von Drag King-Workshops sichtbar, um Männlichkeit(en) herzustellen?
- Dress und transnationale Identitäten
- Anforderungen/Erwartungen an Trans*männlichkeiten in queeren Räumen
- Dresspraktiken des Fachschaftsrates Philosophie Oldenburg
- "Disabilty Fashion" Zusammenhänge zwischen Dress-Gender-Disability
Für Studierende können durch Teilnahme KP erworben werden. Weitere Infos bald hier!