November 1971 trafen sich über 30 Herren aus Oldenburg, unter anderem auch Mitglieder des damaligen örtlichen BSW-Vorstandes, in der Oldenburger „Meisterklause“, um dort die Gründungsversammlung der Freizeitgruppe BSW Modelleisenbahnclub Oldenburg abzuhalten. Dieser Club setzte sich das Ziel, eine eigene Modellbahnanlage zu erstellen und zu betreiben. An diesem Abend wurden nicht nur Vorstand, Kas
sierer, Bauleiter und Rechnungsprüfer gewählt, sondern es wurde auch eine Clubsatzung erarbeitet und mit dem 19.11.1971 in Kraft gesetzt. Der offizielle Clubname lautete ab diesem Tag:
BSW Freizeitgruppe – Modelleisenbahnclub Oldenburg (MECO). Im Rahmen der Umstrukturierung der Deutschen Bundesbahn zur DB-AG wurde die
BSW Freizeitgruppe umbenannt in
Stiftung BSW Modelleisenbahnclub Oldenburg
Heute verfügt der Club über 22 Mitglieder, von denen über die Hälfte aktiv an der Anlagengestaltung und auch der Durchführung der Schautage im Advent mitwirkt. Weitere Informationen zur Geschichte, viele Bilder und Hintergrundinformationen unter http://www.mec-oldenburg.de/
Unsere Anlage
Ein deutsches Mittelgebirge ohne konkretes Vorbild ist unser Anlagenthema. Es verkehren bis zu 50 Personen- und Güterzüge nach möglichst vorbildgetreuen Wagenreihungen. Fernzüge wie „Rheingold“, „Blauer Enzian“ oder auch der ICE 1 können auf der Anlage bewundert werden. Weitere Blickfänge sind aber auch die teilweise über fünf Meter langen Güterzüge. Auch internationale Züge finden auf unserer Anlage ihren Platz. Auf einer Anlagenfläche von etwa 40 m² wurden ungefähr 800 m Gleise und 240 Weichen verlegt. Drei Bahnhöfe sind im sichtbaren Bereich errichtet worden, dazu kommen noch sechs Abstellgruppen - sogenannte Schattenbahnhöfe - „unter der Erde“. Im Mittelpunkt des Bahnbetriebswerks mit seinem 19-ständigen Lokschuppen steht eine 25 m Drehscheibe. Neu hinzugekommen ist die kurze Straßenbahnstrecke vom Bahnhof durch die Stadt, die auch in diesem Anlagenteil für Betrieb sorgt. Die Steuerung der gesamten Anlage, die in Zweileiter-Gleichstrom betrieben wird, erfolgt über ein elektronisches Bildschirmstellwerk mit insgesamt drei Bildschirmen. Die von der Firma Gahler und Ringstmeier entwickelte Software ermöglicht einen vorbildgetreuen Blockbetrieb auch ohne den Einsatz von Digitaldecodern. Damit wird ein freizügiger Einsatz von clubeigenen und mitgliedereigenen analogen Triebfahrzeugen gewährleistet.