Oldenburgische Museumsgesellschaft e.V.

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Oldenburgische Museumsgesellschaft e.V. Die Oldenburgische Museumsgesellschaft e.V. fördert seit 1909 das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg i.O..

Am 9. Oktober 2026 lud die Oldenburgische Museumsgesellschaft herzlich die Besucher dazu ein, im Foyer des Schloss-Saale...
12/10/2026

Am 9. Oktober 2026 lud die Oldenburgische Museumsgesellschaft herzlich die Besucher dazu ein, im Foyer des Schloss-Saales auf die wunderbar von Hannes Eckstein kuratierte Ausstellung „Weltbilder im Wandel“ anzustoßen 🥂, die an diesem Abend feierlich eröffnet wurde 🎶.

Dazu ließen es sich einige Mitglieder des Vereinsvorstandes nicht nehmen, die Getränkewünsche der Gäste persönlich zu erfüllen. Auch wenn das Photo von Maren Ullrich noch die Lage vor dem „ großen Ansturm“ zeigt, Fazit war: es hat riesig Spaß gemacht 😀!

Ein großes Dankeschön an alle Museumsbeteiligten, die uns dabei begleitend unterstützt haben 🙏!

Am 8. Oktober 2026 hieß es für uns schon mal bei einem Preview „Vorhang auf“ zur von uns mitgeförderten Ausstellung „Wel...
12/10/2026

Am 8. Oktober 2026 hieß es für uns schon mal bei einem Preview „Vorhang auf“ zur von uns mitgeförderten Ausstellung „Weltbilder im Wandel - Landschaften von Arkadien bis Anthropozän“. Hannes Eckstein, Kurator dieser großartigen Ausstellung, nahm uns im Oldenburger Schloss mit durch Landschaftsdarstellungen der letzten fünf Jahrhunderte, die dazu einladen, über die Welt und wie wir darin leben möchten nachzudenken.

So definiert sich Landschaft nicht nur als Natur, sondern vielmehr als ein gewählter Bildausschnitt, den man durch ein ästhetisch interessiertes Auge betrachten möchte. Während in Arkadien noch alles in Ordnung scheint, greift in Anthropozän zunehmend der Mensch ins Geschehen und die Natur ein. Ganz nach dem frei gewählten Motto der „Philosophin“ Pippi Langstrumpf: „Wir machen uns die Welt, Widdewidde wie sie uns gefällt!“

Gemälde und Zeichnungen aus der hauseigenen Sammlung wie bspw. von J. H. W. Tischbein, Erich Heckel und Gerhard Richter treffen dabei auf zeitgenössische Videoarbeiten und Installationen - u. a. von Viktor Brim, Eline Kersten und Till Langschied, die unseren Rundgang bereicherten. Alle drei Künstler begeisterten uns zum einen durch ihre beeindruckenden Werke, die uns in die Mojave-Wüste der USA, in brennende Schweizer Waldgebiete und auf digital erschaffene Bergwelten entführten. Vor allem aber durch ihre hoch interessanten persönlichen Geschichten zur Werkentstehung und ihre versöhnlichen Ansichten: Auch wenn mancherorts „Müllberge wachsen - Gipfel schmelzen“, können wir als Menschen dazu beitragen, die Welt wieder mit gutem Handeln zu verzaubern!

Ein ganz herzliches Dankeschön für diesen fesselnden Ausstellungsrundgang an Dich, lieber Hannes Eckstein, Viktor Brim, Eline Kersten und Till Langschied. Und an Dich, liebe Anna Heinze, für Deine augenzwinkernde „Geheimniseinweihung“, dass Landschaften zu Beginn Deines Berufsweges nicht unbedingt von Dir favorisiert wurden. Aber wie man sieht, nun glücklicherweise schon 😊!

Am 15. September 2026 machten wir uns mit dem Kunstvermittler Dirk Meyer auf zu einer kurzweiligen Entdeckungstour durch...
17/09/2026

Am 15. September 2026 machten wir uns mit dem Kunstvermittler Dirk Meyer auf zu einer kurzweiligen Entdeckungstour durch die hauseigene Kunstsammlung der LzO „Im Norden“, die 169 Werke von rund 50 Künstlern mit engem Bezug zum Oldenburger Land aufweist. Bevor es zu acht Highlights Auge in Auge davon ging, gaben uns seitens der LzO Melanie Becker und Olaf Meenen einen kurzen Überblick zur Entstehung der LzO-Zentrale in 2009 und das Sammlungskonzept. Dabei erfuhren wir, dass einige Künstler ihre Werke eigens für den damaligen Neubau erschaffen und dabei ganz konkrete Platzierungsvorstellungen damit verbunden hatten. So bspw. Thomas Schütte, der seine über fünf Meter hohe Bronzeplastik des Wünschelrutengängers „Mann im Matsch“ setzkastenartig aufstellen ließ. Der kleine zu ihm aufschauende Teddybär ist übrigens eine Reminiszenz an Schüttes drei Teddybären aus Kindheitstagen.

Begeistert staunten wir über das „Negativ Glacier Kaleidoscope“ von Olafur Eliasson, schlenderten vorbei an Mariella Moslers „Wurmschlössern“, nahmen Platz vor einer Installation von Hermann Pitz, füllten „blinde Flecken“ in der Arbeit von Ludger Gerdes mit unserer eigenen Phantasie bis es dann hoch hinaus in die Vorstandsetage ging.

Dort erwartete uns nochmal ein ganz besonderes Feuerwerk an Farben in dem Werk „Transparencies - seasons“ von Nicola Stäglich. Mystisch ging es mit einem Werk von Michael Ramsauer weiter, bevor unser Rundgang „Im nordischen Paradies“ von Hartmut Neumann endete.

Ein herzliches Dankeschön an Dirk Meyer, Melanie Becker und Olaf Meenen für diesen zeitgenössischen Kunstgenuss mit abschließendem Sonnenuntergang über den Dächern von Oldenburg!

Und wer sich gerne detailliert über die Sammlung informieren möchte, dem empfehlen wir einen Blick auf deren Website:
LzO-im-Norden.de

Am 11. August 2026 waren wir zu Gast in der Geschäftsstelle der Oldenburgischen Landschaft an der Gartenstraße 7 in Olde...
25/08/2026

Am 11. August 2026 waren wir zu Gast in der Geschäftsstelle der Oldenburgischen Landschaft an der Gartenstraße 7 in Oldenburg. Die „Hausherrin“ Dr. Franziska Meifort hieß uns mit einer Einführung über den bunten Aufgabenstrauß ihrer Wirkungsstätte willkommen. Dabei erfuhren wir, dass sich die Oldenburgische Museumsgesellschaft zu den damaligen Gründungsmitgliedern der Oldenburgischen Landschaft zählen darf. Mit Begeisterung ging es dann auf einen Rundgang durch die frisch sanierten Räume der repräsentativen ehemaligen Bürgermeistervilla. Sabrina Kolata stellte uns an Hand vieler historischer Aufnahmen und kurzweiliger Anekdoten die wechselvolle Geschichte dieses mittlerweile über 200 Jahre alten Gebäudes vor. Mit seinem parkähnlichen Grundstück gehörte es zu den Häusern, mit denen Herzog Peter Friedrich Ludwig im Rahmen einer einheitlichen Bebauung seine klassizistische Stadtumgestaltung am Rande des Schlossgartens abrunden wollte. Architektonisch erinnernd an einen italienischen Palazzi wurde es 1824 vermutlich vom Leiter der Herzoglichen Bauabteilung, Carl Slevogt, erbaut. Unter jedem Eigentümer erfuhr das Gebäude stets eine sich behutsam weiterentwickelnde Ansicht an An- und Umbauten sowie neuen Schmuckelementen. Und dies gilt bis heute, wenn man sich die in neuem Glanz erstrahlenden Räumlichkeiten anschaut. Ein herzliches Dankeschön an Dr. Franziska Meifort und Sabrina Kolata für den wunderbaren Blick hinter die historische Fassade. Und zu dem, was es noch an zu bewältigenden Herausforderungen nach dem Wiedereinzug gibt, dazu wünschen wir alles Gute!

Am Dienstag, den 23. Juni 2026, haben wir den hochsommerlichen Temperaturen kurzerhand die kalte Schulter gezeigt – und ...
02/07/2026

Am Dienstag, den 23. Juni 2026, haben wir den hochsommerlichen Temperaturen kurzerhand die kalte Schulter gezeigt – und sind ins angenehm kühle Schlossmuseum geflüchtet. Eine Entscheidung, die sich gleich doppelt gelohnt hat!

Bei einem von Dr. Anna Heinze charmant moderierten Rundgang durch die Ausstellung "Sedimente des Rauschens" durften wir dessen Künstler Juran Landt persönlich kennenlernen. Mit spürbarer Begeisterung nahm er uns mit hinter die Kulissen seines Schaffens und zeigte, wie aus digitalen Eindrücken faszinierende Kunst entsteht. Konzentration zu entwickeln, ist dabei nur ein entscheidender Aspekt bei ihm.

Nicht ohne Grund wurde Juran Landt in diesem Jahr von der Kulturstiftung Öffentliche Oldenburg mit dem renommierten Förderpreis in der Sparte Malerei ausgezeichnet. Der an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg studierende Künstler verbindet in seinen großformatigen Gemälden und Zeichnungen die digitale Welt mit klassischen Bildtraditionen. Bildschirmfenster, App-Icons und Memes treffen auf Alltagsgegenstände und kunsthistorische Bezüge – überraschend, klug und absolut sehenswert. Die Jury überzeugte vor allem seine eigenständige Bildsprache und die spannende Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie Medien, Wahrnehmung und technischer Entwicklung.

Lieber Juran, auch von uns herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Auszeichnung! Für Deinen weiteren künstlerischen Weg wünschen wir Dir viel Erfolg, inspirierende Ideen und natürlich weiterhin so viel Freude an Deiner Arbeit.
Ein herzliches Dankeschön auch an Dich, liebe Anna, und an Dich, lieber Juran, für diesen spannenden, inspirierenden und kurzweiligen Kunstaustausch. Es war ein Nachmittag, der gezeigt hat: Kunst kann den Kopf zum Rauchen bringen – selbst in angenehm kühlen Museumsräumen.

ldt

Am 27. Mai 2026 nahm uns Dr. Jörgen Welp von der Oldenburgischen Landschaft auf einen spannenden kunst- und kulturhistor...
04/06/2026

Am 27. Mai 2026 nahm uns Dr. Jörgen Welp von der Oldenburgischen Landschaft auf einen spannenden kunst- und kulturhistorischen Rundgang über den Gertruden Kirchhof mit, dem ältesten Friedhofs Oldenburgs und mit der längsten Friedhofsmauer im Oldenburger Land.

Gestartet wurde an der sagenumwogenen Gertruden-Linde, einem Ableger des ursprünglichen Baumes, die an die Unschuld eines Waisenmädchens erinnert. Es folgte ein Blick in die St. Gertruden Kapelle, die ihre Ursprünge im 13. Jahrhundert hat und deren spätmittelalterlichen Fresken die Geschichte der Heiligen Gertrud von Nivelles erzählen. Einer Legende nach wird sie u. a. als Schutzpatronin gegen Mäuse- und Rattenplagen verehrt. Schmunzeln mussten wir auch über den abgebildeten Jesus, der des Plattdeutschen mächtig war.

Kurzweilig erfuhren wir zudem, welche Vorteile eine Schattenschrift auf einem Grabstein oder was es mit den gemauerten Grabkellern auf sich hat und das Hans Christian Andersen während seiner Oldenburg Aufenthalte dem Gertruden Kirchhof regelmäßig einen Besuch abstattete. Ein Blick in das imposante Mausoleum, der Ruhestätte des herzoglich-oldenburgischen Hauses, war uns zwar leider nicht vergönnt. Dafür gab es etliche Geschichten anderer bekannter Oldenburger Persönlichkeiten, die hier ihre letzte Ruhe fanden. So bspw. von dem ersten Dramaturgen am Großherzoglichen Hoftheater, Julius Mosen. In Erinnerung an dessen Heimat ziert seine Grabstelle eine mächtige Vogtland-Tanne, die als Naturdenkmal geschützt ist.

Beim Verlassen des parkähnlichen Kleinods wurden wir am Eingangstor mit dem markanten Spruch (15. Jh.): „O, ewich is so lanck.“ an die Vergänglichkeit allen Lebens erinnert. - Herzlichen Dank, lieber Herr Dr. Welp, für Ihre interessanten Ausführungen an diesem geschichtsträchtigen "stillen Ort".

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Am 21. April 2026 ging es mit Dr. Anna Heinze im Augusteum durch die jüngst eröffnete Ausstellung der international aner...
27/04/2026

Am 21. April 2026 ging es mit Dr. Anna Heinze im Augusteum durch die jüngst eröffnete Ausstellung der international anerkannten Künstlerin, Leyla Yenirce, "Werdegang", die viel Austauschpotenzial über Herkunft und Identität bot. Ihre multimediale Werkschau hatte sie eigens für Oldenburg geschaffen, die Stadt, die für Leyla Yenirce nach der Flucht als Dreijährige aus dem ehemaligen Kurdistan ihre erste Heimat in Deutschland wurde. So begegneten wir u. a. Zeichnungen aus ihrem Kinderzimmer, erfuhren, welche Rolle Kirchners Gemälde "Der Wanderzirkus" für sie spielte und was es mit dem "Tassen-Daumen-Kino" auf sicht hat. Zudem erhielten wir viele persönliche Einblicke über die Künstlerin. So bspw., dass sie sich täglich morgens bewusst bis zu zwei Stunden Zeit für Literaturgenuss nimmt. In ihrem Berliner Atelier befindet sich u. a. eine Kleist-Gesamtausgabe, die Yenirce bereits zum zweiten Mal liest. Welche Vorbilder ihr facettenreiches Interesse an Literatur, Politik, Kunst und Bildung geweckt haben, erläuterte uns Dr. Anna Heinze an Hand der collagenartigen Gemälde im "Chor der Frauen". Großflächige Formate, die laut der Künstlerin enorm viel Energie im Arbeitsprozess abverlangen. Daher verwunderte es uns auch nicht, dass Leyla Yenirce sich diese Power beim Kick-Boxen antrainiert. - Ein herzliches Dankeschön an Dich, liebe Anna, für diesen außergewöhnlichen Ausstellungsbesuch!

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„Bitte um Aushang“ – So der Titel eines zweijährigen Forschungsprojektes rund um die Hebung der umfangreichen Sammlungss...
30/03/2026

„Bitte um Aushang“ – So der Titel eines zweijährigen Forschungsprojektes rund um die Hebung der umfangreichen Sammlungsschätze von rd. 3.000 Plakaten, die dem Museum überwiegend in der Nachkriegszeit der 1950er und 1960er Jahre von verschiedenen Kunstinstitutionen zuging. Dr. Anna Heinze stellte uns bei einem Rundgang durch die daraus entwickelte Ausstellung „Plakat – Kunst“ eine Auswahl an Werken gespickt mit interessanten Anekdoten vor. Die farbenfrohe und ästhetische Schau überzeugt eindrucksvoll, warum die künstlerischen Grenzen zwischen angewandter Gebrauchsgrafik und bildendender Kunst fließend sind. So begegneten wir zahlreichen namhaften Künstlern wie bspw. Horst Janssen, Oskar Kokoschka, Günter Fruhtrunk oder Josua Reichert, deren Plakate in unmittelbaren Kontext zu anderen ausgewählten Skulpturen und Exponaten von ihnen zu bewundern sind. Die Spannbreite reicht von expressionistischen Positionen über die Konkrete Kunst und das Informel bis zu typografischer Kunst. Herzlichen Dank, liebe Anna, für diesen spannenden Einblick. Neue Plakataushänge werden wir in Zukunft sicherlich mit besonderen Augen wahrnehmen.

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Damm 1 (Prinzenpalais)
Oldenburg
26135

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