27/01/2021
Heute, am 27. Januar vor 76 Jahren, wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Wir erinnern an die von den NationalsozialistInnen Ermordeten und setzen mit einer Installation bei Werkstattfilm in der Wallstraße 24 ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen. Diese ist dort ab heute drei Tage nach Einbruch der Dunkelheit zu sehen.
Außerdem wird neben zwei weiteren Filmen am Freitag, 29.01. für 24 Stunden der Film "Rosa - eine unsichtbare Frau" kostenlos online zu sehen sein.
Wer den Film sehen möchte, kann am Freitag über www.werkstattfilm.de zum Stream gelangen.
Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar:
KinOLaden präsentiert Lichtspielinstallation und Filmreihe gegen das Vergessen
Seit den 90er Jahren recherchiert und produziert Werkstattfilm Filme über die NS-Zeit. Lokale Geschichte und ihre mediale Darstellung waren immer Arbeitsschwerpunkte des Vereins. Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar präsentiert Werkstattfilm eine Lichtspielinstallation am Haus des Vereins in der Wallstraße 24. Die Installation wird nach Eintritt der Dunkelheit drei Tage, vom 27. bis 29. Januar, zu sehen sein. Ab dem 29.01. zeigt der KinOLaden eine Reihe mit drei Filmen, die an drei Tagen jeweils 24 Stunden von 10 Uhr morgens bis zum folgenden Tag um 10 Uhr auf der Website www.werkstattfilm.de kostenlos zu sehen sein werden:
Freitag, 29.01.: „Rosa, eine unsichtbare Frau“ – ein Film über das Leben der Oldenburger Jüdin Rosa Lazarus, die den Holocaust in einem Versteck in Groningen überlebte.
Samstag, 30.01.: „Wir glaubten, die Sonne geht nicht wieder auf“ – Dokumentarfilm über den Prozess gegen zwei NS-Mörder vor dem Landgericht Oldenburg in den 60er Jahren.
Sonntag, 31.01.: „Eine Dokumentation über Familie Goldschmidt in Oldenburg 1999 – 2012“ – Der Film begleitet Martin Goldsmith über 13 Jahre bei seinen Besuchen in Oldenburg, wo seine Familie bis zu ihrer Verfolgung und Ermordung in der NS-Zeit geachtete Bürger_innen waren.