HeRoes - Offenbach

HeRoes - Offenbach HeRoes - Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Für Gleichberechtigung Am 11. Juni 2015 war es soweit: „HeRoes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre.

Für Gleichberechtigung“ durfte als neues Projekt des DRK-Kreisverbandes Offenbach e.V. eine sehr gelungene und erfolgreiche Auftaktveranstaltung feiern. Ein sogenannter „Ehrenmord“ an Hatun Sürücü, die sich nicht den Traditionen ihrer Familie beugen wollte, war die Initialzündung für das Projekt „HeRoes“. Nachdem es 2007 in Berlin gegründet wurde, setzte es sich bereits in Städten wie München, Köl

n, Nürnberg und Duisburg durch. Offenbach folgt nun als erste hessische Kommune. Ziel des Präventionsprojekts ist es, Aggressionen in Form von psychischer und physischer Gewalt sowie die Unterdrückung von Männern und Frauen im Namen der Ehre abzubauen und sich für die Gleichberechtigung beider Geschlechter einzusetzen. Ein neu zusammengestelltes vierköpfiges Team (Anja Straubel, Projektkoordinatorin; Ollga Mato, Projektleiterin; Zafer Çin, Gruppenleiter und Mehmet Koç, Gruppenleiter) nahm sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe an. Das Berliner Konzept, das auch in Offenbach umgesetzt werden soll, ist einfach, aber dennoch sehr erfolgsversprechend: Junge Männer aus sogenannten „Ehrenkulturen“ zwischen 16 und 21 Jahren werden an wöchentlichen Treffen mit den männlichen Gruppenleitern, die wie die Jugendlichen einen Migrationshintergrund haben, teilnehmen. Dies ist sehr wichtig, um eine enge Beziehung auf Augenhöhe zu den jungen Männern aufbauen zu können. Es geht dabei um sensible Themen wie Familie, weshalb es wichtig ist, den Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen. In den regelmäßigen Trainings diskutieren sie über Themen wie Ehre, Identität, Gewalt, Geschlechterrollen oder Menschenrechte und haben die Möglichkeit, sich mit persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen untereinander auszutauschen. Es geht dabei allerdings nicht um richtig oder falsch. Den Jungen wird ein Raum geboten, um frei über ihre Meinungen und Einstellungen zu disktutieren. Gezielte Fragestellungen der Gruppenleiter sollen dabei allerdings helfen, diese zu hinterfragen. Rollenbilder sollen überdacht und verschiedene Sichtweisen ausgetauscht werden. Nach Beendigung der einjährigen Trainingsphase werden die Jugendlichen im Rahmen einer öffentlichen Anerkennungsfeier unter Beteiligung ihrer Familien zu anerkannten „HeRoes“ zertifiziert und sollen als Multiplikatoren Workshops an Schulen und Jugendeinrichtungen anbieten. Träger des Offenbacher Projekts ist der DRK-Kreisverband Offenbach e.V. Die Idee dazu trug ihm bereits im Jahr 2013 das „Netzwerk gegen Gewalt“ heran und hat nun auch die Rolle des Kooperationspartners. Es folgte eine Phase der Antragstellung bis im Januar 2015 die Aktion Mensch die Bezuschussung mit der Höchstfördersumme von 250.000 Euro zusagte. Das DRK steuert Eigenmittel von 100.000 Euro bei.

HeRoes wieder an der Schule am Mainbogen! 🏫🔥Heute waren wir in der Klasse 9b der Schule am Mainbogen, um gemeinsam über ...
01/04/2025

HeRoes wieder an der Schule am Mainbogen! 🏫🔥

Heute waren wir in der Klasse 9b der Schule am Mainbogen, um gemeinsam über Homophobie zu sprechen. 🌈❌ Mit spannenden Diskussionen und dem Meinungsbarometer haben wir verschiedene Perspektiven kennengelernt und über Vorurteile, Akzeptanz und Gleichberechtigung gesprochen.

Es ist wichtig, einen offenen Raum für Gespräche zu schaffen – denn nur so können wir gemeinsam für eine respektvolle und vielfältige Gesellschaft einstehen! 💬💙

HeRoes auch am Wochenende im Einsatz! 💪✨Am Sonntagabend waren unsere HeRoes in einer Unterkunft für unbegleitete geflüch...
18/03/2025

HeRoes auch am Wochenende im Einsatz! 💪✨

Am Sonntagabend waren unsere HeRoes in einer Unterkunft für unbegleitete geflüchtete Jugendliche in Rüsselsheim, um mit jungen Geflüchteten aus Afghanistan und Syrien einen Workshop zu halten. 🗣️ Gemeinsam haben wir über Gleichberechtigung, Respekt und Selbstbestimmung gesprochen und uns auch mit persönlichen Erfahrungen mit Rassismus auseinandergesetzt. Ein wichtiger Austausch in einem geschützten Raum!

Unsere Arbeit hört nicht unter der Woche auf – wir sind auch am Wochenende in Jugendeinrichtungen und Unterkünften unterwegs, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sie zu stärken. Denn eine gerechte Gesellschaft beginnt mit Bildung und Dialog! 💙

📸 Die 5. Generation HeRoes ist zertifiziert! 🎉Vor kurzem haben wir bereits ein Video von der Zertifizierung unserer neue...
11/03/2025

📸 Die 5. Generation HeRoes ist zertifiziert! 🎉

Vor kurzem haben wir bereits ein Video von der Zertifizierung unserer neuen HeRoes geteilt – jetzt folgen die Bilder dieses besonderen Moments! 💪✨

Unsere Projektleiterin und Gruppenleiter haben in ihren Reden betont, wie stolz wir auf die neuen Jungs sind. Sie haben eine intensive Ausbildung hinter sich und sind nun bereit, als HeRoes ein Zeichen gegen Unterdrückung im Namen der Ehre zu setzen!

Wir freuen uns darauf, mit ihnen gemeinsam Workshops zu geben, zu diskutieren und etwas zu bewegen. Willkommen in der HeRoes-Familie! 💙🔥

04/03/2025
🚔☕️ Brücken bauen für mehr Prävention ☕️🚔Heute hatten wir einen super spannenden Austausch mit der Präventionsabteilung ...
25/02/2025

🚔☕️ Brücken bauen für mehr Prävention ☕️🚔

Heute hatten wir einen super spannenden Austausch mit der Präventionsabteilung der Polizei Südosthessen! Bei Kaffee und Kuchen haben wir über wichtige Themen diskutiert, verschiedene Perspektiven kennengelernt und spannende Einblicke hinter die Kulissen des Präsidiums bekommen. 💡👮‍♂️

Vielen Dank für den herzlichen Empfang – gemeinsam für eine sichere Zukunft! 🙌🔗

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Herrnstraße 57
Offenbach Am Main
63065

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:30
Dienstag 09:00 - 17:30
Mittwoch 09:00 - 17:30
Donnerstag 09:00 - 17:30
Freitag 09:00 - 17:30

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+496975662040

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Am 11. Juni 2015 war es soweit: „HeRoes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Für Gleichberechtigung“ durfte als neues Projekt des DRK-Kreisverbandes Offenbach e.V. eine sehr gelungene und erfolgreiche Auftaktveranstaltung feiern. Ein sogenannter „Ehrenmord“ an Hatun Sürücü, die sich nicht den Traditionen ihrer Familie beugen wollte, war die Initialzündung für das Projekt „HeRoes“. Nachdem es 2007 in Berlin gegründet wurde, setzte es sich bereits in Städten wie München, Köln, Nürnberg und Duisburg durch. Offenbach folgte als erste hessische Kommune.

Ziel des Präventionsprojekts ist es, Aggressionen in Form von psychischer und physischer Gewalt sowie die Unterdrückung von Männern und Frauen im Namen der Ehre abzubauen und sich für die Gleichberechtigung beider Geschlechter einzusetzen. Ein neu zusammengestelltes Team nahm sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe an. Das Berliner Konzept, das auch in Offenbach umgesetzt wurde, ist erfolgsversprechend: Junge Männer zwischen 16 und 21 Jahren nahmen zwischen Dezember 2015 und Januar 2017 an wöchentlichen Treffen mit den männlichen Gruppenleitern teil. Es geht dabei um sensible Themen, weshalb es für die Gruppenleiter wichtig ist, den Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen. In den regelmäßigen Trainings diskutierten sie u.a. über Ehre, Identität, Gewalt, Geschlechterrollen oder Menschenrechte und hatten die Möglichkeit, sich mit persönlichen Erfahrungen und Sichtweisen untereinander auszutauschen. Es ging dabei allerdings nicht um richtig oder falsch. Den Jungen wurde ein Raum geboten, um frei über ihre Meinungen und Einstellungen zu disktutieren. Gezielte Fragestellungen der Gruppenleiter halfen dabei diese zu hinterfragen. Rollenbilder sollten überdacht und verschiedene Sichtweisen ausgetauscht werden. Nach Beendigung der einjährigen Trainingsphase wurde die Gruppe im Rahmen einer öffentlichen Anerkennungsfeier unter Beteiligung ihrer Familien am 19. Januar 2017 zu anerkannten „HeRoes“ zertifiziert und durften als Multiplikatoren Workshops an Schulen und Jugendeinrichtungen anbieten. Die Jahre 2017 und 2018 waren sehr erfolgreich. Seit ihrer Zertifizierung haben die HeRoes in 35 Workshops rund 650 Schülerinnen und Schüler erreicht. Neben Schulklassen waren die HeRoes auch in der JVA Zweibrücken, in UMF-Wohngruppen, einem Boxclub und waren außerdem mit zwei Workshops fester Bestandteil eines sozialen Trainingskurses für straffällige Jugendliche. Anfragen kamen nicht nur aus Stadt und Kreis Offenbach, sondern aus fast ganz Hessen und angrenzenden Bundesländern.

Am 20. Juni 2018 wurde die zweite Generation bestehend aus acht Jugendlichen erfolgreich zertifiziert. So ist die Gruppe der Multiplikatoren, die Workshops anbieten kann, gewachsen.