The Bendorfer Forum coordinates ecumenical encounter and interfaith dialogue in cooperation with centres of education. Das Bendorfer Forum gründete sich im März 2004. In ihm versammeln sich Menschen verschiedener Religionen, Konfessionen und Kulturen, um die Arbeit des Hedwig-Dransfeld-Hauses (HDH) in Bendorf fortzusetzen. Das HDH wurde1925 vom Katholischen Deutschen Frauenbund gegründet. Weltkrie
g zu einem Ort der Begegnung und Versöhnung, des ökumenischen und interreligiösen Gesprächs für Menschen aus aller Welt. Seit Ende der 60er Jahre fanden jährlich Tagungen, Konferenzen und Seminare statt, die in Kooperation mit jüdischen und muslimischen Organisationen in multilateral zusammengesetzten Teams vorbereitet und durchgeführt wurden. Zu den wichtigsten Partnern gehören bis heute das Leo-Baeck-College in London, das Centre for the Study of Islam and Christian-Muslim Relations an der Universität Birmingham und die Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V. Im Laufe der Jahre entstand ein umfangreicher Erfahrungsschatz für Formen und Regeln des Miteinanders. Sie weisen den Weg zu einer Kultur des Respekts und der gegenseitigen Anerkennung zwischen Menschen verschiedener Religionen, unterschiedlicher Kulturen und Herkunftsländer. Unser Dialog ist getragen von ganzheitlicher Begegnung einschließlich der religiösen Dimension. Durch seine Dialogkultur wurde das HDH zu einem besonderen Ort. Das Bendorfer Forum versteht sich als virtuelles Haus, unter dessen Dach diese Begegnungsarbeit in Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen fortgesetzt wird. Den im HDH begonnenen Dialog fördern wir durch bewährte und neue Veranstaltungsformen. Wir möchten Räume schaffen, in denen Menschen unterschiedlichen Glaubens in unmittelbarer Begegnung die jeweils anderen Religionsgemeinschaften kennen lernen können. Theologisches Wissen und wissenschaftliche Reflexion spielen ebenso eine Rolle wie persönliche Erfahrungen, die Konsequenzen für unseren Alltag haben. Alle Tagungen werden von multilateral zusammengesetzten Teams vorbereitet und durchgeführt. Sie werden gründlich ausgewertet. Es wird versucht, auch in der Teilnahmeschaft eine möglichst breite und zahlreiche Beteiligung der unterschiedlichen Gruppen zu gewährleisten. Zu den jeweils nach Religionen getrennt gefeierten Gebets- und Feierzeiten wird gegenseitig eingeladen. Kinder und Familien werden in alle Programme integriert. Zu unseren Veranstaltungen sind alle herzlich eingeladen, auch Menschen, die keiner Religion oder Religionsgemeinschaft angehören. Mitglieder des Bendorfer Forums zahlen bei allen Veranstaltungen ermäßigte Tagungsbeiträge.
Über die Geschichte und die theologische Bedeutung unserer beiden ältesten Tagungen, die Jüdisch-Christliche Bibelwoche und die Ständige Konferenz von Juden und Christen und Muslimen (JCM), ist im Januar 2011 das Buch „Zelte der Begegnung“ unseres Vereinsmitglieds Daniela Koeppler erschienen. Hier der direkte Link zum Verlag: http://www.orient-und-okzident.de/verlag/verlag.html. Mehr über die Ziele und Arbeitsformen des Bendorfer Forums erfahren Sie auch im Artikel „Engel beherbergen“. Sie können ihn hier herunterladen! The Bendorfer Forum was founded in March 2004 by people of many faiths, denominations, and cultures in order to continue the work of the Hedwig-Dransfeld-Hauses (HDH) in Bendorf. The HDH was founded in 1925 by the Katholischen Deutschen Frauenbund (Association of Catholic German Women). After WWII, it developed into a place of encounter and reconciliation and of ecumenical and interfaith dialogue for people from all over the world. Since the late 1960s, there were yearly conferences and seminars arranged in cooperation with Jewish and Muslim organizations in mixed teams. Among the most important partners have been the Leo-Baeck-College in London, the Centre for the Study of Islam and Christian-Muslim Relations at Birmingham University, and the Deutsche Muslim-Liga Bonn e.V. In the course of time, an extensive treasure of experience with forms and guidelines for encounter accumulated. They point the way towards a culture of respect and mutual recognition between people of different faiths, different cultures, and different countries of origin. Our dialogie is charactereized by a holistic encounter including the religious dimension. This culture of dialogue mande the HDH a special place. The Bendorfer Forum is now understood as a virtual house under the roof of which this work for encounter in cooperation with other centres of education can be continued. We promote the dialogue that started at the HDH through both well-tried and new kinds of events and projects. We want to create spaces in which people of different faiths can come to know other religious communities in a direct encounter. Both theological knowledge and scientific reflection have their roles in the same way as personal experience that have consequences for our everyday lives. All conferences are organized and led by teams consisting of people from the respective faith groups. They are thoroughly evaluated. Wherever possible, we invite as many and diverse participants from each group. There are standing invitations to be guests at the religious services and meditations of each religion. Children and families are integrated into all programmes. Everybody is invited to our events, even people who do not belong to any faith or religious community. Members of the Bendorfer Forums pay reduced fees at all events.