05/05/2026
Fachbegriffe aus der Brettspielwelt - Teil 3
"Community-Begriffe"
Meeple:
Zusammengesetzt aus „my“ und „people“. Eine stilisierte Holz- oder Plastikfigur, die einen Arbeiter oder Spieler repräsentiert (bekannt durch Carcassonne). Die Spielsteine bei "Mensch ärgere dich nicht" nennt man umgangssprachlich Pöppel oder Halma-Spielsteinen.
Miniaturen - Minis:
In Spielerkreisen werden detaillierte und bemalte Miniaturen meist kurz als „Minis“ bezeichnet, wobei der Zustand der Bemalung oft durch spezifische Begriffe weiter präzisiert wird. Unbemalte Figuren werden häufig als „blank“ oder „nackt“ bezeichnet.
Token (Marker):
Plättchen, Chips oder Marker aus Pappe oder Kunststoff, die Ressourcen, Siegpunkte oder Zustände darstellen.
Pile of Shame:
Der Stapel an ungespielten, gekauften Brettspielen, meist original verpackt.
Tappen:
Ein Begriff (oft aus Sammelkartenspielen), bei dem eine Karte gedreht wird, um anzuzeigen, dass sie genutzt wurde.
Tiebreaker:
Die Regel, die bei Punktegleichstand am Ende entscheidet, wer gewinnt.
Aktionspunkte:
Der Spieler hat eine bestimmte Anzahl von Punkten, die er in seinem Zug für verschiedene Aktionen ausgeben kann.
Downtime:
Bezeichnet die Wartezeit die ein Spieler braucht um seinen nächsten Zug bzw. Züge zu machen. Machmal Regelbedingt, manchmal auch ein langsamer Spieler. Beides hemmt den Spielfluss und macht das Spiel nicht interessanter.
Hausregeln (eigene Regeln) own rules:
Unbedingt vor Spielbeginn klären.Hausregeln stehen in keiner Spielanleitung, machen aber so manches Spiel überhaupt erst unterhaltsam. Nicht selten hat manche Hausregel eine Karriere als Erweiterung desselben Spiels gemacht. Oft bei Cansta oder bei Helden, denen Fähigkeiten zu- oder aberkannt werden.
Quests:
Suche nach Gold, Ruhm und Reichtum oder dem nächsten Abenteuer.
Inlay:
Die Einlage in der Spieleschachtel, die dazu dient, das Material zu sortieren.
Glücksfaktor:
Meist in Form von Prozent auf der Schachtel. Gibt an, wie stark Zufallselemente (Würfel, Kartenziehen) das Spielergebnis beeinflussen.
Rezensionen:
Brettspiel-Rezensionen sind Kritiken die helfen können ein passendes Spiel auszuwählen. Aber der persöhnliche Geschmack entscheidet. Auch wenn ein Spiel schlechtere Bewertungen erhalten hat , könnte es sein, das genau dieses Spiel dir gefällt. Am besten im Internet einige Erklärvideos anschauen.
Spiel des Jahres:
Dieser Kritikerpreis wird seit 1978 vergeben. Ist ein guter Anhaltspunkt, aber siehe oben, eigener Geschmack entscheidet und viele Spiele die diesen Titel nicht bekommen zählen zu den besten eines Jahres. Inzwischen wird dieser Preis in folgenden Kategorien vergeben: Spiel des Jahres, Kennerspiel des Jahres, Kinderspiel des Jahres. Es lohnt auch der Blick in die Nominierungslisten.