Die Begleitung Schwerkranker und Sterbender sowie ihrer Angehörigen erfolgt unter dem Leitbild: Dem Leben nicht mehr Tage,sondern den Tagen mehr Leben geben. Ehrenamtliche geschulte HelferInnen besuchen Sie in ihrer Häuslichkeit, zu hause, im Betreuten Wohnen, im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Sie bringen Zeit mit zum zuhören, reden, erinnern, ermutigen, singen, lachen, beten, für Spaziergänge un
d für alles was den Betroffenen Kranken, Sterbenden und Angehörigen guttut. Die ehrenamtlichen HelferInnen sind geschult, werden regelmäßig begleitet und bilden sich fort. Die Leistungen werden kostenlos, verschwiegen, ohne Ansehen von Person, religiöser Anschauung oder Herkunft erbracht.
Üblicherweise macht die Koordinatorenkraft einen Erstbesuch, um zu klären, welche Hilfen benötigt werden. Danach wird eine geeignete Begleitung ausgesucht und vom Hospizkoordinator in einem zweiten Besuch vorgestellt. In zahlreichen umliegenden Orten bieten Hospizvereine, Kirchengemeinden und Bildungsträger weitere Trauerangebote an. Für eine Übersicht wenden Sie sich bitte an unser Hospizbüro. Wir bieten Trauereinzelbegleitungen an. Die Trauereinzelbegleitung wird von ausgebildeten ehrenamtlichen TrauerbegleiterInnen angeboten. Die Anzahl der Treffen ist individuell verschieden. Über das Hospizbüro Tel.: 02553/919260 können Sie ein Erstgespräch vereinbaren. Der Einführungskurs in die Sterbebegleitung oder "Befähigungskurs" dient zur Auseinandersetzung mit Abschieden im eigenen Leben, Informationsweitergabe über die Hospizarbeit, Vermittlung von Fertigkeiten im Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen anknüpfend an die eigene Biographie. Er ist die bestimmende Vorraussetzung zur Mitarbeit in der ehrenamtlichen Sterbebegleitung. Der Kurs steht auch für pflegende Angehörige, Interessierte und beruflich Pflegende offen.