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Wir, die Initiative Solidarische Welt Oberhausen e. V.,
nehmen wahr, dass die gegenwärtigen wirtschaftspoli-tischen Verhältnisse auf dieser Erde grundsätzlich von
Ungerechtigkeit geprägt sind. Unser Engagement im fairen Handel ist von dem Willen mot
iviert, dies zu ändern und mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Unsere Antwort und unsere Handlung: Wir eröffnen den Fairen Laden in Oberhausen, am Freitag, dem 24. Oktober 2014 um 15.00 Uhr. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist, bei den Menschen hier, also in den reichen Industrieländern, ein Bewusstsein für die ungerechten Welthandelsstrukturen zu schaffen, unter denen die ProduzentInnen von z. Kaffe, Kakao, Zucker etc. schon seit den Kolonialzeiten leiden. Durch die Unterstützung des fairen Handels mit einer gerechten Entlohnung der ArbeiterInnen in den genossenschaftlichen Betrieben wollen wir gemeinsam dazu beitragen, Menschen den Aufbau einer gesicherten sozialen Existenz zu ermöglichen. Mittelfristig fairer Handel und mehr ? Unser Bestreben, ein eindeutiges Ja. Neben dem Aspekt der Fairnis wollen wir mittelfristig auch Augenmerke auf darüber hinausgehende Beweggründe eines nachhaltigen Handelns legen. Da wo es möglich ist, gehtl es uns auch um die Vermeidung z.B. von Plastikprodukten, die die Umwelt langfristig schädigen und die Lebensgrundlagen in den Meeren und an Land auf Dauer zerstören. Fairer Umgang mit der Erde und ihren Recourcen. Die Themen „Bio“ und „Ökologie“ sowie möglicherweise „Vegan“ werden im Warensortiment ausreichend Berücksichtigung finden, ohne dass wir zu den örtlichen Bioläden in Konkurrenz treten werden. Verkauft werden sollen qualitativ hochwertige Produkte, die neben den Fairhandelskritierien dann auch einen möglichst hohen ökologischen Standard erfüllen.