01/04/2026
+++ Neue Wege im 60. Jubiläumsjahr.... +++
geht der DRK Ortsverein Ober-Mörlen e.V.!
Die Gemeinde Ober-Mörlen verfügt über eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete im Wetteraukreis. Ein Magnet für Mountainbiker, Reiter, Winter- und Wandertouristen...
Durch die schwierige Erreichbarkeit der teils entlegenen Wanderwege kommt der reguläre Rettungsdienst durch fehlende Befahrbarkeit und Ortskenntnis häufig an seine Grenzen. Dies führte zu einer zukunftweisenden Konzeption:
Den First-Responder-Heli des Deutschen Roten Kreuzes in Ober-Mörlen!
Was nur wenigen bekannt ist, hat der Ursprung der Luftrettung seine Wurzeln in Ober-Mörlen: Bereits im Jahre 1968, also vor ziemlich genau 60 Jahren startete der wohl erste Feldversuch zur Luftrettung. Begonnen hat alles mit dem damals in Ober-Mörlen praktizierenden Arzt und Gründungsmitglied des DRK Ober-Mörlen Hans-Werner Feder, der von seiner Praxis immer wieder mit Verkehrsunfällen auf der nahen Autobahn konfrontiert wurde.
In dieser Zeit flog Hans-Werner Feder zusammen mit seinem Piloten 52 Einsätze, und war in mehr als drei Viertel der Fälle schneller als der bodengebundene Rettungsdienst am Unfallort. Bei einem Drittel der Fälle dauerte es bis zu 30 Minuten, bis die Fahrzeuge eintrafen. Die Erfahrungen aus dem Modellversuch wurden dokumentiert und führten schließlich zur Einführung der Luftrettung.
Fünf Jahre später, im August 1972, nahm in Frankfurt der Rettungshubschrauber „Christoph 2“ den Betrieb auf.
Daran knüpft nun das Team des Deutschen Roten Kreuzes Ober-Mörlen mit seinem First Responder Helikopter (FRH) an und erhofft sich damit, seinen Teil zur Einhaltung der gesetzlichen vorgschriebenen Hilfsfristen beizutragen.
Aber auch zu anderen Aufgaben wird der FRH herangezogen z.B. als Luftbeobachter beim jährlichen Sanitätseinsatz anlässlich des Ober-Mörler Fachingsumzuges, der sanitätsdienstlichen Absicherung des Flugplatzfestes am Flugplatz Ober-Mörlen sowie zur Hilfe im Katastrophenschutz.