ADFC Kreisverband Fürth

ADFC Kreisverband Fürth Die Interessenvertreter für alle Radfahrer*innen in Fürth und im Fürther Umland.

Die Postanschrift befindet sich im gemeinsamen Laden vom ADFC Nürnberg und ADFC Fürth.

12/06/2026

Toll was die Stadt Nürnberg macht, das wäre auch mal was für die Stadt Fürth

Radschnellweg Fürth-Erlangen: Es braucht neue IdeenEs wird dringend eine Radschnellverbindung nach Erlangen gebraucht. A...
02/06/2026

Radschnellweg Fürth-Erlangen: Es braucht neue Ideen

Es wird dringend eine Radschnellverbindung nach Erlangen gebraucht. Aber der Ausbau des Regnitztal-Radwegs auf Radschnellwegstandard ist der falsche Weg, das wäre eine ökologische Katastrophe.

In der Sitzung des Bau- und Werkausschusses vom 20.05.2026 wurde die Machbarkeitsstudie zum geplanten Radschnellweg (RSW) zwischen Fürth und Erlangen vorgestellt. Das Ergebnis des Planungsbüros Inovaplan sorgt aktuell für viel Diskussionen: Empfohlen wird ausgerechnet der massive Ausbau des idyllischen Regnitztal-Radwegs.

Für uns als ADFC Fürth steht fest: Das ist der falsche Ansatz. Wir brauchen hier kein Entweder-oder, sondern ein Klares „Sowohl-als-auch“ – nämlich zwei separate Wege.



Warum der Regnitztal-Radweg ungeeignet ist

Der Regnitzradweg ist ein Juwel für den Freizeit- und Tourismusverkehr. Doch genau das ist das Problem: Er ist heute schon oft völlig überfüllt. Wer zügig pendeln will, wird durch den Ausflugsverkehr ausgebremst; wer gemütlich spazieren oder radeln möchte, fühlt sich durch schnelle Radler bedrängt oder wird durch diese gefährdet.

Wenn die von den Planern vorgeschlagene Vorzugstrasse entlang der Regnitz auf Radschnellweg Niveau ausgebaut würde, hieße das eine Verbreiterung auf stolze sieben Meter – inklusive baulicher Trennung – in der engen, dicht bewachsenen Hanglage schlichtweg nicht machbar. Dafür müssten massive Schneisen in den Talgrund geschlagen werden. Dieser Weg ist nicht mal um einen einzigen Meter verbreiterbar, geschweige denn auf das Niveau eines echten Radschnellwegs!

Dazu kommt, das es laut Gutachten auf der Strecke trotzdem noch weiterhin viele Engstellen und Konflikte geben würde, die aus Platzmangel nicht lösbar sind. Für Radfahrende hieße das: Beschleunigen, Bremsen und auf Fußgänger Rücksicht nehmen. Von einem schnellen Vorwärtskommen kann da nicht geredet werden.



Unsere Forderung: Trennung der Verkehrsströme

Der Radverkehr zwischen Fürth und Erlangen läßt sich in zwei Gruppen teilen: zum einen die Rad-Touristen und Freizeitradler, zum anderen die Pendler. Die Anforderungen zwischen diesen Gruppen sind sehr unterschiedlich: Pendler wollen möglichst schnell vorankommen und sind nur in geringem Maße bereit dafür Umwege zu fahren. Rad-Touristen und Freizeitradler wollen dagegen die Natur genießen, möglichst wenig vom Autoverkehr mitbekommen und gemütlich radeln. Da die Anforderungen nicht kompatibel sind, müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse getrennt werden:

Der touristische Weg: Der bestehende Regnitzradweg muss in seiner jetzigen, idyllischen Form erhalten bleiben – als sicherer Raum für Erholung und Freizeit.

Die schnelle Verbindung: Es braucht eine komplett separate, kreuzungsfreie und direkte Radschnellverbindung für Berufspendler und Alltagsradler.

Eine solche separate Trasse bietet doppelten Nutzen: Sie erlaubt es Pendlern, endlich zügig und sicher von Fürth nach Erlangen und zurück zu kommen, und sie entlastet gleichzeitig den bestehenden Regnitzradweg spürbar. Nur so wird Akzeptanz und echte Sicherheit für alle, die auf zwei Rädern unterwegs sind, geschaffen.

Der Ausschuss hat die Studie vorerst nur zur Kenntnis genommen und geht glücklicherweise nicht in die Vorplanung. Wir vom ADFC Fürth werden den weiteren Prozess kritisch und konstruktiv begleiten. Eine „abgespeckte“ oder Natur zerstörende Variante darf nicht das letzte Wort sein.

Die neue Fahrradstraße in der Königstraße ist fertig. Mit geänderter Vorfahrt vor der Maxbrücke (bitte aufpassen). Fußgä...
23/05/2026

Die neue Fahrradstraße in der Königstraße ist fertig. Mit geänderter Vorfahrt vor der Maxbrücke (bitte aufpassen). Fußgänger haben 3 schöne Zebrastreifen an der Wendeschleife bekommen. Wir finden es sehr gelungen.

ADFC KV Fürth und Aktive der Kinderradelschule des ADFC Nürnberg beteiligten sich dieses Jahr erstmals am inclusive "Für...
19/05/2026

ADFC KV Fürth und Aktive der Kinderradelschule des ADFC Nürnberg beteiligten sich dieses Jahr erstmals am inclusive "Fürther Sportfest für Alle“ auf dem Gelände des Julius-Hirsch-Sportzentrums. Mit Kinderrädern und Roller aus dem Fundus der Kinderradelschule und zwei großen Rädern hatten wir gut zu tun um dem Ansturm von kleinen und großen Teilnehmern auf unseren
Fahrgeschicklichkeitsparcour gerecht zu werden.
Auch zahlreiche Junge Menschen mit Behinderung waren hoch motiviert den Parcours zu meistern. Mit Laufzetteln ausgerüstet waren die Teilnehmer an vielen sportlichen Aktiv-Stationen gefordert und ließen sich ebenso wie wir nicht durch einen kurzen Regenschauer vom Spaß an der Bewegung abhalten. Auch unser Infomaterial zu den Aktivitäten des ADFC, der Kinderradelschule und der Kidical Mass stieß auf viel Interesse. Unsere Teilnahme im nächsten Jahr wurde vom Sportamt der Stadt Fürth schon wieder angefragt.

Fazit: Eine sehr gelungene Veranstaltung !

10/05/2026
Heute war wieder Kidical Mass in Fürth 🚲💛Bei der Kidical Mass geht es darum, radfahrende Kinder im Straßenverkehr sichtb...
10/05/2026

Heute war wieder Kidical Mass in Fürth 🚲💛

Bei der Kidical Mass geht es darum, radfahrende Kinder im Straßenverkehr sichtbar zu machen – denn nur wer wahrgenommen wird, kann sich auch sicher bewegen.

Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam vom VCD Fürth, dem ADFC Fürth und Families for Future.

Die United Kiltrunners waren diesmal als „Lumpensammler“ unterwegs und haben liegengebliebene Kinder und Erwachsene samt Rädern eingesammelt, damit auch wirklich alle entspannt ins Ziel kommen. 🚴‍♀️🛺😄

Mit insgesamt 156 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war ordentlich etwas los auf den Straßen von Fürth. Beim nächsten Mal müssen wir allerdings definitiv eine Trinkpause einplanen. 🌞🥤

Die Fahrraddemonstration endete mit Erfrischungen, Spiel und Spaß im Kulturgewächshaus. 👍

Ein großes Dankeschön geht an die tolle Begleitung und Unterstützung durch die Polizei Fürth! 👮🚲

Neue Radverkehrsinfrastruktur im Scherbsgraben7. Mai 2026Noch ist das Teilstück vom Scherbsgraben nicht wieder freigegeb...
07/05/2026

Neue Radverkehrsinfrastruktur im Scherbsgraben
7. Mai 2026
Noch ist das Teilstück vom Scherbsgraben nicht wieder freigegeben, aber die Radverkehrsinfrastruktur zwischen Parkstraße und Bahnunterführung ist schon sehr gut zu erkennen.

Lange hat es gedauert, aber jetzt gibt es endlich eine vernünftige Radverkehrsinfrastruktur im Scherbsgraben zwischen Bahnunterführung und Parkstraße. Sie war dringend notwendig, damit Radfahrer sicher die Steigung gegen den Autoverkehr hochfahren können.


Aus Richtung der Bäder (Hallenbad, Freibad, Fürther Mare) kommend gibt es schon gleich das erste Problem: es ist noch immer nicht allen Autofahrern bekannt, das sie auf einem Radschutzstreifen nicht halten oder parken dürfen, hier wären es aktuell mindestens 55€.
Wie eigentlich alle Bahnunterführungen in Fürth ist auch diese viel zu schmal, so das sich leider Radfahrer und Fußgänger den Fußweg teilen müssen. Da die Schilder noch fehlen ist noch unklar, ob es das Fürth typsiche “Fußweg mit Rad frei” wird oder ein gemeinsamer Fuß-/Radweg.

Am anderen Ende der Unteführung werden Fußgänger und Radfahrende wieder schön getrennt.

Schmal, aber sicher. Auf dem neuen Radfahrstreifen geht es dann die Steigung hoch.

Vor der Bahnüberführung wird es dann noch mal eng und gefährlich: der Fußweg wird auf die Straße mit den Radfahrstreifen zusammen geführt. Eigentlich hätte es hier schon längst eine neue und breitere Brücke gebraucht. Die Ausrede der Stadt, das es so schwierig ist, weil Sperrpausen von der DB gebraucht werden, kann man so nicht akzeptieren: zum einen gab es in den letzten Jahren Totalsperren der Strecke wegen Bauarbeiten am Gleis, die genutzt hätten werden können, zum anderen zeigt die neue, provisorische Brücke über die Gleise der Theodor-Heuss-Straße, das es mit dem notwendigen Willen kein Problem ist, auch auf stark befahrenden Strecken für Brückenabrisse und Neubauten solche Sperrpausen zu bekommen.

Ende des Radfahrstreifen nach der Bahnüberführung und Trennung vom Gehweg. Aber typisch für Fürth werden am Ende von Radverkehrsinfrastruktur die Radfahrer nicht auf die Straße sondern auf einen Gehweg geleitet. Wer hier nicht links oder rechts abbiegen möchte, sondern gerade aus weiter fahren möchte, landet unweigerlich auf dem Gehweg. Der Radfahrstreifen hätte weiter links auf der Fahrspur gerade aus enden müssen.

Wie zu sehen ist, gibt es noch einige Stellen, die verbessert werden könnten. Aber das sind eher Kleinigkeiten verglichen mit dem großen Nutzen endlich sicher die Steigung hoch radeln zu können.

25/12/2025

Sehr gutes Interview und sehr informativ.

05/12/2025

Heute ist – der ADFC Baden-Württemberg sagt DANKE!
❤❤❤

Der Vorstand und das Team der Geschäftsstelle danken euch für eure Zeit, die ihr opfert, das Wissen, dass ihr einbringt, die Begeisterung für die Sache und nicht zuletzt für den guten Geist und das gute Miteinander in unseren Ortsgruppen und Kreisverbänden. 🙏

Ob in Fahrradwerkstätten, bei Codieraktionen, an Infoständen, auf Demos, bei Radtouren, bei Fahrradkursen oder in Gremien: Unsere Aktiven sind mit Herzblut dabei, beraten, unterstützen und machen den ADFC lebendig. 🤩

Gekrönt wurde unser gemeinsamer Einsatz fürs von der nach Stuttgart im September. 👍👍👍

Vielen Dank für eure unschätzbare ehrenamtliche Arbeit – wir brauchen euch auch im nächsten Jahr, um Baden-Württemberg endlich zum zu machen.

Foto: ADFC / Joachim Röttgers

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Nuremberg
90408

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