Netzwerk Kinder von Inhaftierten

Netzwerk Kinder von Inhaftierten Ziel des Netzwerks KvI ist die Sicherung der bestmöglichen Entwicklung von Kindern Inhaftierter.

06/08/2026

Wie erklärt man einem Kind, dass Mama oder Papa im Gefängnis ist?

Für viele Erwachsene gehört dieses Gespräch zu den schwierigsten überhaupt.

Die neue Broschüre „Wie sage ich es (m)einem Kind?“ der Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten Bayern unterstützt Eltern und Fachkräfte dabei, offen, altersgerecht und einfühlsam mit Kindern über eine Inhaftierung zu sprechen.

💜 Denn Kinder brauchen Orientierung und ehrliche Antworten.

📖 Die Broschüre steht kostenlos zur Verfügung: https://www.netzwerk-kvi.de/wie-sage-ich-es-kind/

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Kinder von Inhaftierten brauchen verlässliche Unterstützung – und genau diese entsteht durch starke Beratungs- und Unter...
05/08/2026

Kinder von Inhaftierten brauchen verlässliche Unterstützung – und genau diese entsteht durch starke Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien und Angehörige.

Beratungsstellen für Angehörige leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Kinder zu entlasten, Familien zu stärken und Perspektiven zu schaffen. Deshalb möchten wir diesen Aufruf gerne mit Ihnen teilen.

Wenn Sie ein paar Sekunden Zeit haben, freuen wir uns, wenn Sie den nachfolgenden Beitrag unterstützen und Ihre Stimme abgeben. Jede Stimme hilft dabei, wichtige Unterstützungsangebote langfristig zu sichern.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 👇

Jede Stimme zählt. ❤️

Wir sind für den Förderpenny nominiert und jetzt brauchen wir Ihre Unterstützung!

Bis 25.08. können Sie jeden Tag einmal für uns abstimmen. Jede einzelne Stimme bringt uns unserem Ziel ein Stück näher.

Warum das so wichtig ist? Weil die finanzielle Situation vieler sozialer Einrichtungen zunehmend herausfordernder wird. Der Bedarf an Unterstützung wächst, gleichzeitig stehen immer weniger finanzielle Mittel zur Verfügung. Gerade im sozialen Bereich wird an vielen Stellen gespart. Umso wertvoller sind Förderaktionen wie der Förderpenny, die gemeinnützige Arbeit direkt unterstützen.

Mit Ihrer Stimme helfen Sie uns, unsere Angebote für Kinder, Familien und Erwachsene in herausfordernden Situationen langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.

💙 Es dauert nur wenige Sekunden.
🗳️ Eine Stimme pro Tag.
📅 Abstimmen ist bis zum 25.08. möglich.
📌 Jetzt direkt voten: https://www.penny.de/aktionen/foerderpenny/

Bitte stimmen Sie nicht nur selbst ab, sondern teilen Sie den Beitrag auch mit Ihrem Netzwerk. Gemeinsam können wir viel bewegen und mit jeder Stimme kommen wir dem Sieg ein Stück näher.

📌 Kinderrechte & Kinder von Inhaftierten – Teil 4„Ich möchte gehört werden.“ 💛Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention m...
04/08/2026

📌 Kinderrechte & Kinder von Inhaftierten – Teil 4

„Ich möchte gehört werden.“ 💛

Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention macht deutlich:

Jedes Kind hat das Recht, seine Meinung zu äußern und darauf, dass diese Meinung ernst genommen wird.

Für Kinder von Inhaftierten ist dieses Recht besonders wichtig. Denn ihre Lebenssituation ist oft geprägt von Veränderungen, Unsicherheiten und Fragen, die Erwachsene entscheiden, während ihre eigene Stimme kaum gehört wird.

Viele Kinder erleben:
▪️ Veränderungen in der Familie
▪️ Sorgen um den inhaftierten Elternteil
▪️ Ängste, Loyalitätskonflikte oder das Gefühl, allein zu sein

Doch viel zu selten werden sie gefragt:
💬 Wie geht es dir wirklich?
💬 Was brauchst du?
💬 Was würde dir helfen?

Beteiligung bedeutet: Kinder nicht nur mitzudenken, sondern mit ihnen zu denken.

Nicht über Kinder sprechen, sondern ihnen zuhören.
Denn Kinder sind nicht nur Angehörige einer inhaftierten Person.
Sie sind Menschen mit eigenen Rechten, eigenen Bedürfnissen und einer eigenen Stimme.

Lasst uns Räume schaffen, in denen Kinder gehört werden!

Wie erlebt ein Kind die Inhaftierung eines Elternteils?In der Podcast-Serie „Kindheiten“ von Deutschlandfunk Kultur erzä...
30/07/2026

Wie erlebt ein Kind die Inhaftierung eines Elternteils?

In der Podcast-Serie „Kindheiten“ von Deutschlandfunk Kultur erzählt Sarah ihre Geschichte. Ihr Vater kam ins Gefängnis, als sie drei Jahre alt war.

Sie erinnert sich an Besuche hinter Glas, an Sehnsucht, Trauer und an kleine Gesten, die ihr bis heute im Gedächtnis geblieben sind – wie eine Kassette, die ihr Vater während seiner Haft für sie aufgenommen hat.

Die Folge zeigt eindrucksvoll: Hinter jeder Inhaftierung stehen oft auch Kinder mit ihren eigenen Gefühlen, Fragen und Bedürfnissen.
Genau deshalb setzen wir uns als Netzwerk Kinder von Inhaftierten dafür ein, dass ihre Perspektive gesehen und gehört wird.

🎧 Unser Tipp: Hört in die Folge rein!

Zum Podcast: https://www.deutschlandfunkkultur.de/serie-kindheiten-sarahs-vater-sass-im-gefaengnis-6-6-100.html

💬 Teilt ihn mit Menschen, die sich mit Kindern, Familien oder Strafvollzug beschäftigen.

🏛️ Einblicke in den Haftalltag und in die Bedeutung von FamilienkontaktenAm 25.06.2026 besuchten Studierende der Fachhoc...
16/07/2026

🏛️ Einblicke in den Haftalltag und in die Bedeutung von Familienkontakten

Am 25.06.2026 besuchten Studierende der Fachhochschule Münster im Rahmen des Projektstudiums „Bedarfsgerechte Angebote für Kinder von Inhaftierten“ gemeinsam mit Prof. Franz Zahradnik und Jutta Möllers von der Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten NRW die JVA Bielefeld-Brackwede.

Bei der Führung durch Nina Roland, Familienbeauftragte der JVA, und Angelika Gelmer aus dem Frauenvollzug erhielten die Studierenden einen umfassenden Einblick in die Abläufe einer Justizvollzugsanstalt.

Sie lernten unter anderem:

🔹 den Ablauf eines Besuchs kennen – von der Ankunft bis zum Besuchsbereich
🔹 verschiedene Bereiche der JVA und den Haftalltag
🔹 Informationen über Inhaftiertenzahlen, betroffene Kinder und den Alltag während der Haft

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Angeboten, die den Kontakt zwischen Kindern und ihren inhaftierten Eltern unterstützen:

🎧 Tonieboxen mit Informationen für Kinder auf dem Weg vom Warte- bis zum Besuchsbereich
📮 ein Kinderbriefkasten
👨‍👧 Vater-Kind-Angebote und weitere familiensensible Maßnahmen

Der Besuch zeigte: Familienkontakte während der Haft sind ein wichtiger Bestandteil, wenn die Bedürfnisse von Kindern und Familien berücksichtigt werden sollen.

Vielen Dank an Nina Roland, Angelika Gelmer und die JVA Bielefeld-Brackwede für die spannenden Einblicke und den fachlichen Austausch! 🤝

📌 Kinderrechte & Kinder von Inhaftierten – Teil 3Artikel 9 der UN-Kinderrechtskonvention: Kinder haben das Recht auf Kon...
14/07/2026

📌 Kinderrechte & Kinder von Inhaftierten – Teil 3

Artikel 9 der UN-Kinderrechtskonvention: Kinder haben das Recht auf Kontakt zu beiden Elternteilen. 💛

Auch dann, wenn ein Elternteil inhaftiert ist.

Für viele Kinder sind Besuche im Gefängnis:
▪️ ein wichtiger Halt
▪️ ein Moment von Nähe
▪️ und eine Möglichkeit, Bindung aufrechtzuerhalten.

Damit das gelingt, braucht es:
✨ kindgerechte Besuchsbereiche
✨ sensible Begleitung
✨ familienorientierten Strafvollzug

Denn Kontakt ist kein „Extra“, er ist ein Kinderrecht.

💬 Kennen Sie Menschen oder Einrichtungen, die sich für die Rechte von Kindern einsetzen? Dann teilen Sie diesen Beitrag, damit noch mehr Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse von Kindern mit inhaftierten Eltern entsteht.

Welche Maßnahmen sind aus Ihrer Sicht besonders wichtig, um den Kontakt zwischen Kindern und ihren inhaftierten Eltern zu stärken? Wir freuen uns auf Ihre Gedanken in den Kommentaren.

🤝 Im Austausch für starke NetzwerkeAuf der „Jahrestagung für Netzwerkkoordinierende Frühe Hilfen in Westfalen-Lippe“ am ...
09/07/2026

🤝 Im Austausch für starke Netzwerke

Auf der „Jahrestagung für Netzwerkkoordinierende Frühe Hilfen in Westfalen-Lippe“ am 24. Juni in Münster waren wir von der Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten NRW mit einem Infostand in der Bürgerhalle des LWL-Landeshauses vertreten.

Wir haben uns sehr über die vielen interessanten Gespräche gefreut. Besonders schön war zu hören, dass zahlreiche Teilnehmende unsere Landesfachstelle bereits kennen und unsere Angebote sowie Informationsmaterialien in ihrer Praxis nutzen.

Das positive Feedback bestärkt uns darin, unsere Arbeit fortzuführen und den Austausch mit den Frühen Hilfen und weiteren Netzwerkpartner*innen weiter auszubauen. Denn gute Unterstützung für Kinder von inhaftierten Eltern gelingt am besten gemeinsam.

Vielen Dank an alle, die bei unserem Stand vorbeigeschaut haben – wir freuen uns auf die weitere Vernetzung!

Hinter Gittern versteckt sich eine oft übersehene Geschichte: die der Kinder.Unsere Kolleg*innen von der Landesfachstell...
07/07/2026

Hinter Gittern versteckt sich eine oft übersehene Geschichte: die der Kinder.

Unsere Kolleg*innen von der Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten – Hessen haben für Fachkräfte vom Jugendamt und Beratungsstellen eine dreiteilige Veranstaltung zum Thema Kinder von Inhaftierten organisiert. Die Führung durch eine JVA war ein Teil davon. Die Teilnehmenden haben in der JVA Butzbach einen direkten Blick auf die Lebensrealität der inhaftierten Eltern bekommen. Sie haben die Perspektive von Kindern bei den Besuchen eingenommen und konnten im Austausch mit der JVA die Abläufe und Kontaktmöglichkeiten kennenlernen.

Diese Fortbildungsreihe ist ein wichtiger Schritt, um Fachkräfte in Jugendamt und Beratungsstellen zu sensibilisieren und konkrete Unterstützung zugänglich zu machen.

Was brauchen diese Kinder? Wie können wir sie erreichen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt unserer dreiteiligen Workshop-Reihe.

📬 Unser neuer KvI-Newsletter ist da!Wie können Kinder von inhaftierten Eltern besser unterstützt werden? Welche Material...
02/07/2026

📬 Unser neuer KvI-Newsletter ist da!

Wie können Kinder von inhaftierten Eltern besser unterstützt werden? Welche Materialien und Veranstaltungen können Fachkräfte in ihrer Arbeit unterstützen?

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie unter anderem folgende Themen:

🔹 Rückblick auf unsere Fachtagung „Zwischen Mauern und Alltag“
🔹 Ein Stellenangebot als Familienbeauftragte*r in der JVA Würzburg
🔹 Ein Interview zur gemeinsamen Verantwortung von Justiz und Gesellschaft
🔹 Das Kinderbuch „Papazeit – nur anders!“
🔹 Ein Methodenkoffer zum Thema „Gefängnis“ für die pädagogische Praxis
🔹 Ankündigung: 3. Interdisziplinärer Fachtag in Hessen: „Kinder von Inhaftierten: Partizipation und Vernetzung im Blick“
🔹 Pressehighlights zu familienorientiertem Strafvollzug und kindgerechten Besuchsangeboten

Unser Newsletter bündelt regelmäßig Fachinformationen, Praxisimpulse, Veranstaltungshinweise und Entwicklungen aus dem Netzwerk KvI für alle, die sich für die Rechte und Bedürfnisse von Kindern inhaftierter Eltern einsetzen.

👉 Hier geht's zur aktuellen Ausgabe und zum Newsletter-Archiv:
https://www.netzwerk-kvi.de/newsletter/

Welche Themen beschäftigen Sie aktuell in Ihrer Praxis? Wir freuen uns auf den Austausch in den Kommentaren.

Wenn ein Elternteil inhaftiert ist, braucht es starke Netzwerke, um Kinder und Familien zu unterstützen.Die Landesfachst...
30/06/2026

Wenn ein Elternteil inhaftiert ist, braucht es starke Netzwerke, um Kinder und Familien zu unterstützen.

Die Landesfachstelle im Netzwerk Kinder von Inhaftierten – Hessen setzt sich für betroffene Kinder und ihre Familien ein. Deshalb gehören die Vernetzung von Fachkräften sowie die Entwicklung und Stärkung familienorientierter Angebote zu den zentralen Schwerpunkten unserer Arbeit.

Austausch und Kooperation schaffen die Grundlage dafür, Familien bedarfsgerecht zu begleiten und langfristig zu stärken.

Beim Fachtag der Familienzentren durften wir gemeinsam mit dem Familienzentrum dasgute.haus eine Erlebniszone zum Thema Gesundheitsförderung in der Lebensmitte gestalten.

Unsere Zusammenarbeit zeigt sich auch in einem weiteren gemeinsamen Angebot: Einmal im Monat findet parallel zu den Vater-Kind-Tagen in der JVA ein Treffen für Angehörige statt. Hier erhalten Familien Raum für Austausch, Begegnung und gegenseitige Unterstützung.

Der Fachtag bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, in vier interaktiven Erlebniszonen Praxisbeispiele kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die Arbeit in Familienzentren mitzunehmen.

Im Mittelpunkt standen dabei wichtige Fragen:

▪ Wie können Familienzentren familiäre Gesundheit unter sich wandelnden gesellschaftlichen Bedingungen nachhaltig stärken?

▪ Wie lassen sich individuelle, kollektive und institutionelle Resilienz fördern?

▪ Was brauchen Fachkräfte selbst, um langfristig gesund und handlungsfähig zu bleiben?

Vielen Dank an alle Beteiligten für den wertvollen Austausch und die vielfältigen Perspektiven.

Adresse

Fürther Str. 212
Nuremberg
90429

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