Netzwerk Kinder von Inhaftierten

Netzwerk Kinder von Inhaftierten Ziel des Netzwerks KvI ist die Sicherung der bestmöglichen Entwicklung von Kindern Inhaftierter.

🌍 Anlässlich des Weltkindertages starten wir heute eine neue Beitragsreihe:Kinderrechte & Kinder von Inhaftierten 💛Denn ...
01/06/2026

🌍 Anlässlich des Weltkindertages starten wir heute eine neue Beitragsreihe:
Kinderrechte & Kinder von Inhaftierten 💛

Denn Kinderrechte gelten für alle Kinder. Ohne Ausnahme.

Wenn ein Elternteil inhaftiert wird, betrifft das immer auch die Kinder: Ihr Alltag verändert sich, sie erleben häufig Unsicherheit, Scham oder Ausgrenzung. Dabei bleiben sie oft unsichtbar.

Mit unserer Reihe möchten wir in den kommenden Wochen darauf aufmerksam machen, welche Artikel der UN-Kinderrechtskonvention für Kinder von Inhaftierten besonders relevant sind und warum ihre Rechte mehr Sichtbarkeit brauchen.

📌 Den Anfang macht Artikel 2: Schutz vor Diskriminierung
Kein Kind darf benachteiligt werden, auch nicht wegen der Inhaftierung eines Elternteils.

Und trotzdem erleben viele betroffene Kinder:
▪️ Vorurteile
▪️ soziale Ausgrenzung
▪️ Schweigen aus Angst vor Bewertung

Kinder tragen keine Verantwortung für die Tat eines Elternteils, aber sie tragen oft die Folgen.

👉 Kinderrechte gelten universell.
👉 Kinder von Inhaftierten dürfen kein blinder Fleck bleiben.

Folgt unserer Reihe zum Thema Kinderrechte & Kinder von Inhaftierten.

Im Justizpalast im Herzen Münchens kam kürzlich der Lenkungskreis der Landesfachstelle Bayern zusammen. Mit dabei waren ...
26/05/2026

Im Justizpalast im Herzen Münchens kam kürzlich der Lenkungskreis der Landesfachstelle Bayern zusammen. Mit dabei waren Vertreter*innen des Jugendhilfereferats des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz sowie der Auridis Stiftung.

Im Fokus standen sowohl ein Rückblick auf bereits erreichte Meilensteine als auch die Planung der nächsten wichtigen Schritte. Gemeinsam wurde intensiv diskutiert, Erfahrungen wurden ausgetauscht und neue Ansätze für die weitere Arbeit entwickelt.

Ein herzliches Dankeschön für die engagierte Zusammenarbeit, die wertvollen Beiträge und die inspirierenden Impulse. Wir freuen uns darauf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen und die Lebenssituation von Kindern mit inhaftierten Eltern nachhaltig zu stärken.

Zwischen Mauern und Alltag: Kinder von Inhaftierten sichtbar machenRund 100.000 Kinder in Deutschland sind von der Inhaf...
21/05/2026

Zwischen Mauern und Alltag: Kinder von Inhaftierten sichtbar machen

Rund 100.000 Kinder in Deutschland sind von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen und bleiben dennoch häufig unsichtbar. Beim bundesweiten Fachtag „Zwischen Mauern und Alltag“ der Bundesinitiative Netzwerk Kinder von Inhaftierten kamen deshalb Fachkräfte aus 13 Bundesländern in Berlin zusammen, um voneinander zu lernen, sich zu vernetzen und gemeinsam neue Perspektiven für betroffene Kinder und ihre Familien zu entwickeln.

Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch sowie Best-Practice-Beispiele aus Justizvollzug, Jugendhilfe und Straffälligenhilfe. In vier interaktiven Workshops diskutierten die Teilnehmenden über Einzel- und Gruppenangebote sowohl in Haft als auch im Sozialraum der Familien. Gemeinsam wurden Erfahrungen geteilt, Herausforderungen benannt und neue Ideen für verlässliche Unterstützungsstrukturen entwickelt.

Besondere fachliche Impulse setzten zudem die beiden Vorträge von Claudia Kittel vom Deutsches Institut für Menschenrechte sowie Michél Murawa, Bindungsfundierte Beratung und Bildung. Während Claudia Kittel die Perspektive der UN-Kinderrechtskonvention und die Rechte betroffener Kinder in den Fokus rückte, zeigte Michél Murawa eindrücklich auf, welche Bedeutung sichere Bindungen und stabile Beziehungen für Kinder von Inhaftierten haben.

Ein wichtiges Signal setzte außerdem Mareike Wulf, Parlamentarische Staatssekretärin und Kinderchancen-Koordinatorin der Bundesregierung. In ihrem Grußwort betonte sie, dass Kinder faire Chancen und gesellschaftliche Teilhabe verdienen unabhängig von ihrer familiären Situation.

Gemeinsam wurde deutlich: Kinder von Inhaftierten brauchen mehr Sichtbarkeit, starke Netzwerke und verbindliche Unterstützungsangebote – bundesweit.

➡️ Zum Tagungsbericht: https://www.netzwerk-kvi.de/2026/05/21/fachtagung-zwischen-mauern-und-alltag/

Am 7. Mai fand die bundesweite Fachtagung "Zwischen Mauern und Alltag" des Netzwerk Kinder von Inhaftierten in Berlin statt.

20/05/2026
📍 Sozialpädagog*in / Sozialarbeiter*in (m/w/d) gesucht: Familienbeauftragte*r in der JVA WürzburgKinder von inhaftierten...
19/05/2026

📍 Sozialpädagog*in / Sozialarbeiter*in (m/w/d) gesucht: Familienbeauftragte*r in der JVA Würzburg

Kinder von inhaftierten Eltern brauchen Unterstützung und familienorientierter Vollzug braucht starke Fachkräfte.

Deshalb sucht der Treffpunkt e.V. zum 01.07.2026 eine*n Familienbeauftragte*n (m/w/d) für die Justizvollzugsanstalt Würzburg.

Die Stelle ist Teil eines Modellprojekts zur Stärkung eines familienorientierten Vollzugs in Bayern.

👉 Zu den Aufgaben gehören u. a.:
• zentrale Ansprechperson für Inhaftierte und ihre Angehörigen, externe Fachkräfte und Mitarbeitende in der JVA
• Koordination und Weiterentwicklung familienorientierter Angebote
• Unterstützung bei der Gestaltung kindgerechter Besuchssettings
• Aufbau und Pflege regionaler Netzwerke (insb. Jugendhilfe, Beratungsstellen, freie Träger)
• Organisation und Mitwirkung bei Informations- und Austauschformaten

Wünschenswert: Kenntnisse im Bereich Straffälligenhilfe oder Justizvollzug sowie Erfahrung in Projekt- oder Konzeptarbeit.

📍 Arbeitsort: Würzburg
🕒 19,5 Wochenstunden
📅 Start: 01.07.2026

📎 Zur Stellenausschreibung:
https://www.treffpunkt-nbg.de/stellenangebote/ -id-2

Ein aktueller Beitrag von Bayerischer Rundfunk zeigt, wie familienorientierter Strafvollzug konkret aussehen kann:In der...
30/04/2026

Ein aktueller Beitrag von Bayerischer Rundfunk zeigt, wie familienorientierter Strafvollzug konkret aussehen kann:

In der Justizvollzugsanstalt Nürnberg gibt es seit vielen Jahren eine Vater-Kind-Gruppe, in der inhaftierte Väter regelmäßig Zeit mit ihren Kindern verbringen können – zum Spielen, Basteln und einfach Zusammensein.

👉 Ein wichtiger Ansatz, um Bindungen zu erhalten
👉 Eine Unterstützung für Kinder in einer belastenden Situation
👉 Und ein zentraler Baustein für Resozialisierung

Der Artikel macht deutlich, wie wertvoll solche Angebote sind.

📎 Zum Artikel:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/mit-papa-im-gefaengnis-kuscheln-strafvollzug-familienfreundlich,VFdX4Wh

Die Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten NRW entwickelt sich weiter:Mit Chance e.V. ist ein neuer Partner h...
23/04/2026

Die Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten NRW entwickelt sich weiter:
Mit Chance e.V. ist ein neuer Partner hinzugekommen, der die Arbeit fachlich verstärkt.

In Nordrhein-Westfalen leben mehrere tausend Kinder mit einem inhaftierten Elternteil, oft verbunden mit Belastungen wie Isolation, Scham und Unsicherheit.
Ziel der neuen Projektphase ist es, bestehende Angebote weiterzuentwickeln und die Unterstützung für betroffene Kinder und ihre Familien nachhaltig zu stärken.

📎 Zur Pressemitteilung:
https://www.netzwerk-kvi.de/2026/04/21/nrw-chance-ev/

Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten NRW startet in zweite Projektphase und wird nun von Chance e.V. unterstützt.

Fachtag „Zwischen Mauern und Alltag“ – jetzt noch 5 freie PlätzeWir von der Bundesinitiative Netzwerk Kinder von Inhafti...
22/04/2026

Fachtag „Zwischen Mauern und Alltag“ – jetzt noch 5 freie Plätze

Wir von der Bundesinitiative Netzwerk Kinder von Inhaftierten sind mitten in den Vorbereitungen für unseren bundesweiten Fachtag:

📍 Berlin | martas Gästehäuser Hauptbahnhof
📅 07. Mai 2026

„Zwischen Mauern und Alltag – Austausch, Inspiration und Best Practice zu Familienangeboten in Haft und im Sozialraum“

Ein besonderer Höhepunkt:
Wir freuen uns sehr, dass die Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Wulf (BMBFSFJ) den Fachtag mit einem Grußwort begleiten wird.

💡 Das erwartet Sie im Programm:

Begrüßung
Hilde Kugler (Bundesinitiative Netzwerk KvI) und Ben Spöler (Auridis Stiftung)

Grußwort
Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Wulf, BMBFSFJ

Fachvortrag
„Kindesrecht und Kindeswohl zusammendenken“
Claudia Kittel, Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention, Deutsches Institut für Menschenrechte

Workshops (Teil 1)
• Einzelberatung und Unterstützungsangebote „drinnen“
• Einzelberatung und Unterstützungsangebote „draußen“

Mittagspause und Networking

Fachvortrag
„Sichere Bindung als Fundament – Inwiefern Kindern von Inhaftierten der Boden unter den Füßen bewahrt werden kann“
Michél Murawa, Bindungsfundierte Beratung und Bildung

Workshops (Teil 2)
• Gruppenangebote und Veranstaltungen „drinnen“
• Gruppenangebote und Veranstaltungen „draußen“

Abschluss, Zusammenfassung und Verabschiedung

🤝 Austausch, Vernetzung und Praxis im Mittelpunkt

Der Fachtag richtet sich an erfahrene Fachkräfte sowie neue Akteur*innen und bietet Raum für Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Weiterentwicklung bestehender Praxis.

Im Mittelpunkt stehen der Dialog zwischen Justizvollzug, Fachpraxis und Sozialraum sowie neue Impulse für die Unterstützung von Kindern und ihren Familien. Ziel ist es, gute Praxis sichtbar zu machen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.

⚠️ Jetzt kurzfristig dabei sein
Es sind noch 5 Plätze verfügbar.

Wenn Sie teilnehmen möchten:
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[email protected]

Die ersten fünf Rückmeldungen können noch am Fachtag teilnehmen.

Wir freuen uns auf den Austausch in Berlin!

Wie können Besuchskontakte in Justizvollzugsanstalten so gestaltet werden, dass sie den Bedürfnissen von Kindern gerecht...
21/04/2026

Wie können Besuchskontakte in Justizvollzugsanstalten so gestaltet werden, dass sie den Bedürfnissen von Kindern gerecht werden?

Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Inhouse-Workshop für AVD Mitarbeitende des Besuchsdienstes der JVA Schwerte, durchgeführt von der Landesfachstelle Netzwerk Kinder von Inhaftierten NRW.

Neben fachlichen Grundlagen stand vor allem eines im Mittelpunkt: der gemeinsame Austausch und Perspektivwechsel.

In Kleingruppen setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Bedürfnissen von Kindern unterschiedlicher Altersgruppen auseinander und reflektierten:

- wie Besuchssituationen aus Kindersicht erlebt werden

- welche Herausforderungen im Alltag bestehen

- und wo konkrete Weiterentwicklungsmöglichkeiten liegen

Auch mögliche „Fallstricke“ wurden offen angesprochen und gemeinsam diskutiert.

👉 Ziel ist es, Besuchskontakte innerhalb einer JVA so zu gestalten, dass sie für Kinder sicher, verständlich und möglichst positiv erlebbar sind.

Ein wichtiger Schritt hin zu einem familien- und kindgerechteren Vollzug.

Eine Lesung und ein Gespräch mit der Illustratorin Patricia Thoma im Deutsches Institut für Menschenrechte öffnet den Bl...
16/04/2026

Eine Lesung und ein Gespräch mit der Illustratorin Patricia Thoma im Deutsches Institut für Menschenrechte öffnet den Blick auf Lebensrealitäten hinter Gefängnismauern.

Für ihr Projekt hat sie über zwei Jahre Inhaftierte in deutschen Gefängnissen besucht und ihre Geschichten zeichnerisch festgehalten. Entstanden sind eindrückliche Bildergeschichten über Alltag, Biografien und Perspektiven zwischen Zelle, Arbeit und Therapie.

Der Beitrag zeigt:
• die Vielfalt der Menschen in Haft
• strukturelle Brüche in Biografien
• und die Bedeutung von Resozialisierung als Ziel des Strafvollzugs

Gleichzeitig wird sichtbar:
👉 Viele der Inhaftierten sind Eltern und ihre Kinder bleiben oft im Hintergrund dieser Realität.

Die Veranstaltung findet statt am:
📅 29. April 2026 | 18:00–20:00 Uhr
📍 Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin

📎 Anmeldung:
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/veranstaltungen/im-gefaengnis-lesung-und-gespraech-mit-patricia-thoma

Adresse

Fürther Str. 212
Nuremberg
90429

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