22/05/2026
Bericht zum Familientrauerforum
In jeder Familie wird irgendwann der Tod zum Thema. Manchmal kommt er plötzlich, manchmal ist er absehbar – doch immer bedeutet er Abschied nehmen. Gerade in solchen Lebenssituationen gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote, die vielen Menschen oft gar nicht bekannt sind.
Am Freitag, den 24. April, durften wir das Familientrauerforum veranstalten – eine besondere Veranstaltung, die in Kooperation mit der Euregioklinik, der Hospizhilfe, betroffenen Familien und vielen weiteren Beteiligten organisiert wurde.
Zum Einstieg in das Thema Trauer hörten wir einen sehr kurzweiligen und interessanten Vortrag von Jochen Künzel zum Thema „Was brauchen trauernde Menschen von ihrem sozialen Umfeld?“. Mit vielen einfühlsamen und praxisnahen Gedanken regte er zum Nachdenken und Austausch an.
Musikalisch wurde die Veranstaltung wunderbar durch das Projekt „Ein neuer Tag beginnt“ begleitet und erhielt dadurch einen besonders emotionalen und würdevollen Rahmen.
An zahlreichen Informationsständen konnten sich die Besucher informieren und beraten lassen, kreative Angebote ausprobieren oder einfach miteinander ins Gespräch kommen. Die Vielfalt der Beteiligten zeigte eindrucksvoll, wie viele unterschiedliche Hilfs- und Unterstützungsangebote es für trauernde Menschen und ihre Angehörigen gibt.
Mitgewirkt haben unter anderem die tiergestützte Begleitung, die Bibliothek Nordhorn, der Wünschewagen, das Familienhörbuch, die Musik- und Kunsttherapie der Euregioklinik, SAPV-Euregioklinik, Bestatter Mikulla, das TPZ, die Trostinsel (Kindertrauergruppe), das Geschwisterkinderprojekt des Bunten Kreises/Lebenshilfe, die Elterngruppe Sternenkinder, die ambulante Kinderhospizbegleitung Sonnentropfen, die Notfallseelsorge, die Apotheke am Postdamm, die Hospizhilfe, die Männertrauergruppe/Stammtisch, das Projekt „Hospiz macht Schule“ und viele weitere Institutionen und Vereine.
Nach einer kurzen Pause bei Kaffee und Kuchen fand ein bewegendes Podiumsgespräch mit Betroffenen sowie Menschen aus unterschiedlichsten professionellen Bereichen statt. Die persönlichen und authentischen Worte machten diesen Tag für uns alle zu etwas ganz Besonderem.