16/06/2026
Ein kleiner Bericht über unsere Zoofahrt am vergangenen Wochenende von unserem Mitglied Jens Kamphuis:
"Der „Familienzoo im Grünen“ trifft „Den Grünen Zoo“
Mitglieder und Freunde des Fördervereins Tierpark Nordhorn e.V. waren zu einer Tagesfahrt in den Grünen Zoo Wuppertal unterwegs.
Am 13. Juni 2026 sind 43 Mitglieder und Freunde des Fördervereins des Nordhorner Tierparks um 8 Uhr morgens mit einem Bus der Bentheimer Eisenbahn vom Tierpark aus aufgebrochen und den Grünen Zoo in Wuppertal zu besuchen. Das ehemalige Vorstandsmitglieder Ehepaar Hilkenbach hat sich um die Organisation der Fahrt gekümmert, da Sie schon mehrere Male in Wuppertal zu Gast waren und Ihre Eindrücke auch den übrigen Teilnehmern des Fördervereins zeigen wollten.
Begrüßt wurde die Gruppe der Nordhorner Zoo – Delegation vom zweiten Vorsitzenden des Wuppertaler Zoo-Fördervereins, nach einer kurzen Begrüßung hat sich die Delegation in drei Gruppen aufgeteilt und wurde von weiteren Mitgliedern des Wuppertaler Fördervereins durch den Wuppertaler Zoo geführt.
Dabei besonders beeindruckend waren vor allem die begehbare 1100 Quadratmeter große und bis zu 10 Meter hohe Freiflugvoliere Aralandia, in dem Ara und Sonnensittiche frei Fliegen können, ebenso ist hier eine Gruppe von Chile-Flamingos zu sehen, suchen musste man in der Voliere allerdings die kleinen Südpudus (die zweitkleinste Hirschart der Erde), diese sind allerdings auch in anderen Gehegen zu finden.
Ebenso war der ca. 6-minütige Film in der Visiotopia sehenswert, was wegen des 360-Grad Bildschirms leider nicht für jede Person etwas war. Der Film zeigt eine Reise durch die Lebensräume, die der Grüne Zoo Wuppertal mit seinem Naturschutzeuro schützt und unterstützt.
Im 15 Meter langen Pinguintunnel kann man durch die gebogene Acrylglasscheibe die schwimmenden Königs-, bzw. Eselspinguine von der Seite bzw. von unten betrachten. Im Oberen Teil der Pinguin-Anlage sind die beiden Pinguin Populationen an „Land“ in einer ca. 6- 8°C kalten Umgebung mit einer „Eismaschine“ zu sehen, auf diesen kleinen „Eisberg“ können sich die Pinguine wie „Zuhause“ fühlen.
Der Wuppertaler Zoo befindet sich in einer Hanglage mit vielen An- und Abstiegen, der Größte Höhenunterschied des Zoos ist ca. 90 Meter. Die Besucher müssen also eine gute Kondition mitbringen, um sich die verschiedenen Gehege anzuschauen. Am höchsten Punkt des Zoos befindet sich die Löwenanlage, diese im Jahr 2007 eröffnete 1 Hektar große Anlage bleibt naturbelassen und wird nicht gemäht, so dass man viel Glück haben muss, um die Bewohner zu sehen.
Abbildung 1: Löwin im hohen Gras
Da ein Tierpark, bzw. Zoo niemals fertig wird, hat auch der Wuppertaler Zoo viele Baustellen die zurzeit angegangen, bzw. vorbereitet werden. Die Elefantenanlage wird bis 2031 (Die Eröffnung der Bundesgartenschau in Wuppertal) von 4.000 Quadratmetern auf 10.000 Quadratmetern vergrößert, hierzu müssen andere Tierarten innerhalb des Zoos umgesiedelt werden. Man kann also gespannt sein, was sich in den Nächsten Jahren im Wuppertaler Zoo noch so ändert.
Einige der Mitreisenden werden den Wuppertaler Zoo wohl noch weitere Male besuchen.
Zwischen 15 und 15:30 Uhr hat sich die Nordhorner Delegation dann von dem Grünen Zoo Wuppertals verabschiedet und sich auf dem Heimweg gemacht, Nicht ohne eine Einladung an den Wuppertaler Förderverein zu hinterlassen, dass dieser sich auch mal einen Tag in den Nordhorner Tierpark „verirrt“. Der zweite Vorsitzende des Wuppertaler Fördervereins und seine Frau haben auf jeden Fall schon gesagt, dass Sie privat mal nach Nordhorn in den Tierpark kommen werden.
Wir freuen uns auf ihren Besuch! Vielen Dank für die Organisation an das Ehepaar Hilkenbach!"