Ostfriesischer Oldtimer Club e.V.

Wegbeschreibung Website

Ostfriesischer Oldtimer Club e.V. Der OOC e.V. ist ein markenoffener Club für alle, die sich für Oldtimer interessieren. Die Vereinsgeschichte begann 1984. Interessierte sind herzlich willkommen.

Oldtimerfreunde aus dem Landkreis Aurich und Emden gründeten einen Stammtisch. Damals nannte man sich "Ostfriesischer Veteranen Club Norden". Wegen des großen Zuspruchs und auf Wunsch mehrerer Teilnehmer des Stammtisches beschloß man, am 7. März 1990 auf einer Versammlung den jetzigen Verein zu gründen. Es entstand der "Ostfriesische Oldtimer Club e.V.". Der Club hat keine hochfliegenden Ziele und aufwändigen Programme, sondern dient dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch und der Geselligkeit unter Freunden. Auf viele Aktivitäten kann man seit dieser Zeit zurückblicken. Da sind unzählige Oldtimerausfahrten und Busfahrten zu Museen, Beteiligungen an Stadtfesten, Schützenfesten, Oldtimertreffen und die Mitwirkung bei Weser-Ems Ausstellungen, um ein paar Beispiele zu nennen. Der Club zählt zur Zeit ca. 165 Mitglieder mit ca. 350 Fahrzeugen. Der Verein ist kein reiner Automobilclub und offen für alle Fabrikate und Baujahre. Auch wenn meistens nur Automobile auf den Veranstaltungen und Treffen zu sehen sind oder im Vordergrund stehen, so befinden sich auch unzählige weitere Fahrzeugtypen vom historischen Mofa über Traktoren bis hin zu LKW´s im Bestand der Clubmitglieder. Momentan treffen wir uns regelmäßig jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr in der Gaststätte "Zur Mühle", Upender Str. 60 in Münkeboe. Alle aktuellen Informationen findet man auf unserer Website www.ooc-ev.de

Unser KLASSIKER des MONATS: Güldner Ackerschlepper G 25Baujahr: 1967, Motor: 2-Zylinder Reihen-Dieselmotor; 1570 ccm; 24...
01/10/2026

Unser KLASSIKER des MONATS: Güldner Ackerschlepper G 25
Baujahr: 1967, Motor: 2-Zylinder Reihen-Dieselmotor; 1570 ccm; 24 PS
Getriebe: 8 Vorwärtsgänge & 4 Rückwärtsgänge in 3 Gruppen, Max. km/h: 19 km/h

Für den gepachteten 10 ha-Hof des Jungbauern hatte der vorhandene kleine MAN-Schlepper zu wenig Leistung. Ein neuer, stärkerer Traktor musste her! Die Wahl fiel auf den Güldner G25. Mit Doppelkupplung für den Heuwender und die HD-Presse, sowie Regelhydraulik für den Zweischarpflug, war er ein moderner Helfer in der Landwirtschaft. Auch ein Messerbalken-Seitenmähwerk zur Heugewinnung sollte dran sein. So machten sich Vater & Sohn im Sommer 1967 auf zum Güldner-Händler Jann Diekena in Aurich an der Fockenbollwerkstrasse. Bis nachts um 1.30 Uhr wurde verhandelt, bis der Preis „stimmte“.
Güldner war seit 1904 ein Hersteller von Dieselmotoren. Motoren mit bis zu 600 PS verließen die Hallen des Aschaffenburger Werks. Später kamen Kleindieselmotoren dazu. Der Traktorenbau war in den ersten Jahren zunächst erfolglos. 1929 wurde Güldner von Fa. LINDE, einem Hersteller von Kühl-, & Eismaschinen, später auch Gabelstaplern und Flurförderfahrzeugen, übernommen. Fortan firmierte man als „Linde – Güldner“. Ab 1936 entstand, unter dem politischen Einfluss des Schell-Plans, zunächst ein 20 PS-Schlepper in Zusammenarbeit mit Deuliewag in Berlin. In den Kriegsjahren ab 1942 bauten beide Unternehmen den bei Güldner entwickelten Holzgasschlepper AZ 25. Die 1949 vorgestellte Nachkriegsbaureihe, umfasste zwischen 16 und 30 PS starke Schlepper. In Zusammenarbeit mit FAHR und Ritscher kam 1954 der Geräteträger „Multitrak“ auf den Markt. Von 1958 bis 1962 fertigte Güldner in Zusammenarbeit mit FAHR in Gottmadingen. In dieser Zeit wurde auch die gemeinsame Europa-Baureihe vorgestellt.
Ab 1962 stellte Güldner die neue G-Baureihe vor. Liebevoll sprachen die Landwirte vom „roten Gold aus Bayern" für die Traktoren der Marke Güldner, die von 1962 an, bis zur Einstellung der Traktorenproduktion im Jahr 1969 konsequent in der Farbe Rot lackiert waren. Überwiegend Motoren der neuen Baureihe L71/79 waren in den neuen roten Schleppern verbaut, die es bis zum 6-Zylindermotor mit bis zu 75 PS gab. Etliche Modelle der G-Baureihe gab es auch mit Allrad. Beim Allradantrieb ist die Vorderachse zuschaltbar, auf befestigtem Untergrund sollte sie unbedingt ausgeschaltet sein. Die Aschaffenburger bauten zwar Differenziale in Vorder- und Hinterachse ein, jedoch ist die Verbindung zwischen den Achsen starr. Auf unbefestigtem Untergrund kann bei Kurvenfahrt Schlupf die unterschiedlichen Laufstrecken ausgleichen. Auf befestigtem Untergrund kommt es jedoch zu starken Verspannungen, die zu erheblichen Schäden in der Antriebseinheit führen können.
1969, nach rund 100.000 im bayrischen Unterfranken hergestellten Traktoren, endete deren Produktion und auch die der Dieselmotoren. Fortan wurden bei Linde Flurförderfahrzeuge gebaut. Das Ersatzteilgeschäft übernahm Mitbewerber Deutz. 1991wurde der Handelsname Güldner aus dem Handelsregister ausgetragen.
1963 kam der hier vorgestellte Güldner G 25 mit normaler Getriebeübersetzung (19 km/h) ins Programm der G-Baureihe und blieb bis 1969. Darüber hinaus gab es für preisbewusste Käufer den G25E (= Einfache, „abgespeckte“ Ausstattung) und den G25S (=Schnelllaufgetriebe mit 24 km/h).
4342 Stück des Typs G25 liefen mit dem luftgekühlten, stehenden Zweizylinder-Viertakt-Reihen-Diesel-Motor des Typs 2L79 vom Band. Mit einem quadratischen Hub-,Bohrungsverhältnis von 100/100 mm erreicht er aus 1570 ccm 24 PS bei 2300 U/min mit einem Drehmoment von 8,25 mkg.
Durch Lenkradschaltung sind die auf die Hinterachse wirkenden 8 Vorwärts-, und 4 Rückwärtsgänge des ZF A208-Getriebes in drei Gruppen manuell schaltbar ( ACKER / STRASSE / RÜCKWÄRTS ). Der G25 hat umschaltbare Motorzapfwelle mit 540 oder 1050 U/min, Differentialsperre, Lenkbremse, pedalbetätigte, trockene Doppelkupplung von F&S und Regelhydraulik, sowie 12V-Licht-, und Anlasseranlage serienmässig.
Hier kam noch der optionale Mähantrieb mit Sicherheits-Rutschkupplung und Messerbalken dazu, der mit 1.150 U/min mit Nenndrehzahl arbeitet. Mit 2 bis 2,5 l Diesel/h bei ¾ Nenndrehzahl und 70% Anhängelast ist der Güldner G25 sehr sparsam im Verbrauch.
Wohl nicht nur deshalb ist sein damals schon preisbewusster Erstbesitzer ihm die letzten fast 59 Jahre treu geblieben! Schön ist, dass man dem alten Güldner seine fast sechs Jahrzehnte ansieht und er von einer „Vollrestaurierung“ mit Neulack verschont geblieben ist! Mit seiner tollen Patina strahlt er einen schönen Oldie-Charme aus.

Bei strahlendem Sonnenschein gab’s erstmal einen Boxenstopp mit Kaffee, Kuchen und Schnitzel. 🤗
27/09/2026

Bei strahlendem Sonnenschein gab’s erstmal einen Boxenstopp mit Kaffee, Kuchen und Schnitzel. 🤗

Wir sind gerade zu unserer Herbstausfahrt gestartet und freuen uns auf einen schönen Tag!
27/09/2026

Wir sind gerade zu unserer Herbstausfahrt gestartet und freuen uns auf einen schönen Tag!

Kennst Du eigentlich schon unseren OOC-Fanshop? Du bist Mitglied oder treuer Fan und brauchst für Dich oder als Geschenk...
26/09/2026

Kennst Du eigentlich schon unseren OOC-Fanshop? Du bist Mitglied oder treuer Fan und brauchst für Dich oder als Geschenk ein T-Shirt, Hoodie, Jacke oder eine neue Tasse? Dann bist Du in unserem Online-Shop genau richtig. Bei unserem regionalen Partner findest Du ein tolles Angebot unter dem folgenden Link:
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Wir wünschen Dir viel Spaß beim Aussuchen und freuen uns auf ein Wiedersehen!

eine gute Idee, die wir gerne unterstützen! Wi sehn uns bi'd OOC!
22/09/2026

eine gute Idee, die wir gerne unterstützen! Wi sehn uns bi'd OOC!

Wir vom Automuseum Nordsee hoffen, dass wir Menschen in schwierigen Zeiten mit unserer Passion ein paar schöne Momente schenken können – Momente, in denen Sorgen für eine Weile in den Hintergrund rücken. ❤️

Wenn uns das gelingt, ist das für uns mehr wert als alles andere.

OOC zu Gast bei Freunden - heute beim Treffen des AC Leer in Remels. Es war ein schöner Tag bei unserem befreundeten Aut...
20/09/2026

OOC zu Gast bei Freunden - heute beim Treffen des AC Leer in Remels. Es war ein schöner Tag bei unserem befreundeten Automobil-Club Leer! Dieser veranstaltet seit Jahren während des Herbstmarktes ein offenes Treffen, zu dem auch in diesem Jahr wieder viele hundert Fahrzeuge kamen. Vielen Dank an das Orga-Team rund um Peter Uelwer für die Einladung und den gelungenen Tag! Bis bald!

Wir haben die "2.000er-Marke" erreicht! Vielen Dank an unsere "alten" und "neuen" Fans! Die Mädels & Jungs vom OOC.
07/09/2026

Wir haben die "2.000er-Marke" erreicht! Vielen Dank an unsere "alten" und "neuen" Fans! Die Mädels & Jungs vom OOC.

Was für eine tolle Resonanz! Ca. 800 Oldtimer-Zweiräder und deutlich mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher kamen heu...
06/09/2026

Was für eine tolle Resonanz! Ca. 800 Oldtimer-Zweiräder und deutlich mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher kamen heute bei bestem Wetter zu unserem Zweiradtreffen in Marienhafe. Wir waren begeistert von den tollen Maschinen auf 2 und 3 Rädern, die den manchmal weiten Weg zu uns gefunden haben. Viele Teilnehmer lobten die Vielfalt, die hier geboten wurden. Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass unser Treffen schon "Kult-Status" bekommt. Kein Gedöns, sondern einfach ein Zusammensein mit Freundinnen und Freunden von "altem Blech". Ein besondere Dank geht an unseren Jugendvorstand und die fleissigen Helferinnen und Helfer des OOC, die das alles ermöglicht haben. Danke auch an das DRK Loppersum e.V. für den Sanitätsdienst, die Caterer und Manfred Kruse, der uns das Gelände zur Verfügung gestellt hat. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen, dass wieder am ersten Sonntag im September stattfinden wird! Kommst Du auch?

06/09/2026
Unser KLASSIKER des MONATS: VW-Porsche 914/4 Hersteller: KARMANN (Osnabrück), Baujahr: 1972, Hubraum: 1668 ccmMotor: 4 Z...
01/09/2026

Unser KLASSIKER des MONATS: VW-Porsche 914/4
Hersteller: KARMANN (Osnabrück), Baujahr: 1972, Hubraum: 1668 ccm
Motor: 4 Zylinder – Boxermotor, Getriebe: 5-Gang Schalter, Leistung: 80 PS
Max km/h: 170 km/h.
In der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre suchte VW nach einem sportlichen Modell als Nachfolger des auf dem VW Typ 3 basierenden Karmann Ghia (Typ 34). Porsche hatte kein preiswertes Einstiegsmodell, seit 1965 der 356 eingestellt worden war und der 912 – ein 911 mit dem 90 PS (66 kW) starken Vierzylindermotor des 356 C – sich gegenüber den Sportwagen der Konkurrenz nicht hatte behaupten können.
Ferry Porsche und der mit der Familie Porsche eng verbundene VW-Chef Heinrich Nordhoff vereinbarten per Handschlag, dass Porsche sich mit seinem Sportwagen-Know-how an der Entwicklung eines gemeinsamen Modells beteiligte, das getrennt als VW-Variante und als Porsche-Fahrzeug vertrieben werden sollte. Als Kompromiss gründeten VW und Porsche Anfang 1969 für Marketing und Vertrieb des 914 die „VW-Porsche Vertriebsgesellschaft mbH“ (kurz VG), die bald vom Stuttgarter Porsche-Gelände ins nahegelegene Ludwigsburg umzog.
Auf der IAA im September 1969 wurde der 914 erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Es gab 2 Versionen: den 914/4 mit Vierzylinder- und den 914/6 mit Sechszylindermotor. Die Karosserien wurden bei KARMANN in Osnabrück gefertigt, die auch die komplette Montage des 914/4 übernahm. Im Laufe der Produktion wurden dann mehrere Motorvarianten eingesetzt. Bis 1976 wurden insgesamt knapp 119.000 VW-Porsche hergestellt, davon aber nur 3.382 mit dem Porsche-Sechszylinder-Motor. Etwa 70% der Gesamtproduktion wurden in die USA exportiert.
„Unser 914/4“ wurde von unserem Clubmitglied vor 20 Jahren vollständig restauriert. Dazu gehörten auch umfangreiche Schweißarbeiten. Ihm hatte es der VW-Porsche besonders angetan, da er ein Targa (festes abnehmbares) Dach besitzt. Der Motor sitzt mittig, daher hat der 914/4 zwei Kofferräume (vorne und hinten). Das war in Deutschland zu der Zeit nur bei dem VW-Porsche der Fall. Seit langem wird unser Kalendermodell regelmäßig bewegt und ist auch auf längeren Strecken unterwegs.

Adresse

Auf Der Koppel 25
Norden
26506

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