POLLICHIA Verein für Naturforschung, Naturschutz und Umweltbildung. Aktiv in Rheinland-Pfalz. Gegründet 1840. Heimische Natur verstehen, bewahren, erklären.

++ Die ersten Libellen sind da ++ Der abgeflachte Hinterleib ist beim Plattbauch (Libellula depressa) deutlich breiter a...
07/06/2026

++ Die ersten Libellen sind da ++ Der abgeflachte Hinterleib ist beim Plattbauch (Libellula depressa) deutlich breiter als bei allen anderen heimischen Libellen (sechs bis acht Millimeter) und sein typisches Erkennungsmerkmal. Die Männchen haben eine hellblaue Bereifung auf ihrem Hinterkörper, die Weibchen sind gelbbraun. Bei beiden Geschlechtern sind alle vier Flügel an der Basis schwarzbraun gefärbt. Die Flügelspannweite beträgt sieben bis acht Zentimeter.

Der Plattbauch besiedelt vorwiegend kleinere, vegetationsarme und nährstoffreiche Flachgewässer mit wenig Vegetation. Die Larven vergraben sich im Winter im Schlamm und können auf diese Weise sogar überleben, wenn das Gewässer austrocknet oder gefriert. Er taucht auch an neu angelegten Gartenteichen schnell auf. Wächst das Gewässer dann zu, verschwindet diese Art aber wieder. Sein ursprünglicher Lebensraum waren die immer wieder neu entstehenden Hochwassertümpel natürlicher Flussauen.

Foto: Udo Weller
Text: BUND Naturschutz in Bayern e.V.

Wir sind dieses Jahr bei dem Interreg-Projekt 24 Stunden Biodiversität dabei und integrieren unseren Pollicha-Tag der Ar...
01/06/2026

Wir sind dieses Jahr bei dem Interreg-Projekt 24 Stunden Biodiversität dabei und integrieren unseren Pollicha-Tag der Artenvielfalt hier. Wir freuen uns über viele Pollichianer, die mitmachen wollen! 🦎🐛🦋🦟🐛🐝🕷️☘️🍄‍🟫☀️ Meldet euch bis zum 7.6. noch schnell an!

🦋🌿 Nur noch wenige Tage, um sich für die grenzüberschreitenden 24 Stunden der Biodiversität in Lauterbourg anzumelden!
Vom 12. bis 14. Juni 2026 treffen sich Naturforscher – ob Anfänger oder Fortgeschrittene – an der Lauter, um gemeinsam in geselliger Atmosphäre Bestandsaufnahmen von Fauna, Flora und Pilzen durchzuführen 🤝
📍 Feuchtgebiete, Wälder, Wiesen… rund um Lauterbourg
🔎 Naturkundliche Erkundungen bei Tag und Nacht
👉 Praktische Infos: https://www.odonat-grandest.fr/24h-biodiv-lauterbourg-2026/
📝 Kostenlose Teilnahme nach Anmeldung: https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=Iov7woU6FkqbOD8db4kQtfjA0MDSTLNEmo_xvi4k4GdUNUc4WUdOS0s2UTBZTk1KU1VURzA5OTQwMy4u&origin=lprLink&route=shorturl

Ein großes Dankeschön an die beteiligten Partnerorganisationen:
Odonat Grand Est POLLICHIA Interreg Rhin Supérieur - Oberrhein Toute l'Alsace
Agence de l'eau Rhin-Meuse NABU.Baden-Württemberg Alsace Nature Musée d'Histoire Naturelle et d'Ethnographie de Colmar Conservatoire d'espaces naturels d'Alsace GEPMA Groupe d'Etude et de Protection des Mammifères d'Alsace - BUFO - Conservatoire d'espaces naturels d'Alsace
- IMAGO - GEPMA - LPO Alsace - Association Rhin-Meuse Migrateurs
- Société Botanique d'Alsace - Musée d'Histoire Naturelle et d'Ethnographie de Colmar - Société Mycologique de Strasbourg - Société Mycologique du Haut-Rhin

++ POLLICHIAs Lieblingsfoto | Mai 2026 ++ Stelzenläufer (Himantopus himantopus) haben an sich schon ein drolliges Ausseh...
20/05/2026

++ POLLICHIAs Lieblingsfoto | Mai 2026 ++ Stelzenläufer (Himantopus himantopus) haben an sich schon ein drolliges Aussehen. Doch bei der Balz zeigen sie auch emotionale Verhaltensweisen, die jeden Beobachter und jede Beobachterin „dahinschmelzen“ lassen.
Danke an Sonja Schlär für die Einsendung des Fotos.

++ Ein Riese über Rosenthal ++ Am 2. Mai 2026 waren wir gerade bei der Gartenarbeit, als meine Frau Sonja einen riesigen...
19/05/2026

++ Ein Riese über Rosenthal ++ Am 2. Mai 2026 waren wir gerade bei der Gartenarbeit, als meine Frau Sonja einen riesigen Vogel am Himmel bemerkte. Glücklicherweise lag unsere Kamera bereit und nach den ersten Aufnahmen war klar: Über uns kreiste ein Gänsegeier (Gyps fulvus). Der Fremdling wurde sofort von Mäusebussarden (Buteo buteo) attackiert. Schließlich schraubte sich der seltene Gast in einer Thermiksäule immer höher und zog in nordwestliche Richtung davon.

Das europäische Hauptverbreitungsgebiet des Gänsegeiers ist die Iberische Halbinsel, aber auch auf dem Balkan gibt es Vorkommen. Erfolgreiche Wiederansiedlungsprojekte wurden auch in Frankreich und Italien durchgeführt. Der Aasfresser kann eine Flügelspannweite von bis zu 265 cm erreichen.

Beobachtungen in Deutschland sind eher die Ausnahme, dennoch gibt es auch in Rheinland-Pfalz hin und wieder Sichtungen von umherziehenden Gänsegeiern. Vom 16. auf den 17. Mai 2026 rasteten sogar vier Gänsegeier bei Schloßböckelheim (Foto 4) an der Nahe.

Es ist einfach ein besonderes Erlebnis, diesen außergewöhnlichen Vö**ln bei ihrem Segelflug zusehen zu dürfen, gerade wenn eine so seltene Beobachtung vom eigenen Garten aus gelingt.

Text und Fotos: Sonja & Volker Schlär

Auf einem Nachbargrundstück der Pollichia im Dürkheimer Bruch, das jahrelang als Freizeitgrundstück genutzt wurde, hat m...
16/05/2026

Auf einem Nachbargrundstück der Pollichia im Dürkheimer Bruch, das jahrelang als Freizeitgrundstück genutzt wurde, hat man bei der Räumung leider ein paar Kleinigkeiten übersehen. Die neu eingesäte Wiese über die Drahtreste, Plastikteile, Teppichreste und den sonstigen Müll wachsen zu lassen, wäre eine schlechte Alternative gewesen. Gemeinsam mit einem durch Bruch vagabundierenden Ornithologen haben wir eine Stunde lang die noch offene Bodenfläche abgesammelt. Drahtreste sind weder in Pfoten noch im Mähwerk beliebt. Kunststoffschnüre können für Vögel zur Todesfalle werden. Die neuen Nachbarn, mit denen wir gut kooperieren, haben bereits neue Bäume und eine neue Hecke mit heimischen Gehölzen angepflanzt.

Pollichia Bad Dürkheim wird beim Klimawettbewerb 2025 ausgezeichnetIn der Kategorie 1 "Kommunen - klimaangepasst und was...
14/05/2026

Pollichia Bad Dürkheim wird beim Klimawettbewerb 2025 ausgezeichnet

In der Kategorie 1 "Kommunen - klimaangepasst und wassersensibel" wurden wir zusammen mit der Gemeinde Resch aus dem Ahrtal bedacht. Das Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro wurde an 12 von 42 Wettbewerbsbeiträgen vergeben.

Unser Wettbewerbsbeitrag beschrieb die Wiederherstellung von Nasswiesen im Dürkheimer Bruch, der Herstellung von zwei Himmelsteichen als Beitrag zum Amphibienschutz ebenfalls im Dürkheimer Bruch und die Wiederherstellung und Pflege eine Sandmagerwiese im NSG Rüstergewann bei Leistadt.

An diesen Projekten waren in den letzten Monaten mehr als ein Dutzend ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer beteiligt. Herzlichen Dsank dafür. Außerdem haben wir Aufträge für die Baggerarbeiten, dem Ausfräsen der Spiersträucher, zur Ziegenbeweidung und zur Freistellung der zugewucherten Wiesen erteilt.

Der Preis motiviert uns zu weiterem Engagemaent für Klima-, Natur- und Artenschutz.

++ Eiine Sandwespe beim Übernachten ++ Mit ihren Mundwerkzeugen hält sich diese Gemeine Sandwespe an einem Grashalm fest...
13/05/2026

++ Eiine Sandwespe beim Übernachten ++ Mit ihren Mundwerkzeugen hält sich diese Gemeine Sandwespe an einem Grashalm fest. Sie macht dies, um auf diese Art zu übernachten.

Am frühen Abend war das Verhalten zu sehen, nachdem an anderen Tagen der Vorjahre etwas anderes beobachtet wurde: Exemplare dieser interessanten Wespen-Gattung trugen in einem Hausgarten Schmetterlings-Raupen als Nahrung für den Nachwuchs in selbstgegrabene Erdlöcher ein.

Die Sandwespen gehören im biologischen System zu den Hautflüglern. In dieser Insektenordnung finden sich viele interessante Lebensweisen.

Text und Fotos: Michael Ochse

24/04/2026

Hat Spaß gemacht !!

++ Botanische Exkursion der Gruppe Grünstadt-Frankenthal ++ Am 18. April wurden auch einige interessante Insekten gefund...
22/04/2026

++ Botanische Exkursion der Gruppe Grünstadt-Frankenthal ++ Am 18. April wurden auch einige interessante Insekten gefunden, so wie dieser Grauflügelige Erdbock (Dorcadion fuliginator, auch bekannt als Iberodorcadion fuliginator), eine gefährdete Art aus der Familie der Bockkäfer.

Nach der Eiablage im Frühling vor allem an Aufrechter Trespe (Bromus erectus) schlüpfen bald die Larven, die sich dann von den Graswurzeln ernähren. Nach dem ersten Winter verpuppen sich die Larven und die erwachsenen Tiere schlüpfen im Sommer. Sie bleiben allerdings noch im Boden, überwintern ein weiteres Mal und erscheinen erst im nächsten Frühjahr an der Oberfläche, wo sie nur noch wenige Wochen leben. Sie brauchen wenig bewachsenen Trockenrasen, da sich dort die konkurrenzschwachen Wirtsgräser behaupten können und sich der Boden gut erwärmt. Dieser Käfer kann nicht fliegen, er kann sich also nicht fliegend in andere Gebiete ausbreiten.

Mehr Information über diese Exkursion wird es demnächst im Pollichia-Kurier geben, der auch online auf pollichia.de/home/kurier gelesen werden kann.

Wir haben uns gefreut, diese seltene Art zu sehen.

Text: Karin Schatz
Foto: Marion Metzer

Augen auf - Mach´ mit: Meldeaufruf Wiesenweihe.
17/04/2026

Augen auf - Mach´ mit: Meldeaufruf Wiesenweihe.

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