Pazifik-Informationsstelle

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Pazifik-Informationsstelle Informationen zu den pazifischen Inselstaaten und Veranstaltungen mit pazifikrelevantem Bezug in Deutschland und Europa

Diese Seite gibt Informationen und Hintergründe zur Pazifik-Infostelle bekannt. Themen
Die Pazifik-Infostelle bearbeitet – u.a. in Kooperation mit dem Pazifik-Netzwerk e.V. – folgende Themengebiete:
• Atomtests
• Bergbau
• Biodiversität
• Frauen / Gender
• Gewalt
• Klimawandel
• Kultur
• Landrechte
• Soziale Entwicklung
• Tourismus
• Unabhängigkeit
• Wirtschaft
• Politik und Geschichte

Länderinformationen zu Papua-Neuguinea, Fidschi, Westpapua, Salomonen, Vanuatu, Neukaledonien, Samoa, Tonga, Französisch-Polynesien, Cook Inseln, Niue, Nauru, Tuvalu, Tokelau, Kiribati, Marshall Inseln, Palau, Wallis und Futuna, Rapa Nui, Hawaii, Pitcairn, Neuseeland und Australien. Angebote
Die Pazifik-Informationsstelle...
• recherchiert Themen und steht für pazifik-relevante Auskünfte zur Verfügung;
• stärkt und erweitert das vorhandene Netzwerk der Pazifik-Interessierten;
• informiert Reisende und Rückkehrer;
• gibt Publikationen heraus (s.u.);
• verleiht Wanderausstellungen (Atomtests im Pazifik, Klimawandel)
• bietet eine Präsenzbibliothek sowie ein Video- und Audioarchiv (Hörfunkfeatures, Musik, Berichte), die über den Medienausleih-Service ausgeliehen werden können (s.u.);
• hält Vorträge bei Tagungen und Semi-naren;
• vermittelt kompetente Referent/-Innen zu Pazifik-Themen;
• betreut Besucher/-Innen aus der Pazifik-Region;
• unterhält einen Veranstaltungskalender auf der Webseite.

English belowBesuch aus Australien 🇦🇺Juliet Burton (links) und Russell Briese aus dem australischen Bundesstaat Queensla...
19/10/2026

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Besuch aus Australien 🇦🇺

Juliet Burton (links) und Russell Briese aus dem australischen Bundesstaat Queensland informierten sich kürzlich über die Arbeit von Mission EineWelt und der Pazifik-Infostelle.

Pfarrer Dr. Briese ist Direktor für Seelsorge und Gemeindeentwicklung bei "Lutheran Services" und verantwortet dort die Krankenhaus-, Altenheim- und Sozialseelsorge. Er hat u.a. an der Augustana-Hochschule https://augustana.de/facebook.html in Neuendettelsau Theologie studiert und an der Uni in Regensburg https://www.facebook.com/UR.Regensburg bei Professor Schwarz promoviert. 🧑🏻‍🎓

Juliet Burton ist Koordinatorin für die Seniorenarbeit. 🧓🏻

➡️ "Lutheran Services" ist die diakonische Organisation der lutherischen Kirche von Australien (LCA). Seit über 140 Jahren unterhält die bayerische evangelische Landeskirche über Mission EineWelt partnerschaftliche Beziehungen zur LCA. 🤝
Derzeit arbeiten auch 2 deutsche Freiwillige im Rahmen eines Internationalen Freiwilligenjahres in schulischen Einrichtungen der LCA in Alice Springs im Herzen des Roten Kontinents mit.

Foto: © Pazifik-Infostelle/ S. Obergruber: Juliet Burton, Julia Ratzmann, Russell Briese (v.l.n.r.)

Evangelische Mission Weltweit Mission EineWelt Evangelical Lutheran Church of Papua New Guinea Evangelisch
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Visitors from Australia 🇦🇺

Juliet Burton (left) and Russell Briese from the Australian state of Queensland recently learnt about the work of Mission EineWelt and the Pacific Information Centre.

Reverend Briese is Director of Pastoral Care and Community Development at “Lutheran Services”, where he is responsible for pastoral care in hospitals, care homes and the community. Among other things, he studied theology in Neuendettelsau and obtained his PhD at the University of Regensburg. 🧑🏻‍🎓

Juliet Burton is the coordinator for work with older people. 🧓🏻

➡️ “Lutheran Services” is the diaconal organisation of the Lutheran Church of Australia (LCA). For over 140 years, the Bavarian Evangelical Regional Church has maintained a partnership with the LCA through Mission EineWelt. 🤝 Currently, two German volunteers are also working in LCA schools in Alice Springs.

English belowTreffen mit der Deutsch-Pazifischen ParlamentariergruppeIm Berliner Bundestag trafen sich Mitglieder aus Ki...
14/10/2026

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Treffen mit der Deutsch-Pazifischen Parlamentariergruppe

Im Berliner Bundestag trafen sich Mitglieder aus Kirchen, Entwicklungsorganisationen und der Wissenschaft kürzlich mit den Parlamentarierinnen Filiz Polat (Bündnis 90/Die Grünen) und Kerstin Radomski (CDU/CSU). 🤝

Die beiden Abgeordneten gehören zur "Deutsch-Pazifischen-Parlamentariergruppe" (DPPG) und empfingen James Tanis, den Präsidialgesandten der Autonomen Regierung von Bougainville und ehemaligen Präsidenten von Bougainville, sowie Dr. Serge Loode vom "Peace and Conflict Studies Institute Australia", um zu erfahren, wie der Weg Bougainvilles zur Unabhängigkeit von Papua-Neuguinea bis 2030 aussehen könnte.🇵🇬

Eckart, Oliver und Christopher vom Pazifik-Netzwerk und Julia aus der Infostelle waren bei dem Gespräch dabei und überreichten unseren Jahreskalender "Pazifische Inseln". 🗓️

💡 Die DPPG dient dem politischen Austausch mit den Parlamenten der Pazifikstaaten. Ziel ist es, die freundschaftlichen parlamentarischen Beziehungen Deutschlands in der Region zu pflegen und zu vertiefen, insbesondere mit Australien und Neuseeland. Den Vorsitz der Gruppe hat derzeit Ulrich Thoden (Die Linke) inne.

Fotos: © (1) Bundestag, (2,3) J. Ratzmann

Großes Foto von links nach rechts: Eckart vom Pazifik-Netzwerk, Julia aus der Pazifik-Infostelle, Corinna Broekmann von Misereor, Kerstin Radomski, MdB, James Tanis aus Bougainville, Amelie Overmann von Brot für die Welt, Dr. Serge Loode von PacSia, Oliver und Christopher vom Pazifik-Netzwerk.

Pazifik-Netzwerk e.V. Misereor DGVN - Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. Brot für die Welt
James Tanis
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Meeting with the German-Pacific Parliamentary Group

Members from churches, development organisations and the academic community recently met with MPs Filiz Polat (Alliance 90/The Greens) and Kerstin Radomski (CDU/CSU) at the Bundestag in Berlin. 🤝
These MPs are members of the “German-Pacific Parliamentary Group” (DPPG) and welcomed James Tanis, the Presidential Envoy of the Autonomous Government of Bougainville, and Dr Serge Loode from the “Peace and Conflict Studies Institute Australia”, to learn how Bougainville’s path to independence might look between now and 2030.

Eckart, Oliver and Christopher from the Pacific Network and Julia from the Information Centre were present at the meeting and presented our annual ‘Pacific Islands’ calendar. 🗓️

💡 The DPPG facilitates political dialogue with the parliaments of the Pacific states. Its aim is to foster and deepen Germany’s parliamentary relations in the region, particularly with AUS and NZ.

English belowBougainville- der nächste unabhängige Staat?Anfang Oktober diskutierten in Berlin Vertreter*innen aus Bouga...
12/10/2026

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Bougainville- der nächste unabhängige Staat?

Anfang Oktober diskutierten in Berlin Vertreter*innen aus Bougainville, der Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Kirche und Politik über Selbstbestimmung, Rohstoffkonflikte und Deutschlands Verantwortung im Pazifik. Denn Bougainvilles Geschichte ist auch deutsche Geschichte. Von 1886 bis 1914 gehörte die Insel zu Deutsch-Neuguinea. Die koloniale Grenzziehung legte den Grundstein für viele spätere Konflikte.

Mit auf dem Podium war Julia Ratzmann von der Pazifik-Informationsstelle. Sie sprach stellvertretend für die „Mothers of the Land“ von Bougainville, die entscheidend beim Friedensabkommen mitgewirkt hatten. Ratzmann diskutierte u.a. mit James Tanis, Ex-Präsident Bougainvilles und derzeitiger „Außenminister“ der autonomen Regierung. 🗣️

Die Podiumsteilnehmenden forderten einstimmig ein stärkeres deutsches und europäisches Engagement:

➡️ Unterstützung des Übergangsprozesses
➡️ politische Präsenz vor Ort
➡️ Austausch zu Staatsaufbau, guter Regierungsführung, Bildung und nachhaltiger Wirtschaft
➡️ spätere Anerkennung eines unabhängigen Bougainville.

💡 Die Insel Bougainville östlich von Papua-Neuguinea könnte 2030 der nächste unabhängige Staat werden. Nach einem brutalen Guerillakrieg rund um die Gold- und Kupfermine Panguna zwischen 1988 und 1997 mit 20.000 Toten setzt Bougainville heute auf Dialog statt Gewalt. Der Friedensprozess gilt als Erfolgsgeschichte. 97,7 % aller Wahlberechtigten stimmten 2019 in einer Volksabstimmung für die Unabhängigkeit vom seit 1975 unabhängigen Staat Papua-Neuguinea.

Fotos: © Bernd Sauer-Diete, DGVN, J. Ratzmann

Pazifik-Netzwerk e.V. DGVN - Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. Misereor Universität Jena Brot für die Welt Pazifik News Österreichisch-Südpazifische Gesellschaft Evangelische Mission Weltweit
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Bougainville—the Next Independent State?

In early October, representatives from Bougainville, academia, development cooperation, the church, and politics gathered in Berlin to discuss self-determination, conflicts over natural resources, and Germany’s responsibility in the Pacific. After all, Bougainville’s history is also German history. From 1886 to 1914, the island was part of German New Guinea. The colonial demarcation of borders laid the groundwork for many later conflicts.

Julia Ratzmann from the Pacific Information Center was among the panelists. She spoke on behalf of the “Mothers of the Land” of Bougainville, who played a decisive role in the peace agreement. Ratzmann engaged in discussion with, among others, James Tanis, former president of Bougainville and current “foreign minister” of the autonomous government. 🗣️

The panelists unanimously called for greater German and European engagement:
➡️ Support for the transition process
➡️ Political presence on the ground
➡️ Dialogue on state-building, good governance, education, and a sustainable economy
➡️ Future recognition of an independent Bougainville.

💡 The island of Bougainville, east of Papua New Guinea, could become the next independent state in 2030. Following a brutal guerrilla war centered on the Panguna gold and copper mine between 1988 and 1997—which claimed 20,000 lives—Bougainville is now focusing on dialogue rather than violence.
The peace process is considered a success story. In a 2019 referendum, 97.7% of all eligible voters voted in favor of independence from Papua New Guinea, which has been an independent state since 1975.

Mein AusstellungstippDas internationale Kunstprojekt "Artists against the bomb" setzt sich für die weltweite Abschaffung...
09/10/2026

Mein Ausstellungstipp

Das internationale Kunstprojekt "Artists against the bomb" setzt sich für die weltweite Abschaffung von Atomwaffen ein. ⚛️
Die Wanderausstellung besteht aus 250 historischen und neu geschaffenen Plakaten von Künstler*innen, Musiker*innen, Schriftsteller*innen und Aktivist*innen.

Das Projekt wurde vom mexikanischen 🇲🇽 Künstler Pedro Reyes in Zusammenarbeit mit der "International Campaign to Abolish Nuclear Weapons" initiiert.

🎯 Ziel ist es, durch Kunst auf die humanitären Folgen von Atomwaffen aufmerksam zu machen, die Erinnerung an Abrüstungsbewegungen wachzuhalten und das öffentliche Engagement für eine atomwaffenfreie Welt zu stärken.💥

➡️ Die Ausstellung ist noch bis zum 22.01.2027 hier zu sehen: Foyer der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin, geöffnet täglich werktags.

IPPNW International Campaign to Abolish Nuclear Weapons The Facts About Nuclear Energy Rosa-Luxemburg-Stiftung

Fotos: © (1) Peter Kennard, (2,3,4,5) Julia Ratzmann
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My Exhibition Highlight

The international art project “Artists Against the Bomb” advocates for the global abolition of nuclear weapons. ⚛️
The traveling exhibition features 250 historical and newly created posters by artists, musicians, writers, and activists.
The project was initiated by Mexican artist Pedro Reyes in collaboration with the “International Campaign to Abolish Nuclear Weapons.”
🎯 The goal is to use art to draw attention to the humanitarian consequences of nuclear weapons, keep the memory of disarmament movements alive, and strengthen public commitment to a world free of nuclear weapons.💥

➡️ The exhibition can be viewed here until 22/1/27: Rosa Luxemburg Foundation, Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin

WERBUNGDas Haus der Indonesischen Kulturen - Rumah Budaya Indonesia - BerlinIch war endlich einmal im "Haus der indonesi...
08/10/2026

WERBUNG
Das Haus der Indonesischen Kulturen - Rumah Budaya Indonesia - Berlin

Ich war endlich einmal im "Haus der indonesischen Kulturen" in Berlin. Danke, Frau Steffan, für die Gastfreundschaft und die Einblicke (und natürlich für den starken indonesischen Kaffee ☕).

In diesem "Kunst- und Kulturhaus", das von der indonesischen Botschaft betrieben wird und eng mit dem indonesischen Kulturattaché verbunden ist, gibt es nicht nur eine umfangreiche Fachbibliothek rund um Indonesien mit Büchern in Deutsch, Englisch und Bahasa Indonesia, sondern auch einen riesigen Kleiderfundus mit traditioneller Kleidung aus allen Provinzen dieses Vielinselstaats. Für kulturelle Feste und Veranstaltungen können die Kostüme entliehen werden.
Ganz besonders ist der Probenraum mit klassischen Instrumenten aus Java und anderen Provinzen. Hier treffen sich regelmäßig Gamelan- und Angklung-Gruppen zum Üben und auch zum Vorspielen. Auch Anfänger sind willkommen und das Mitspielen ist natürlich unabhängig davon, welche Staatsangehörigkeit man hat!

Außerdem bietet das Haus der indonesischen Kulturen regelmäßig Indonesisch-Sprachkurse für alle Levels in seinen Räumlichkeiten in Berlin-Tempelhof an. Das Beste: Die Teilnahme an den Musikgruppen und die Sprachkurse sind kostenlos!

Wer sich für Indonesien und Veranstaltungen rund um Indonesien interessiert, kann den Newsletter des Hauses mit Veranstaltungshinweisen (nicht nur aus Berlin) abonnieren: https://www.facebook.com/RBI.Berlin

08/10/2026

English below
Die "Schildkröteninseln"

Die Gili-Inseln sind eine Inselgruppe mit 3 tropischen Inseln vor der Nordwestküste von Lombok in Indonesien. 🇮🇩
Bekannt sind Gili Trawangan, Gili Meno und Gili Air für ihre weißen Sandstrände, das türkisfarbene Wasser und das Schnorcheln und Tauchen an den intakten Korallenriffen. 🪸
Hier lassen sich auch zwei Arten von Meeresschildkröten aus nächster Nähe beobachten: 🐢
1. Die "Grüne Meeresschildkröte" ernährt sich von Seegras und hält sich in flachen Küstengewässern auf.
2. Die Echte Karettschildkröte ist erkennbar an ihrem spitzen "falkenartigen" Schnabel. Sie ernährt sich von Schwämmen am Riff.

Ein weiteres Merkmal der Gilis: Hier sind Autos und Motorräder verboten. ⛔Man bewegt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in Pferdekutschen. 🚲

Film: © Fabian Heinsohn
Gili Islands

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The “Turtle Islands”

The Gili Islands are an archipelago of three tropical islands off the northwest coast of Lombok in Indonesia.
Gili Trawangan, Gili Meno, and Gili Air are known for their white-sand beaches, turquoise waters, and snorkeling and diving among the pristine coral reefs. 🪸
Here, you can also observe two species of sea turtles up close: 🐢
1. The “green sea turtle” feeds on seagrass and inhabits shallow coastal waters.
2. The hawksbill sea turtle is recognizable by its pointed, “falcon-like” beak. It feeds on sponges on the reef.

Another distinctive feature of the Gilis: Cars and motorcycles are banned here. ⛔ You get around on foot, by bike, or in horse-drawn carriages. 🚲The “Turtle Islands”

DIE Gelegenheit, jede Menge Pazifik-Netzwerk-Mitglieder auf der Bühne oder im Publikum zu treffen!✔️  Meldet euch noch s...
01/10/2026

DIE Gelegenheit, jede Menge Pazifik-Netzwerk-Mitglieder auf der Bühne oder im Publikum zu treffen!
✔️ Meldet euch noch schnell an!

English belowProvenienzforschung zu Objekten aus Naoero 🇳🇷Im Rahmen der Filmpremiere von "Far End of the Sea" im Münchne...
30/09/2026

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Provenienzforschung zu Objekten aus Naoero 🇳🇷

Im Rahmen der Filmpremiere von "Far End of the Sea" im Münchner Museum Fünf Kontinente erklärte Pazifik-Netzwerk-Mitglied Dr. Hilke Thode-Arora, Kuratorin für die Abteilung Ozeanien und Australien, den zahlreichen Premierengästen auch die Herkunft von Objekten aus Naoero (früher: Nauru).

Sie gelangten über den Berliner Diplomaten und Kolonialbeamten Max Biermann (1856-1929) nach Deutschland. Biermann wurde 1888 an das deutsche Konsulat in Apia (Samoa) versetzt. 1889 wurde er Kommissar für das deutsche Protektorat der Marshall-Inseln. 🇩🇪
Naoero war seit 1888 Teil des deutschen Kolonialreichs und wurde zunächst administrativ den Marshall-Inseln zugeordnet. So kam Biermann zu den Objekten, u.a. zu einem Drillbohrer, Halsketten, Angelschnüren und einem Hut mit Menschenhaar. 🎣🎩

Fotos: © Pazifik-Infostelle/ J. Ratzmann

Museum Fünf Kontinente Far End Of The Sea Pazifik-Netzwerk e.V.

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Provenance Research on Objects from Naoero 🇳🇷

During the film premiere of “Far End of the Sea” at Munich’s Museum Fünf Kontinente, Pacific Network member Dr. Hilke Thode-Arora, curator of the Oceania and Australia Department, explained to the premiere guests the provenance of objects from Naoero (formerly Nauru).

They made their way to Germany via the Berlin diplomat and colonial official Max Biermann (1856–1929). Biermann was transferred to the German consulate in Apia (Samoa) in 1888. In 1889, he became commissioner for the German Protectorate of the Marshall Islands. 🇩🇪
Naoero had been part of the German colonial empire since 1888 and was initially administratively assigned to the Marshall Islands. This is how Biermann came to acquire the objects, including a drill, fishing lines, and a hat made of human hair. 🎣🎩

Jetzt NEU!!!Kalender Pazifische Inseln 2027Auf die richtige Vorbereitung des Erdofens wird auf vielen pazifischen Inseln...
28/09/2026

Jetzt NEU!!!
Kalender Pazifische Inseln 2027

Auf die richtige Vorbereitung des Erdofens wird auf vielen pazifischen Inseln großer Wert gelegt. Andererseits unterscheiden sich manchmal schon Nachbardörfer in ihrer kulturellen Vielfalt. Einen Ausschnitt dieser Vielfalt präsentiert der neue Kalender „Pazifische Inseln 2027“ von Pazifik-Netzwerk und Pazifik-Infostelle. Farbenfroh geschmückte Frauen aus den Cook-Inseln teilen ihre Lebensfreude. Meterhohes Steingeld aus Yap erinnert an frühere Gebräuche. Das Teilen des Fischfangs mit dem ganzen Dorf ist in Tokelau immer noch üblich. Aber auch Demonstrationen zur Erinnerung an die Atomtests der Kolonialmächte im Pazifik und die Achtung der Menschenrechte sind Themen des Kalenders.

Bilder von grandiosen Südsee-Landschaften bereichern den Kalender, Verweise auf durch koloniale Ausbeutung unwiderruflich verseuchte und zerstörte Gebiete fehlen jedoch nicht.
14 großformatige Fotos von Menschen und Landschaften in hochwertigem Druck sind ergänzt durch bebilderte Kalendariumsseiten, kurze Texte liefern vielfältige Infos, etwa zu ehemals deutschen Kolonien, zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten kleiner Inselstaaten oder zu neuen politischen Konstellationen in diesem riesigen Ozean.

Der Kalender aus stabilem Papier (mit Metallöse) hat wieder das im Pazifik übliche Broschürenformat und ist aufgeklappt 30 mal 46 cm groß.
🤑 Leider muss der Preis auf € 10,- erhöht werden, es gibt aber einen Frühbucher-Rabatt: Bei Bestellungen in der Pazifik-Infostelle bis zum 1. Dezember 2026 gilt ein Preis von € 9,- im Allgemeinverkauf und ein Sonderpreis von € 7,- für Netzwerk-Mitglieder. Die Versandkosten betragen bei 1 bis 4 Stück € 2,80, ab 5 Stück ist der Versand kostenlos.

Unter der ISBN-Nummer 978-3-87214-594-9 kann der neue Kalender auch in Buchhandlungen bestellt werden.

Bestellungen in der Infostelle unter diesem Link https://www.pazifik-infostelle.org/shop/index.html #7293777

Pazifik-Netzwerk e.V. Österreichisch-Südpazifische Gesellschaft Mission EineWelt missio München Vereinte Evangelische Mission (VEM) Evangelische Mission Weltweit Ökumenewerk der Nordkirche Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig Pazifik News

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Neuendettelsau
91564

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Dienstag 08:00 - 15:00
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