26/08/2026
🎂 𝗛𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘃𝗼𝗿 𝟳𝟬 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗹𝗮𝗴 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲 𝗕𝗥𝗔𝗩𝗢 𝗮𝗺 𝗞𝗶𝗼𝘀𝗸.
Marilyn Monroe auf dem Titel. 40 Seiten. 50 Pfennig. Und noch keine Spur von dem, was später für Generationen von Jugendlichen wichtig werden sollte.
💌 Dem Dr.-Sommer-Team vertrauten junge Menschen Fragen an, für die es zu Hause oft keinen Platz gab. Mitte der 1970er-Jahre erreichten die Redaktion fast 100 Briefe. Jeden Tag.
Dr. Jochen Sommer war eine Kunstfigur. Hinter dem Namen stand ab 1969 zunächst der Psychotherapeut Martin Goldstein. Später wurde aus einer einzelnen Stimme ein ganzes Team von Fachleuten.
Es ging um Liebe, Sexualität, Streit mit den Eltern, Angst und Scham. Um Themen, über die Eltern und Gesellschaft damals kaum offen sprachen.
Vieles hat sich verändert. Heute sprechen wir offener über Sexualität, Identität und seelische Gesundheit. Trotzdem bleibt der Wunsch, mit den eigenen Fragen ernst genommen zu werden.
Jugendhilfe arbeitet heute anders. Doch der menschliche Kern ist vertraut: Junge Menschen brauchen einen Ort, an dem sie reden können. Und Menschen, die zuhören, ohne vorschnell zu urteilen. ❤️
Die wichtigen Sätze fallen dabei selten im geplanten Gespräch.
🚗 Manchmal fallen sie im Auto. Auf dem Beifahrersitz, mit Blick aus dem Fenster. Erst kommt lange nichts. Dann ein halber Satz. Und plötzlich wird spürbar, wie viel Mut darin steckt.
📱 Heute landen viele Fragen im Suchfeld, im Chat oder auf Social Media. Antworten kommen schnell. Vertrauen braucht länger.
Deshalb hören wir hin. Wir nehmen ernst, was andere vielleicht kleinreden. Wir begleiten. Und wir bleiben, wenn ein Gespräch Zeit braucht. 🤝
Zum 70. Geburtstag der BRAVO bleibt eine Frage:
💬 𝗪𝗲𝗿 𝘄𝗮𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵, 𝗱𝗲𝗺 𝗱𝘂 𝗺𝗶𝘁 𝟭𝟱 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗸𝗼𝗻𝗻𝘁𝗲𝘀𝘁, 𝗱𝗶𝗲 𝘀𝗼𝗻𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗿𝗴𝗲𝗻𝗱𝘀 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗵𝗮𝘁𝘁𝗲𝗻?