München - Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.

München - Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. Regionalstelle München des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften. B. Familiennachzug, mehrsprachige Erziehung, Rassismus. V.

Immer mehr Menschen finden ihren Partner oder ihre Partnerin grenz- und kulturübergreifend: In Deutschland ist jede siebte Eheschließung eine binationale Verbindung, und jedes dritte Kind, das geboren wird, hat Eltern unterschiedlicher Nationalitäten. Internationale Partnerschaften sind nicht nur private Lebensentwürfe Einzelner, sie sind zugleich Ergebnis gesellschaftlicher und politischer Entwic

klungen. Wir arbeiten bundesweit an den Schnittstellen von Familien-, Migrations- und Bildungspolitik also zu den Themen postmigrantischer Familien, z. Wir bieten Beratung, Austausch und Projekte an. Unser Verband vertritt seit 1972 die Interessen binationaler und multinationaler Familien und Paare. Die Bundesgeschäftsstelle befindet sich in Frankfurt/Main. Die Münchner Regionalstelle ist seit 1986 Sitz der staatlich anerkannten Familien- und Eheberatunsstelle.

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Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dieser Seite um kein Beratungsforum handelt. Kontaktdaten für telefonische und persönliche Beratungen sind auf unserer Homepage zu finden.

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Netiquette

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InterviewaufrufIm Rahmen meiner Doktorarbeit untersuche ich die rechtlichen Rahmenbedingungen binationaler Partner:innen...
25/08/2026

Interviewaufruf

Im Rahmen meiner Doktorarbeit untersuche ich die rechtlichen Rahmenbedingungen binationaler Partner:innenschaften zwischen deutschen Staatsangehörigen und geflüchteten Personen sowie deren Auswirkungen auf den Beziehungsalltag. Hierfür führe ich qualitative Interviews mit betroffenen Paaren durch. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig, anonym und erfolgt unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Lucie Kleiner-Samhoud

18/08/2026
https://www.zdf.de/play/reportagen/37-grad-leben-schwarz-und-deutsch-100/37-die-farbe-meiner-haut-100Jessica, Cedric und...
17/08/2026

https://www.zdf.de/play/reportagen/37-grad-leben-schwarz-und-deutsch-100/37-die-farbe-meiner-haut-100

Jessica, Cedric und Jérome machen als Schwarze Menschen in Deutschland oft rassistische Erfahrungen im Alltag. Dieser Alltagsrassismus zeigt sich in allen Lebensbereichen.
Beschimpfungen und Anfeindungen
Der 51-jährige Jérome arbeitet für die Mainzer Verkehrsbetriebe. Wenn er seinen Bus durch Mainz lenkt, kann es passieren, dass Menschen einsteigen, ihn sehen und wieder aussteigen. Jérome lebt seit 2001 in Deutschland. Er versucht, all die rassistischen Gemeinheiten zu überhören, die ihm täglich bei der Arbeit widerfahren. Auch mit dem N-Wort wird er ständig beschimpft.

Jérome lässt diese Beleidigungen über sich ergehen. Er will nicht aggressiv werden, sondern nur friedlich hier leben. Er wird in den Mainzer Verkehrsbetrieben sehr gern gesehen, auch wegen des Fachkräftemangels. Seinen Job würde Jérome sehr mögen, wären da nicht die regelmäßigen rassistischen Beleidigungen, denen er als Busfahrer nicht entkommt. Wehren kann er sich nur schwer. Er soll sich deeskalierend verhalten, so die Ansage seines Arbeitgebers.
Kein Schutz durch sozialen Status
Cedric ist 32 Jahre alt. Er ist in Deutschland als Sohn kamerunischer Eltern aufgewachsen. Cedric ist beruflich sehr erfolgreich, aber er weiß, dass sein sozialer Status ihn nicht vor Diskriminierung schützt. Cedric arbeitet als Manager bei SAP in Berlin. Dort ist es sehr international, und er fühlt sich wohl – doch selbst auf dem Weg zur Arbeit durch die Berliner Innenstadt meidet er die Öffentlichkeit. Er fährt mit seinem Firmenwagen von Garage zu Garage.

In seiner Ursprungsfamilie konnte Cedric nie über Rassismus sprechen. Es war ein Tabuthema, obwohl alle vier Geschwister und besonders die Eltern davon betroffen waren. Cedric will seine Geschwister zu sich einladen, weil er genau darüber mit ihnen sprechen will. Er will wissen, ob sie nicht auch rassistische Erfahrungen gemacht haben und warum darüber nie gesprochen wurde.
Therapie aufgrund von Diskriminierung
Die 40-jährige Jessica ist mit ihren zwei Kindern auf einem Spielplatz in Berlin-Pankow. Sie werden von einem vierjährigen Jungen mit den Worten "ich hasse braune Haut" angeschrien. Seit sie auf der Welt ist, erlebt sie fast täglich diese Demütigungen. Kaum ein weißer Mensch kann sich vorstellen, was das heißt. Deshalb hat sich die Psychologin auf Menschen spezialisiert, die aufgrund von Rassismus-Erfahrungen Therapie brauchen. Eine Klientin, ebenfalls Afrodeutsche, hat kürzlich ihren Freund durch Suizid verloren.

Jessica sagt, dass es keine Statistiken dazu gebe, wie viele Schwarze Menschen sich in Deutschland das Leben nehmen. Ihr Vater überlegt, zurück in seine Heimat Nigeria zu gehen. Doch Jessica kann nicht irgendwohin zurückgehen. Sie ist Deutsche und hat eine deutsche Familie. Sie mag Deutschland. Jessica und ihr Mann Peter hoffen, dass Deutschland sensibler wird, was den alltäglichen Rassismus angeht.

Täglich erleben Menschen Alltagsrassismus in Deutschland. Bei 37 Grad erzählen drei Schwarze Menschen von ihren Erfahrungen.

13/08/2026

Literaturwissenschaftler Bertin Nyemb kritisiert koloniale Klischees in deutschen Kinderbüchern und fordert vielfältige, moderne Afrika-Bilder.

11/08/2026

Deutschland sucht Personal im Gesundheitswesen. Doch internationale Fachkräfte berichten von falschen Versprechen, Ausgrenzung und Rassismus.

In BECOMING KIM erzählt die Filmemacherin mit Humor und viel Wärme von ihrer interkulturellen Ehe, Familie und der Frage...
06/08/2026

In BECOMING KIM erzählt die Filmemacherin mit Humor und viel Wärme von ihrer interkulturellen Ehe, Familie und der Frage, wie Liebe, Identität und kulturelle Unterschiede zusammenfinden.

Die deutsche Filmemacherin Susanne Kim richtet die Kamera auf ihre eigene Familie und verbindet dokumentarische Beobachtungen mit poetischen, humorvollen Inszenierungen.
„Kimchi & Kartoffel haben wir vor zwölf Jahren in unsere Eheringe gravieren lassen. Und fanden das ziemlich komisch. Warum hören die meisten Geschichten immer genau dann auf, wenn es gerade interessant wird? Und: Reicht Liebe?" fragt Susanne Kim in ihrem persönlichen und zugleich universellen Film über die Frage, wie wir uns selbst treu bleiben und gleichzeitig lernen, einen anderen Menschen zu lieben.

ZUM FILM: Susanne Kim lebt mit ihrer Tochter in Leipzig, ihr koreanischer Mann Jeong Rae pendelt seit Jahren zwischen zwei Kontinenten. Als er mit seiner Mutter einen Hähnchengrill in Südkorea eröffnet, beginnt Susanne, ihre eigene Ehe mit der Kamera zu erforschen — und stellt sich der Frage: Reicht Liebe?
Ihr eigenes Leben zwischen den Kulturen kennt sie aus erster Hand: Die Regisseurin wurde in Dresden geboren, wuchs in Syrien auf und musste 1989 mit ihrer Familie über Ungarn in die Bundesrepublik flüchten, um die DDR zu verlassen. Diese Erfahrung von Aufbruch und kultureller Zugehörigkeit prägt den Blick, mit dem sie auch ihre eigene Ehe filmt.

https://theatiner-film.de/movie/becoming-kim

Interviewpartnerinnen aus Syrien gesucht!Als kleines Dankeschön für die Mütter gibt es einen 25-Euro-DM-Gutschein für di...
29/07/2026

Interviewpartnerinnen aus Syrien gesucht!
Als kleines Dankeschön für die Mütter gibt es einen 25-Euro-DM-Gutschein für die Zeit und Mühe.
Kontaktdaten siehe Flyer

29/07/2026

Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD gibt es in vielen Städten Mahnwachen. Vertreter der queeren Community warnen davor, die Tat zu instrumentalisieren. Man werde nicht zulassen, dass nun Hass gegen Muslime geschürt werde.

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Munich
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