21/08/2026
Osteopathie ist eine ganzheitlich ausgerichtete, überwiegend manuelle Form der Untersuchung und Behandlung, bei der der menschliche Körper als funktionelle Einheit betrachtet wird.
„Ganzheitlich“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich die osteopathische Untersuchung und Behandlung nicht ausschließlich auf den Ort bestehender Beschwerden beschränkt. Vielmehr werden der gesamte Bewegungsapparat sowie die funktionellen Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Strukturen und Funktionen des Körpers in die Befunderhebung und Behandlung einbezogen. Je nach osteopathischem Ansatz können hierbei auch innere Organe, das sie umgebende Gewebe sowie Strukturen des Nervensystems berücksichtigt werden.
Die Osteopathie umfasst insbesondere parietale, viszerale und craniosacrale Ansätze und bezieht dabei auch die Faszien und sonstigen bindegewebigen Strukturen des Körpers ein. Die parietale Osteopathie bezieht sich insbesondere auf Muskeln, Gelenke, Faszien und das Skelettsystem, die viszerale Osteopathie auf innere Organe, deren umgebendes und verbindendes Gewebe sowie die hiermit in funktionellem Zusammenhang stehenden faszialen Strukturen und die craniosacrale Osteopathie auf Strukturen im Bereich von Schädel, Wirbelsäule und zentralem Nervensystem.
Kennzeichnend für die Osteopathie ist die überwiegend manuelle Befunderhebung und Behandlung. Dabei werden insbesondere Beweglichkeit, Spannungsverhältnisse und funktionelle Zusammenhänge körperlicher Strukturen untersucht und mit osteopathischen manuellen Techniken behandelt.
Ziel der Osteopathie ist es, Funktions- und Bewegungsstörungen des Körpers zu erkennen und zu behandeln, die Beweglichkeit und das funktionelle Zusammenspiel körperlicher Strukturen zu verbessern, Beschwerden zu lindern und die körpereigenen Regulationsprozesse zu unterstützen.
Osteopathische Tätigkeit umfasst die eigenständige osteopathische Befunderhebung sowie die Planung und Durchführung der hierauf ausgerichteten Behandlung. Sie ist darauf gerichtet, funktionelle Störungen sowie deren Wechselwirkungen innerhalb des Körpers zu erkennen und durch überwiegend manuelle osteopathische Verfahren zu behandeln. Die Osteopathie berücksichtigt dabei insbesondere das funktionelle Zusammenwirken des Muskel-Skelett-Systems, der Faszien und sonstigen bindegewebigen Strukturen sowie – entsprechend dem jeweiligen osteopathischen Ansatz – der inneren Organe und des Nervensystems.
vfo.de
bild mit ki erstellt