Alfons Goppel Stiftung

Alfons Goppel Stiftung Die Alfons Goppel-Stiftung hat die Aufgabe, in Entwicklungsländern jungen Menschen zu einer Ausbildung zu verhelfen. Am 8. Mit einem Festakt am 15. c.

Januar 1980 wurde die Alfons Goppel-Stiftung vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren als öffentliche Stiftung des bürgerliches Rechts mit dem Sitz in München gemäß § 80 des Bürgerlichen Gesetzbuches und Art. 3, 5 und 6 des Stiftungsgesetzes genehmigt. Januar 1980 in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften wurde sie der Öffentlichkeit vorgestellt. In einer richtungsweisenden Ansprache bei

der Gründungsversammlung gab Dr. h. Alfons Goppel der Stiftung zwei Ziele vor:



1. Einerseits sollte sie nachhaltige Hilfe für junge Menschen in Entwicklungsländern leisten. Nachhaltige Hilfe bedeutet, die Kinder nicht nur vor dem Verhungern bewahren, sondern ihnen durch Schul- und berufliche Ausbildung das Rüstzeug für ein eigenständiges und selbstverantwortliche Leben zu vermitteln.

2. Die zweite Aufgabe der Stiftung sah Dr. Goppel darin, die Menschen in Bayern für ein persönliches Engagement für Entwicklungshilfe zu sensibilisieren. Beide Zielsetzungen weiß sich die Stiftung nach wie vor verpflichtet. Die Stiftung begann ihre Arbeit mit einem Grundstockvermögen von 200.000,- DM, das seither kontinuierlich aufgestockt wurde und bis heute die fünffache Höhe erreicht hat. Trotz dieser vergleichsweise bescheidenen Ausstattung leistete die Stiftung mit Hilfe zahlreicher Spenden von Anbeginn an ein intensives Projektmanagement. Das erste Projekt war die Übernahme der Aktion Patenschaften für Ecuador, die bereits seit 1972 bestand und bedürftige Kinder in Ecuador durch persönliche Patenschaften unterstützte, vorwiegend aufgebaut und betreut durch Frau Margarete Dotzler. Mit etwa 160 persönlichen Patenschaften konnten begabte Kinder, die aus Armut nicht zur Schule hätten gehen können, eingeschult und gefördert werden. Schon im ersten Jahr erhöhte sich die Zahl der vermittelten Patenschaften auf 220. Heute gilt diese Aktion nach wie vor als das größte und erfolgreichste Projekt der Stiftung. Derzeit werden etwa 1000 bedürftige Kinder in Ecuador, sowie einzelne Projekte in Peru und Brasilien durch Patenschaften unterstützt. Ebenfalls im ersten Jahr bereits wurde in Zusammenwirkung mit dem Mennonitischen Missionsrat und mit Fördermitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der Bau einer Landwirtschaftsschule in der trockenen Chaco-Region mitten in Paraguay begonnen. Die Investitionen betrafen vorwiegend die Ausstattung der Schule vor Ort, außerdem wurden junge Fachkräfte aus Paraguay zur Ausbildung nach Bayern geholt, um nach zwei oder drei Jahren als fachlich qualifizierte Ausbilder wieder nach Paraguay zurückzukehren und an der landwirtschaftlichen Bildungsstätte zu wirken. Zum Teil sind sie noch heute am Berufsbildungszentrum im Chaco tätig. Die Projekte der Alfons Goppel-Stiftung zeichnen sich durch Langzeitwirkung aus, auch wenn diese Wirkung im Detail nicht immer meßbar ist. Die an Kinder und Jugendliche vermittelten Kenntnisse und Fähigkeiten werden von diesen für sich selbst, aber auch für ihre Familien, ihr Umfeld im Dorf, ihrer Gemeinde, ihres Landes genutzt und weitergegeben. Es steht nachweislich fest, dass fast alle Patenkinder inzwischen zu tüchtigen Menschen in guten Berufen herangewachsen sind. Mädchen wirken hierbei ganz besonders als "Multiplikatoren", da sie die künftigen Generationen erziehen. In 20 Jahren hat die Stiftung im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen echten Beitrag zur Entwicklung in den Regionen, in denen sie tätig ist, geleistet und sich Anerkennung und Vertrauen bei den betroffenen Menschen erworben.

Wusstest du, dass der erste Ruf nach Unabhängigkeit in ganz Lateinamerika aus Ecuador kam?Am 10. August 1809, lange bevo...
10/08/2026

Wusstest du, dass der erste Ruf nach Unabhängigkeit in ganz Lateinamerika aus Ecuador kam?
Am 10. August 1809, lange bevor andere Länder diesen Schritt wagten, erhoben sich die Menschen in Quito gegen die spanische Kolonialherrschaft.Eine Gruppe mutiger Bürgerinnen und Bürger setzte die spanischen Kolonialbeamten ab und bildete einen eigenen Regierungsrat.Damit sprachen sie offen aus, was viele im Stillen dachten: den Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit. Dieser Tag ging als „Primer Grito de Independencia", als erster Ruf nach Unabhängigkeit, in die Geschichte ein.
Der Preis dafür war hoch. Viele der Anführerinnen und Anführer wurden verfolgt und im August 1810 getötet. Doch ihr Mut war nicht umsonst, denn der Funke war entzündet und breitete sich über den ganzen Kontinent aus. Bis heute trägt Quito stolz den Beinamen „Luz de América", das Licht Amerikas.
¡Feliz Día de la Independencia, Ecuador! 🇪🇨

Zum Gründungsfest von Guayaquil kamen im Kinderzentrum Familien, Kinder und Therapeuten zu einem besonderen Tag zusammen...
30/07/2026

Zum Gründungsfest von Guayaquil kamen im Kinderzentrum Familien, Kinder und Therapeuten zu einem besonderen Tag zusammen. Gemeinsam entstand ein Wandbild, Studierende der Hochschule ESPOL hielten einen Vortrag über gesunde Ernährung, und die Kinder zeigten sich stolz in den traditionellen Trachten ihrer Stadt. 🥳

Kinder und Jugendliche in Ecuador wachsen oft unter schwierigen Bedingungen auf: Armut, fehlender Zugang zu Bildung und ...
24/07/2026

Kinder und Jugendliche in Ecuador wachsen oft unter schwierigen Bedingungen auf: Armut, fehlender Zugang zu Bildung und instabile Familienverhältnisse prägen ihren Alltag. Viele von ihnen brauchen einen sicheren Ort, an dem sie zur Ruhe kommen, lernen und Kind sein dürfen.
Genau hier setzt unsere Arbeit an. Gemeinsam mit unseren Partnerprojekten vor Ort schaffen wir Räume, in denen Kinder und Jugendliche Betreuung, Bildung und Perspektiven finden.
Und du kannst Teil davon sein.
Jede Unterstützung kommt direkt dort an, wo sie gebraucht wird. 🤝

Stipendienauszahlung in Guayaquil Am Samstag haben sich unsere Stipendiaten in Guayaquil getroffen. Es war ein Tag mit v...
21/07/2026

Stipendienauszahlung in Guayaquil
Am Samstag haben sich unsere Stipendiaten in Guayaquil getroffen. Es war ein Tag mit viel Austausch.
Nach dem Gottesdienst gab es einen kurzen Vortrag über Social Media. Viele Jugendliche in Ecuador erleben, wie Drogenkartelle die Plattformen nutzen, um neue Mitglieder anzuwerben. Darüber zu sprechen und zu wissen, worauf man achten muss, schützt sie ganz konkret.
Anschließend wurden die Stipendien und die persönlichen Patenbriefe überreicht.
Danke an alle Patinnen und Paten, die das möglich machen. 🤝

Wer sind eigentlich die Tsáchilas? 🇪🇨Viele kennen Santo Domingo de los Tsáchilas als die Stadt, in der unsere Partnerpro...
17/07/2026

Wer sind eigentlich die Tsáchilas? 🇪🇨
Viele kennen Santo Domingo de los Tsáchilas als die Stadt, in der unsere Partnerprojekte Casa Hogar de Jesús und Hogar Valle Feliz liegen. Die Provinz trägt den Namen eines indigenen Volkes, der Tsáchila.

Rund 2.000 bis 3.000 Menschen gehören heute dazu. Die Männer färben ihr Haar traditionell mit dem roten Farbstoff der Achiote-Pflanze rot. Ihre Sprache Tsafiki bedeutet „wahre Sprache”, ihre Heilkunst ist in ganz Ecuador anerkannt.
Beim Stadtfest haben auch die Jungs der Casa Hogar de Jesús in traditioneller Tsáchila-Kleidung die Kultur ihrer Heimat gefeiert.

Bronze für Steven! 🥉Steven, der im Kinderheim Casa Hogar de Jesús  lebt, hat bei den II. Parasüdamerikanischen Spielen i...
15/07/2026

Bronze für Steven! 🥉
Steven, der im Kinderheim Casa Hogar de Jesús lebt, hat bei den II. Parasüdamerikanischen Spielen in Valledupar/Kolumbien die Bronzemedaille über 400 Meter gewonnen. Mit einer Zeit von 50,85 Sekunden.
Er war Teil der ecuadorianischen Delegation mit 44 Para-Athletinnen und Athleten, die in acht Disziplinen um Medaillen kämpften. Die Spiele waren für Ecuador zugleich der Auftakt auf dem Weg zu den Parapanamerikanischen Spielen 2027 in Lima.
Diese Medaille ist das Ergebnis von Stevens Talent, seinem Ehrgeiz und seinem harten Training. Und sie zeigt, was möglich ist, wenn junge Menschen dazu ein Zuhause haben, das an sie glaubt. Das ganze Team von Casa Hogar de Jesús feiert diesen Erfolg mit ihm.
¡Felicidades, Steven! 🇪🇨👏

Neuigkeiten aus dem Hogar Valle FelizIn der Babyklappe „Cuna de Vida" wurde ein etwa vier Monate alter Junge sicher abge...
09/07/2026

Neuigkeiten aus dem Hogar Valle Feliz
In der Babyklappe „Cuna de Vida" wurde ein etwa vier Monate alter Junge sicher abgegeben. Er ist bereits das dritte Kind, das dort gerettet wurde, und wird nun im Hogar liebevoll umsorgt.
Außerdem im Juni: Familienbesuche, ein Gebetsmoment an Corpus Christi und tierischer Zuwachs auf dem Bauernhof.
Danke an alle, die diese Arbeit möglich machen! 💚

In Ecuador geraten immer mehr Kinder und Jugendliche in den Sog der organisierten Kriminalität, oft in einem Umfeld, in ...
30/06/2026

In Ecuador geraten immer mehr Kinder und Jugendliche in den Sog der organisierten Kriminalität, oft in einem Umfeld, in dem Perspektiven fehlen. Eine aktuelle Studie des Observatorio de Niñez, Adolescencia y Juventud (Beobachtungsstelle für Kindheit, Jugend und junge Erwachsene), vorgestellt von ChildFund Ecuador, macht das Ausmaß dieser Entwicklung sichtbar.

26/06/2026

¡Vamos Ecuador! 🇪🇨
Die Kinder der Casa Hogar de Jesús feiern den 2:1-Sieg der Tri (ecuadorianische Nationalmannschaft) gegen Deutschland bei der WM 2026.
🥳⚽️💛💙❤️⚽️ 🥳

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Munich
80331

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