05/08/2026
📍 Krönender Abschluss der Bayerntour: Beeindruckende Katastrophenschutzübung in Erlangen
Nach mehr als 1.000 Kilometern quer durch Bayern bildete der Besuch beim BRK-Kreisverband Erlangen-Höchstadt den eindrucksvollen Schlusspunkt der Bayerntour von DRK-Präsident Hermann Gröhe.
Zum Finale präsentierte der Kreisverband gemeinsam mit zahlreichen Einsatzkräften die gesamte Bandbreite des Bevölkerungsschutzes. Vorgestellt wurden unter anderem ein Wechselladerfahrzeug mit Sanitätsmodulen, Einheiten der Wasserwacht, der Bergwacht sowie weitere Einsatzmittel der Bereitschaften.
Den Höhepunkt bildete eine groß angelegte Einsatzübung. Das Szenario: Ein Hangrutsch am fiktiven „Mount St. Erlangen“ mit zahlreichen Verletzten. Die Einsatzkräfte mussten parallel ein aus einem Gewässer gerettetes Kind reanimieren, einen Fahrzeugbrand bewältigen und Personen aus absturzgefährdetem Gelände retten.
Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ließ es sich nicht nehmen, den neuen Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes in seiner Heimatstadt zu begrüßen. Gemeinsam mit DRK-Präsident Hermann Gröhe und BRK-Präsident Hans-Michael Weisky verfolgte er die Übung und zeigte sich ebenso beeindruckt wie die gesamte Delegation von der Professionalität, dem Engagement und der Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte.
Bei aller Anerkennung wurde jedoch auch ein wichtiges Thema deutlich: Nahezu alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte hatten sich für die Übung Urlaub nehmen müssen. Für das Bayerische Rote Kreuz ist klar, dass dieser Zustand auf Dauer nicht tragbar ist. DRK-Präsident Hermann Gröhe und BRK-Präsident Hans-Michael Weisky machten deshalb deutlich, dass eine Helfergleichstellung – auch für Übungen sowie Aus- und Fortbildungen – dringend notwendig ist. Innenminister Joachim Herrmann unterstrich, dass der Freistaat gemeinsam mit den Hilfsorganisationen und den Wirtschaftsverbänden bereits auf einem guten Weg sei, um hierfür eine tragfähige Lösung zu schaffen. Zugleich dankte er BRK-Präsident Hans-Michael Weisky ausdrücklich für seinen Einsatz und die konstruktive Zusammenarbeit.