Nicolaidis YoungWings Stiftung

Nicolaidis YoungWings Stiftung Wir sind für junge Trauernde da. Angebote
- nach Tod des/der Lebenspartner*in
- nach Tod eines Elternteils

Der Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein einschneidendes Ereignis und meist verbunden mit intensiven, schmerzhaften Gefühlen und Gedanken. Trauernde, die im frühen Lebensalter solch eine Verlusterfahrung machen müssen, sind zudem oftmals mit weitreichenden Auswirkungen auf die gesamte Lebenssituation konfrontiert. Im Jahr 1999 aus eigener Betroffenheit von Martina Münch-Nicolaid

is gegründet, bietet die Nicolaidis YoungWings Stiftung bundesweit Unterstützung. Unsere Hilfe ist kostenfrei und findet zeitlich unbefristet in einer vertrauensvollen, geschützten Atmosphäre (auch online) statt. Da die Bedürfnisse Trauernder unterschiedlich und Trauerwege individuell sind, haben wir unsere Angebote vielseitig konzipiert und entwickeln sie regelmäßig weiter. Auch Bezugspersonen von Trauernden und Fachstellen können sich an uns wenden.

Wer bin ich, wenn ein wichtiger Teil meines bisherigen Lebens plötzlich fehlt?Der Tod eines geliebten Menschen kann nich...
18/08/2026

Wer bin ich, wenn ein wichtiger Teil meines bisherigen Lebens plötzlich fehlt?

Der Tod eines geliebten Menschen kann nicht nur das Leben, wie wir es kannten, komplett verändern, sondern auch das eigene Selbstbild. Rollen fallen weg, Beziehungen verändern sich, Werte und Prioritäten wandeln sich.

In unserer neuen Podcastfolge von Weiterleben Weiterlieben spricht Host Lisa Auffenberg mit unserer Trauerbegleiterin Katharina Knoche darüber, was Verlust mit der eigenen Identität machen kann. Und damit beginnt oft eine ganz persönliche Suche danach, was bleibt und was neu entstehen darf.

Wie finde ich heraus, wer ich heute bin? Was gehört weiterhin zu mir? Und wer möchte ich nach diesem Verlust sein?

Die beiden sprechen über den oft anstrengenden Weg zu einem neuen Selbstverständnis und darüber, was in diesem Prozess Orientierung gibt. Außerdem stellen sie eine Methode vor, die dabei helfen kann, eigene Bedürfnisse, Wünsche und Ziele besser zu erkennen und in Worte zu fassen.

Jetzt reinhören, überall, wo es Podcasts gibt, oder über den Link in unserer Bio.
Unser Podcast Weiterleben Weiterlieben wird gefördert durch die Landeshauptstadt München – Münchner Sozialstiftung.

Was hat euch dabei geholfen, euch nach einem Verlust selbst wiederzufinden oder neu kennenzulernen?

Nach dem Tod des Lebenspartners oder der Lebenspartnerin geht es für viele junge Trauernde zunächst darum, Schritt für S...
17/08/2026

Nach dem Tod des Lebenspartners oder der Lebenspartnerin geht es für viele junge Trauernde zunächst darum, Schritt für Schritt weiterzuleben. Der Gedanke an eine neue Partnerschaft ist in dieser Zeit oft kaum vorstellbar.

Mit der Zeit erleben jedoch viele Trauernde, dass neben der Trauer auch wieder eine Sehnsucht nach Nähe, Verbundenheit und Liebe entsteht. Oft begleitet von Fragen, Unsicherheit oder dem Gefühl, dem verstorbenen Menschen damit nicht gerecht zu werden.

Doch müssen wir einen geliebten Menschen loslassen, um uns wieder neu zu verlieben? Können Trauer und neue Liebe gleichzeitig ihren Platz haben?

In unserem neuen Blogbeitrag gehen wir diesen Fragen nach und zeigen, wie eine neue Partnerschaft nach dem Verlust von Partner oder Partnerin gelingen kann.

Den Link zum Blog findet ihr in unserer Bio oder im Highlight „Stiftungsblog“.

Wer sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchte oder bereits in einer neuen Partnerschaft lebt, findet bei unserem Seminartag „Junge Trauer – Neue Partnerschaft“ am 11. Oktober Raum für Austausch, Reflexion und Begegnung. Link in der Bio oder im Highlight „Aktuelles“.

Wenn Kinder und Jugendliche trauern, sind es oft Menschen in ihrem täglichen Umfeld, die erste Veränderungen wahrnehmen ...
14/08/2026

Wenn Kinder und Jugendliche trauern, sind es oft Menschen in ihrem täglichen Umfeld, die erste Veränderungen wahrnehmen und reagieren können.

Lehrkräfte, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen oder Mitarbeitende im Gesundheitswesen können dabei wichtige erste Ansprechpersonen sein. Doch was brauchen junge Trauernde? Wie kann man ihnen sensibel in ihrer Trauer begegnen? Und welche Unterstützungsangebote gibt es?

Genau deshalb gehören Fachvorträge, Workshops und Schulungen seit vielen Jahren zu unserer Stiftungsarbeit. Denn junge Menschen in ihrer Trauer zu unterstützen, bedeutet für uns auch, Wissen weiterzugeben und Fachkräfte für das Thema zu sensibilisieren.

In den vergangenen Monaten durften wir im Sternenhaus unter anderem Studierende der , Berufspraktikant*innen der Fachakademie für Sozialpädagogik sowie das Palliativteam des Krankenhauses begrüßen.
Gemeinsam haben wir über junger Trauer, Handlungsmöglichkeiten im Berufsalltag und unsere Unterstützungsangebote gesprochen.

Denn wer Trauer sensibel wahrnimmt und weiß, welche Hilfen es gibt, kann jungen Menschen Orientierung geben und desto schneller finden Betroffene den Weg dorthin.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für das Interesse, die offenen Gespräche und das Vertrauen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass junge Trauernde nicht alleine bleiben.

Du möchtest dein Team, Studierende oder Auszubildende für das Thema junge Trauer sensibilisieren? Oder du möchtest mehr über unsere Arbeit und Angebote erfahren?
Dann schreib uns gerne eine Direktnachricht!

Trauer braucht Raum. Manchmal auch auf der Yogamatte.Nicht jede Erfahrung von Trauer lässt sich in Worte fassen. Manchma...
12/08/2026

Trauer braucht Raum. Manchmal auch auf der Yogamatte.

Nicht jede Erfahrung von Trauer lässt sich in Worte fassen. Manchmal hilft es, über den Körper wieder mit sich selbst in Kontakt zu kommen – achtsam, ohne Druck und im eigenen Tempo.

Genau dafür bieten wir Trauer-Sensibles Yoga an: ein Angebot für junge Erwachsene nach dem Tod eines Elternteils sowie für Erwachsene nach dem Verlust ihres Lebenspartners oder ihrer Lebenspartnerin. So unterschiedlich die Lebensgeschichten sind, verbindet alle der Verlust eines nahestehenden, geliebten Menschen.

Neun Teilnehmerinnen haben den vergangenen Kurs gemeinsam durchlaufen und sich Woche für Woche auf ihren persönlichen Trauerweg eingelassen. Getragen von der Gruppe, begleitet von unseren Yogalehrerinnen und gestärkt durch neue Erfahrungen konnten sie ihren ganz eigenen Weg ein Stück weitergehen.

In einem geschützten und vertrauensvollen Raum darf Trauer mit all ihren Facetten da sein. Durch achtsame Yoga-Praxis, Rituale, Austausch und Selbstreflexion entsteht ein Erfahrungsraum, in dem Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit wachsen können. Viele erleben dabei: Alle Trauerreaktionen sind normal und niemand muss den eigenen Weg allein gehen.

Für rund 20 % der Teilnehmerinnen war dieser Kurs der erste Kontakt mit uns. Umso mehr erfüllt es uns mit Respekt und Dankbarkeit, dass sie den Mut hatten, sich in ihrer Trauer verletzlich zu zeigen und ihr aktiv Ausdruck zu verleihen.

Am 12. November startet der nächste Kurs Trauer-Sensibles Yoga. Interesse, dabei zu sein? Alle Informationen zum Angebot und zur Anmeldung findet Ihr über den Link in unserer Bio oder im Highlight „Aktuelles“.

Ein Tag auf dem Golfplatz. Unterstützung, die bleibt.Unser Benefiz-Golfturnier im St. Eurach Land- und Golfclub war weit...
31/07/2026

Ein Tag auf dem Golfplatz. Unterstützung, die bleibt.

Unser Benefiz-Golfturnier im St. Eurach Land- und Golfclub war weit mehr als „nur“ ein sportliches Event. Bereits zum 12. Mal brachte es über 100 Spielerinnen und Spieler aus Wirtschaft, Sport und Gesellschaft zusammen.

Seit 2012 ist das Turnier ein wichtiger Baustein unserer überwiegend spendenfinanzierten Arbeit. Das Engagement von Sponsoren, Unterstützer*innen und Spender*innen macht es möglich, junge Trauernde professionell zu begleiten.

Besonders freut uns, dass mit unserem Botschafter und Mit-Gastgeber Thomas Dreßen ein Mensch an unserer Seite steht, der sich aus persönlicher Überzeugung engagiert:
„Ich habe meinen Vater mit elf Jahren verloren. Diese Erfahrung prägt einen fürs Leben. Als ich die Arbeit der Stiftung und das Sternenhaus kennengelernt habe, wusste ich sofort: Das ist ein Ort, den ich mir damals selbst gewünscht hätte. Umso mehr freue ich mich, heute auch Gastgeber zu sein und so konkret dazu beizutragen, dass diese wichtige Arbeit dauerhaft möglich bleibt.“

Durch die Tombola, das Stille Bieten, Sponsoring und Spenden konnten wir 105.479 Euro sammeln und haben erneut eindrucksvoll gezeigt, was möglich wird, wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Die Mittel fließen direkt in unsere Trauergruppen, Einzelbegleitungen und viele weitere Hilfsangebote für trauernde Familien.

Von Herzen danken wir Thomas Dreßen, Talat Aktas und dem St. Eurach Land- und Golfclub sowie allen Helfer*innen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben.

Ein besonderer Dank geht an unseren Premiumsponsor Porschezentrum München und an all unsere Sponsor*innen, Partner*innen und Unterstützer*innen.

Gemeinsam schaffen wir Perspektiven – weit über den Golfplatz hinaus.

Wie spreche ich mit einem Kind über den Tod?Was kann in der Trauer helfen – und was eher nicht?Wie kann ich Halt geben, ...
27/07/2026

Wie spreche ich mit einem Kind über den Tod?
Was kann in der Trauer helfen – und was eher nicht?
Wie kann ich Halt geben, ohne mich selbst zu überfordern?

Diese Fragen beschäftigen Menschen, die trauernde Kinder, Jugendliche oder Erwachsene unterstützen.

In unserer Bezugspersonenberatung gibt es Raum, diese Fragen und individuelle Unsicherheiten anzusprechen. Das Angebot richtet sich an hinterbliebene Elternteile und Lebenspartner*innen, Familienangehörige, Freund*innen, Kolleg*innen, sowie Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Im persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam auf die Situation, vermitteln Wissen zum Umgang mit Trauer und entwickeln konkrete Möglichkeiten, wie trauernde Kinder, Jugendliche oder Erwachsene einfühlsam und stärkend begleitet werden können. Die Beratung schafft Orientierung und gibt Handlungssicherheit, denn wer einen nahestehenden Menschen in seiner Trauer begleitet, braucht neben Mitgefühl auch Kraft und Selbstfürsorge, um langfristig unterstützend an seiner Seite bleiben zu können.

Mehr Informationen findet ihr über den Link in unserer Bio oder im Highlight „Aktuelles“.

Vielleicht kennst du jemanden, für den dieses Angebot hilfreich sein könnte. Teile diesen Beitrag oder mach die Person darauf aufmerksam.

Als überwiegend spendenfinanzierte Organisation hilft uns jede Unterstützung. Ganz einfach in die Bio klicken, spenden, Gutes tun.
Danke, jeder Beitrag zählt für uns!

Zwischen Waldwegen, Gesprächen und gemeinsamen Pausen entsteht manchmal etwas, das im Alltag oft fehlt: das Gefühl, vers...
23/07/2026

Zwischen Waldwegen, Gesprächen und gemeinsamen Pausen entsteht manchmal etwas, das im Alltag oft fehlt: das Gefühl, verstanden zu werden.

Genau das konnten junge Erwachsene, die einen Elternteil verloren haben, beim gemeinsamen Tagesausflug zum Spitzingsee erleben. Eine Gemeinschaft, in der niemand erklären muss, warum bestimmte Tage schwer sind oder warum das Leben manchmal anders verläuft als bei Gleichaltrigen.

Beim Gehen kommt man leicht miteinander ins Gespräch. Über Trauer, aber auch über all das, was dazugehört: Darüber, wie es sich anfühlt, wenn Freunde die eigene Trauer nicht verstehen. Was hilft, wenn Ängste plötzlich auftauchen oder die Anforderungen im Alltag zu viel werden. Wie andere damit umgehen, wenn sich die Familie verändert oder ein Elternteil eine neue Partnerschaft eingeht.

Genau das macht unsere U28-Tagesausflüge so wertvoll. Sie schaffen Begegnungen mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen teilen, schenken Zeit für die eigene Trauer und zeigen: Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Eine Teilnehmerin schrieb uns anschließend:
„Es war ein wunderbarer Tag mit vielen hilfreichen Gesprächen.“

Du bist zwischen 18 und 27 Jahre alt und hast einen Elternteil verloren? Dann freuen wir uns, wenn du bei einem unserer nächsten Tagesausflüge dabei bist.

Mehr Informationen und Anmeldung über den Link in der Bio.

Zu einem großen Teil besteht unsere Welt aus Bildern: was wir sehen, was wir träumen, was wir uns erträumen, an was wir ...
20/07/2026

Zu einem großen Teil besteht unsere Welt aus Bildern: was wir sehen, was wir träumen, was wir uns erträumen, an was wir uns erinnern. In der Trauer sind es oft starke Bilder, die schwer in Worte zu fassen sind.

Genau hier setzt unser Angebot „Mit Pinsel und Farbe“ an, dass zweimal im Jahr in der Kunstwerkstatt der Mohr-Villa München stattfindet.

Hier darf Trauer ihren eigenen Ausdruck finden, ganz ohne Worte. Es muss nichts erklärt, begründet oder verständlich gemacht werden. Stattdessen entstehen mit Farben, Linien und Formen Bilder, die dem Raum geben, was gerade da ist.

Das Angebot richtet sich an alle Betroffenen ab 15 Jahren. Für eine jugendliche Teilnehmerin war besonders wertvoll, gemeinsam mit ihrer Mutter teilzunehmen. Ohne über das Erlebte sprechen oder etwas erklären zu müssen, war es möglich, den Moment zu genießen und sich wohlzufühlen.

Erst beim gemeinsamen Betrachten der entstandenen Werke kamen viele ins Gespräch. Aus dem Staunen über die Bilder entwickelten sich Begegnungen, Austausch und neue Verbindungen. So blieb die Gruppe weit über das geplante Ende hinaus zusammen. Manche verabredeten sich direkt für weitere Angebote der Stiftung, andere tauschten ihre Kontaktdaten aus.

Trauer braucht nicht immer Worte. Manchmal braucht sie Farbe.

Die nächste Ausgabe von „Mit Pinsel und Farbe“ findet Ende Herbst 2026 statt.

Als überwiegend spendenfinanzierte Organisation hilft uns jede Unterstützung. Ganz einfach in die Bio klicken, spenden, Gutes tun.
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„Wenn ich doch nur …“Diese vier Worte kennen viele Menschen nach dem Tod eines geliebten Menschen. Wenn ich doch nur öft...
16/07/2026

„Wenn ich doch nur …“
Diese vier Worte kennen viele Menschen nach dem Tod eines geliebten Menschen. Wenn ich doch nur öfter angerufen hätte. Wenn ich doch nur geblieben wäre. Wenn ich doch nur etwas bemerkt hätte.

Obwohl Schuldgefühle in der Trauer so häufig auftauchen, wird kaum über sie gesprochen.

In der neuen Folge von Weiterleben Weiterlieben schauen wir gemeinsam auf diese schmerzhaften Gedanken: Woher kommen Schuldgefühle eigentlich? Welche Funktion können sie haben? Und woran merkt man, dass sie den Trauerprozess blockieren?

Trauerbegleiterinnen Lisa Auffenberg, Veronika Hoffmann-Heyden und Podcast-Redakteurin Sonja Schwalb sprechen offen über die vielen Facetten von Schuldgefühlen und geben einen Impuls mit, der helfen kann, den Blick auf die eigene Beziehung und das Erlebte zu erweitern.

Jetzt reinhören, überall, wo es Podcasts gibt, oder über den Link in unserer Bio.

Unser Podcast Weiterleben Weiterlieben wird gefördert durch die Landeshauptstadt München – Münchner Sozialstiftung.

Adresse

Regerstraße 30
Munich
81541

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