Nicolaidis YoungWings Stiftung

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Nicolaidis YoungWings Stiftung Wir sind für junge Trauernde da. Angebote
- nach Tod des/der Lebenspartner*in
- nach Tod eines Elternteils

Der Tod eines geliebten Menschen ist für Hinterbliebene ein einschneidendes Ereignis und meist verbunden mit intensiven, schmerzhaften Gefühlen und Gedanken. Trauernde, die im frühen Lebensalter solch eine Verlusterfahrung machen müssen, sind zudem oftmals mit weitreichenden Auswirkungen auf die gesamte Lebenssituation konfrontiert. Im Jahr 1999 aus eigener Betroffenheit von Martina Münch-Nicolaidis gegründet, bietet die Nicolaidis YoungWings Stiftung bundesweit Unterstützung. Unsere Hilfe ist kostenfrei und findet zeitlich unbefristet in einer vertrauensvollen, geschützten Atmosphäre (auch online) statt. Da die Bedürfnisse Trauernder unterschiedlich und Trauerwege individuell sind, haben wir unsere Angebote vielseitig konzipiert und entwickeln sie regelmäßig weiter. Auch Bezugspersonen von Trauernden und Fachstellen können sich an uns wenden.

„Du musst loslassen.“ „Die Zeit heilt alle Wunden.“Echt jetzt?Manche Sätze sollen trösten, belasten aber zusätzlich. Des...
19/10/2026

„Du musst loslassen.“ „Die Zeit heilt alle Wunden.“
Echt jetzt?

Manche Sätze sollen trösten, belasten aber zusätzlich. Deshalb haben wir einige davon in unserem Bullsh*tbingo gesammelt. Aber was kann man stattdessen sagen oder tun?

Trauer folgt keinem Zeitplan und jeder Mensch geht anders mit einem Verlust um. Deshalb gibt es auch nicht den einen richtigen Satz. Was aber hilft: zuhören, nachfragen, konkrete Unterstützung anbieten und da bleiben.

Welche Trauerfloskel würdet ihr auf unserem Bullsh*tbingo ergänzen?
Was hättet ihr lieber gehört/ hätte euch gut getan?

„Für mich ist das Besondere, dass ich mich bei anderen Betroffenen nicht erklären muss.“Menschen, die einen ähnlichen Ve...
15/10/2026

„Für mich ist das Besondere, dass ich mich bei anderen Betroffenen nicht erklären muss.“

Menschen, die einen ähnlichen Verlust erlebt haben, verstehen manchmal auch ohne viele Worte, was einen beschäftigt. Gerade für junge Menschen, deren Partner oder Partnerin gestorben ist, kann dieser Austausch eine wichtige Unterstützung sein.

Wie wertvoll dieser Austausch sein kann, beschreibt .place_of_hope, eine Teilnehmerin unseres Angebots „Trauerfreundschaft online finden“:

„Nach solchen Gesprächen fühle ich mich weniger einsam. Gerade an besonders schweren und hoffnungslosen Tagen hilft es mir zu sehen, dass andere mit einer ähnlichen Situation leben und ihren Weg weitergehen. Das gibt mir Hoffnung, dass auch ich das schaffen kann.“

Für diesen Austausch gibt es unsere Trauerfreundschaft. Hier können junge Menschen, deren Partner oder Partnerin gestorben ist, miteinander ins Gespräch kommen, Erfahrungen teilen und Kontakte knüpfen.

Du möchtest dabei sein?
Unser nächster Termin ist am 17. November 2026.

Weitere Informationen zum Angebot findest du über den Link in unserer Bio, auf unserer Website oder in Highlight „Aktuelles“.

Trauern Männer anders als Frauen?Wenn der Partner oder die Partnerin stirbt, verändert sich nicht nur der Alltag. Gemein...
13/10/2026

Trauern Männer anders als Frauen?

Wenn der Partner oder die Partnerin stirbt, verändert sich nicht nur der Alltag. Gemeinsame Pläne brechen weg, eine wichtige Vertrauensperson fehlt. Und manchmal auch das bisherige Gefühl dafür, wofür man etwas tut.

Männer trauern dabei nicht grundsätzlich anders als Frauen. Und doch können gesellschaftliche Vorstellungen davon, wie ein Mann sein oder mit Gefühlen umgehen sollte, Einfluss darauf haben, wie Trauer gelebt und nach außen gezeigt wird.

Manche Männer sprechen viel über ihren Verlust. Andere zunächst wenig. Manche finden einen Zugang zu ihrer Trauer über das Tun: bei der Arbeit, beim Sport, beim Spazierengehen oder indem sie sich um andere kümmern.

Das bedeutet nicht automatisch, Gefühle zu verdrängen. Auch Handeln kann eine Form sein, mit etwas umzugehen, das sich innerlich kaum in Worte fassen lässt.

In unserem neuen Blogbeitrag „Wenn der Lebenspartner stirbt: Männer und ihre Trauer“ schreibt Rob Glogovsek (Trauerbegleiter bei der Nicolaidis YoungWings Stiftung) darüber, welche Rolle gesellschaftliche Männlichkeitsbilder spielen können, warum mit dem Tod des Partners oder der Partnerin auch die wichtigste Vertrauensperson fehlt. Und was passiert, wenn plötzlich das bisherige „Wofür“ im Leben infrage steht?

Den vollständigen Beitrag findet ihr auf unserem Blog. Link in der Bio oder im Highlight „Stiftungsblog“.

Trauer betrifft alle Facetten des Lebens: unsere Gefühle, unseren Alltag, unsere Beziehungen und sie kann auch unsere me...
10/10/2026

Trauer betrifft alle Facetten des Lebens: unsere Gefühle, unseren Alltag, unsere Beziehungen und sie kann auch unsere mentale Gesundheit beeinflussen.

Am heutigen World Mental Health Day möchten wir deshalb den Blick auf die psychische Gesundheit junger trauernder Menschen richten.

Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen können ganz unterschiedliche Gefühle und Reaktionen auftreten. Manche Menschen fühlen sich erschöpft oder überfordert, andere einsam, wütend oder wie betäubt. Und auch lange nach einem Verlust kann Trauer präsent sein.

Wie Trauer erlebt wird, ist individuell. Es gibt keinen festen Zeitplan und keinen vorgeschriebenen Weg damit umzugehen.

Was helfen kann, ist ebenso unterschiedlich. Für manche ist es ein Gespräch. Für andere der Austausch mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben, oder professionelle Trauerbegleitung. Und manchmal braucht es zunächst einfach einen Ort, an dem alles da sein darf.

In unseren Angeboten schaffen wir solche geschützten Räume für junge Trauernde und ihre Familien. Diese frühzeitige und bedarfsgerechte Unterstützung stabilisiert, fördert Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit und kann auch präventiv hinsichtlich psychischer Folgeerkrankungen wirken.

Mehr zu unseren Angeboten findest du über den Link in unserer Bio.

Wie lässt sich unsere Arbeit in Zahlen fassen? Und was erzählen diese Zahlen nicht? Rund 620.000 junge Trauernde bis 49 ...
07/10/2026

Wie lässt sich unsere Arbeit in Zahlen fassen? Und was erzählen diese Zahlen nicht?

Rund 620.000 junge Trauernde bis 49 Jahre leben in Deutschland. In den letzten Posts haben wir gezeigt, wie wir sie und ihr Umfeld unterstützen und welche Veränderungen wir erreichen möchten.

Doch was heißt das konkret? Ein Blick auf unsere Arbeit im Jahr 2025:

1.224 Menschen haben wir begleitet und beraten.

2.563 Angebotsplätze wurden in unseren unterschiedlichen Angeboten genutzt.

Rund 36.000 Kontakte gab es zwischen unseren Trauerbegleiter*innen und Klient*innen.

105 Infoveranstaltungen und Beratungen richteten sich an Bezugspersonen und Fachkräfte.

Diese Zahlen zeigen, wie vielfältig unsere Arbeit ansetzt: in der direkten Trauerbegleitung, in Trauergruppen, in kreativen und körperorientierten Angeboten oder in der Beratung von Menschen, die junge Trauernde in ihrem Alltag unterstützen.

Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte.

Ob ein Gespräch entlastet, ein Gruppenangebot Verbindung schafft oder ein junger Mensch einen für sich passenden Umgang mit seiner Trauer findet, lässt sich nicht allein daran ablesen, wie viele Menschen ein Angebot genutzt haben.

Deshalb betrachten wir unsere Arbeit aus unterschiedlichen Perspektiven: Wir schauen darauf, wen wir erreichen und was wir anbieten – und darauf, was unsere Angebote bei den Menschen bewirken. Diesen Blick auf die Veränderungen bei unseren Zielgruppen wollen wir in den kommenden Jahren weiter schärfen und unsere Wirkungsanalyse Schritt für Schritt ausbauen.

Mehr über unsere Arbeit, unseren Wirkungskreislauf und die Zahlen aus 2025 findet ihr in unserem aktuellen Jahresbericht über den Link in unserer Bio.

Was kann helfen, wenn nach dem Tod eines wichtigen Menschen plötzlich nichts mehr ist, wie es war?Trauer kann viele Bere...
05/10/2026

Was kann helfen, wenn nach dem Tod eines wichtigen Menschen plötzlich nichts mehr ist, wie es war?

Trauer kann viele Bereiche des Lebens berühren: Gedanken und Gefühle, Beziehungen, den Alltag oder die Frage, wer man selbst nach einem Verlust eigentlich ist. Auch körperlich kann Trauer spürbar werden.

In unserem Podcast „Weiterleben Weiterlieben“ sprechen wir über junge Trauer, und darüber, was in einer Zeit helfen kann, in der sich vieles nicht beeinflussen oder verändern lässt.

In jeder Folge widmen sich Host Lisa und ein Gast oder eine Gästin einem Thema, das jungen Trauernden begegnen kann: zum Beispiel Ängsten, Konflikten mit dem Umfeld, der Suche nach einer neuen Identität oder der Verbundenheit mit einem Menschen, der gestorben ist.

Und wir wollen euch etwas ganz Konkretes an die Hand geben: Jede Folge enthält eine Übung oder einen Impuls, den ihr direkt beim Hören oder später ausprobieren könnt. Als eine mögliche Hilfe zur Selbsthilfe – und vielleicht als eine Art Geländer in einer Zeit, in der vieles ins Wanken geraten ist.

🎧 „Weiterleben Weiterlieben“ – der Podcast für junge Trauernde.
Jetzt reinhören, überall, wo es Podcasts gibt, über den Link in unserer Bio, oder das Highlight „Podcast“.

Der Podcast „Weiterleben Weiterlieben“ wird gefördert durch die Landeshauptstadt München – Münchner Sozialstiftung.

Eine starke Gesellschaft zeigt sich besonders dann, wenn Menschen füreinander da sind.Am heutigen Tag der Stiftungen wir...
01/10/2026

Eine starke Gesellschaft zeigt sich besonders dann, wenn Menschen füreinander da sind.

Am heutigen Tag der Stiftungen wird sichtbar, wie vielfältig Stiftungen Verantwortung übernehmen und dort unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird.

Die Nicolaidis YoungWings Stiftung begleitet Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach dem Tod eines nahestehenden Menschen. Denn Trauer kann das Leben und das soziale Umfeld tiefgreifend verändern. Sie braucht Raum, Verständnis und verlässliche Begleitung. Gemeinsam schaffen wir Halt, Zuversicht und neue Perspektiven.

Danke an alle, die unsere Arbeit möglich machen.

Als überwiegend spendenfinanzierte Organisation hilft uns jede Unterstützung. Ganz einfach in die Bio klicken, spenden, Gutes tun.
Danke, jeder Beitrag zählt für uns!

Was braucht es, damit junge Trauernde mit ihrem Verlust nicht alleine bleiben müssen?Rund 620.000 junge Hinterbliebene b...
30/09/2026

Was braucht es, damit junge Trauernde mit ihrem Verlust nicht alleine bleiben müssen?

Rund 620.000 junge Hinterbliebene bis 49 Jahre leben in Deutschland. Hinter dieser Zahl stehen Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten, Lebenssituationen und Bedürfnissen.

Denn Trauer ist individuell und Unterstützung sollte dort ansetzen, wo sie gebraucht wird.
Um unsere Arbeit und ihre Wirkung systematisch in den Blick zu nehmen, orientieren wir uns am Social Reporting Standard (SRS). Auf dieser Grundlage haben wir unseren Wirkungskreislauf entwickelt: Er zeigt, wie wir auf die gesellschaftliche Ausgangslage reagieren, wo unsere Arbeit ansetzt und welche Veränderungen wir damit erreichen möchten.
Dafür haben wir drei Handlungsfeldern identifiziert, in denen wir tätig sind:

Wir begleiten junge Trauernde.
Individuell und langfristig – unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt oder woran der geliebte Mensch verstorben ist.

Wir stärken das Umfeld.
Wir beraten Angehörige, Freund*innen und andere Bezugspersonen sowie Fachkräfte aus Bildung, Gesundheit und Sozialem.

Wir setzen uns für Veränderung ein.
In Gesellschaft und Politik machen wir auf die Bedürfnisse junger Trauernder aufmerksam und setzen uns dafür ein, Tod und Trauer weniger zu tabuisieren und qualifizierte Trauerbegleitung langfristig verlässlich abzusichern.

Denn damit junge Trauernde mit ihrer Trauer nicht alleine bleiben, braucht es mehr als einzelne Angebote: Es braucht Menschen, die da sind, ein Umfeld, das unterstützt, und Strukturen, die passende Begleitung ermöglichen.

Das bewirkt unsere Arbeit: Junge Trauernde gewinnen an Stabilität, Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit. Ihr Umfeld wird sensibilisiert und im Umgang mit Trauer gestärkt. Und wir tragen dazu bei, gesellschaftliche Strukturen zu verändern, damit Trauer stärker wahrgenommen und Unterstützung verlässlich ermöglicht wird.

Mehr über unseren Wirkungskreislauf, unsere Arbeit und die dahinterstehenden Zahlen findet ihr in unserem Jahresbericht 2025 über den Link in unserer Bio.

Gute Momente im Sommer: Auszeiten, die bleiben.Trauer ist schwer. Aber genauso darf es Momente geben, in denen die Traue...
25/09/2026

Gute Momente im Sommer: Auszeiten, die bleiben.

Trauer ist schwer. Aber genauso darf es Momente geben, in denen die Trauer für eine Weile nicht alles bestimmt. Momente voller Freude, Neugier, Gemeinschaft und Leichtigkeit.

Deshalb sind „Gute Momente“ ein Schwerpunkt unserer Arbeit mit trauernden Familien. Mit besonderen Erlebnissen möchten wir Auszeiten vom Alltag ermöglichen. Sie können neue Kraft geben, die Verbundenheit stärken und gemeinsame Erinnerungen schaffen, die bleiben.

Ein Tag im LEGOLAND
Dank 50 bereitgestellter Freikarten von LEGOLAND Deutschland durften sich zahlreiche von uns begleitete Familien auf einen besonderen gemeinsamen Tag freuen: Fahrgeschäfte entdecken, staunen, lachen und einfach zusammen eine gute Zeit verbringen.

Den Sternen ganz nah
Unter dem Motto „Gemeinsam unter Sternen“ ging es mit 14 Kindern und 9 Erwachsenen in die Volkssternwarte. Bei einer Führung durch Planetarium, Sternwarte und Ausstellungsraum konnten sie Sonne, Mond und Sterne entdecken, staunen und Neues erfahren.

Gemeinsam kochen und genießen
Sonntags hat die Pfistermühle in der Münchner Innenstadt geschlossen – doch einmal im Jahr öffnet sie ihre Küche für uns. 10 Jugendliche haben die Gelegenheit, gemeinsam mit den Profis ein 3-Gänge-Menü zuzubereiten, Tricks und Kniffe aus der Profiküche zu lernen und sich beim Kochen ungezwungen auszutauschen. Anschließend wird das gekochte Menü mit Familie und Freund*innen genossen.

Filmwelten entdecken
38 Teilnehmende – Familien, Kinder, Jugendliche und Erwachsene – tauchten zum Ferienabschluss in der Bavaria Filmstadt in die Welt des Films ein. Neben Einblicken hinter die Kulissen, dem Drehen kurzer Filmsequenzen und spannenden Eindrücken vom Filmemachen blieb Zeit für Austausch: bekannte Gesichter wiedersehen und neue Menschen in ähnlichen Lebenssituationen kennenlernen.

Solche Erlebnisse sind für trauernde Familien mehr als schöne Ausflüge. Sie können Leichtigkeit in herausfordernde Zeiten bringen, Gemeinschaft stärken und zeigen: Neben der Trauer dürfen auch Freude und schöne Erinnerungen ihren Platz haben.

Wir sind dankbar für alle Partner*innen und Unterstützer*innen, die diese Guten Momente möglich machen.

Unsere Angebote im September:• Online-Abendtreff: „Wenn der Partner in der Schwangerschaft stirbt“• U28-Tagesausflug von...
24/09/2026

Unsere Angebote im September:
• Online-Abendtreff: „Wenn der Partner in der Schwangerschaft stirbt“
• U28-Tagesausflug von Gauting durchs Mühltal zum Starnberger See
• Seminartag: Junge Trauer – Neue Partnerschaft
• Online-Abend für Bezugspersonen von trauernden Kindern
• Online-Infoabend „Trauer verstehen“: für Betroffene nach dem Tod des Lebenspartners oder der Lebenspartnerin
• U28-Abend-Treff im Wirtshaus
• Online-Abend für Bezugspersonen von trauernden Jugendlichen und jungen Erwachsenen
• Familienangebot: Familienmobilé - Verbunden bleiben
• Café-Zeit: für junge Trauernde mit und ohne Kinder nach Tod des/der Lebenspartner*in
• Abendcafé: für Trauernde nach Tod eines oder beider Elternteile ab 18 Jahren
• Mit Pinsel und Farbe

Jetzt über den Link in unserer Bio oder über unsere Webseite anmelden!

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Regerstraße 30
Munich
81541

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