16/05/2026
Morgen ist der 17.05.2026. Der internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT)
„Menschenrechte gelten universell - oder sie gelten gar nicht."- Navanethem (Navi) Pillay, ehemalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte
Am 17. Mai erinnern wir an die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1990, Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Dieser Tag steht symbolisch für den fortwährenden Kampf gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität.
Queere Menschen erleben weltweit Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt - sei es im öffentlichen Raum, in Institutionen oder im Berufsleben. Besonders betroffen sind queere Personen in der Sexarbeit, die mehrfacher Stigmatisierung ausgesetzt sind. Wir sagen: Kein Mensch sollte aufgrund von Identität oder Berufswahl Angst haben müssen.
Alle Menschen haben das Recht auf ein sicheres, selbstbestimmtes Leben - ohne Ausnahme.Als Fachberatungsstellen Mimikry und Marikas stehen wir solidarisch an der Seite von Menschen in der Sexarbeit -unabhängig von geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung. Wir setzen uns für Schutz, Sichtbarkeit und gleiche Rechte ein. Menschenrechte sind unteilbar. Auch für queere Sexarbeiter*innen.
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