09/10/2026
𝗪𝗲𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵ä𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝗵𝗶𝗹𝗳𝗲 – 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵𝘀𝗯𝗲𝗱𝗮𝗿𝗳 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗥𝗮𝗵𝗺𝗲𝗻𝗯𝗲𝗱𝗶𝗻𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻
Die LAG SELBSTHILFE Bayern bedankt sich für die Einladung zum Abendessen am 6. Oktober 2026 mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Sozialministerin Ulrike Scharf. Die Einladung von Vertreterinnen und Vertreter bayerischer Selbsthilfeorganisationen in die Münchner Residenz ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung für das große Engagement von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und ihren Angehörigen.
Wir freuen uns über diese Wertschätzung. Gleichzeitig blieb an diesem Abend nur wenig Raum, um über die politischen Rahmenbedingungen zu sprechen, unter denen Selbsthilfe heute arbeitet – und über die Herausforderungen, die Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen in Gesundheit, Pflege und Teilhabe erleben.
Genau darüber möchten wir den Dialog mit der Staatsregierung fortsetzen. Die LAG SELBSTHILFE Bayern wird der Staatskanzlei deshalb in Kürze ein Positionspapier übergeben. Darin benennen wir aus den Erfahrungen unserer mehr als 100 Mitgliedsorganisationen zentrale Handlungsbedarfe und konkrete Forderungen an die bayerische Politik.
Wichtig ist uns dabei auch ein differenzierter Blick auf Selbsthilfe. Selbsthilfe besteht nicht nur aus Selbsthilfegruppen. Landesweit tätige Selbsthilfeorganisationen vertreten die Interessen ihrer Mitglieder, bündeln Erfahrungswissen, beraten Betroffene und Angehörige, wirken in politischen und fachlichen Gremien mit und bringen die Perspektive der Betroffenen in die Weiterentwicklung von Versorgung und Teilhabe ein. Die LAG SELBSTHILFE Bayern bündelt als Dachorganisation die Interessen von mehr als 100 solcher Organisationen.
𝗪𝗲𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵ä𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴. 𝗘𝗯𝗲𝗻𝘀𝗼 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴 𝗶𝘀𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗳𝗮𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗼𝘀𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗼𝗿𝗴𝗮𝗻𝗶𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝗵𝗶𝗹𝗳𝗲 𝗶𝗻 𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗹𝗶𝗲ß𝗲𝗻. 𝗗𝗮𝗳ü𝗿 𝘄𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗮𝘀 𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗮𝗹𝘀 𝗔𝘂𝘀𝗴𝗮𝗻𝗴𝘀𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁 𝗳ü𝗿 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗽𝗿ä𝗰𝗵𝗲 𝗻𝘂𝘁𝘇𝗲𝗻.
Markus Söder Ulrike Scharf Bayerischer Beauftragter für Menschen mit Behinderung