LAG Selbsthilfe Bayern e.V.

LAG Selbsthilfe Bayern e.V. Auf der offiziellen Facebookseite der LAG SELBSTHILFE Bayern informieren wir regelmäßig zu Themen Inklusion und Barrierefreiheit in Bayern.

Die LAG SELBSTHILFE Bayern kritisiert die bekannt gewordenen Kürzungsvorschläge im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe s...
11/05/2026

Die LAG SELBSTHILFE Bayern kritisiert die bekannt gewordenen Kürzungsvorschläge im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe mit Nachdruck.

Viele der diskutierten Maßnahmen gefährden aus unserer Sicht Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Besonders problematisch ist, dass über weitreichende Einschnitte gesprochen wird, ohne freie Träger, organisierte Selbsthilfe und Betroffene angemessen einzubeziehen.

„Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmung sind keine verhandelbaren Größen, sondern grundlegende Rechte“, betont Geschäftsführer Thomas Bannasch.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie auf unserer Website: https://lag-selbsthilfe-bayern.de/kritik-an-kuerzungsvorschlaegen/

Wir unterstützen die Positionierung der Konferenz der Beauftragten für Menschen mit Behinderung (KBB). Sie positionieren...
29/04/2026

Wir unterstützen die Positionierung der Konferenz der Beauftragten für Menschen mit Behinderung (KBB). Sie positionieren sich gegen Vorschläge zu Leistungskürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen.

Das Positionspapier ist hier zu finden: https://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Downloads/DE/AS/PublikationenErklaerungen/20260423_Positionspapier_EGH_Langversion

Im Mittelpunkt der 71. Konferenz der Beauftragten für Menschen mit Behinderung von Bund und Länder stand ein kürzlich in die Öffentlichkeit gelangtes Papier, das zahlreiche Kürzungsvorschläge im Bereich der Eingliederungs- sowie Kinder- und Jugendhilfe enthält, die hauptsächlich zu Lasten der betroffenen Menschen gehen.
Teil der Vorschläge sind:

👉Massive Einschränkungen beim Wunsch- und Wahlrecht
👉Regelhaftes Pooling, statt 1:1 Betreuung bei der Schulbegleitung
👉Grundsätzlicher Vorrang der Pflegeleistungen gegenüber den Leistungen zur Teilhabe u.v.m.

Das grundsätzliche Problem meiner Kolleginnen und Kollegen und mit diesem Papier ist:
❌Mit den Kürzungen wird bei den Leistungen und dem Selbstbestimmungsrecht der Menschen angesetzt, statt bei den eigentlichen Kostentreibern, wie der Bürokratie.
❌Diese Vorschläge widersprechen ganz grundsätzlich dem Geist von UN-BRK und BTHG und sind deshalb für uns nicht gesetzeskonform und unter gar keinen Umständen akzeptabel.

Mich persönlich betrübt es ganz besonders, dass so überdurchschnittlich viele Vorschläge aus Bayern kamen. 😖
Dieses Papier ist leider nur ein weiteres Beispiel für zahlreiche sehr besorgniserregende Entwicklungen in der Politik für Menschen mit Behinderung. Wir sollten uns rasch wieder auf die mühsam errungenen Ziele der UN-BRK und des BTHG zurückbesinnen. Denn:

GRUNDRECHTE SIND NICHT VERHANDELBAR!

Mehr zu den konkreten Sparvorschlägen und zu den Positionen der KBB unter: https://www.behindertenbeauftragter.bayern.de/service/publikationen/

Die Förderung der Projektstelle „Koordination Barrierefreies Informationsmaterial Bedarfsermittlungsinstrument Bayern“ i...
02/04/2026

Die Förderung der Projektstelle „Koordination Barrierefreies Informationsmaterial Bedarfsermittlungsinstrument Bayern“ ist zum 01.04.2026 nach zweijähriger Projektzeit ausgelaufen.

​Wir danken allen Beteiligten herzlich für die engagierte Zusammenarbeit sowie das große Interesse am Projekt. Die erarbeiteten Inhalte und Materialien bleiben weiterhin verfügbar und leisten auch künftig einen wichtigen Beitrag zur barrierefreien Information zum Bedarfsermittlungsinstrument Bayern (BIBay).

Alle Materialien (Infoblätter, Erklärvideos, Kartenspiel PlanZ, Podcast Mikro an, Präsentation, Instagram) sind auf der Website der LAGS Bayern zu finden: https://lag-selbsthilfe-bayern.de/behinderung/bibay/

📣𝗘𝗶𝗻𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘁𝗲 𝗞𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝗸𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻: 𝗩𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻𝗢𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲-𝗩𝗼𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗜𝗻𝗮-𝗠𝗮𝗱𝗹𝗲𝗻 𝗝𝗮𝗰𝗼𝗯𝘀, 𝗕𝗲𝗿𝗮...
01/04/2026

📣𝗘𝗶𝗻𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘁𝗲 𝗞𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝗸𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻: 𝗩𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻

𝗢𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲-𝗩𝗼𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗜𝗻𝗮-𝗠𝗮𝗱𝗹𝗲𝗻 𝗝𝗮𝗰𝗼𝗯𝘀, 𝗕𝗲𝗿𝗮𝘁𝗲𝗿𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗔𝗕 𝗖𝗮𝗿𝗶𝘁𝗮𝘀 𝗳ü𝗿 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁ü𝘁𝘇𝘁𝗲 𝗞𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝗸𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗗𝗮𝘁𝘂𝗺: 21.04.2026, 18:00 𝗨𝗵𝗿

Kommunikation ist ein zentrales Element unseres Alltags: Wir teilen Erlebnisse, äußern Bedürfnisse, stimmen zu, lehnen ab oder bitten um Hilfe. Für Menschen mit kommunikativen Beeinträchtigungen können diese scheinbar selbstverständlichen Handlungen jedoch mit erheblichen Barrieren verbunden sein – mit Auswirkungen auf Teilhabe, Selbstbestimmung und soziale Beziehungen.

In der einstündigen Onlinesession erhalten Sie einen kompakten und praxisnahen Einblick in das Thema „Unterstützte Kommunikation“.

Der Vortrag vermittelt grundlegende Informationen zur Unterstützten Kommunikation. Sie erfahren, welche Zielgruppen angesprochen werden, welche Formen und Hilfsmittel es gibt – von einfachen Kommunikationshilfen bis hin zu technischen Lösungen – und wie diese in der Praxis eingesetzt werden können. Anhand ausgewählter Beispiele wird deutlich, wie Unterstützte Kommunikation den Alltag erleichtern und Teilhabe ermöglichen kann.

Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten sowie über das Beratungsangebot der Beratungsstelle Barrierefreiheit.

Selbstverständlich haben Sie im Anschluss Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen.

Anmeldung bis zum 17.04.2026: https://forms.office.com/e/bre8CwtmZU

📣Austauschtag Mitgliedergewinnung für SelbsthilfeorganisationenNeue Mitglieder zu gewinnen wird für viele Selbsthilfeorg...
01/04/2026

📣Austauschtag Mitgliedergewinnung für Selbsthilfeorganisationen

Neue Mitglieder zu gewinnen wird für viele Selbsthilfeorganisationen zunehmend schwieriger: Zielgruppen verändern sich, klassische Wege greifen oft nicht mehr, die Anforderungen an Sichtbarkeit steigen.

Der Austauschtag der LAGS Bayern bietet Raum, diese Herausforderungen gemeinsam zu reflektieren und konkrete Lösungen zu entwickeln. Im Fokus stehen Ihre Erfahrungen – ergänzt durch kurze Impulse und interaktive Formate (u. a. World Café).

Ihr Mehrwert:
Sie schärfen Ihre Zielgruppen und Kommunikationswege, entwickeln 2–3 konkrete Ideen für Ihre Praxis und vernetzen sich mit anderen Organisationen.

Zielgruppe:
Ehrenamtliche, Hauptamtliche, Vorstände sowie Verantwortliche für Mitgliedergewinnung und Ehrenamt aus gesundheitsbezogenen Selbsthilfeorganisationen in Bayern

Termin & Ort:
Datum: 05.05.2026 | 10:00–16:00 Uhr (ab 9:30 Uhr Ankommen)
Ort: LAGS Bayern, Hansastraße 40, München

Kostenfrei | Mittagessen auf Selbstzahlerbasis
Anmeldeschluss: 27.04.2026

Jetzt anmelden und neue Wege der Mitgliedergewinnung entdecken!

Zur Anmeldung: https://forms.office.com/e/wgXB2LHZqD

𝗥𝗲𝘀𝗼𝗹𝘂𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗲𝘀 𝗕𝗮𝘆𝗲𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝗿𝗮𝘁𝘀 𝘇𝘂𝗺 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 „𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗕𝗲𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴“ vom 09...
31/03/2026

𝗥𝗲𝘀𝗼𝗹𝘂𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗲𝘀 𝗕𝗮𝘆𝗲𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗟𝗮𝗻𝗱𝗲𝘀𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝗿𝗮𝘁𝘀 𝘇𝘂𝗺 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 „𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗲𝗿𝘀𝗼𝗿𝗴𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗺𝗶𝘁 𝗕𝗲𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴“ vom 09.03.2026

In Bayern leben über 2 Millionen Menschen mit einer behördlich anerkannten Behinderung, davon rund 1,2 Millionen Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Das sind etwa 9 % der bayerischen Bevölkerung. Sie haben einen erhöhten medizinischen Versorgungsbedarf und Anspruch auf eine barrierefreie, bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung, wie sie unter anderem in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BKR) festgeschrieben ist.

Der Landesgesundheitsrat (LGR) hat den gesetzlichen Auftrag, den Bayerischen Landtag und die Bayerische Staatsregierung in allen Fragen des Gesundheitswesens zu beraten. Um auf bestehende Lücken in der medizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderung hinzuweisen, hat der LGR eine entsprechende Resolution verfasst.

Die LAGS Bayern war maßgeblich an der inhaltlichen Ausarbeitung der Resolution beteiligt und hat sich bereits im Vorfeld aktiv in die Diskussion sowie die Darstellung der Versorgungssituation von Menschen mit Behinderungen eingebracht.

Die Resolution finden Sie auf der Seite des Landesgesundheitsrats:https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2026/03/Resolution_Gesundheitliche-Versorgung-von-Menschen-mit-Behinderung_final.pdf

📊 Neue Studie zeigt: Diskriminierung ist Alltag für Millionen MenschenAm 10. März 2026 wurden die Ergebnisse der Studie ...
11/03/2026

📊 Neue Studie zeigt: Diskriminierung ist Alltag für Millionen Menschen

Am 10. März 2026 wurden die Ergebnisse der Studie „Wie Deutschland Diskriminierung erlebt. Befunde aus der SOEP-Hauptbefragung“ veröffentlicht. Die Untersuchung wurde vom Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes durchgeführt.

Grundlage ist das Sozio-oekonomisches Panel, die größte repräsentative Langzeitstudie zu Lebensbedingungen in Deutschland. Jährlich werden rund 30.000 Menschen befragt. 2023 wurden erstmals umfassende Daten zu Diskriminierung erhoben – deren Auswertung liegt nun vor.

Die Ergebnisse sind deutlich:
➡️ Mehr als 13 % der Menschen in Deutschland berichten, in den letzten 12 Monaten Diskriminierung erlebt zu haben.
➡️ Das entspricht rund 9 Millionen Erwachsenen.

Besonders häufig betroffen sind:
• Menschen mit Migrationshintergrund
• insbesondere muslimische Menschen und Personen, die von rassistischen Zuschreibungen betroffen sind
• Frauen sowie trans-, intergeschlechtliche und nicht-binäre Personen
• Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen

Auch im Arbeitsleben sowie beim Zugang zu Dienstleistungen und Gütern zeigen sich besonders hohe Diskriminierungswerte – mit spürbaren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen.

Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman betont:
„Diskriminierung ist keine Randerscheinung, sondern ein Kernproblem.“

Die Studienergebnisse sind daher ein klarer Auftrag an Politik und Gesellschaft, Diskriminierung wirksam zu bekämpfen – unter anderem durch die angekündigte Reform des Allgemeines Gleichbehandlungsgesetzes (AGG).

👉 Mehr zur Studie:https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/aktuelles/DE/2026/20260310_SOEP_Ergebnisse.html

Adresse

Hansastraße 40
Munich
80686

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