Umweltinstitut München e.V.

Umweltinstitut München e.V. Das Umweltinstitut setzt sich gegen Atomkraft, für die Energiewende und für den Ökolandbau ein.

25/08/2026

Heute ist Tag der gebrauchten Kleidung

Leider landet der Großteil unserer aussortierten Kleidung im Müll. Nur 8 % der weltweit anfallenden Altkleider wird weiterverwendet. Was du dagegen tun kannst, erfährst du in unserem Video.

👉 Mehr zum Thema findest du in unserem kostenlosen Slow-Fashion-Ratgeber: https://umweltinstitut.org/slow-fashion-ratgeber/?utm_source=facebook

Nicht EU-genehmigt und trotzdem bald auf bis zu 400.000 Hektar deutschen Äckern?Ab September darf das Pestizid Luxinum m...
24/08/2026

Nicht EU-genehmigt und trotzdem bald auf bis zu 400.000 Hektar deutschen Äckern?
Ab September darf das Pestizid Luxinum mit dem Wirkstoff Cinmethylin für 120 Tage gegen Ackerfuchsschwanz in Winterweizen eingesetzt werden. Möglich macht das eine sogenannte Notfallzulassung.

Die Dimension ist enorm: Bis zu 200 Tonnen Cinmethylin dürfen auf etwa 14 Prozent der gesamten deutschen Winterweizen-Anbaufläche eingesetzt werden.
Dabei ist Cinmethylin in der EU bislang nicht genehmigt. Die EFSA hat bei der Bewertung offene Fragen und Risiken für Gesundheit und Umwelt festgestellt – unter anderem mit Blick auf Wildtiere, Gewässer und die Trinkwassergewinnung. Zudem besteht der Verdacht auf eine hormonschädigende Wirkung.

Wir wollen diese Entscheidung nicht einfach hinnehmen: Gemeinsam mit anderen Umweltverbänden haben wir einen offenen Brief an Agrarminister Rainer und die BVL-Präsidentin Böl geschrieben. Zudem haben wir bei der EU-Kommission eine Überprüfung der deutschen Notfallzulassung beantragt. Sollte sie bestehen bleiben, prüfen wir weitere rechtliche Schritte.

Der Fall ist auch deshalb brisant, weil die EU gerade über neue Pestizidregeln verhandelt. Der sogenannte Pestizid-Omnibus könnte Ausnahmen für besonders problematische, nicht genehmigte Wirkstoffe künftig deutlich erleichtern.

👉 Warum wir die Notfallzulassung für problematisch halten, was der Pestizid-Omnibus damit zu tun hat und wie wir dagegen vorgehen, lest ihr ausführlich auf unserer Website: https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/meldungen/cinmethylin-neue-notfallzulassung/?utm_source=facebook

Energieversorger EWR Worms will aus dem Gasgeschäft aussteigen!Als Gründe nennt das Unternehmen Klimaschutz und die wirt...
19/08/2026

Energieversorger EWR Worms will aus dem Gasgeschäft aussteigen!

Als Gründe nennt das Unternehmen Klimaschutz und die wirtschaftlichen sowie politischen Risiken der Gasversorgung.

Die Entscheidung zeigt etwas Wichtiges: Fossiles Gas ist kein Geschäftsmodell für die Ewigkeit. Wer die Wärmeversorgung der Zukunft plant muss berücksichtigen, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral werden soll.

Statt weiter auf fossile Abhängigkeiten zu setzen, braucht es deshalb weitere mutige Unternehmen und Kommunen die sich für eine klimafreundliche Wärmeversorgung und gegen teures und klimaschädliches Gas und Öl beim Heizen entscheiden.

👉 Mehr Infos: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/ewr-worms-steigt-aus-gasgeschaeft-aus-100.html

🦔 Igelbabys unterwegs!Im Sommer streifen viele kleine Igel allein durch unsere Gärten – auf der Suche nach Futter und Un...
17/08/2026

🦔 Igelbabys unterwegs!
Im Sommer streifen viele kleine Igel allein durch unsere Gärten – auf der Suche nach Futter und Unterschlupf. Doch Laubsauger, Mähroboter & Co. werden dabei schnell zur Gefahr. In unserem Post zeigen wir dir, wie du ihnen helfen kannst.

👇 Hast du schon Igelbabys gesehen? Erzähl’s uns in den Kommentaren!

Juni und Juli 2026 waren in Westeuropa zusammen so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Durchschnittste...
10/08/2026

Juni und Juli 2026 waren in Westeuropa zusammen so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 21,62 Grad. Damit lag sie 2,79 Grad über dem langjährigen Mittel von 1991 bis 2020.

Was diese Zahlen bedeuten, zeigt sich gerade mehr als deutlich: Waldbrände, ausgetrocknete Böden, extremes Niedrigwasser und Rekordtemperaturen.

Die Klimakrise verschärft sich immer weiter. Die Frage ist, wie viel heißer wir die Sommer in Zukunft noch werden lassen.

Die schönsten Abenteuer beginnen direkt vor der Haustür. 💚Kinder für die Natur zu begeistern, ist oft einfacher, als wir...
06/08/2026

Die schönsten Abenteuer beginnen direkt vor der Haustür. 💚

Kinder für die Natur zu begeistern, ist oft einfacher, als wir denken: Dafür braucht es weder einen eigenen Garten noch einen Ausflug weit hinaus aufs Land. Auch mitten in der Stadt warten kleine Abenteuer – im Park, auf einer Wiese, am Bach oder im Wald am Stadtrand.

Das Beste daran: Es braucht keine besondere Ausrüstung, keine aufwendige Planung und kein großes Budget. Einfach losgehen, gemeinsam entdecken und sich Zeit zum Staunen nehmen.🍃

In unserem Post zeigen wir fünf einfache Ideen für Naturerlebnisse mit Kindern.

👉 Habt ihr weitere Ideen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Rekordgewinne auf Kosten des Klimas – aber selbst minimale Klimaschutzpflichten sind ExxonMobil zu viel.ExxonMobil fährt...
05/08/2026

Rekordgewinne auf Kosten des Klimas – aber selbst minimale Klimaschutzpflichten sind ExxonMobil zu viel.

ExxonMobil fährt Rekordgewinne ein: 14,7 Mrd. US-Dollar nahm der Konzern im zweiten Quartal 2026 ein. Das sind rund 1.800 US Dollas pro Sekunde! Gleichzeitig eskaliert die Klimakrise: Verheerende Waldbrände in Südeuropa, ein völlig irres Klima im Alpenraum, der Rhein hat historisch niedrige Pegelstände.

Nun sollen die Ölkonzerne in Europa zumindest ein kleines bisschen in die Pflicht genommen werden: Mit dem Net-Zero Industry Act verpflichtet die EU Exxon dazu, in unterirdische CO₂-Speicherkapazitäten zu investieren. Es geht lediglich um 1,5 Prozent des Ausbauziels und Exxon wirbt seit Jahren mit dieser Technologie.

Aber selbst das ist den Ölmagnaten zu viel Klimaschutz: Der Konzern hat angekündigt, ein Investitionsschutzverfahren gegen die Verpflichtung einzuleiten - auf Basis des längst gekündigten Klimakiller-Vertrages Energy Charter Treaty. Dazu nutzen die Jurist:innen von Exxon ein Schlupfloch, das noch Jahre nach Kündigung Investitionsschutzklagen erlaubt.

Wie lange sehen wir noch zu, wie fossile Konzerne die Welt verbrennen und sich anschließend aus der Verantwortung winden?

🌳🏃 Endspurt für mehr Bäume in München!Unser Partner Baumentscheid München setzt sich für ein grüneres, kühleres und lebe...
04/08/2026

🌳🏃 Endspurt für mehr Bäume in München!
Unser Partner Baumentscheid München setzt sich für ein grüneres, kühleres und lebenswertes München ein. Das Ziel: Mehr Stadtbäume und eine konsequente Anpassung unserer Stadt an den Klimawandel. 💚

🚨 Jetzt läuft der Endspurt! Sammelschluss ist der 31.08.2026! 🚨

Wenn du noch nicht unterschrieben hast, ist JETZT der perfekte Moment. Lass uns gemeinsam das Stimmenziel knacken!

So geht's: Vor Ort an einer der über 70 Sammelboxen im Stadtgebiet oder bequem von zu Hause mit dem Formular zum Download, ausdrucken, unterschreiben und per Post verschicken oder in einer Sammelbox einwerfen.

👉 Jetzt unterschreiben: https://www.baumentscheid-muenchen.de/unterschreiben

🚨 EU verschärft TFA-Bewertung: Gesundheitsrisiken größer als bisher angenommenTFA (Trifluoracetat) entsteht unter andere...
03/08/2026

🚨 EU verschärft TFA-Bewertung: Gesundheitsrisiken größer als bisher angenommen

TFA (Trifluoracetat) entsteht unter anderem beim Abbau bestimmter PFAS-Pestizide. Die Chemikalie ist extrem langlebig, reichert sich in Pflanzen, Böden und unserem Grundwasser an – und bleibt dort praktisch dauerhaft.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den gesundheitlichen Richtwert für TFA jetzt deutlich gesenkt. Die akzeptable tägliche Aufnahmemenge (ADI) sinkt von 0,05 auf 0,014 mg/kg und liegt damit nur noch bei weniger als einem Drittel des bisherigen Werts.

Grund sind neue Erkenntnisse zu Gesundheitsgefahren. TFA kann den Spiegel des Schilddrüsenhormons Thyroxin verändern. Außerdem gibt es Hinweise auf Wirkungen auf die Leber, Fehlbildungen an Skelett und Augen sowie eine verringerte Spermienzahl und -qualität . Zugleich bestehen große Wissenslücken, etwa zu Langzeit- und Krebsrisiken sowie zu Auswirkungen auf das sich entwickelnde Immunsystem.

Bereits im Juni empfahl der Risikobewertungsausschuss der ECHA, TFA als reproduktionstoxisch der Kategorie 1B einzustufen: TFA kann demnach Föten schädigen und vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Für uns ist klar: Eine Chemikalie, die sich dauerhaft in der Umwelt anreichert und die Gesundheit gefährden kann, darf nicht weiter durch PFAS-Pestizide freigesetzt werden.

Deshalb fordern wir: PFAS-Pestizide verbieten!

Fordere jetzt dein Bundesland auf, sich für ein Verbot von PFAS-Pestiziden einzusetzen. Mit wenigen Klicks kannst du den politischen Druck erhöhen: https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/mitmachaktionen/pfas-pestizide-jetzt-verbieten/?utm_source=facebook

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