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Umweltinstitut München e.V. Das Umweltinstitut setzt sich gegen Atomkraft, für die Energiewende und für den Ökolandbau ein.

56 Pestizidwirkstoffe sind bei der EU-Neubewertung durchgefallen. Und ausgerechnet diese regelmäßigen Kontrollen will di...
12/10/2026

56 Pestizidwirkstoffe sind bei der EU-Neubewertung durchgefallen. Und ausgerechnet diese regelmäßigen Kontrollen will die EU-Kommission weitgehend abschaffen.

Eine neue Recherche des Bayerischen Rundfunks zeigt, warum diese Prüfungen so wichtig sind:

Von 241 untersuchten Pestizidwirkstoffen scheiterten 56 an der Wiederzulassung. Bei 54 wurden größere Gefahren festgestellt als ursprünglich angenommen. Bei zwei weiteren konnten Risiken nicht ausgeräumt werden.

⚠️ Trotzdem will die EU-Kommission die regelmäßige Neubewertung für die meisten Pestizidwirkstoffe abschaffen. Stattdessen sollen sie grundsätzlich unbefristet zugelassen werden und nur noch bei konkretem Anlass erneut überprüft werden.

Das Problem: Risiken werden oft erst durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse sichtbar. Ohne regelmäßige Neubewertungen könnten gefährliche Wirkstoffe länger auf dem Markt bleiben.

Wir fordern: Regelmäßige wissenschaftliche Prüfungen dürfen nicht dem Bürokratieabbau zum Opfer fallen!

📞 Jetzt aktiv werden! Ruf mit unserer 3-Schritt-Gesprächsanleitung deine EU-Abgeordneten an und fordere sie auf, sich für regelmäßige wissenschaftliche Neubewertungen von Pestizidwirkstoffen einzusetzen und einer Schwächung der Pestizidregeln nicht zuzustimmen: https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/mitmachaktionen/ihr-anruf-gegen-den-pestizid-omnibus/?utm_source=facebook

Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/eu-neuregelung-pestizid-zulassung-100.html

09/10/2026

Igel wurden von der Weltnaturschutzunion als „potenziell gefährdet“ eingestuft – Pestizide, Mähroboter, versiegelte Flächen und aufgeräumte Gärten machen ihnen das Leben schwer.

💚 Doch du kannst etwas tun:
Lade jetzt unseren kostenlosen Ratgeber herunter und hilf den Igeln: umweltinstitut.org/landwirtschaft/mitmachaktionen/igel-im-garten-schuetzen-dein-kostenloser-ratgeber/?utm_source=facebook

🚨 Nicht EU-genehmigt. Hormonschädigende Eigenschaften festgestellt. Trotzdem per Notfallzulassung auf deutschen Äckern e...
08/10/2026

🚨 Nicht EU-genehmigt. Hormonschädigende Eigenschaften festgestellt. Trotzdem per Notfallzulassung auf deutschen Äckern erlaubt.

Es geht um Cinmethylin: Der Pestizid-Wirkstoff ist in der EU bislang nicht regulär genehmigt. Im europäischen Bewertungsverfahren wurde zudem festgestellt, dass er die Kriterien für eine hormonschädigende Wirkung in Bezug auf die Schilddrüsen-Hormonachse erfüllt.

Trotzdem hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) dem Pestizid Luxinum mit Cinmethylin eine Notfallzulassung erteilt. Damit soll es auf bis zu 400.000 Hektar Winterweizen eingesetzt werden dürfen.

Wir haben gegen diese Entscheidung Widerspruch eingelegt.

Grundsätzlich haben Widersprüche gegen Verwaltungsakte aufschiebende Wirkung. Deshalb darf die Zulassung derzeit eigentlich nicht vollzogen werden – Luxinum dürfte also weder in Verkehr gebracht noch angewendet werden.
Doch im Fall von Cinmethylin hat das BVL darüber bislang nicht öffentlich informiert.
Deshalb gehen wir jetzt einen Schritt weiter und streben ein gerichtliches Eilverfahren an.

Denn eine Notfallzulassung darf keine Hintertür sein, um einen nicht genehmigten Wirkstoff mit erheblichen Umwelt- und Gesundheitsrisiken auf unsere Äcker zu bringen.

Wir bleiben dran – für einen konsequenten Schutz von Mensch und Umwelt.

06/10/2026

29 Milliarden Euro gibt die Industrie jedes Jahr für Energieverschwendung aus

Gestern haben wir vor dem Bundestag gemeinsam ein Zeichen gegen Energieverschwendung in der Industrie gesetzt. Denn die Unternehmen setzen auch wirtschaftlich lohnende Einspar-Maßnahmen nicht um.

Wenig später war unser Referent als Sachverständiger in die Anhörung zum Energieeffizienzgesetz eingeladen. Die Lobby will das Gesetz aufweichen - noch mehr Energieverschwendung wäre die Folge. Unsere Argumente vor Ort:
👉 Die Regierung muss die Unternehmen verpflichten, Energie zu sparen - vor allem, wenn es sich wirtschaftlich lohnt.
Denn Energie sparen heißt: Kosten senken und Klima schützen.

29 Milliarden Euro. So viel könnte die deutsche Industrie jedes Jahr an Energiekosten sparen.Heute haben wir gemeinsam v...
05/10/2026

29 Milliarden Euro. So viel könnte die deutsche Industrie jedes Jahr an Energiekosten sparen.

Heute haben wir gemeinsam vor dem Bundestag ein Zeichen gegen Energieverschwendung gesetzt. Denn während die Energiekosten hoch bleiben, werden enorme wirtschaftliche Einsparpotenziale in der Industrie noch immer nicht genutzt.

Eine Studie der Hochschule Niederrhein im Auftrag von Umweltinstitut München, Bellona Deutschland und Deutscher Umwelthilfe zeigt: Mit wirtschaftlichen Effizienzmaßnahmen könnte die deutsche Industrie rund 40 Prozent ihres Energiebedarfs einsparen – und damit Energiekosten von 29 Milliarden Euro pro Jahr vermeiden.

Vor Ort haben wir unsere konkreten Forderungen mit Abgeordneten und wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen aus dem Ausschuss für Wirtschaft und Energie diskutiert – kurz bevor dort in einer öffentlichen Anhörung über die Novelle des Energieeffizienzgesetzes beraten wurde. Denn mit der Reform entscheidet sich, welche Effizienzvorgaben künftig für Unternehmen gelten.

Wir fordern:
👉 Wirksame Energiemanagementsysteme für alle großen Unternehmen – ohne die bestehenden Vorgaben aufzuweichen.
👉 Verpflichtende Umsetzung wirtschaftlicher Effizienzmaßnahmen innerhalb weniger Jahre. Zukünftige Subventionen sollten an erfolgreich umgesetzte Modernisierungen gekoppelt werden.
👉 Hohe Effizienzstandards für Rechenzentren, damit ihr wachsender Strombedarf nicht zu unnötiger Energieverschwendung führt.

Die Einsparpotenziale sind da. Jetzt braucht es politische Regeln, damit sie auch genutzt werden!

Seit 1. Oktober darf wieder kräftiger zur Heckenschere gegriffen werden. Aber bevor du loslegst, schau bitte ganz genau ...
03/10/2026

Seit 1. Oktober darf wieder kräftiger zur Heckenschere gegriffen werden. Aber bevor du loslegst, schau bitte ganz genau hin!

Denn in und unter Hecken ist auch im Herbst einiges los. Igel suchen jetzt nach einem geschützten Plätzchen für ihren Winterschlaf. Vögel, Insekten und andere kleine Gartenbewohner nutzen dichte Sträucher, Laub und Reisig als Versteck.

Deshalb geh beim Heckenschnitt besonders vorsichtig vor! Und wenn du Igel & Co. noch einen Gefallen tun willst, lass das Schnittgut einfach liegen. Was für uns vielleicht unordentlich aussieht, kann für Tiere ein wertvoller Rückzugsort sein.

Keine Ewigkeitszulassungen für die meisten Pestizide – aber bis zu 25 Jahre ohne reguläre Neubewertung.Der EU-Rat hat se...
02/10/2026

Keine Ewigkeitszulassungen für die meisten Pestizide – aber bis zu 25 Jahre ohne reguläre Neubewertung.
Der EU-Rat hat seine Position zum Pestizid-Omnibus beschlossen. Anders als die EU-Kommission will er unbefristete Genehmigungen nur für sogenannte Low-Risk-Wirkstoffe.

Gemeinsam haben wir erfolgreich Druck gegen Ewigkeitszulassungen gemacht. Doch eine Entwarnung ist das leider noch lange nicht: Für die meisten Pestizidwirkstoffe sollen die Genehmigungszeiträume deutlich verlängert werden – auf 15 Jahre bei der Erstgenehmigung und auf 25 Jahre bei weiteren Genehmigungen.

Dabei sind regelmäßige Neubewertungen ein wichtiges Instrument des Vorsorgeprinzips: Hersteller müssen aktuelle Daten vorlegen und nachweisen, dass ihre Wirkstoffe auch nach dem neuesten Stand der Wissenschaft die Genehmigungskriterien erfüllen.

⚠️ Zudem hält der Rat an weiteren Aufweichungen fest – darunter auf 3 Jahre verdoppelte Aufbrauchfristen und erleichterte temporäre Genehmigungen für bereits verbotene Pestizide.
Jetzt kommt es auf das EU-Parlament an. Die Ratsposition ist noch kein geltendes Recht.

📞 Ruf mit unserer 3-Schritt-Gesprächsanleitung deine EU-Abgeordneten an und fordere sie auf, regelmäßige wissenschaftliche Neubewertungen beizubehalten und einer Schwächung der Pestizidregeln nicht zuzustimmen: https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/mitmachaktionen/ihr-anruf-gegen-den-pestizid-omnibus/?utm_source=facebook

Pestizidwirkstoffe mit Ewigkeitszulassung? Genau das könnte für viele Wirkstoffe Realität werden. Die EU-Kommission schl...
01/10/2026

Pestizidwirkstoffe mit Ewigkeitszulassung?

Genau das könnte für viele Wirkstoffe Realität werden. Die EU-Kommission schlägt vor, zahlreiche Pestizidwirkstoffe künftig ohne feste zeitliche Begrenzung zu genehmigen. Regelmäßige Neubewertungen könnten damit entfallen.
Das Problem: Neue Risiken von Pestiziden werden oft erst nach Jahren sichtbar.

Mehr als 500 Forschende und Ärzt:innen fordern deshalb einen Verhandlungsstopp, bis eine unabhängige Folgenabschätzung vorliegt.

Noch ist nichts beschlossen – im EU-Parlament wird beraten.
📞 Jetzt ist der Moment, Druck zu machen: Ruf deine EU-Abgeordneten an und fordere sie auf, einer Schwächung der Pestizidregeln nicht zuzustimmen. Kontaktdaten & Anrufhilfe: https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/mitmachaktionen/ihr-anruf-gegen-den-pestizid-omnibus/?utm_source=facebook

Offener Brief:https://www.universiteitleiden.nl/binaries/content/assets/science/cml/letter-to-parliament-pdf.pdf

Der europäische Gaspreis befindet sich diesen Monat auf einem höchsten Stand seit Ende 2022 . Anfang Juli lag er noch be...
30/09/2026

Der europäische Gaspreis befindet sich diesen Monat auf einem höchsten Stand seit Ende 2022 . Anfang Juli lag er noch bei gut 40 Euro pro Megawattstunde – Mitte September lag er bei mehr als 80 Euro.

Die angespannte geopolitische Lage sorgt für den Preissprung: Der Konflikt am Persischen Golf bringt Unsicherheit bei LNG-Lieferungen. Gleichzeitig sind die Gasspeicher für diese Jahreszeit vergleichsweise niedrig gefüllt sind.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche setzt bei der Versorgungssicherheit unter anderem auf neue Lieferländer und langfristige Gasverträge. Doch damit wird die fossile Abhängigkeit nicht beendet, sondern zunächst anders organisiert. Denn auch mit mehr Lieferanten bleibt Europa abhängig von einem fossilen Energieträger, dessen Preis von Weltmärkten und geopolitischen Krisen beeinflusst wird.

Die nachhaltigere Antwort liegt deshalb nicht allein darin, neue Gasquellen zu erschließen. Wir müssen den Gasverbrauch selbst senken: erneuerbare Wärme ausbauen und Energie effizienter nutzen.
👉️ Denn eine konsequente Energiewende schützt nicht nur das Klima. Sie macht unsere Energieversorgung auch unabhängiger von fossilen Importen und ihren Preisschwankungen.

Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in die Tonne.Rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle fallen in Deutschla...
29/09/2026

Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in die Tonne.
Rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle fallen in Deutschland jedes Jahr an. Mehr als die Hälfte davon entsteht in privaten Haushalten.¹

Heute, am 29. September, dem Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung, schauen wir deshalb darauf, was wir im Alltag tun können. Auf den Bildern findet ihr ein paar einfache Tipps.

Doch Lebensmittel wertzuschätzen bedeutet für uns auch, darauf zu schauen, wie sie erzeugt werden. Eine ökologische Landwirtschaft kann Böden, Gewässer und Artenvielfalt schützen und kommt ohne chemisch-synthetische Pestizide aus.
👉 Warum wir uns für mehr Ökolandbau einsetzen und was sich in der Landwirtschaft ändern muss, erfahrt ihr auf unserer Themenseite: https://umweltinstitut.org/landwirtschaft/oekolandbau/?utm_source=facebook

Und jetzt seid ihr dran: Was ist euer bester Tipp, damit weniger Lebensmittel im Müll landen? Schreibt ihn in die Kommentare! 💚

¹ Bezugsjahr 2022; die Statistik umfasst vermeidbare und nicht vermeidbare Lebensmittelabfälle.

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Munich
80336

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
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