Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG)

Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) Landesstelle Glücksspielsucht - Hilfe bei Glücksspielsucht

Impressum:
Landesstelle Glücksspielsucht

Die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe, Suchtforschung und Beratung bei Glücksspielsucht beteiligter Organisationen und Akteure. Beteiligt an der LSG sind die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), das IFT Institut für Therapieforschung und der Betreibervere

in der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern für die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern e.V. Die LSG wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention finanziert, ist nicht weisungsgebunden und arbeitet fachlich unabhängig.

21/08/2026

Roxy und die Glücksspiele

Tobbz spricht mit Roxy über das Thema Glücksspielsucht.

Roxy ist schonungslos ehrlich. Sie erzählt offen darüber, wie alles begonnen hat, welche Probleme entstanden sind, welche Menschen sie auf diesem Weg verloren hat – und wie sie es schließlich geschafft hat, einen Schlussstrich zu ziehen.

Dieses Gespräch zeigt, wie zerstörerisch Glücksspiel sein kann, aber auch, wie viel Mut es braucht, sich der Wahrheit zu stellen und Hilfe anzunehmen.

Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der kämpft: Du bist nicht allein. Es gibt Wege raus aus der Sucht.

Hilfe bei Spielsucht?

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Infos für Betroffene:
• Verspiel nicht dein Leben: https://www.verspiel-nicht-dein-leben.de
• Instagram: https://www.instagram.com/zockerheld

Infos für Angehörige:
• Verspiel nicht mein Leben: https://www.verspiel-nicht-mein-leben.de/startseite

Infos für Fachleute:
• LSG Bayern: https://www.lsgbayern.de

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Alles Infos zum Aktionstag gibt es spätestens am 23.09.2026.Schau nochmal rein auf www.lsgbayern.de
18/08/2026

Alles Infos zum Aktionstag gibt es spätestens am 23.09.2026.

Schau nochmal rein auf www.lsgbayern.de

Offener Brief - Kritik an Erhöhung des Einsatzlimits bei virtuellem Automatenspiel Glücksspielsuchtexpert:innen wenden s...
11/08/2026

Offener Brief - Kritik an Erhöhung des Einsatzlimits bei virtuellem Automatenspiel

Glücksspielsuchtexpert:innen wenden sich in einem offenen Brief an die Innenministerinnen und Innenminister sowie die Senatorinnen und Senatoren für Inneres der Bundesländer.

Die unterzeichnenden Landesfachstellen Glücksspielsucht, Forschungseinrichtungen sowie weitere Unterzeichnende kritisieren die von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) zum 1. Juli 2026 vorgenommene Erhöhung des Höchsteinsatzes von 1 € auf 5 € bei virtuellen Automatenspielen scharf.

Wir veröffentlichen heute diesen offenen Brief, um deutlich zu machen, dass diese Erhöhung aus suchtfachlicher Perspektive erhebliche Bedenken hervorruft, weil sie bei diesem Angebot mit hohem Suchtpotenzial den Spielerschutz schwächt.

Lesen Sie hier den kompletten Brief:

https://www.lsgbayern.de/fileadmin/user_upload/lsg/News/TOP/Offener_Brief_GGL.pdf

Hast du Geld verzockt?Vielleicht sogar zu viel Geld und vielleicht nicht einmal dein eigenes?Machst du dir Sorgen, dass ...
11/08/2026

Hast du Geld verzockt?

Vielleicht sogar zu viel Geld und vielleicht nicht einmal dein eigenes?

Machst du dir Sorgen, dass du ein Problem mit dem Zocken hast?

Zum Glück gibt es Hilfe bei Problemen mit exzessivem Glücksspiel.

Besuche PlayChange und hole dir online Unterstützung – kostenlos und anonym.
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Die Forschungsgruppe der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern hat folgenden Kurzbericht fertiggestellt: Pitzschel, B....
03/08/2026

Die Forschungsgruppe der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern hat folgenden Kurzbericht fertiggestellt:

Pitzschel, B., Walz, P., Hoch, E., Schwarzkopf, L., & Ludwig, M. (2026). Schätzung der Anzahl an Personen mit riskantem Glücksspielverhalten und einer Störung durch Glücksspielen in Bayern [Kurzbericht]. IFT Institut für Therapieforschung München.

https://doi.org/10.5281/zenodo.21392988

Einen zusätzlichen Hinweis auf den Kurzbericht finden Sie hier:

https://www.lsgbayern.de/forschung/monitoring/gluecksspielverhalten

Frauen zocken seltener als Männer und entwickeln seltener ein problematisches Verhalten. Dennoch kann aus einem „harmlos...
28/07/2026

Frauen zocken seltener als Männer und entwickeln seltener ein problematisches Verhalten. Dennoch kann aus einem „harmlosen“ Vergnügen eine Belastung und Glücksspielsucht entstehen. Frauen beginnen im Durchschnitt später mit dem Spielen, häufig im mittleren Lebensalter.

Männer zocken oft aus Zeitvertreib oder zur Kompensation von Unterlegenheitsgefühlen, Frauen häufiger zur Bewältigung negativer Gefühle wie Angst, Trauer oder Unzulänglichkeitsgefühlen. Das Spiel wird zum Ventil für Stress und belastende Emotionen. Mütter sind häufig durch Beruf, Familie und Alltag belastet – ein zusätzlicher Risikofaktor für die Entwicklung einer Sucht.

Frauen mit Glücksspielsucht leiden häufiger unter psychischen Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Auch partnerschaftliche Probleme, häusliche Gewalt sowie traumatische Erfahrungen in Kindheit und Jugend spielen oft eine wichtige Rolle.

Diese Faktoren verdeutlichen die Notwendigkeit einer ganzheitlichen und traumasensiblen Beratung.

Frauen mit problematischem oder krankheitswertigem Glücksspielverhalten stehen oft vor besonderen Herausforderungen: Angst, Scham, Schuldgefühle und gesellschaftliche Erwartungen erschweren den Weg zu Hilfe und Unterstützung.
Da Glücksspiel oft als „unweiblich“ wahrgenommen wird, erleben betroffene Frauen eine stärkere Stigmatisierung. Viele suchen daher erst spät Hilfe und bleiben lange im Verborgenen.

Für Frauen mit Glücksspielproblemen gibt es viele Hilfeangebote. Die Beratungsstellen unseres Kompetenznetzwerks Glücksspielsucht sowie die Fachkräfte unserer Online-Beratungsplattform PlayChange bieten kostenlose und vertrauliche Hilfe an. Dort kann in der Regel auch eine weibliche Bezugsperson gewählt werden.

Viele unserer Beratenden verfügen über therapeutische Zusatzqualifikationen oder eine Zusatzausbildung in Traumatherapie.

Zudem bieten Kliniken mit stationärer Suchtbehandlung spezielle Frauengruppen an.

Für Mütter enthält unser Kinderbuch „Mein Papa, die Unglücksspiele und ich“ hilfreiche Tipps zum Umgang mit der Problematik in der Familie.

Für Frauen, die als Angehörige betroffen sind, gibt es weitere Infos und Hilfen unter: https://verspiel-nicht-mein-leben.de/

Das war der 16. Bayerische Fachkongress Glücksspiel. 76 Teilnehmende vor Ort und 94 online folgten dem spannenden Progra...
22/07/2026

Das war der 16. Bayerische Fachkongress Glücksspiel.
76 Teilnehmende vor Ort und 94 online folgten dem spannenden Programm beginnend mit Grußworten der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach und Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern.
Mit den ersten beiden Vorträgen über "Neobroker und Online Trading" und "Glücksspielwerbung im deutschen Profifußball" wurden hochaktuelle Themen behandelt. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion "Was bleibt nach dem Abpfiff? Perspektiven auf den Umgang mit Sportwetten und Sportwettenwerbung" wurde kontrovers diskutiert und neben unterschiedlichen Perspektiven und Meinungen kamen auch belegbare Fakten nicht zu kurz. Auf dem Podium standen der bekannte Podcaster Basti Red, CSU Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger, Konrad Landgraf (LSG), Dr. Johannes Singer von der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim und Markus Sotirianos vom Bündnis gegen Sportwetten-Werbung.
Am Nachmittag teilten sich die rund 170 Teilnehmenden auf in Workshops zu den Themen Deeskalation, Motivation und Krankheitseinsicht, Gruppenarbeit, Recovery und Resilienz für Helfende.
In Fragerunden, Workshops und zwischen den Programmpunkten gab es einen angeregten Austausch zwischen den Teilnehmenden aus Suchtberatung und -therapie, Selbsthilfe und Betroffenenbeirat, Kliniken, Schuldnerberatung, betrieblicher Sozialarbeit, anderen sozialen Einrichtungen, von Ministerien und Glücksspielanbietern.
Dank an alle Vortragende, Moderierende, Mitgestaltende und Teilnehmende für diesen gelungenen Tag.

Du kannst unerlaubte Glücksspielangebote auch anzeigen. Nutze dazu das Online-Formular der Gemeinsamen Glücksspielbehörd...
21/07/2026

Du kannst unerlaubte Glücksspielangebote auch anzeigen.

Nutze dazu das Online-Formular der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder GGL.

Die Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat zum 1. Juli 2026 die Erhöhung des Höchsteinsatzes bei virtuellen...
20/07/2026

Die Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat zum 1. Juli 2026 die Erhöhung des Höchsteinsatzes bei virtuellen Automatenspielen von einem Euro auf bis zu fünf Euro pro Spin beschlossen. Aus Sicht der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) steht diese Entscheidung in deutlichem Widerspruch zu den Zielen des Glücksspielstaatsvertrags.

Virtuelle Automatenspiele zählen zu den besonders suchtgefährdenden Glücksspielangeboten. Ihre ständige Verfügbarkeit, die hohe Spielgeschwindigkeit sowie die Möglichkeit bargeldloser Einzahlungen erhöhen das Risiko problematischen Spielverhaltens erheblich. Die Entwicklung zeigt sich auch in den Daten der Fachstellen Glücksspielsucht in Bayern: Während 2018 noch sechs Prozent der Klient:innen in den Fachstellen virtuelle Automatenspiele als Hauptspielform angaben, lag dieser Anteil 2024 bereits bei 20,5 Prozent. In Kombination mit der Möglichkeit, das monatliche Einzahlungslimit auf bis zu 10.000 Euro zu erhöhen, steigert die Anhebung des Höchsteinsatzes das Risiko erheblicher finanzieller Verluste zusätzlich.

Die LSG verweist zudem auf die 99. Gesundheitsministerkonferenz, die erst im Juni 2026 auf Schutzlücken, Fehlentwicklungen und Vollzugsdefizite im Glücksspielbereich hingewiesen und einen stärkeren Gesundheitsschutz gefordert hat. Die Erhöhung der Einsatzlimits bei der riskantesten Form des Online-Glücksspiels setzt nach Auffassung der LSG ein gegenteiliges Signal und gefährdet die Ziele von Spielerschutz und Suchtprävention.



(KI-generiertes Illustrationsbild)

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