energiewerk Stiftung

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energiewerk Stiftung Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Marktbewegungen - Einblicke und Analysen in das Geschehen. Das Ziel ist effektiver Umweltschutz.

Seit 20 Jahren im Markt unterwegs.Nachhaltige Mobilitätsberatung Mission Statement
Die energiewerk Stiftung ist eine öffentliche Stiftung bürgerlichen Rechts gem. §§ 80, 81 BGB. Sie verfolgt keine Gewinninteressen und setzt sich für ein ein neues Denken und Handeln beim Umgang mit Energie ein. Sie wurde von der Stifterin Iris von Haenisch und Ekkehard Pascoe gegründet, der ihr seitdem als Vorsitzender dient. Das energiewerk versteht sich als Kräftebündel eines Kompetenz-Netzwerks, das in Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Forschung hineinwirkt. Dies gelingt, indem durch die operative Tätigkeit der Stiftung Mittel erwirtschaftet, damit Spenden und Fördermittel eingeworben und für innovative Hilfsprojekte (lokal, national, global) eingesetzt werden. Die energiewerk Stiftung war bei ihrer Gründung im Jahr 2000 die erste Stiftung für Umweltschutz mit erneuerbarer Energie in Deutschland. Ausgestattet mit ausgezeichneten Kenntnissen von Technik, Akteuren und Märkten, auf der Basis eines stetig ausgebauten Wissenstandes und getragen von hoch motivierten Mitarbeitern arbeitet sie an Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft. Im Mittelpunkt aller energiewerk Projekte steht immer der Mensch in seiner Umwelt.

01/09/2026

Der Stromverbrauch steigt erstmals seit Jahren wieder deutlich.
erwarten, dass alle Energieformen notwendig sein werden, um das erwartete Wachstum der Energienachfrage in den kommenden Jahren zu decken. Getrieben wird die Stromnachfrage durch die Rückverlagerung der Produktion, die fortschreitende Elektrifizierung und den raschen Ausbau von KI-Rechenzentren. Hinzu kommt die Energiesicherheit. Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Alternativen zu fossilen Brennstoffen – darunter Batterien, Elektrofahrzeuge, Biokraftstoffe, Transformationsmaterialien, Netzinfrastruktur und elektrische Ausrüstung – sind wichtige Teile der Lösung. Diese Treiber sind aus unserer Sicht strukturell.

KI beeinflusst bereits heute die Stromnachfrage und Investitionsentscheidungen. Die Zeit bis zur verfügbaren Stromversorgung ist eine der größten Einschränkungen für den Ausbau von Rechenzentren. Deshalb gehören netzunabhängige mobile Gasmotoren in Verbindung mit Speichern derzeit zu den bevorzugten Lösungen. Bestehende Kernkraftwerke sind bereits neu kontrahiert und hochgerüstet worden, während die Auftragsbücher für Gasturbinen bis zum Ende des Jahrzehnts gefüllt sind.

Zugleich zeigt sich, dass die alternde Netzinfrastruktur Schwierigkeiten hat, die wachsende Zahl großer Netzanschlussanträge, veränderte Lastprofile, den steigenden Anteil schwankender erneuerbarer Energien und das wiederkehrende Lastwachstum zu bewältigen. Die Investitionen in die Netze müssen im kommenden Jahrzehnt deutlich steigen. Dies wird allerdings nicht ohne Diskussionen über die Bezahlbarkeit geschehen.

Kommentar von Christian Rom, Portfoliomanager bei DNB Asset Management

27/08/2026
26/08/2026

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26/08/2026

Stahl, Eisen, Kohle, Gas … Atomkraft?
Stahl, Eisen, Kohle und Atomkraft haben Deutschland bis zum Ende des letzten Jahrtausend zur erfolgreichen Industrienation gemacht, die wir immer noch sind oder, besser noch: sein könnten.
Industrie-Politik hat Deutschland groß gemacht, furchtbare Fehler in der Energiepolitik werden Deutschland wieder klein machen. Denn es verpasst den Einstieg in die Internet-Industrie
Die Kohle-Förderung wird gerade abgewickelt, Eisen wird importiert, übrig bleibt der Stahl. Um mehr über Stahl zu lernen, habe ich Aktien von ThyssenKrupp gekauft. Seitdem weiß ich Bescheid.
Im Ruhrgebiet arbeitet der einzige Hersteller von Spezialstahl zur Herstellung von Transformatoren. Die Technik der modernen Stahlherstellung ist derart kompliziert, dass die dafür benötigten Stähle nur hier im Land hergestellt werden können. Man mag den Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft für unumkehrbar halten und die Herstellung von Chips für wichtiger ist als die von Stahl. Aber Chips und Software brauchen eine stabile Stromversorgung und ein leistungsfähiges Stromnetz. Dieses gibt es nur mit Super-Transformatoren.
Wir müssen unseren Wirtschaftsstandorte erhalten! 
Wer Stahl kann, der kann die Energiewende, sogar noch Autos bauen, die besser sind als Plastikbomber.
Will heißen: die Reduktion der Industrie auf Chips, Internet und Software ist falsch. Wir brauchen unsere Standorte der Schwerindustrie weiterhin, mitsamt ihrer Arbeitsplätze.
Und wir brauchen keine Atomkraftwerke, sondern ein Stromnetz auf dem höchsten Stand der Technik. Um die notwendige Energie für künstliche Intelligenz zu erzeugen und zu liefern, brauchen wir keine Atomkraftwerke, sondern viele kleine, dezentrale Datenzentren mit einer für ihren Bedarf angepassten Energieinfrastruktur. Gerade wegen des enormen Energiebedarfs der Datenzentren wird ja der Ruf nach Atomkraft wieder laut. Sollte sich dieser Ruf durchsetzen, ist Deutschland als Wirtschaftsstandort endgültig abgehängt.
Wir können die Alternative. Pläne und Konzepte für eine dezentrale Energieversorgung in Deutschland gibt es seit den siebziger Jahren. Seitdem hat die erneuerbare Energie die Versorgungslücke geschlossen, die sich nach dem Ausstieg aus den fossilen Energien und der Atomkraft aufgetan hat.
Weil wir intelligente Lösungen haben und nur diese der Standortvorteil Deutschlands sind, ist der Ruf nach einem Zurück in die fossilen Sechzigerjahre falsch und zerstörerisch. Wir brauchen weder Gas noch Öl oder Atomkraft. Wer das fordert, schadet Deutschland und seinen Menschen, sondern vertritt Interessen, die nicht die unseren sind.
Neben einer super modernen Energieinfrastruktur muss selbstverständlich auch der Ressourcenverbrauch der Datenzentren deutlich effizienter gestaltet werden. Das wäre ein Fortschritt, den wir uns alle wünschen. Fossile Energie und Atomkraft sind Schritte in die Vergangenheit.
EAP

Der zu seiner Zeit prominenteste und erfolgreichste Künstler. Bayreuth war nicht Richard Wagner, sondern Jean Paul. Ihm ...
26/08/2026

Der zu seiner Zeit prominenteste und erfolgreichste Künstler. Bayreuth war nicht Richard Wagner, sondern Jean Paul. Ihm ist in Bayreuth ein Museum gewidmet, vor allem aber sind seine Wanderwege in der ganzen Gegend um Bayreuth herum dokumentiert und beschildert. An besonders schönen Aussichtspunkten findet man Tafeln wie diese:


18/03/2026

Deutschland wird diese Wende nicht mitmachen!
Worum geht es?
Herzstück der europäischen Renaissance von AKW soll laut Frau von der Leyen der Einsatz sogenannter kleiner modularer Reaktoren sein. Ihr Strategiepapier setzt unter anderem auf eine Beschleunigung bei Entwicklung und Bau, angeglichene Vorschriften über die Grenzen hinweg, eine gemeinsame europäische Industrie- und Projektpipeline sowie Verbesserungen hinsichtlich der Finanzierungs- und Investitionsinstrumente.

Anfang der 2030er Jahre sollen erste Projekte realisiert werden.
Und das ist einfach nur reaktionär, so, als habe es seit Einführung der Kernkraft in Deutschland keine neuen Erkenntnisse mehr gegeben. Denn es wird immer nur von der Technik geredet, nicht aber von der Versorgung mit Brennmaterial und seine Entsorgung. Beides ist nicht geklärt, und zwar bis auf weiteres. Welche vernünftige Genehmigungsbehörde und welcher Betreiber wäre so dumm, auch nur mit einem kleinen AKW wieder in den Brennstoffkreislauf, der keiner ist, einzusteigen?  welche Versicherung übernehme die Risiken?  wo sind die Läger für den vorhandenen und den kommenden Atommüll? 


03/12/2025

Freut Euch.

Nach sechs Monaten Schwarz-Rot verdichten sich die Anzeichen, dass der große Zankapfel der Ampel funktioniert. "Die Heizungsbauer sind gegen die Abschaffung. Die Handwerker auch", sagt Martin Sabel vom Bundesverband Wärmepumpe im "Klima-Labor" von ntv. Die Erklärung ist einleuchtend: Die Absatzzahlen steigen. Die Menschen kaufen Wärmepumpen.

29/11/2025

Die deutsche Bundesregierung will sich in Brüssel für ein Aus des Verbrenner-Aus einsetzen. Die gemeinsame Position zur Überarbeitung CO2-Flottenregulierung
schlägt entscheidende und lange erhoffte Änderungen vor. Die eFuel Alliance begrüßt dieses Engagement.
“Die deutsche Position ist taktgebend in Brüssel, die gemeinsame Position das richtige Zeichen. Jetzt geht es um Sichtbarkeit und diesen Einfluss in Gesetzestexten
zu verankern. Nur wenn Deutschland mit Nachdruck agiert, kann sich die Position der Bundesregierung durchsetzen”, unterstreicht Ralf Diemer, Hauptgeschäftsführer der eFuel Alliance.

27/11/2025

News!

WindEnergy Hamburg expandiert nach Asien: Konferenz und Ausstellung in Singapur geplant
Die Hamburg Messe und Congress, die DN Media Group und Regierungsbehörden in Singapur
vereinbaren eine fünfjährige strategische Partnerschaft für eine Reihe von Windenergiekonferenzen und -messen
Die Hamburg Messe und Congress, die DN Media Group
(RECHARGE), Enterprise Singapore (EnterpriseSG) und das Singapore Tourism Board (STB) haben heute,
Donnerstag, 27. November, im Rahmen des RECHARGE Wind Power Summits 2025 in Hamburg im Beisein
von Hamburgs Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher ein Memorandum of Understanding (MOU)
unterzeichnet, um von 2026 bis 2029 an einer Reihe von Windenergiekonferenzen teilzunehmen. Das Singapore Tourism Board unterstützt die Hamburg Messe und Congress 2026 bei der Organisation (ödes zweitägigen
RECHARGE Wind Power Summit Asia-Pacific powered by WindEnergy Hamburg und die dreitägige
WindEnergy Asia-Pacific powered by RECHARGE1 in Singapur in den Jahren 2027 und 2029.

25/11/2025

Konstantin Wecker zur Erinnerung

Konstantin Wecker hat 1983 mindestens ein sehr gutes Gedicht geschrieben und gesungen. Wegen seiner widerlichen Vorliebe für zu junge Mädchen schätze ich ihn nicht mehr als Freund, wenn ich ihn je hatte. Aber Rimbeau war ein Mörder, er ist ein Wahnsinniger und Drogensüchtiger, mit dem ich eine furchtbare Schule teilte. Er wird trotzdem (deswegen?) Dichter sein und bleiben.
Hier also …
—-
Die erste Elegie von 1983
Anstatt sie zu betreten
treten wir die Welt.
Wie erst ein Wort!
Wie eine Silbe doch entscheidend scheiden kann!
Als wir noch schliefen
warn die Wörter schon gemacht
und alles was wir heute niedrig sehen war immer groß genug
uns aufzunehmen ins Geschehen.

Wie sich die Luft noch niemals wünschte
Mensch zu sein
sieht alles was sich selbstlos gibt sanft lächelnd auf uns nieder.
Ach würden wir an solcher Größe uns gestalten
die es ertragen kann
von uns geschändet und zerstört zu werden.
Uns birst die Lunge wir vergehn vor Schmerz und Wut
wenn wir die letzten Bäume fällen.
Und wie bedauert uns das Tier!
Mit welchem warmen Mitleid wacht die Erde über uns
wenn wir sie quälen.
Armselig sind die Herrschenden denn sie genügen sich nicht selbst.
Und was wir uns auch immer neu zu schaffen glai verkleinert nur, was längst geschaffen war.
Die Welt hält stand.
Selbst wenn wir sie in Stücke jagen - wir gehen nur an dem zu Grund was wir verstehn.

Nichts ist erklärbar.
Nur im Unsichtbaren
lernen wir zu sehen.
—-
Einfach gut. Man wird noch von ihm hören, wenn man will.

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