Bayerischer Waldbesitzerverband e.V.

Bayerischer Waldbesitzerverband e.V. Der Bayerische Waldbesitzerverband e.V. ist die Interessensvertretung des Waldbesitzes in Bayern. Im Verband sind alle Waldbesitzarten vertreten.

Rund 2,6 Millionen Hektar und damit 36 % der bayerischen Landesfläche sind bewaldet.

Weltweite Entwaldung stoppen - aber ohne sinnlose Bürokratie dort aufzubauen, wo das Problem nicht existiert!Der Vorschl...
06/11/2025

Weltweite Entwaldung stoppen - aber ohne sinnlose Bürokratie dort aufzubauen, wo das Problem nicht existiert!
Der Vorschlag der EU-Kommission zur Anpassung der EUDR reicht absolut nicht aus!
Klarer Appell der bayerischen und österreichischen Land- und Forstwirtschaft: JETZT muss erneut die Anwendung der EUDR verschoben und endlich an einer ehrlichen Lösung gearbeitet werden: Wir fordern die Einführung einer Null-Risiko-Variante für Länder ohne Entwaldungsproblem, die keine individuelle Sorgfaltserklärung mit Georeferenzierung oder einmalige Deklaration erfordert, und letztlich den Verzicht auf Melde- und Berichtspflichten für die Land- und Forstwirte.

Weltweite Entwaldung stoppen - aber ohne sinnlose Bürokratie dort aufzubauen, wo das Problem nicht existiert! Der Vorschlag der EU-Kommission zur Anpassung der EUDR reicht absolut nicht aus! JETZT muss erneut die Anwendung der EUDR verschoben und endlich an einer ehrlichen Lösung gearbeitet werden...

23/10/2025

Augenwischerei und Rumdoktern statt sinnvoller Lösungen: Die Waldbesitzer sind mehr als enttäuscht vom Vorschlag der EU-Kommission zur Anpassung der EUDR! Vor Kurzem hat die EU-Umweltkommissarin noch eine Verschiebung und Überarbeitung angekündigt. Nun zeigt der Vorschlag der Kommission mal wieder deutlich, dass sie die berechtigten tatsächlichen Probleme nicht angehen will und sich mal wieder vor dem Karren einiger Umweltverbände hat spannen lassen. Statt der bereits angekündigten Verschiebung um ein Jahr ist in Brüssel nunmehr geplant, den Start der Verordnung nur für kleine Betriebe zu verschieben. Und statt einer grundlegenden Entbürokratisierung soll wohl nur die Sorgfaltserklärung für kleinere Betriebe geringfügig geändert werden. Wo es kein Entwaldungsrisiko gibt, braucht es aber überhaupt keine individuellen Meldepflichten. Nun müssen die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament Flagge bekennen und im Trilog ein wirklich tragfähiges Ergebnis im Sinne einer Null-Risiko-Variante aushandeln - auch wenn die verbleibende Zeit knapp wird. Sonst nimmt der Europäische Gedanke massiven Schaden.

Wir gratulieren unseren Ehrenpräsidenten Josef Ziegler (im Bild 2. von rechts) zur Verleihung der Professor Niklas-Medai...
08/10/2025

Wir gratulieren unseren Ehrenpräsidenten Josef Ziegler (im Bild 2. von rechts) zur Verleihung der Professor Niklas-Medaille durch Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer anlässlich des Politischen Erntedank des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Präsident Bernhard Breitsameter freut sich für die Auszeichnung für seinen Vorgänger: "Die Prof. Niklas-Medaille ist eine wichtige Würdigung der Arbeit Josef Zieglers für sein langjähriges Engagement für die Waldbesitzenden, den Aufbau der Forstzusammenschlüsse und die nachhaltige Waldbewirtschaftung." Josef Ziegler war von 2016 bis 2024 Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes.
Aus der Laudatio: "Josef Ziegler setzt sich seit Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ein. Sein besonderer Fokus liegt auf dem Kleinprivatwald und der Stärkung Forstwirtschaftlicher Vereinigungen als professionelle Ansprechpartner für Waldbesitzer."
Bild: BMLEH

Umweltomnibus von EU gefordert: Anlässlich des heutigen Agrarfachgesprächs in Sankt Englmar hat Waldbesitzerpräsident Be...
29/07/2025

Umweltomnibus von EU gefordert: Anlässlich des heutigen Agrarfachgesprächs in Sankt Englmar hat Waldbesitzerpräsident Bernhard Breitsameter die Forderung deutscher EVP-Parlamentarier unterstützt, in dem die EUDR, das Nature Restoration Law und RED III aufzunehmen ist. Im Gespräch mit EU-Agrarkommissar Christophe Hansen machte Bernhard Breitsameter deutlich, welche Auswirkungen die EUDR insbesondere für den Kleinprivatwald und die Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse hat und forderte nochmals die Aufnahme einer vierten Risikokategorie (vernachlässigbares Risiko) für Länder, die nachweislich kein Entwaldungsrisiko haben. Sollte diese nicht kommen, wird der Kleinprivatwald systematisch vom Markt ausgeschlossen und es kommt zu einem Rückschritt bei der Überwindung von Strukturnachteilen. Ein Schritt der verheerend für den Waldumbau und den Aufbau klimastabiler Wälder ist. (Foto: Natalie Hufnagl-Jovy)

27/05/2025

Nun muss endlich die EU-Kommission tätig werden! Beim gestrigen Treffen der EU-Agrarminister hat sich eine Mehrheit für die Ergänzung der EUDR um eine "Null-Risiko-Kategorie" ausgesprochen. Nun muss endlich die EUDR überarbeitet und keine neuen und übermäßigen bürokratischen Hürden aufgebaut werden. Es geht um die Zukunft unserer Wälder! Bayerns Waldbesitzer unterstützen die Haltung des deutschen Landwirtschaftsminister Alois Rainer und Österreichs Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig. Und eins wurde ja deutlich: Das Ziel der Verordnung, nämlich dort anzusetzen, wo der Handlungsbedarf am größten sei, ist mit dem erfolgten Benchmarking der EU-Kommission ad absurdem geführt worden.

26/05/2025

Deutschland muss jetzt Farbe bekennen und sich beim heutigen EU-Agrarrat für die Einführung einer Null-Risiko-Kategorie bei der EUDR (EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten) klar positionieren. Ohne dieses Instrument droht eine Umsetzung der Verordnung zu Lasten der nachhaltig wirtschaftenden Forstbetriebe in Deutschland – und damit ihr Scheitern in der Praxis. In ihrer jetzigen Form ist die EUDR nicht akzeptabel.

Hier geht es nicht um den Einsatz gegen weltweite Entwaldung! Das Benchmarking zur EU-Verordnung gegen Entwaldung - EUDR...
15/05/2025

Hier geht es nicht um den Einsatz gegen weltweite Entwaldung! Das Benchmarking zur EU-Verordnung gegen Entwaldung - EUDR stellt Deutschland auf die gleiche Risikostufe für illegale Entwaldung wie Brasilien.
Der EU geht um es Datenhoheit und um Informationsgewinn aus unseren Wäldern... ..und die Umweltverbände unterstützen die Umsetzung der Verordnung, weil sie die Waldbesitzenden per se kriminalisieren.
Wir benötigen jetzt endlich die Schaffung einer 4. Risikokategorie für Länder, die nachweislich keine Entwaldung aufweisen. Das schwächt die Verordnung nicht, sondern sorgt für Gerechtigkeit.

Ein "Weiter so" können wir uns nicht mehr leisten! Anlässlich der Mitgliederversammlung des Bayerischen Waldbesitzerverb...
07/04/2025

Ein "Weiter so" können wir uns nicht mehr leisten! Anlässlich der Mitgliederversammlung des Bayerischen Waldbesitzerverbandes am 4.4. forderte im vollbesetzten Augustiner Keller in München Präsident Bernhard Breitsameter ein Umdenken in der Forst-, Umwelt- und Jagdpolitik. „Unser Wald steht vor riesigen Herausforderungen. Wir können nicht so weitermachen.“ Breitsameter sendete damit auch eine deutliche Botschaft an die Verhandler des Koalitionsvertrags. Statt Misstrauen muss wieder Vertrauen herrschen.
Mit Blick auf Bayern forderte der Waldbesitzerpräsident, eine Novelle des Bayerischen Jagdgesetzes, die dem Wald zugutekommt, die Eigenverantwortung und das Eigentum stärkt. (Fotos: Iris Götting-Henneberg, Bayer. Waldbesitzerverband)

28/03/2025

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