Heuwusler München e.V.

Heuwusler München e.V. Die Heuwusler München sind eine ehrenamtlich geführte Meerschweinchen-Notstation. Wir engagieren u Ihr habt Fragen?

Die Heuwusler-München haben es sich zur Aufgabe gemacht, im Großraum München und Landkreis Bad Tölz in Not geratenen Meerschweinchen zu helfen und sich um ihre Betreuung sowie die Vermittlung in ein schönes, artgerechtes Zuhause zu kümmern. Obwohl der Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Nothilfe für Meerschweinchen liegt, beraten wir auch bei Fragen rund um das Thema Kaninchen. Dann schreibt uns direkt in Facebook über den Nachritenbutten oder per E-Mail.

Update Kira  - Danke von Herzen ❤️Wir möchten uns von ganzem Herzen bei euch allen für die unglaubliche Anteilnahme, die...
24/08/2026

Update Kira - Danke von Herzen ❤️

Wir möchten uns von ganzem Herzen bei euch allen für die unglaubliche Anteilnahme, die lieben Worte sowie die Sach- und Geldspenden für unser Notfellchen Kira bedanken. ❤️

Kira befindet sich weiterhin regelmäßig in tierärztlicher Behandlung. Die Zähne wurden nun bereits zwei mal korrigiert und Dank der kontinuierlichen Medizingabe und tägliche Wundversorgung konnten die Eiterungen gestoppt werden. Dennoch gibt es neben guten Tagen auch immer wieder schlechte Phasen an denen sie nicht gut fressen mag. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir deshalb noch nicht sagen, wohin die Reise für unsere kleine Kämpferin geht.

Was wir aber sagen können: Wir geben alles dafür, dass es ihr wieder besser geht und sie hoffentlich gesund wird. ❤️
Jeder einzelne gedrückte Daumen, jede liebe Nachricht und jeder gute Gedanke hilft uns dabei und bedeutet uns unglaublich viel.

Danke, dass ihr Kira nicht allein lasst und an sie glaubt.

Euer Heuwusler München e.V.

06/08/2026

🎈 Heute gibt es einen Grund zu feiern 🎈
Gnadi Paula ist 8 Jahre alt geworden. 🥳
Wir wünschen ihr von Herzen noch ein langes Leben bei Susi und und den weiteren 7 Zwergen.

Kira will leben! ❤️Einen Tag vor den Pfingstferien wurde uns Meerschweinchen Kira, ca. 4 Jahre, übergeben. Nicht von ihr...
03/08/2026

Kira will leben! ❤️

Einen Tag vor den Pfingstferien wurde uns Meerschweinchen Kira, ca. 4 Jahre, übergeben. Nicht von ihren Besitzern selbst, sondern durch einen Bekannten. Man teilte uns lediglich mit, dass man die Meerschweinchenhaltung aufgeben will und in den Ferien nur jemand zum Füttern kommen würde, Kira säße dann allein in ihrem Käfig. Als weitere Information bekamen wir: Sie hat eine Wunde am Po und am Kinn.

Als ich die Transportbox öffnete, schlug mir sofort Eitergeruch entgegen und als ich Kira vorsichtig heraushob, hatte ich Blut an den Händen. In diesem Moment war klar: Dieses kleine Tier braucht dringend Hilfe.

Was unsere Tierärztinnen anschließend feststellten, hat uns tief erschüttert.😭

Kira befand sich laut tierärztlichem Gutachten in einem verwahrlosten, desolaten und körperlich stark geschwächten Zustand. Sie war deutlich abgemagert (knapp 700 Gramm) das Fell ungepflegt, verklebt und verschmutzt. An allen vier Pfoten bestanden massive Verhornungen.

Doch das war nur der Anfang.
Im linken Unterkiefer hatte sich ein massiver Kieferabszess gebildet. Die Wunde war mit Eiter, Haaren, Einstreu und Futterresten verschlossen und reichte 1,5 cm tief in den Kiefer hinein bzw. die Öffnung führt direkt in die Maulhöhle. Die Schmerzen müssen unvorstellbar gewesen sein. Während der Untersuchung kollabierte Kira fast aufgrund ihres schlechten Allgemeinzustandes.

Die Zähne waren stark fehlgestellt und bereits so verändert, dass sie kaum noch fressen konnte. Später zeigte das Röntgenbild in der Tierklinik zusätzlich einen großflächigen Umbau des linken Kieferknochens (siehe Foto). In der Wundhöhle fanden sich noch ein Zahnwurzelrest, eingewachsene Haare und Eiter. Im Oberkiefer waren Zähne bereits tief in die Wangenschleimhaut eingewachsen und hatten dort große schmerzhafte Wunden verursacht, in denen sich Futter angesammelt hatte. Alles musste unter Narkose behandelt werden.

Als wäre das nicht genug, steckte zusätzlich ein 7 x 5 mm großer Blasenstein in der Harnröhrenöffnung, der umgehend entfernt werden musste und den blutigen Urinabsatz verursachte. 😰

Das linke Auge ist eingetrübt, vermutlich hatte sie auch hier einst eine Verletzung die nicht behandelt wurde. Sie ist auf diesem Auge blind.

Aber Kira ist eine Kämpferin ohne Gleichen. Jeden Tag zeigt sie uns mit Nachdruck "Ich will leben!". Sie erkundet ihr Gehege, quatscht mit Partner Dobby und ist sofort da wenn ich mich am Gehege blicken lasse. Sie schläft gerne in der Hängematte oder in einem Kuschelkörbchen. Wir sind tief beeindruckt von Kira´s Lebenswillen und kämpfen täglich mit ihr. Sie hat unser Herz im Sturm erobert.

Sie muss regelmäßig zur Zahnkorrektur, bekommt tägliche Wundbehandlungen, Schmerztherapie und intensive Pflege.

Gefressen werden konnte anfangs nur Critical Care, gemischt mit selbstgemachtem Gemüsebrei, auch nachts musste zugefüttert werden. Aber inzwischen macht sie Fortschritte. Sie frisst eigenständig Gras, Löwenzahn und gestiftelte, Gurke, Salat. Sie hat mittlerweile fast 100 Gramm zugenommen und liebt es an nicht so heißen Tagen im Garten zu verweilen und am Gras zu zupfen. 🌱

Bis heute haben wir über 1.000 Euro in ihre Behandlung investiert – und die Nachsorge ist noch lange nicht abgeschlossen. 💸

Was uns jedoch besonders traurig macht:
Den ehemaligen Besitzern ist die Höhe der entstandenen Tierarztkosten bekannt. Ihre Reaktion lautete:

"Schön, dass Sie sich so rührend um das Tier kümmern."

Außer der regulären Abgabegebühr von 35 Euro ist jedoch bis heute – acht Wochen nach der Abgabe – kein einziger Cent zur Unterstützung von Kiras Behandlung eingegangen. 😡

Genau solche Fälle bringen Tierschutzvereine an ihre Grenzen. Wir übernehmen Verantwortung, wenn Tiere Hilfe brauchen. Wir diskutieren nicht, wir handeln. Aber jede Operation, jede Untersuchung, jedes Medikament und jede Nachkontrolle muss bezahlt werden.💰

Für Kira stand von Anfang an fest: Sie wird nicht mehr vermittelt. Sie darf als Gnadenbrottier bei uns auf der Pflegestelle in Allach bei Dobby und Molly bleiben und soll den Rest ihres Lebens erfahren, wie sich Fürsorge, Schmerzfreiheit und Geborgenheit anfühlen.

❤️Deshalb suchen wir liebe Paten für Kira. ❤️

Wer Kira als Pate begleiten möchte findet alle Informationen auf unserer Homepage.

https://www.heuwusler-muenchen.de/unterstuetzung/gnadenbrot-patenschaft/

Danke, dass ihr unsere Arbeit möglich macht – und danke, dass Kira jetzt endlich die Chance auf ein Leben ohne Schmerzen bekommen hat. 😘

Eure Andrea vom Heuwusler-München-Team

Nun ist schon wieder eine lange Zeit vergangen, bis wir uns mit ein paar Updates melden. Grund ist leider der, dass unse...
15/07/2026

Nun ist schon wieder eine lange Zeit vergangen, bis wir uns mit ein paar Updates melden. Grund ist leider der, dass unsere Zeit immer knapper bemessen ist.
Wir sind nur noch eine Handvoll Ehrenamtlicher und unsere wenigen Pflegestellen sind voll – und zwar nicht mit leicht vermittelbaren Tieren, sondern mit vielen alten, chronisch kranken und pflegeintensiven Meerschweinchen, die besondere Fürsorge benötigen. Anbei eine Kollage von unseren derzeitigen Gnadenbrottieren. Einige davon werden wir im Einzelnen noch vorstellen.

Jetzt beginnen die Sommerferien – und jedes Jahr erleben wir dasselbe: Plötzlich werden Tiere abgegeben, selbst solche, die einst von uns liebevoll vermittelt wurden. Hinzukommt plötzliches Desinteresse, ein unterschätzter Aufwand für Pflege etc. obwohl wir VOR jeder Vermittlung auf genau diese Thematik hinweisen und aufklären.

Immer häufiger verlieren in letzter Zeit aber auch Meerschweinchen mit sechs Jahren oder älter ihr Zuhause und werden als Rückläufer zu uns gebracht. Besonders alte Tiere tun sich oft schwer mit einem Orts- und Gruppenwechsel und die Allermeisten bringen auch größere Wehwehchen mit.

Viele Menschen erwarten, dass wir sofort einen freien Platz haben. Doch die Realität sieht anders aus: Wir arbeiten längst an unserer Belastungsgrenze. Jeder freie Platz ist bereits belegt, jede Pflegestelle ausgeschöpft. Wir arbeiten mit Wartelisten. Erst wenn die Vermittlungstiere ausgezogen sind, können neue Tiere nachrutschen.

Hinzu kommen die stetig steigenden Tierarztkosten. Gerade unsere alten und kranken Schützlinge benötigen regelmäßig Medikamente, Untersuchungen und Behandlungen. Diese Kosten wachsen uns inzwischen über den Kopf.

Aus diesem Grund mussten wir zum *01.07.* unsere Aufnahme- und Schutzgebühren anpassen. https://www.heuwusler-muenchen.de/aktuelles/news-2026/geaenderte-aufnahme-und-schutzgebuehren-ab-1-juli-2026/
Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, war aber leider unumgänglich, um unsere Tierschutzarbeit überhaupt weiterführen zu können.

Wir bitten euch deshalb von Herzen:

❤️ Überlegt euch gut, bevor ihr ein Tier aufnehmt. Es trägt Verantwortung – oft über viele Jahre.
❤️ Habt Verständnis dafür, dass wir nicht jede Notaufnahme sofort übernehmen können.
❤️ Unterstützt unsere Arbeit, wenn ihr könnt – sei es durch eine Spende, eine Mitgliedschaft oder indem ihr unseren Beitrag teilt.
Besonders wichtig wäre uns aber:
❤️Wer die Möglichkeit/Erfahrung hat einem älterem Schweinchen ein letztes Zuhause zu schenken: Wir freuen uns über eine Nachricht.

Jede Hilfe zählt. Nur gemeinsam können wir weiterhin den Tieren helfen, die uns am dringendsten brauchen.
https://www.heuwusler-muenchen.de/unterstuetzung/

Euer Team der Heuwusler München

30/04/2026

Unsere Labories sind in ihren neuen Familien angekommen und schon mittendrin. Hier ein Video von Kyra und Happy welches uns die liebe Susi geschickt hat. Zeigt gerne mal Eure Labories, sind sie auch so neugierig und verfressen?

Heute möchten wir Euch ein weiteres Gnadenbrot Tier vorstellen, unsere bezaubernde Fee. Sie hatte wirklich ein ganz schl...
20/04/2026

Heute möchten wir Euch ein weiteres Gnadenbrot Tier vorstellen, unsere bezaubernde Fee.

Sie hatte wirklich ein ganz schlimmes Schicksal, bevor Sie durch aufmerksame Menschen gerettet wurde und letztlich zu uns in die Notstation kam. Als " Kinderspielzeug " hat sie Schlimmes erlebt, musste z.b im Trampolin springen und mit Sicherheit einiges mehr. Wahrscheinlich war auch ihre Zehe gebrochen, da eine Kralle nach oben steht.

https://www.heuwusler-muenchen.de/unsere-tiere/gnadenbrottiere/einhorn-ca-oktober-2020-aktuell-nicht-zur-vermittlung/ -56187


Sie hat leider auch einige Baustellen, so daß Fee nicht vermittelt wurde, sondern auf unsere Pflegestelle in Nürnberg zog, wo schon viele Heuwusler ein Zuhause gefunden haben. Bei Fee fiel schon kurz nach dem Einzug auf, dass die Zitzen sehr verkrustet waren und sie unten auch etwas geschwollen war und müffelte.

Im Ultraschall kam leider ein Gebärmuttertumor zum Vorschein, der so nah an der Blase sitzt , dass eine OP zu riskant wäre. Im Röntgenbild war zudem das Herz sehr auffällig. Im Herzultraschall zeigte sich, dass Ihr Herz schwer geschädigt ist und zusätzlich ein Perikarderguss vorliegt.

Beim TÜV muss sie sehr vorsichtlich hochgehoben werden, damit der Tumor keine zusätzlichen Schmerzen verursacht, zudem wird regelmäßig Urin getestet, da Fee zu Blasenentzündungen neigt. Da ist sie Profi und pullert fast auf Kommando. Aktuell ist zum Glück kein Blut mehr im Urin.

Anfang des Jahres zeigte sich beim Kontrollultraschall , dass der Tumor gewachsen ist und Fee benötigt inzwischen dauerhaft Schmerzmittel.

Auch das Herz hat sich nochmals verschlechtert, was vorallem durch erschwerte Atmung auffiel . Aber auch mit den Herzmedis haben wir noch Luft nach oben.

Im Moment schlägt alles gut an, ihr Zustand hat sich stabilisiert und wir hoffen, dass die zauberhafte Maus noch eine ganz lange gute Zeit hat. Mit sorgfältiger Beobachtung, Schulmedizin und naturheilkundlicher Unterstützung haben wir bereits ein ganzes Jahr nach ihrer Rettung geschafft worüber wir sehr dankbar und glücklich sind- und auch Fee hat auf den Bilder gefühlt immer ein Lächeln im Gesicht

Danke für Eure Unterstützung !

UPDATE 26.03.2026Zunächst möchten wir uns ganz herzlich für die vielen Berichte über Eure Erfahrungen mit den Laboris be...
23/03/2026

UPDATE 26.03.2026

Zunächst möchten wir uns ganz herzlich für die vielen Berichte über Eure Erfahrungen mit den Laboris bedanken und auch für das große Interesse zur Adoption.
Wir freuen uns sehr, dass es so viele Menschen gibt, die speziell solchen Tieren ein schönes Zuhause schenken möchten.
Wie oft erwähnt, zeigen sie eine unglaubliche Lebensfreude und haben uns mit ihrer bezaubernden, fröhlichen Art schon oft zum Staunen und Lachen gebracht, aber auch für so manches Freudentränchen gesorgt.

Heute möchten wir Euch mitteilen, dass bereits 4 dieser Tiere ein Zuhause in Sicht haben. Sie werden jeweils mit einer Partnerin in eine bereits bestehende große Gruppe umziehen.
Ein Mädel (No Name) hatte auch schon einige Anfragen, aber wir müssen sie nun in der Vermittlung zurückstellen, da wir sie als Partnerin für unseren Yogi vorgesehen haben. Er sitzt allein und das soll so nicht bleiben. Sobald er einen Platz gefunden hat, kann auch No Name vermittelt werden.

Herzensgrüße mit großer Dankbarkeit von den Heuwuslern :-)

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Am 18.03.2026 wurden wieder insgesamt 30 Tiere aus einem Versuchslabor in die Freiheit entlassen. Wie schon bereits im November 2024 und Februar 2025 haben wir auch diesmal Hilfe zugesagt und 5 Tiere bei uns aufgenommen.

Derzeit werden sie langsam an Frischfutter und alltägliche Umgebungsgeräusche gewöhnt. Sie fressen mittlerweile schon Möhre, Möhrengrün und ganz wenig Salat. Aber UNMENGEN von Heu werden verdrückt, so schnell kann man gar nicht nachlegen. Wir fragen uns echt, wo die kleinen, sehr zierlichen "Mäuse" das hinstecken. Aber Dank ihres guten Appetits haben sie alle schon zwischen 70 und 90 Gramm zugenommen.

Alle sehen sich sehr ähnlich. Nur an den Ohren kann man sie - wenn man wirklich genau schaut und vergleicht - unterscheiden. Deshalb haben wir sie noch mit ungiftiger Farbe markiert. Das geht natürlich wieder weg - keine Sorge - wir wollen diese hübschen Tiere nicht freiwillig "verschandeln". Im Verhalten zeigen sie sich noch scheu sobald man den Raum betritt aber wir merken, dass sie mit jedem Tag entspannter werden. Das Herausfangen zum Wiegen bedarf großem Geschick, denn das mögen sie gar nicht und sind blitzschnell und wendig.

Die Tiere sind geschätzt 4 Monate alt und wurden immer in 5er Gruppen gehalten. Für jedes Tier wäre es sehr wichtig, dass es in eine harmonische Gruppe integriert werden kann. Wir vermitteln sie nicht in Pärchenhaltung. Sie müssen Sozialverhalten lernen und "Erzieherschweine", die ihnen die Welt zeigen. Sie dürfen gerne noch sehr viel lernen.

Aus Datenschutzgründen können wir keine Einzelheiten zur Herkunft bzw. Art der Tests geben und wir bitten um angemessene Kommentare bzw. möchten keinen sog. Sh*tstorm auf Versuchslabore. Diese Tiere haben nun die Chance erhalten auf ein artgerechtes Leben, und nur das ist für uns - bzw. für diese Tiere - das einzigst Wichtige!
Alle weiteren Fragen zum Verhalten und den bisherigen Erfahrungen mit diesen Tieren beantwortet gerne die Pflegestelle:
[email protected]
www.heuwusler-muenchen.de

Lysander *06.02.2021Den Start um euch in unseren Alltag mitzunehmen macht unser Gnadenbrotbub Lysander https://www.heuwu...
01/03/2026

Lysander *06.02.2021

Den Start um euch in unseren Alltag mitzunehmen macht unser Gnadenbrotbub Lysander https://www.heuwusler-muenchen.de/unsere-tiere/gnadenbrottiere/lysander-linus-06-02-2021/
Wir retteten seine Mutter Papagena aus einem Notfall https://www.heuwusler-muenchen.de/notfaelle/2021-02-notfall/
welche ihn und seine zwei Brüder nur 2 Tage nach der Aufnahme auf unserer Pflegestelle in München-Haar zur Welt brachte.

Lysander war 3 Jahre lang vermittelt und kam dann als Rückläufer im Sommer 2024 zurück nachdem seine Mädels verstorben waren und die Haltung beendet wurde. Eine weitere Vermittlung scheiterte leider mangels gesundheitlicher Probleme. Er verlor schnell an Gewicht und folgende Diagnose durch die Tierklinik war niederschmetternd: Sein rechter Harnleiter und Niere waren durch einen Stein gestaut und die Niere am Absterben. Was müssen das für Schmerzen gewesen sein. Damit war klar Lysander bleibt für immer als Gnadenbrottier auf seiner Geburtspflegestelle, um die engmaschigen Tierarzttermine leisten zu können.

Seit Ende 2024 hat sich sein Befinden bzgl. der Niere stabilisiert - sie hat sich komplett zurückgebildet und ist einfach nur noch eine Hülle die zwar nicht mehr arbeiten kann aber auch keine Probleme macht. Auch gewichtstechnisch war er wieder der stattliche Bub von früher. Er hat 4 Mädels die er umsorgt und seine Qualitäten als Haremswächter voll ausleben kann.

Bis Ende 2025 lief alles sehr gut mit Lysander dann fiel aber auf, dass sein Gewicht langsam aber stetig erneut nach unten ging und eines seiner Hängelieder eine Entzündung entwickelte. Die Augen konnten wir über einige Wochen mit diversen Tropfen & Salben wieder soweit stabilisieren aber sein Gewicht nicht, weshalb er seitdem 2 x täglich zugefüttert werden muss.

Röntgen, Ultraschall & Co waren soweit unauffällig, sein Blutbild zeigte aber erhöhte Entzündungswerte. Lysander wird deshalb regelmäßig einer unserer Heimtierspezialistinnen vorgestellt. Aktuell halten wir ihn stabil mit Schulmedizin und homöopathischer Unterstützung sowie päppeln. Da auch die eine oder andere Dame seines Harems Zipperlein hat ist er nie alleine beim Päppeln und schläft manchmal dabei auf der Couch sogar ein.

Wir hoffen dass unser Ly-Ly, wie sein Spitzname lautet, noch ganz lange bei uns bleibt und sich weiterhin so toll um seine Damen kümmert. Er ist ein absoluter Megabrommsler und wenn er quietschend durch den Stall auf Kontrollrunde geht oder sich lautstark ankündigt wenn er die Rampe benutzt könnte man einfach dahinschmelzen. Anfang Februar feierte Ly-Ly seinen 5. Geburtstag und hat sich sofort die Paprikatorte unter den Nagel gerissen.

Danke für eure Unterstützung damit wir weiterhin Herzensbrecher wie unseren Lysander langfristig bestmöglich unterstützen können!

Liebe Meerschweinchen-Freunde,zunächst möchten wir uns bei euch entschuldigen, dass ihr so lange nichts von uns gehört h...
13/02/2026

Liebe Meerschweinchen-Freunde,

zunächst möchten wir uns bei euch entschuldigen, dass ihr so lange nichts von uns gehört habt. Uns ist bewusst, dass dadurch vielleicht der Eindruck entstanden ist, wir würden nichts mehr tun oder seien nicht mehr aktiv.

Das Gegenteil ist der Fall.

Im Hintergrund arbeiten wir unermüdlich – allerdings sind wir mittlerweile nur noch sehr wenige aktive Mitglieder. Diese wenigen Ehrenamtlichen betreuen derzeit eine große Anzahl an Gnadenbrottieren. Viele unserer Meerschweinchen sind alt oder krank und bleiben dauerhaft bei uns. Sie benötigen intensive Pflege, viel Zeit, Zuwendung und regelmäßige medizinische Versorgung.

Unsere Kapazitäten – sowohl personell als auch räumlich – sind damit vollständig ausgeschöpft. Schweren Herzens mussten wir daher einen Aufnahmestopp verhängen und nehmen - bis auf Notfälle - nur noch sog. Rückläufer (also ehemalige Heuwusler) auf.

Diese Entscheidung fällt uns alles andere als leicht, denn wir wissen, wie viele Notfellchen Hilfe brauchen. Doch wir tragen Verantwortung für die Tiere, die bereits bei uns sind – und möchten ihnen weiterhin die bestmögliche Versorgung gewährleisten.

Im Februar wurden u.a. unsere Mitgliedsbeiträge eingezogen. Von Herzen danken wir unseren treuen Fördermitgliedern, Paten und generell allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Durch eure finanzielle Hilfe wird die wichtige medizinische Versorgung unserer Schützlinge überhaupt erst möglich. Ihr sorgt dafür, dass Operationen, Medikamente und tierärztliche Behandlungen bezahlt werden können – und schenkt unseren Meerschweinchen Sicherheit und Lebensqualität.

In Zukunft möchten wir euch wieder regelmäßiger mitnehmen und jeweils eines unserer Gnadenbrottiere in den Fokus rücken. Wir werden über ihre Geschichten, ihren Alltag und ihre gesundheitlichen Entwicklungen berichten, damit ihr seht, für wen wir tagtäglich im Einsatz sind.

Anregungen, Fragen oder Zuschriften richtet bitte ausschließlich an:
[email protected]
(Die FB-Messenger wird aus Zeitgründen nicht laufend gelesen)

Herzliche Grüße vom Heuwusler-München-Team

03/07/2025

Geänderte Aufnahme- und Schutzgebühren ab 1. Juli 2025

Gestiegene Kosten bei Tierarzt, Einstreu, Heu, etc. – wer kennt es nicht? Auch wir müssen nun reagieren um weiterhin unsere ehrenamtliche Arbeit finanzieren zu können.

Gesundheitschecks & Kotproben bei heimtierspezialisierten Tierärzten gehören für uns zum absoluten Qualitätsanspruch bevor wir unsere Tiere vermitteln. Um diesem weiter im besten Sinne unserer Schützlinge und den Adoptanten gerecht zu werden, ist es leider unvermeidbar, die Aufnahme- und Schutzgebühren ab 1. Juli 2025 etwas anzuheben.

Dabei sei gesagt, dass die erhobenen Gebühren die Kosten trotzdem nur teilweise decken!

Aufnahmegebühren ab 1. Juli 2025:
1 Tier 35 €
2 Tiere 50 €
jedes weitere Tier 10 €
unkastrierte Böcke 60 €

Schutzgebühren ab 1. Juli 2025:
Weibchen 45 €
Kastraten 55 €

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