14/08/2026
Kritik verstanden, Hetze inakzeptabel!
GdP nimmt Stellung zur Debatte um „Richtig Nein sagen“:
Wir als Gewerkschaft der Polizei (GdP) äußern uns zur kontroversen Diskussion um den Beitrag „Richtig Nein sagen“ .
Im Mittelpunkt stehen die gewerkschaftspolitische Debatte, die politische Neutralität im Polizeiberuf sowie der Umgang mit kontroversen Positionen innerhalb der GdP.
Der Bundesvorsitzende der GdP, Jochen Kopelke, erklärt dazu:
„Unser Kollege Sven Hüber ist seit über drei Jahrzehnten ein sehr geschätzter Mitarbeiter in der Bundespolizei sowie wertvoller Beamtenrechtsexperte in unserer Organisation.
Die kontroverse Debatte gehört zur demokratischen Kultur unserer Gewerkschaft der Polizei. Die GdP stößt deutschlandweite Debatten an, damit sie mit Meinung und Haltung wahrgenommen und eingeordnet werden kann. Davon profitieren alle.
Rhetorische Überspitzung gehört dazu, darf und sollte aber weder verletzen noch bevormunden. Wir beschäftigen uns mit den Fragen der Mitgliedschaft und formen daraus den Kurs der gesamten GdP. Leider ist es dieses Mal nicht wie sonst gelungen,
Das bitte ich zu entschuldigen. In Zukunft werden wir das gewohnt verlässlich abgestimmt tun, denn in der GdP zählt die Meinung der vielen Mitglieder.“
Zugleich stellen wir als GdP klar: Es ist nicht unsere Aufgabe, unseren Mitgliedern Wahlempfehlungen anzubieten oder sie zu belehren.
Mit deutlichen Worten verurteilen wir als GdP außerdem öffentliche Hetze und Drohungen gegen den Autor Sven Hüber sowie Falschbehauptungen über dessen persönliche Vergangenheit.
Vor diesem Hintergrund bearbeiten wir als GdP einschlägige Wikipedia-Beiträge, um offensiv Unwahrheiten oder tendenziöse Behauptungen zu eliminieren. Dass zeitgleich zur laufenden Debatte Wikipedia-Einträge geändert wurden, ist ein bedauerliches Ergebnis eines internen Kommunikationsdefizits, welches wir zu entschuldigen bitten.
Kontroverse Diskussionen gehören zur demokratischen Kultur, zugleich setzen wir als GdP auf verlässliche Abstimmung und die Einbindung unserer Mitglieder.
Demokratie Neutralität