Deutsche Angst-Hilfe e.V.

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Deutsche Angst-Hilfe e.V. Wir, die Deutsche Angst-Hilfe e.V. (DASH), möchten auf das Thema Angststörungen aufmerksam machen. Sie bietet Telefon- und Peer-Online-Beratungen an.

Seit 1990 kümmert sich die DASH um Menschen mit Angsterkrankungen. Ihr Kerngeschäft ist die bundesweite Unterstützung und Beratung von Betroffenen und Angstselbsthilfegruppen in Deutschland.

Es ist keine Schande, bei Überforderung Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. 🌿Gleichzeitig sollten wir ehrlich zu uns se...
02/10/2026

Es ist keine Schande, bei Überforderung Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. 🌿

Gleichzeitig sollten wir ehrlich zu uns sein. Wenn wir immer innerhalb unserer Komfortzone bleiben, wird die Angst nicht kleiner, sondern unser Bewegungsradius wird immer kleiner.

Es geht nicht darum, sich zu überfordern. Es geht darum, sich selbst mit Mitgefühl zu begegnen und trotzdem schrittweise zu lernen, dass wir mehr aushalten können, als unsere Angst uns weismachen will. 💚

Speichere diesen Beitrag als kleinen Reminder für Tage, an denen Dir der Mut fehlt! 📌

30/09/2026

Gut gemeint ist leider nicht immer gut geholfen. 💬

Angehörige möchten oft motivieren.
Sätze wie „Ein bisschen Anstrengung gehört dazu” erzeugen jedoch meist Scham. Was Betroffene in Akutmomenten brauchen, ist Entlastung statt Druck.

Gleichzeitig wissen wir aber auch: Langfristig kann das wiederholte Vermeiden die Angst verstärken, statt sie zu verringern. Es geht also nicht darum, sich komplett zurückzuziehen, sondern Schritt für Schritt und im eigenen Tempo Sicherheit zurückzugewinnen, ohne sich zu überfordern.

Du musst Dich für Deine Grenzen nicht schämen. Aber Du darfst Dir Unterstützung holen, um den Weg aus der Vermeidung zu finden.

👉 Diskussion in den Kommentaren:
• An Betroffene: Wie erkennst Du für Dich den Unterschied zwischen einer nötigen Pause und dem Beginn von Vermeidung?
• An Angehörige: Wie hättest Du auf so eine Nachricht reagiert?

28/09/2026

Eine Verabredung wegen einer Panikattacke oder starker Angst abzusagen, kostet unglaublich viel Überwindung. Meist kommt zur Angst noch das schlechte Gewissen gegenüber Freund:innen oder der Familie hinzu. 💭

Was Betroffene in solchen Momenten nicht brauchen, sind: gut gemeinte Ratschläge wie „Stell Dich nicht so an“ oder Druck. Was wirklich hilft, ist Verständnis dafür, dass es sich nicht um Unlust handelt, sondern um eine echte Belastungsgrenze.

Du musst Dich für Deine Angst nicht schämen. Es ist völlig in Ordnung, offen dazu zu stehen und sich Hilfe zu holen. 🌿

👉 Hast Du Dich in dieser Sprachnachricht wiedererkannt? Wie reagiert Dein Umfeld, wenn Du wegen Deiner Angst Pläne absagen musst? Schreib es uns in die Kommentare!

Ein fremdes Zimmer, neue Gerüche und ungewohnte Betten: Die Umgebung in einer Klinik kann sich in den ersten Tagen sehr ...
12/09/2026

Ein fremdes Zimmer, neue Gerüche und ungewohnte Betten: Die Umgebung in einer Klinik kann sich in den ersten Tagen sehr steril und fremd anfühlen. Genau deshalb gehört in Dein Gepäck mehr als nur Kleidung.

Deine Packliste ist Dein persönlicher Baukasten gegen Heimweh und Überforderung. Mit Ankern von zu Hause, wie Deinem eigenen Kissen, vertrauter Musik oder einem bestimmten Duft, hilfst Du Deinem Nervensystem, auf der Station schneller anzukommen und zur Ruhe zu finden.

👉 Welcher persönliche Gegenstand hat dir während deines Klinikaufenthalts die meiste Sicherheit gegeben?

Wenn der Aufnahmetag näher rückt, macht man sich Sorgen: "Was ist, wenn ich mich dort unwohl fühle? Kann ich dort überha...
11/09/2026

Wenn der Aufnahmetag näher rückt, macht man sich Sorgen: "Was ist, wenn ich mich dort unwohl fühle? Kann ich dort überhaupt schlafen?" Die Angst vor der Anreise ist oft sehr groß.

Mentale Vorbereitung bedeutet, das Kopfkino zu stoppen. Am Tag der Ankunft musst Du weder stark noch sofort im Therapieprogramm "funktionieren". Die Klinik ist ein geschützter Raum für Zweifel und Ängste.

Bevor der Koffer gepackt wird, gibt es oft viele offene Fragen: Wie läuft die Aufnahme ab? Was passiert im Vorgespräch? ...
10/09/2026

Bevor der Koffer gepackt wird, gibt es oft viele offene Fragen: Wie läuft die Aufnahme ab? Was passiert im Vorgespräch? Und wer gießt eigentlich zu Hause die Blumen?

Eine gute organisatorische Vorbereitung nimmt Dir genau diese Unsicherheit vor dem ungewohnten Klinikalltag. Wenn Zettel für die wichtigsten Fragen bereitliegen, die Bürokratie zu Hause geregelt ist und Du weißt, dass Du Wünsche (wie weniger detaillierte Aufklärung) offen äußern darfst, schaffst Du dir Freiheit im Kopf.

👉 Welcher organisatorische Tipp nimmt Dir am meisten Stress?

Der Gedanke an einen Klinikaufenthalt löst oft eine Welle von Gefühlen aus. Angst ist dabei eine ganz normale Reaktion, ...
08/09/2026

Der Gedanke an einen Klinikaufenthalt löst oft eine Welle von Gefühlen aus. Angst ist dabei eine ganz normale Reaktion, denn wir geben ein Stück Kontrolle ab und wagen uns in ein unbekanntes Umfeld.

Wichtig ist: Du bist dabei nicht machtlos. Eine gute Klinik bietet Dir einen geschützten Raum, begegnet Dir auf Augenhöhe und achtet Deine persönlichen Grenzen. Du musst nicht sofort „funktionieren“ und darfst so ankommen, wie du dich fühlst.

👉 Was ist Dir bei der Wahl einer Klinik oder Behandlung am wichtigsten? Schreib es uns in die Kommentare!

Welche Fragen sollte Forschung zu psychischer Gesundheit wirklich beantworten?Am 15. und 16. Oktober 2026 lädt das  Zent...
06/09/2026

Welche Fragen sollte Forschung zu psychischer Gesundheit wirklich beantworten?

Am 15. und 16. Oktober 2026 lädt das Zentrum für Psychische Gesundheit - DZPG zu einer Fachtagung und einem öffentlichen Dialog nach Berlin ein.

Besonders interessant für Menschen mit psychischen Erkrankungen, eure Angehörigen und alle weiteren Interessierten ist der zweite Veranstaltungstag am Freitag, 16. Oktober. Er findet auf Deutsch statt und kann vor Ort in Berlin oder online besucht werden.

Vorgestellt wird erstmals der Forschungskompass Mentale Gesundheit. Darin fließen Ergebnisse aus mehr als 5.500 Befragungen von Betroffenen und Angehörigen ein. Diese wurden befragt, welche Themen als nächstes beforscht werden sollten. Anschließend diskutieren Vertreter*innen aus Forschung, Forschungsförderung, Politik und Betroffenenvertretung über diese Ergebnisse.

Ab etwa 13 Uhr beginnt die Beteiligungsbörse. An verschiedenen Diagnose- und Thementischen können Interessierte dann:

• eigene Forschungsideen und Fragen einbringen
• Forschende kennenlernen
• Kontakte für mögliche gemeinsame Projekte knüpfen

Am Donnerstag, 15. Oktober, findet außerdem ein englischsprachiges Fachsymposium vor Ort statt. Es richtet sich insbesondere an Forschende und Beteiligungsexpert*innen.

Anmeldung zur Präsenzveranstaltung bis 15. September 2026, zur Online-Teilnahme bis 15. Oktober 2026:
https://www.dzpg.org/ppi-fachtagung

Das vollständige Programm:
https://www.dzpg.org/aktuelles/patient-and-public-involvement-ppi

Wir halten den direkten Austausch zwischen Forschung, Betroffenen und Angehörigen für eine wichtige Gelegenheit und geben die Einladung deshalb gern weiter.

Das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) will die psychische Gesundheit der Bevölkerung verbessern und das Stigma von psychischen Erkrankungen nehmen.

Du kennst dich mit Facebook aus und hast Lust, einen sinnvollen Social-Media-Kanal mitzugestalten?Wir suchen ehrenamtlic...
04/09/2026

Du kennst dich mit Facebook aus und hast Lust, einen sinnvollen Social-Media-Kanal mitzugestalten?

Wir suchen ehrenamtliche Unterstützung für unser Social-Media-Team. Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen und unserem hauptamtlichen Team betreust du den Facebook-Kanal der Deutschen Angst-Hilfe.

Aktuell entwickeln wir zusammen mit einer Agentur ein neues Konzept. Du kannst dich dabei einbringen und anschließend helfen, es im Alltag umzusetzen. Dazu gehören insbesondere:

• Ideen für Beiträge, Reels und Stories entwickeln und umsetzen
• neue Entwicklungen auf Facebook verfolgen und für unseren Kanal einordnen
• mit unserer Community kommunizieren
• im Team zuverlässig Aufgaben übernehmen

Du solltest bereits praktische Erfahrung mit Facebook haben und wissen, welche Inhalte dort gut funktionieren. Wichtig sind außerdem Interesse an Social-Media-Arbeit sowie an den Themen Angststörungen und Selbsthilfe.

Die Zusammenarbeit findet remote statt. Der zeitliche Aufwand liegt bei etwa 5 bis 10 Stunden im Monat. Eigene Ideen sind ausdrücklich willkommen – gleichzeitig ist wichtig, dass du dich an das gemeinsame Konzept und unsere Vorgaben hältst.

Wenn du Interesse hast, schreib uns an [email protected]. Erzähl uns bitte kurz, warum du mitmachen möchtest und welche Erfahrungen du mit Instagram mitbringst.

Du kennst jemanden, zu dem das passen könnte? Dann teile den Beitrag gern oder leite ihn direkt weiter.

Auf dem Rückweg aus Berlin. 🚆Heute war ich für die Deutsche Angst-Hilfe beim Trialogischen Forum der DGPPN  ( der Deutsc...
03/09/2026

Auf dem Rückweg aus Berlin. 🚆

Heute war ich für die Deutsche Angst-Hilfe beim Trialogischen Forum der DGPPN ( der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V.)

Dort sitzen Vertreter*innen von Betroffenenorganisationen, Angehörigen und Psychiatrie gemeinsam am Tisch. Heute ging es unter anderem um politische Entwicklungen, Diskriminierung psychisch erkrankter Menschen im Arbeitsleben sowie Prävention und vernetzte Hilfen.

Für uns ist wichtig, dort die Erfahrungen einzubringen, die wir aus Selbsthilfe und Peer-Arbeit kennen.

Denn dadurch verändern sich Diskussionen ganz konkret: Es geht nicht nur darum, was fachlich oder organisatorisch sinnvoll erscheint, sondern auch darum, wo Betroffene im Alltag tatsächlich auf Hürden stoßen, welche Unterstützung bei ihnen ankommt – und wo Angebote an der Lebensrealität vorbeigehen.

Und wir nehmen aus solchen Treffen wiederum Themen und Entwicklungen mit, die für unsere eigene Arbeit wichtig sind.

Jetzt geht’s zurück nach München – mit einigen neuen Gedanken im Gepäck.

Adresse

BayerStr. 77b
Munich
80335

Öffnungszeiten

Montag 17:00 - 18:00
Dienstag 12:30 - 13:30
Mittwoch 10:00 - 11:00

Telefon

+498921529772

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