wagnis - die Wohnbaugenossenschaft

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wagnis - die Wohnbaugenossenschaft wagnis - die Wohnbaugenossenschaft

Selbstorganisiert bauen und leben Die Mitglieder einer Genossenschaft sind “Mieter im eigenen Haus”.

Zweck der Genossenschaft

Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine sozial und ökologische verantwortbare und sichere Wohnungsversorgung. Wohnbaugenossenschaften stellen einen “Dritten Weg” zwischen den traditionellen Lösungen Eigentum und Miete dar. Typisch ist ihr Doppelcharakter als Wirtschafts-unternehmen einerseits und bewohnerorientierter Selbsthilfeeinrichtung andererseits. Sie haben lebenslanges Wohnrecht, können ihrerseits die Wohnungen kündigen. Die Nutzungsgebühren sind wirtschaftlich angemessen und auf Dauer billiger als Mieten. Die Wohnungen sind keine Spekulationsobjekte, sondern bleiben langfristig und auch den Erben erhalten.

Eigenleistung auf die künstlerische ArtWie soll der Durchgang in wagnisSHARE gestaltet werden? Mit einem Motiv mit Sonne...
19/10/2026

Eigenleistung auf die künstlerische Art

Wie soll der Durchgang in wagnisSHARE gestaltet werden? Mit einem Motiv mit Sonne, Mond und Sternen, passend zu den Hausnamen im Projekt oder mit etwas ganz anderem? Darüber berieten Bewohnende vom wagnisSHARE im September bei einem Workshop mit dem Graffiti-Künstler Daniel Man. Auf verschiedenen Plakaten hielten sie ihre Ideen für das geplante Wandgemälde fest und diskutieren über Vor- und Nachteile. Die gemeinsam abgestimmte Idee setzte Daniel Man in einer Entwurfsskizze um.

Jetzt griffen Künstler und Bewohnende gemeinsam zum Pinsel. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Daniel Man (Graffiti-Künstlername Codeak: https://lnkd.in/dpDw3v-5) ist bekannt für seine großflächigen Wandgemälde, so hat er in diesem Jahr eine Fassade des Kunstlabors an der Dachauer Straße in München gestaltet und sich auch beteiligt am Peace-Tower in Augsburg mit Deutschlands größtem Mural.

Die Farben stellte die Firma Sto Deutschland dem gemeinschaftlichen Wohnprojekt kostenlos zu Verfügung. Vielen Dank dafür!

Vielfältige Einblicke in wagnisWESTDie bekamen Gäste der Veranstaltung „Transformation mit Qualität“ gestern in Freiham....
14/10/2026

Vielfältige Einblicke in wagnisWEST

Die bekamen Gäste der Veranstaltung „Transformation mit Qualität“ gestern in Freiham. Vor den Impulsvorträgen im Bildungszentrum fanden drei parallele Führungen durch das achte wagnis-Projekt statt. Einen jeweils unterschiedlichen Blickwinkel boten die Führungen von Architekt Jan Fischer von AllesWirdGut, Landschaftsarchitektin Marie Baldenweck vom Büro bauchplan und wagnis-Vorständin Rut-Maria Gollan.

Beeindruckt zeigten sich die Gäste vom partizipativen Entstehungsprozess mit den künftigen Bewohnenden, von den knapp 30 Befreiungen und Abweichungen vom Bebauungsplan, die für wagnisWEST beantragt und genehmigt wurden, den vielen Gemeinschaftsflächen und -räumen, die die Bewohnenden selbst ausstatten und verwalten, sowie dem umfassenden Re-Use-Konzept im Freiraum.

Vielen Dank an die Europäische Metropolregion München e.V. und PlanTreff – Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München, dass wir Gastgeberin sein durften.

Gut angelegtWas macht das erste wagnis-Projekt außerhalb Münchens aus, hat ein Holzsystembau die gleiche Qualität wie an...
13/10/2026

Gut angelegt

Was macht das erste wagnis-Projekt außerhalb Münchens aus, hat ein Holzsystembau die gleiche Qualität wie andere Projekte und wie ist die Stimmung in wagnisSHARE sechs Monate nach Bezug? Das und mehr konnten wagnis-Mitglieder, die freiwillige Anteile an der Genossenschaft gezeichnet haben, am Samstag bei einer Führung in Augsburg erfahren.

Freiwillige Anteile sind ein wichtiger Teil des Eigenkapitals der Genossenschaft und eine Form der Geldanlage, bei der Mitglieder unmittelbar sehen können, was mit ihrem Geld passiert – zum Beispiel vor Ort in Augsburg.

Das Wetter meinte es nicht gut mit den Besucher*innen. Trotzdem begeisterten zum Beispiel die rote Farbe, die sich durchs ganze Projekt zieht – vom Treppenhausgeländer bis hin zum komplett roten Boden der Tiefgarage, die vielen Gemeinschaftsräume und die positive Energie der Bewohnenden.

Über den eigenen Tellerrand geschautNeue Ideen für einfaches Bauen und die Umnutzung bestehender Gebäude holte sich das ...
06/10/2026

Über den eigenen Tellerrand geschaut

Neue Ideen für einfaches Bauen und die Umnutzung bestehender Gebäude holte sich das wagnis-Team beim Ausflug zur Landlmühle bei Rosenheim (https://www.landlmuehle.de/). Das selbsternannte „Dorf to be“ ist einen Besuch wert, zum Beispiel zum Adventsmarkt am 21. November.

Vor ca. 50 Jahren war die Landlmühle ein eigenständiges kleines Dorf mit vielen Nutzungen. In den letzten 20 Jahren haben Architekt Rudi Finsterwalder (Rudolf Finisterre) und seine Frau es wieder zum Leben erweckt. Bereits seit 1869 gehört die Landlmühle der Familie Finsterwalder. Noch bis 1983 wurden hier 30 Tonnen Mehl pro Tag gemahlen, daneben gab es eine Landwirtschaft, ein Sägewerk und einen Lebensmittelladen.

Heute besteht der besondere Reiz des Geländes aus der Kombination von smarten Neubauten aus viel Holz, kreativen Umnutzungen – im ehemaligen Turbinenraum des Wasserkraftwerks befindet sich z.B. eine angesagte Cocktailbar – vielen kleinen Manufakturen, Start-Ups, Kunst und Natur. Auch eine solidarische Landwirtschaft hat auf dem Gelände ihre Heimat gefunden.

𝐍𝐨𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐬 𝐳𝐮𝐦 𝟓. 𝐎𝐤𝐭𝐨𝐛𝐞𝐫 𝐚𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐞𝐧2025 wurde wagnisWEST im Rahmen des Preises für Baukultur der Metropolregion München unt...
01/10/2026

𝐍𝐨𝐜𝐡 𝐛𝐢𝐬 𝐳𝐮𝐦 𝟓. 𝐎𝐤𝐭𝐨𝐛𝐞𝐫 𝐚𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐞𝐧

2025 wurde wagnisWEST im Rahmen des Preises für Baukultur der Metropolregion München unter dem Motto „Transformation mit Qualität“ mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Um vor Ort zu zeigen, was das Projekt ausmacht, laden die Europäische Metropolregion München e.V. und PlanTreff – Referat für Stadtplanung und Bauordnung am 13. Oktober 2026 zum Thema „Transformation mit Qualität“ ein nach München-Freiham und wagnisWEST.

Auf dem Programm stehen z.B. thematische Führungen mit Expert*innen:
• Städtebau und Weiterentwicklung des Bebauungsplanes - Jan Fischer , AllesWirdGut Architektur ZT GmbH
• Partizipation, Gemeinschaft und neue Wohnformate - Rut-Maria Gollan, Wohnbaugenossenschaft wagnis
• Freiraum, Schwammstadtprinzip und ReUse-Konzept - bauchplan ).( landschaftsarchitektur und stadtplanung

𝐀𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠: https://lnkd.in/eb37B3Nh

Kurze Wege zum LesestoffNach dem Sommer mit viel Zeit im Garten, am See oder auf dem Fahrrad, locken im Herbst die Couch...
28/09/2026

Kurze Wege zum Lesestoff

Nach dem Sommer mit viel Zeit im Garten, am See oder auf dem Fahrrad, locken im Herbst die Couch und ein gutes Buch. Drei wagnis-Projekte haben eigene Bibliotheken, in denen sich Bewohnende ohne große Wege mit Lesestoff ausstatten können.

Vor knapp einem Jahr wurde die Lesegalerie in wagnisWEST eingeweiht. Mehr als 80 Bewohner*innen haben sich inzwischen für die Lesegalerie registriert und nutzen den hellen, großzügigen Raum mit seinen zwei Etagen, um vor Ort zu lesen, Bücher auszuleihen oder zu arbeiten. Auch der Lesekreis und die Projektgruppe Kultur treffen sich regelmäßig hier.

In wagnisPARK ist das Lesezimmer für viele Besucher*innen das Erste, was ihnen beim Betreten des Projekts ins Auge fällt. Durch ein Fenster kann man direkt vom Hausflur des Turms in den kleinen, gemütlichen Raum im Erdgeschoss gucken. „Uns war bei der Konzeption wichtig, dass es möglichst wenige Hürden zur Nutzung gibt“, erklärt Petra Neumann von der PG Lesezimmer. „Alle Bewohnenden können mit ihrem Hausschlüssel rund um die Uhr in den Raum. Man kann das Lesezimmer exklusiv buchen, aber die allermeisten nutzen es spontan.“

Auf neue Ideen wartet die Bibliothek in wagnis3. Über viele Jahre war die Bibliothek des Riemer Projekts sehr beliebt und eine wichtige Inspirationsquelle für künftige wagnis-Projekte, wenn es um das Thema Gemeinschaftsräume ging. Sie befindet sich im Keller und ist mit über 80 Quadratmetern und mehr als 7.000 Büchern die größte in der ganzen Genossenschaft. Wer Bücher ausleihen möchte, kann sich den Schlüssel zur Bibliothek bei mehreren Nachbar*innen abholen. Der Bestand wird allerdings nicht mehr erneuert oder gepflegt.

Veranstaltungstipp: DunkelMunkel im Lihotzky30.09. / 28.10. / 24.11., jeweils von 18-21 UhrAdresse: Fritz-Winter-Str. 10...
23/09/2026

Veranstaltungstipp: DunkelMunkel im Lihotzky
30.09. / 28.10. / 24.11., jeweils von 18-21 Uhr
Adresse: Fritz-Winter-Str. 10

Gemeinsam Geschichten erfinden mit Klängen, Sätzen, Melodien und Rhythmus. Bei DunkelMunkel sitzen alle im Dunkeln im Kreis und erzählen improvisierte musikalische Geschichten. Wer möchte, tönt dazu, spielt auf einem Instrument, schnalzt den Rhythmus oder flüstert Sätze in die Dunkelheit.

Alle Menschen ab 16 Jahren sind willkommen, unabhängig von Herkunft, Bildungsstand, Sprachkenntnissen, mit und ohne Behinderung, musikalisch begabt oder völlig unerfahren.

Das Angebot ist kostenlos. Bitte meldet euch verbindlich an bei Katharina Ficek alias Kandajka: [email protected]

Bike-Sharing ist ein Element des Mobiliätskonzepts in wagnis-Projekten. Das Gemeinschaftslastenrad für wagnisSHARE wurde...
14/09/2026

Bike-Sharing ist ein Element des Mobiliätskonzepts in wagnis-Projekten. Das Gemeinschaftslastenrad für wagnisSHARE wurde kürzlich von Haubetreuerin Helga Gekle übergeben. Die Projektgruppe Mobilität, hier vertreten von Achim Friedrich und Hund Eddi – kümmert sich nun um die Einweisung an alle Bewohner*innen unseres Augsburger Projekts und stimmt die Buchungsmodalitäten ab. Und dann kann es losgehen zum Großeinkauf mit Lastenrad oder zur Erkundungstour der nahen Westlichen Wälder.

Wohnalltag in einem wagnis-Projekt: Die Kunstpädagogin Lili Friedrich (64) ist im April mit Mann Achim, Hund Eddie und K...
02/09/2026

Wohnalltag in einem wagnis-Projekt: Die Kunstpädagogin Lili Friedrich (64) ist im April mit Mann Achim, Hund Eddie und Katze Käthi in wagnisSHARE im Sheridanpark in Augsburg eingezogen. Ihre Erfahrung: „Ich möchte gerade ältere Menschen unbedingt ermutigen, in ein wagnis-Projekt einzuziehen. Das erweitert den Horizont, man erhält so viele neue Anregungen, hat ähnliche Themen, trifft spontane Verabredungen, wie zum Schafkopf. Wir teilen nicht nur Ideen, sondern auch viele materielle Güter wie Lebensmittel, Kleider, Bücher und nutzen gemeinsam Werkzeuge, Waschmaschinen, Räume und Fahrzeuge. Aus Nachhaltigkeitsgründen finde ich es auch wichtig, wenn wir älteren Generationen aus zu groß gewordenen Häusern oder Wohnungen ausziehen, um Familien mit Kindern mehr bezahlbaren Platz zur Verfügung zu stellen. Wir haben vorher in in einem alten Bauernhaus mit 160 qm Wohnfläche und einem großen Garten in einem Dorf im Westen von Augsburg gewohnt. Nachdem unser Sohn ausgezogen ist, haben wir uns entschieden, uns zu verkleinern. Das war ein großer Sprung vom Eigenheim auf dem Land zurück in die Stadt, aber er hat sich gelohnt. Es ist uns überraschend leichtgefallen, uns von vielen Dingen zu trennen; eigentlich war es auch eine Befreiung. Wir haben vieles verschenkt; jetzt stehen Möbel von uns in Gemeinschaftsräumen, manches hat unser Sohn genommen oder eine Familie hier im Projekt hat ein Stück brauchen können. Hier im Sheridanpark bin ich angekommen und fühle mich tatsächlich zu Hause.“

„Gemeinsam statt einsam – Hand in Hand“ heißt die Initiative in unserem Projekt wagnisWEST in Freiham, die Bewohnerin Br...
27/08/2026

„Gemeinsam statt einsam – Hand in Hand“ heißt die Initiative in unserem Projekt wagnisWEST in Freiham, die Bewohnerin Britta Kraus ins Leben gerufen hat. Als Alleinerziehende kennt sie die Probleme im Alltag von Ein-Eltern-Familien nur zu gut und beschloss, Unterstützung zu organisieren. Dazu startete sie eine Umfrageaktion im Projekt, wer welche Hilfe anbieten kann. Der Aufruf fand viel Resonanz, auf einem Online-Portal gibt es nun einen Überblick. Gefragt sind vor allem Hilfen beim Einkaufen, handwerkliche Angebote und Kinderbetreuung. Eine Anschubfinanzierung kam von der Stiftung Alltagsheldinnen, die Projekte für Ein-Eltern-Familien fördert. Wer Unterstützung benötigt, wendet sich an ein Koordinationsteam, das aus fünf Mitgliedern besteht (neben Britta Kraus gehören noch Andrea von Noltein-Busch, Margret Brosch, Annika Christof-Ansarian und Arno Busch dazu, Foto unten von rechts). Mittlerweile richtet sich das Angebot nicht nur an Alleinerziehende, sondern an alle Bewohner*innen im Projekt, die Hilfe brauchen, ob Senioren, Familien oder kranke Menschen. Britta Kraus ist ganz begeistert darüber, was aus der Initiative erwachsen ist, nämlich ein „geniales Nachbarschaftsnetzwerk“. Alle sechs Wochen werden Vorträge zu Themen wie Finanzen oder Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht organisiert. Diese Veranstaltungen sind nicht nur auf das Projekt beschränkt, sondern stehen auch Alleinerziehenden aus dem ganzen Stadtteil zur Verfügung. Inzwischen hat Britta Kraus viele Kontakte ins Quartier geknüpft, so dass Kooperationen mit anderen Einrichtungen entstanden sind. Ein schönes Beispiel für den Leuchtturmcharakter von Genossenschaftsprojekten, von denen ein ganzes Quartier profitiert.

Adresse

Petra-Kelly-Strasse 29
Munich
80797

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 12:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

089-189 116 50

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