Forum Queeres Archiv München

Forum Queeres Archiv München Das Forum Queeres Archiv München e.V. Den Verein Forum Queeres Archiv München e.V. – LesBiSchwulTransInter* in Geschichte und Kultur gibt es seit 1999.

LesBiSchwulTransInter* in Geschichte und Kultur ist eine Initiative geschichtsbegeisterter LGBTIQs zur Aufarbeitung der Geschichte in München. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Beiträge und Erkenntnisse zu Alltag, Kultur und Geschichte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, intersexuellen und q***ren Menschen in München und der Region zu sammeln, zu fördern und zugänglich zu machen. Wir freuen uns, dass auch du dich für unsere Arbeit interessierst!

💌 Aus der Bibliothek (English in the comments): Letters from Tove (Hg. von Boel Westin und Helen Svensson). Briefe aus s...
04/06/2026

💌 Aus der Bibliothek (English in the comments): Letters from Tove (Hg. von Boel Westin und Helen Svensson). Briefe aus sechs Jahrzenhnten, die Tove Jansson an ihre Familie, Freund*innen und Beziehungspersonen schrieb, geben Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Autorin und ihr Leben in Helsinkis Künstler*innenkreisen.

💌 Die finnlandschwedische Malerin, Illustratorin und Autorin Tove Jansson wurde 1914 in eine künstlerische Familie in Helsinki geboren. Ihre Mutter Signe Hammarsten-Jansson war Grafikerin, ihr Vater Viktor Jansson Bildhauer. Auch Tove studierte Illustration und Malerei und war zunächst vor allem als Malerin tätig. Berühmt wurde sie allerdings für ihre Kinderbücher über die Mumins und ihre Freund*innen (die sich auch als Erwachsene*r gut lesen lassen). Später veröffentlichte sie zudem mehrere Kurzgeschichtensammlungen und Romane.

💌 Zunächst mit dem sozialistischen Politiker Atos Wirtanen verlobt, hatte sie später eine Affäre mit der Theaterregisseurin Vivica Bandler. Während ihres Studiums traf sie zudem die Künstlerin Tuulikki Pietilä, mit der sie bis an ihr Lebensende zusammen war. Auf der Insel Klovharu bauten die beiden sich ein Sommerhaus. Der Mumincharakter Too-Ticki ist von Tuulikki inspiriert, und auch die geheime Liebe zwischen Tove und Vivica findet in den Büchern ihre Entsprechung in den Charakteren Tofslan und Vifslan, die ihre ganz eigene Sprache miteinander sprechen.

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Neuzugänge für unser Archiv: Bilder der Künstlerin Helga Holtdorf!Helga Holtorf, geboren im März 1937 in Oberhausen, stu...
21/05/2026

Neuzugänge für unser Archiv: Bilder der Künstlerin Helga Holtdorf!

Helga Holtorf, geboren im März 1937 in Oberhausen, studierte in Düsseldorf Kunstpädagogik. Sie lebte seit den 1960er Jahren in München und genoss das Schwabinger Künstlerleben. Ihre zeitlebens offengeführte Beziehung mit ihrer Lebenspartnerin spiegelt sich in vielen Doppelportraits wieder. Vor ihrem Tod im Jahr 2023 vermachte sie ihrer letzten Betreuerin Johanna De-Lesiecki einige ihrer Kunstwerke. Johanna hat sie nun als Schenkung dem Forum Queeres Archiv München überlassen.

✨️ Übrigens: Im Rahmen der Ausstellung "q***ring spaces" sind derzeit zwei der Bilder von Helga Holtorf im .bookstore ausgestellt (Barerstr. 70, 80779 München), gemeinsam mit Fassaden-Reliefs von Franka Vogel und Uli Ball. Die Ausstellung läuft voraussichtlich bis Ende Juli.

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14/05/2026

Einblicke in den Alltag eines Bewegungsarchivs! Vor ein paar Wochen waren einige von uns zu Besuch bei Schauspielerin und Entertainerin Gloria Gray (). Die Wegbereiterin der q***ren Szene Münchens überließ uns einen Teil ihrer riesigen Sammlung: Kostüme, Bilder, Zeitungsausschnitte, Plakate, Videos... Anhand unzähliger Fotos gab sie außerdem Einblicke in das q***re Nachtleben der 1980er und 90er Jahre ✨️ Vielen Dank, Gloria!

Übrigens: Viele Bilder aus Clubs wie dem Together und dem Henderson, in denen Gloria Gray ihre ersten Auftritte hatte, befinden sich in Privatbesitz. Einblicke in die Vorder- und Hinterbühnen dieser Orte bekommen wir daher gar nicht so häufig 🔍 Habt ihr Fotos aus der Zeit? Teilt sie mit uns!

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Am 3. Mai 2026 fand in der KZ-Gedenkstätte im Surtal (Landkreis Traunstein) eine Gedenkfeier für die Opfer des Massakers...
08/05/2026

Am 3. Mai 2026 fand in der KZ-Gedenkstätte im Surtal (Landkreis Traunstein) eine Gedenkfeier für die Opfer des Massakers vom am 3. Mai 1945 statt, bei dem 61 vornehmlich jüdische Häftlinge von SS-Wachmännern erschossen wurden. Unser Vorstands- und Gründungsmitglied Albert Knoll, ehemaliger Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau, hielt zu diesem Anlass ebenfalls eine Rede.

Albert erinnerte insbesondere an die q***ren Verfolgten des Nationalsozialismus und stellte die Biografien schwuler Männer aus der Gegend von Traunstein vor. Zum heutigen Jahrestag der Befreiung am 8. Mai möchten wir erneut darauf hinweisen. Die hier vorgestellten Schicksale von Max Ursprung, Leonard Häusl und Michael Koller stehen exemplarisch für etwa 70.000 nach Paragraf 175 verurteilte während der NS-Zeit. Etwa 7000 waren in Konzentrationslagern inhaftiert.

Die meisten Informationen über die Verfolgung q***rer Menschen entnehmen wir aus Akten der Täter, nicht aus ihren eigenen Erzählungen. Denn die Verfolgung endete nicht mit dem Nationalsozialismus: Homosexuelle Überlebende blieben häufig im Gefängnis und dieselben Beamten, die sie in der NS-Zeit verfolgten, brachten auch in den 1950er Jahren noch mehr als 5000 Männer hinter Gitter. Der Paragraf 175, mit dem sie verfolgt wurden, blieb bestehen.

Queere NS-Opfer wurden demnach lange Zeit nicht als Verfolgte anerkannt und von Entschädigung ausgeschlossen. Erst 2017 wurden die damals Verurteilten entschädigt - viele konnten diesen Tag nicht mehr miterleben.

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(english below) Gestern wurde die Ausstellung IMITATIONEN VON PAUL von .gufler in der Galerie  im Rahmen des Gallery Wee...
02/05/2026

(english below) Gestern wurde die Ausstellung IMITATIONEN VON PAUL von .gufler in der Galerie im Rahmen des Gallery Weekend Berlin eröffnet. Die Ausstellung kombiniert zwei monumentale Tuchbahnen mit sämtlichen bislang bekannten Werken Paul Hoeckers (Slide 2), Keramikfliesen von Philipp Gufler (Slide 3) und Originalwerke von Hoecker wie die Clowns (Slide 4). Im "Archivtisch" (Slide 5) finden sich Objekte aus den Beständen des Forums, darunter etwa Skizzen von Paul Hoecker.

Die Ausstellung ist Teil einer kollektiven Recherche unserer Paul-Hoecker-Forschungsgruppe, bestehend aus Stefan Gruhne, Philipp Gufler, Christina Spachtholz (Slide 1) und Nicholas Maniu. Begleitend erscheint in unserer Publikationsreihe Splitter und gemeinsam mit BQ Berlin der Ausstellungskatalog "Spuren von Paul | Traces auf Paul".

Vielen Dank an alle, die gestern bei der Eröffnung dabei waren! Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Juli zu sehen.

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Yesterday, the exhibition IMITATIONS OF PAUL by .gufler opened at the gallery as part of Gallery Weekend Berlin. The exhibition combines two monumental fabric panels featuring all currently known works by Paul Hoecker (slide 2), ceramic tiles by Philipp Gufler (slides 3), and original works by Hoecker such as the Clowns (slide 4). The “archive table” (slide 5) presents objects from the forum’s holdings, including sketches by Paul Hoecker.

The exhibition is part of a collective research project by our Paul Hoecker research group, consisting of Stefan Gruhne, Philipp Gufler, Christina Spachtholz (slide 1), and Nicholas Maniu. Accompanying the exhibition, a publication appears in our Splitter series, as well as the exhibition catalogue Spuren von Paul | Traces of Paul, together with BQ Berlin.

Many thanks to everyone who joined us for the opening yesterday! The exhibition will be on view until July 4.

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Aus dem Archiv zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit (english below): Diese Schild ziert seit über 10 Jahren einen unserer...
26/04/2026

Aus dem Archiv zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit (english below): Diese Schild ziert seit über 10 Jahren einen unserer Archivräume (der übrigens Lesbenraum heißt!). In den 1990er Jahren wurde es von der Schwester einer Frau aus der Münchner Lesbenszene gebaut. Seitdem kam es mindestens zwei Mal zum Einsatz: 1994 auf einer Soli-Demo für das Münchner Lesbentelefon (s. Fotos) und 1998 auf dem CSD München. Seit 2015 ist es bei uns im Archiv, die Fotos stammen aus einem privaten Vorlass.

🧡🤍🩷 Der Tag der lesbischen Sichtbarkeit bzw. Le***an Visibility Day am 26. April wurde in den 1990er Jahren in den USA eingeführt. Seit 2008 wird er auch in Deutschland gefeiert. Lesben haben innerhalb der q***ren Bewegung und der Frauenbewegung eine erhebliche Rolle im Kampf gegen partriarchale Strukturen und Gewalt gespielt. Trotzdem bleiben ihre Perspektiven auch innerhalb der LGBTQ*-Community häufig wenig sichtbar. Der heutige Tag macht daher auf lesbische Geschichte und Gegenwart, auf anhaltende Kämpfe und Erfolge aufmerksam.

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From the archive for Le***an Visibility Day:
This sign has decorated one of our archive rooms (which, by the way, is called the “Le***an Room”) for over 10 years. In the 1990s, it was made by the sister of a woman from Munich’s le***an community. Since then, it has been used at least twice: in 1994 at a solidarity demonstration for the Munich Le***an Telephone (see photos), and in 1998 at Munich’s CSD. It has been part of our archive since 2015; the photos come from a private collection in our archive.

🧡🤍🩷 Le***an Visibility Day, celebrated on April 26, was established in the United States in the 1990s. It has been introduced in Germany since 2008. Le***ans have played a significant role within both the q***r movement and the women’s movement in the fight against patriarchal structures and violence. Nevertheless, their perspectives often remain underrepresented even within the LGBTQ* community. Today therefore draws attention to le***an history and present realities, as well as to ongoing struggles and achievements.

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IMITATIONEN VON PAULAm kommenden Freitag, den 1. Mai 2026 von 18 bis 21 Uhr eröffnet die Ausstellung „Imitationen von Pa...
25/04/2026

IMITATIONEN VON PAUL

Am kommenden Freitag, den 1. Mai 2026 von 18 bis 21 Uhr eröffnet die Ausstellung „Imitationen von Paul“ von Philipp Gufler in der Galerie BQ in Berlin, zu der wir euch alle herzlich einladen.

Als Gründungsmitglied der Forschungsgruppe Paul Hoecker ist Gufler selbst an der kollektiven Recherche zu Hoeckers Leben und Werk beteiligt. Diese gemeinschaftliche Wissensproduktion bildet einen wesentlichen Hintergrund der Ausstellung und wird exemplarisch durch eine Zusammenstellung relevanter Archivalien im letzten Ausstellungsraum präsentiert. Die gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse übersetzt Gufler schließlich in seine eigenständige künstlerische Perspektive. Die Ausstellung entfaltet sich so im Spannungsfeld von kollektiver Wissensproduktion, individueller Autor*innenschaft und der kritischen Reflexion einer lange marginalisierten Künstlerbiografie.

Die Ausstellung eröffnet zum Gallery Weekend Berlin und ist bis zum 4. Juli 2026 zu sehen.
Jetzt zum Vorbestellen: SPUREN VON PAUL

Begleitend zur Ausstellung erscheint die zweisprachige Publikation „Spuren von Paul | Traces of Paul“ (Splitter 19, Forum Queeres Archiv München und BQ, Berlin), die Ausstellung und Forschung als performative Kollektivarbeit verbindet.

Mit Texten von Karin Althaus, Gerhard Becker, Vera Christoph, Stefan Gruhne, Philipp Gufler, Birgit Jooss, Yuliia Kizyma, Nicholas Maniu, Christina Spachtholz, Arnisa Zeqo (Deutsch/Englisch), 112 Seiten, 14 s&w Abbildungen, 61 Farbabbildungen. Ein besonderer Dank geht an Yvonne Quirmbach, die für das wunderbare Grafikdesign verantwortlich ist.

Die Publikation wird am Samstag, den 2. Mai um 15 Uhr in der Galerie BQ in Berlin präsentiert.

Forschungsgruppe Paul Hoecker
Philipp Gufler | Stefan Gruhne | Christina Spachtholz | Nicholas Maniu

Klaus Sators Biographie von John Olday ist soeben in der Bibliothek rosa Winkel (Band 85) erschienen.John Olday (1905 – ...
23/04/2026

Klaus Sators Biographie von John Olday ist soeben in der Bibliothek rosa Winkel (Band 85) erschienen.

John Olday (1905 – 1977) war Anarchist und Künstler. Er widmete sein ganzes Leben den Idealen eines antikapitalistischen, staatsfreien Gemeinwesens. Während des Nationalsozialismus flieht er nach England; von dort lädt ihn ein Freund nach Australien ein, wo er die große Liebe seines Lebens kennenlernt. Nach dem Krieg avanciert er zum ersten liebevollen Karikaturisten schwulen Lebens, dessen Arbeiten international veröffentlicht werden.

Klaus Sator hat auf der Grundlage zweier autobiografischer Texte sowie des endlich aufgetauchten Nachlasses Oldays das Bild eines Menschen gezeichnet, dessen große Ziele immer wieder an der Wirklichkeit scheitern und der doch niemals den Mut verliert, nach seinen Idealen zu leben.
Er wird einige ausgewählte Passagen lesen. Danach steht er für Gespräche zur Verfügung.

Datum: 11.05 2026
Uhrzeit: 19:30 - 21:00
Ort: – Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum, Müllerstraße 14, München

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16/04/2026

🍪 (EN in the comments) Ein Keks im Archiv? Ganz richtig, denn bei uns gibt es mehr als schriftliche Dokumente.

🗃 Seit 2024 ist der Keks bei uns eingelagert — eine Schenkung im Rahmen einer Veranstaltung des Münchner Löwen Clubs. Bei genauerem Hinschauen auch darauf zu erkennen: Der Schriftzug "Pride at Google Munich".

⁉️ Plötzlich ruft ein unscheinbarer Snack doch größere Fragen auf den Plan: Welche Rolle habe Unternehmen im Kontext von LGBTQ*-Veranstaltungen, welchen Platz innerhalb q***rer Geschichte? Einerseits können q***re Mitarbeiter*innen Sichtbarkeit erfahren und stehen nicht selten selbst hinter unternehmensinternen Initiativen. Spenden machen Veranstaltungen und Projekte möglich. Andererseits zeigt etwa das Beispiel des CSD München 2025, wie fragil die Abhängigkeit solcher Unterstützung ist. Aus Sorge vor Sanktionen durch die Trump-Regierung stellten zahlreiche Unternehmen ihre Spenden ein und sorgten so für Finanzierungslücken. Die Unterstützung q***rer Initiativen scheint nur dann gegeben, wenn sie wirtschaftlich und politisch opportun ist.

💬 Was sagt ihr? Sind Pride-Initiativen großer Unternehmen ein Zeichen in die richtige Richtung oder doch nur Opportunismus, von dem wir uns nicht abhängig machen sollten?

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Aus der Bibliothek zum  : "Der intime Blick" (2008) zeigt Fotografien aus den Jahren 1985 bis 1988 von Maria Sabine Augs...
31/03/2026

Aus der Bibliothek zum : "Der intime Blick" (2008) zeigt Fotografien aus den Jahren 1985 bis 1988 von Maria Sabine Augstein, portraitiert von ihrer Frau, der Fotografin Inea Gukema-Augstein.

Maria Sabine Augstein wurde 1949 als Tochter des Verlegers Rudolf Augstein und der Journalistin Lore Ostermann geboren, verbrachte den Großteil ihrer Kindheit aber in der Familie ihrer Tante. Bei der Geburt wurde sie dem männlichen Geschlecht zugewiesen, wusste aber schon früh: sie ist ein Mädchen. In ihrer Jugend verfestigte nicht nur diese Erkenntnis, sondern auch, dass sie lesbisch ist.

Ein Coming out erachtete sie damals nicht als möglich. Erst nach ihrem Jurastudium und der zweiten Staatsprüfung sah sie sich dazu im Stande und bekannte sich nun auch vor ihrem Unfeld als lesbische trans Frau. 1977 unterzog sie sich in Singapur einer geschlechtsangleichenden OP, seit 1979 arbeitet sie als Rechtsanwältin. In dieser Zeit lernte sie auch Inea kennen: seit 1978 und bis heute sind die beiden ein Paar, seit 2001 in eingetragener Lebenspartnerschaft.

Als Juristin engagierte sie sich jahrelang für die Rechte von trans Personen sowie Schwulen und Lesben. Das Transsexuellengesetzt (TSG) - heute zum Glück durch das Selbstbestimmungsgesetzt überholt - erachtete sie von Beginn an als zu repressiv. 4 von 5 Überarbeitungen einzelner Vorschriften hat sie vor dem Bundesverfassungsgericht erfochten. Auch auf dem Weg zur gleichgeschlechtlichen Ehe sind zahlreiche Erfolge auf sie zurückzuführen. 2015 erhielt sie für ihr Engagement das Bundesverdienstkreuz.

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