Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö, BKF

Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö, BKF Konduktive Förderung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Entwicklungsstörungen bzw. komplexen Der Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö e.V.

ist eine Initiative von Eltern, Einrichtungen und Organisationen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer Bewegungsstörung oder Körper- und Mehrfachbehinderung. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, das in seiner Komplexität weltweit einzigartige System der Konduktiven Pädagogik und Rehabilitation in Deutschland als gängige Förder- und Rehabilitationsmethode zu etablieren. Die Unzufrieden

heit vieler Betroffener und Eltern von Kindern mit Behinderung bestätigen die Notwendigkeit nach neuen und erweiterten Wegen zu suchen und den Verband in seiner Arbeit. Heute sind deutschlandweit über 30 Vereine und Einrichtungen tätig. Das ganzheitliche System mit seinem heilpädagogischen aber auch klassisch therapeutischen Ansatz nach Petö kann vielen Menschen mit Behinderung neue Wege aufzeigen.

„Ich trage meinen Sohn noch heute“ – wenn aus persönlicher Verantwortung gesellschaftliches Engagement wirdSchon der Tit...
11/08/2026

„Ich trage meinen Sohn noch heute“ – wenn aus persönlicher Verantwortung gesellschaftliches Engagement wird
Schon der Titel des Buches von Sylvia Eimers berührt: „Ich trage meinen Sohn noch heute.“ Es erzählt von Werner Speer und seinem Sohn Alexander – und von einem Leben, in dem Behinderung, Familie, Förderung und die Suche nach guten Entwicklungsmöglichkeiten seit vielen Jahren eng miteinander verbunden sind.
Sylvia Eimers nähert sich dieser Geschichte über persönliche Fragen an Werner Speer. So entsteht das Porträt eines Vaters, der seinen Sohn nicht nur im wörtlichen Sinne trägt. Er trägt Verantwortung, Sorge und Hoffnung – und seit Jahrzehnten die Überzeugung, dass Menschen mit Behinderung gute Förderung, Entwicklungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Teilhabe brauchen.
Für uns im Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö ist diese Geschichte in besonderer Weise vertraut.
Die Geschichte der Konduktiven Förderung in Deutschland ist auch eine Geschichte engagierter Eltern. Viele Angebote und Strukturen entstanden nicht, weil entsprechende Hilfen selbstverständlich vorhanden waren, sondern weil Eltern gesucht, organisiert, gegründet und oftmals über viele Jahre für ihre Kinder gekämpft haben.
Auch Werner Speer gehört zu diesen Eltern. Gemeinsam mit anderen Betroffenen gründete er eine Selbsthilfeinitiative für die Konduktive Förderung. Später entstand in Velmeden ein eigenes Zentrum, für das er mit großem persönlichem Einsatz Verantwortung übernommen hat. Aus dem Wunsch, für den eigenen Sohn gute Förderung zu ermöglichen, wurde etwas, das weit über die eigene Familie hinausreicht.
Gerade darin liegt für mich die besondere Bedeutung dieses Buches.
Es erzählt nicht nur von der Liebe eines Vaters zu seinem Sohn, sondern auch davon, was Eltern leisten, wenn passende Strukturen fehlen: von Beharrlichkeit, der Suche nach Lösungen, von Rückschlägen und vom Weitermachen.
Menschen wie Werner Speer haben dazu beigetragen, dass die Konduktive Förderung in Deutschland ihren Platz finden konnte.
Der Ansatz von András Petö verbindet Förderung, Lernen und Alltag. Im Mittelpunkt steht nicht allein die Behinderung eines Menschen, sondern seine gesamte Persönlichkeit und seine Fähigkeit, aktiv zu werden, zu lernen und zunehmend selbstbestimmt am Leben teilzunehmen. Diese Haltung beinhaltet etwas Entscheidendes: einem Menschen Entwicklung zuzutrauen.
Das gilt auch dann, wenn Unterstützung lebenslang notwendig bleibt.
Vielleicht liegt gerade darin eine der stärksten Botschaften des Titels. Ein erwachsener Mensch kann auf Unterstützung angewiesen sein und dennoch ein Recht auf Selbstbestimmung, Entwicklung und Teilhabe haben. Selbstständigkeit bedeutet nicht, alles allein tun zu können. Sie bedeutet, möglichst viel Einfluss auf das eigene Leben nehmen zu können – mit der Unterstützung, die dafür notwendig ist.
Gleichzeitig führt das Buch zu einer Frage, die uns als Verband bis heute beschäftigt: Wie viel müssen Familien eigentlich selbst tragen?
Es darf nicht vom Durchhaltevermögen einzelner Mütter und Väter abhängen, ob ein Mensch mit Behinderung eine geeignete Förderung erhält. Es darf nicht außergewöhnliche Eltern brauchen, damit gute Angebote entstehen.
Deshalb ist die Geschichte Werner Speers zugleich berührend und politisch. Wir können großen Respekt vor einem Vater haben, der über Jahrzehnte für seinen Sohn und für andere Menschen mit Behinderung Möglichkeiten geschaffen hat. Gleichzeitig sollte eine inklusive Gesellschaft dafür sorgen, dass Familien auf diesem Weg nicht allein bleiben.
Das Buch von Sylvia Eimers macht einen solchen Lebensweg sichtbar. Es gibt dem Engagement eines Vaters eine Stimme und erinnert daran, wie eng persönliche Lebensgeschichten und die Entwicklung der Konduktiven Förderung miteinander verbunden sind.
Werner Speer trägt seinen Sohn noch heute.
Vielleicht sollten wir diese Aussage deshalb nicht nur als Ausdruck großer Vaterliebe verstehen, sondern auch als Auftrag an uns alle:
Familien dürfen Verantwortung tragen – aber die Gesellschaft muss bereit sein, mitzutragen.
So ist es deutlich kompakter, ohne die stärksten Gedanken zu verlieren. Besonders gelungen finde ich weiterhin die Verbindung von „tragen“ als Vaterliebe und „mittragen“ als gesellschaftliche Verantwortung. ( Buchrezension von Beate Höß-Zenker, 2. Vorständin bkf)
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Konduktorin / Konduktor für Intensivförderwochen bei einer Familie für Kleingruppe gesucht• Einsatzort: Region Stuttgart...
04/08/2026

Konduktorin / Konduktor für Intensivförderwochen bei einer Familie für Kleingruppe gesucht
• Einsatzort: Region Stuttgart/Tübingen
• Zeitraum: nach Vereinbarung
• Zielgruppe: Kinder mit neurologischen Beeinträchtigungen
• Aufgaben:
o Durchführung konduktiver Förderung
o Anleitung und Beratung der Eltern
o Gestaltung alltagsnaher Förderangebote
• Zeitumfang: nach Vereinbarung
• Unterkunft kann gestellt werden
• Vergütung nach Vereinbarung
Interessierte Konduktorinnen und Konduktoren werden gebeten, Kontakt mit Familie Raissle aufzunehmen.
[email protected]

Der Sommer und die Ferien sind da!☀️👣denkt daran - Schuhe ausziehen und Barfuß laufen - wir wünschen Euch allen einen wu...
02/08/2026

Der Sommer und die Ferien sind da!☀️
👣denkt daran - Schuhe ausziehen und Barfuß laufen - wir wünschen Euch allen einen wunderschönen Sommer - im Sand, Wasser, Wald, Berg…. Überall mal barfuß laufen 🎉👶🦶🏼
Inhalte mit Hilfe von KI erstellt!

Tragt euch den Termin gleich ein - wir freuen uns auf euch! 🤗             Bildbeschreibung: Bunte Stühle im Hintergrund,...
30/07/2026

Tragt euch den Termin gleich ein - wir freuen uns auf euch! 🤗



Bildbeschreibung: Bunte Stühle im Hintergrund, das BKF-Logo und die Aufschrift: Mitglieder-Versammlung Save the Date, 26.10.2026, 18:00 Uhr, online, Einladung folgt

Foto: Canva, eigene Bearbeitung

Kinderrechte beginnen im Alltag. 💛Kinderrechte sind mehr als Worte. Sie zeigen sich jeden Tag – wenn Kinder lernen, spie...
27/07/2026

Kinderrechte beginnen im Alltag. 💛

Kinderrechte sind mehr als Worte. Sie zeigen sich jeden Tag – wenn Kinder lernen, spielen, mitbestimmen, geschützt aufwachsen und die Chance erhalten, ihre Fähigkeiten zu entfalten.

Doch für Familien mit Kindern mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen ist dieser Anspruch oft mit besonderen Herausforderungen verbunden. Was für andere selbstverständlich ist, erfordert häufig mehr Zeit, mehr Kraft und viel Unterstützung. Umso bedeutender sind die kleinen Schritte, die zu großen Meilensteinen werden.

Genau diese kleinen und großen Entwicklungsschritte begleiten wir im Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö e. V.

Mit der Konduktiven Pädagogik und Rehabilitation stärken wir Kinder auf ihrem individuellen Weg. Gemeinsam mit ihren Familien fördern wir Fähigkeiten, Selbstständigkeit und das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten.

Denn Bildung ist der Schlüssel zu Teilhabe, Selbstbestimmung und Chancengerechtigkeit. Wenn Kinder ihre Stärken entdecken und selbst aktiv werden können, wachsen auch ihre Möglichkeiten, ihre Rechte wahrzunehmen.

Unsere Mitgliedseinrichtungen setzen sich jeden Tag dafür ein, Kindern die Werkzeuge an die Hand zu geben, die sie brauchen: Mut, Neugier und die Freiheit, sich zu entfalten.

Denn Kinderrechte gelten nur dann wirklich, wenn sie für alle Kinder gelten. 💛



Bildbeschreibung: Kinder sitzen im Kreis. Auf einer gelben Fläche sind die Kinderrechte aufgezählt: Gleichbehandlung, Leben und Entwicklung, Beteiligung, Schutz, Bildung und Gesundheit, Spiel und Freizeit, Name und Staatsangehörigkeit, Familie. Daneben das Logo des Bundesverbands Konduktive Förderung nach Petö e.V.

Foto: Canva, eigene Bearbeitung

Wir sind sehr erschüttert, dass immer wieder Hass gegen Randgruppen, so massiv zum Ausdruck kommt. Im Disability Pride M...
26/07/2026

Wir sind sehr erschüttert, dass immer wieder Hass gegen Randgruppen, so massiv zum Ausdruck kommt. Im Disability Pride Month fühlen wir uns auch besonders berührt, wir stehen zusammen - wir trauern mit den betroffenen Menschen und sind in Gedanken bei euch! 🏴🕯️🥀

22/07/2026

🪑Konduktive Intensivförderwochen finden gerade überall auf der Welt, aber auch in unseren Vereinen des BKF statt. Wir wünschen Euch viel Freude, Erfolg und Spaß!🎉




Graphisches Plakat das Sommercamps erklärt, mittig stehen Kinder, außen Erklärungen

🎉 30 Jahre FortSchritt Starnberg – herzlichen Glückwunsch! 🎉Der Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö e. V. (BKF)...
19/07/2026

🎉 30 Jahre FortSchritt Starnberg – herzlichen Glückwunsch! 🎉

Der Bundesverband Konduktive Förderung nach Petö e. V. (BKF) gratuliert seinem Mitglied FortSchritt Starnberg e. V. und seiner konduktiven Tagesstätte von Herzen zum 30-jährigen Jubiläum.

Wie passend, dass dieses besondere Jubiläum mitten im Disability Pride Month gefeiert wird – einem Monat, der weltweit für Selbstbestimmung, Vielfalt, Teilhabe und den wertvollen Beitrag von Menschen mit Behinderungen steht.

Seit 30 Jahren begleitet FortSchritt Starnberg - Familie von Quadt - Kinder, Jugendliche und ihre Familien mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz - tolle Konduktorinnen wie Zsuzsa und Magdi - und einer Haltung, die den Menschen und seine Möglichkeiten in den Mittelpunkt stellt. Damit leistet der Verein einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung und Weiterentwicklung der Konduktiven Pädagogik und Rehabilitation nach Petö und zu einer inklusiven Gesellschaft.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die diesen Weg über drei Jahrzehnte mitgestaltet haben – den Mitarbeitenden, Konduktorinnen und Konduktoren, Ehrenamtlichen, Unterstützenden sowie den Familien, die FortSchritt mit Leben füllen.

Wir wünschen Euch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg, inspirierende Begegnungen und die Kraft, gemeinsam neue Wege für Teilhabe und Selbstbestimmung zu gestalten - gemeinsam kommen wir voran!

Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren Konduktive Tagesstätte FortSchritt in Starnberg! 💙💛



Es sind vier Fotos zu sehen: 1. Logo FortSchritt 2 Frauen mit Blumenstrauss(Tati v.Quadt und Zsuzsa Hadhazi) 3. Konduktorin fazilitiert ein Kind mit ZP beim Krabbeln 4. Plakat zum disability Pride Month

🧑🏻‍💻Unsere Stellungnahme zu den von der Regierung geplanten Einsparungen in der Eingliederungshilfe, Assistenz und viele...
12/07/2026

🧑🏻‍💻Unsere Stellungnahme zu den von der Regierung geplanten Einsparungen in der Eingliederungshilfe, Assistenz und vieles mehr!!!

Adresse

Oberföhringer Str. 150
Munich
81925

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