14/10/2026
BR mit Kollegin Carola Sraier:
𝐕𝐞𝐫𝐠𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐬𝐩𝐨𝐫𝐭𝐚𝐥𝐞: 𝐒𝐜𝐡𝐧ä𝐩𝐩𝐜𝐡𝐞𝐧𝐣𝐚𝐠𝐝 𝐚𝐮𝐟 𝐊𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐊𝐫𝐚𝐧𝐤𝐞𝐧?
Die gesetzliche Krankenkasse über Online-Portale zu wechseln, ist meist sehr einfach. Verbraucherschützer kritisieren allerdings: Vom Kassen-Wechselkarussell profitieren vor allem die Portalbetreiber wie etwa Check24. Sie verdienen viele Millionen.
Mehr als 94 Millionen Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr für den Posten "Verwaltungskosten für Mitgliederwerbung von privaten Dienstleistern" ausgeben. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Anstieg um mehr als die Hälfte. Eine zentrale Rolle bei diesen Ausgaben spielt eine Provision, die private Dienstleister erhalten, wenn sie Versicherte von einer Kasse zu einer anderen vermitteln. Bis zu 118,65 Euro zahlt die neue Kasse pro Vermittlung. Die Provision ist gesetzlich geregelt und steigt jedes Jahr.
𝐒𝐜𝐡𝐚𝐫𝐟𝐞 𝐊𝐫𝐢𝐭𝐢𝐤 𝐯𝐨𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡ü𝐭𝐳𝐞𝐫𝐧
"Ein Unding" nennt die Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Patientenstellen (BAGP), Carola Sraier, diese Provision. Die Beiträge der Kassenpatienten sollten für medizinische Versorgung ausgegeben werden, und nicht für Vermittlungsprämien, fordert Sraier.
Fortsetzung hier:
Die gesetzliche Krankenkasse über Online-Portale zu wechseln, ist meist sehr einfach. Verbraucherschützer kritisieren allerdings: Vom Kassen-Wechselkarussell profitieren vor allem die Portalbetreiber wie etwa Check24. Sie verdienen viele Millionen.