04/06/2026
🇺🇸✨ Alström International Conference 2026 – Hoffnung, Forschung und internationale Zusammenarbeit
Unser erster Vorsitzender Bernd Rosenbichler war in Texas bei der diesjährigen Alström International Conference vertreten und durfte dort die Arbeit des Alström Syndrom e.V. sowie aktuelle Projekte aus Deutschland vorstellen.
Die mehrtägige Konferenz brachte Familien, Forschende, Ärztinnen und Ärzte aus aller Welt zusammen. Die wichtigste Botschaft: Die Forschung macht Fortschritte – und es gibt berechtigte Hoffnung für die Zukunft.
🔬 Einige wichtige Erkenntnisse der Konferenz:
❤️ Neue Therapien gegen Herzschwäche zeigen vielversprechende Ergebnisse. Experten betonten, wie wichtig eine frühe Diagnose und regelmäßige Kontrollen sind.
⚖️ Übergewicht bei Alström ist keine Frage von Disziplin oder Willenskraft. Neue Erkenntnisse bestätigen die biologischen Ursachen. Medikamente wie Setmelanotid werden weiter untersucht.
👁️ Die Gentherapie rückt näher. Forschende arbeiten an neuen Ansätzen, um das Sehvermögen möglichst lange zu erhalten.
👂 Hörverlust kann durch frühzeitige Diagnostik und moderne Hilfsmittel besser begleitet werden. Regelmäßige Hörtests bleiben entscheidend.
🧬 Neue Daten zeigen, dass genetische Unterschiede den Krankheitsverlauf beeinflussen können und eine individuellere Betreuung ermöglichen.
🇩🇪 Besonders erfreulich: Deutschland baut seine Forschungsaktivitäten weiter aus. Vorgestellt wurden unter anderem das deutsche Patientenregister, internationale Biobank-Projekte und neue Studien, an denen auch Familien aktiv mitwirken können.
Für viele Familien war die Konferenz nicht nur eine Quelle neuer Informationen, sondern auch ein Ort des Austauschs, der Begegnung und der gegenseitigen Unterstützung.
Wir bedanken uns bei allen Forschenden, Familien und Organisationen weltweit, die gemeinsam daran arbeiten, die Zukunft von Menschen mit Alström-Syndrom zu verbessern. 💙