21/08/2026
Viele pflegende Angehörige zögern, ihre Situation im Beruf anzusprechen. Zu groß ist die Sorge vor Stigmatisierung oder beruflichen Nachteilen. Gleichzeitig lässt sich Care-Arbeit irgendwann nicht mehr einfach „wegorganisieren“.
Unsere Vorständin Anja Kälin kennt diese Situation aus eigener Erfahrung. Als ihre an Demenz erkrankte Mutter während der Arbeitszeit zunehmend Unterstützung brauchte, entschied sie sich für ein offenes Gespräch mit ihrer Vorgesetzten. Für sie war das eine große Entlastung.
🗨Im Interview spricht sie darüber, warum es wichtig ist, nicht erst zu warten, bis alles zusammenbricht, welche Anlaufstellen Beschäftigte nutzen können und warum auch Unternehmen von einer offenen Pflegekultur profitieren.
Denn Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist keine rein private Aufgabe. Es braucht Mitarbeitende, die Unterstützung annehmen können – und Unternehmen, die Strukturen schaffen, in denen das möglich ist.
Pflege ist ein Marathon, kein Sprint. Und niemand sollte ihn allein bewältigen müssen.
👉 Das ganze Interview mit Anja Kälin gibt es auf unserer Website: https://www.desideria.org/aktuelles/vereinbarkeit-von-beruf-und-pflege-reden-entlastet-und-zwar-alle-seiten