18/10/2026
Morgen beginnt in Jerewan (Armenien) die 17. UN-Biodiversitätskonferenz ( *DCOP17). Bis zum 31. Oktober ziehen die Staaten dort Zwischenbilanz zum Weltnaturabkommen, das sie 2022 mit 23 Zielen bis 2030 beschlossen haben.
Doch der aktuelle Halbzeitbericht zeigt: Ohne deutlich mehr Anstrengung erreicht die Weltgemeinschaft keines dieser Ziele. 🫥 Auch Deutschland tut sich mit der Umsetzung schwer und muss seine eigenen Zusagen endlich zuhause einlösen!
Wie ernst die Lage ist, zeigen diese Zahlen:
📉 Die weltweit beobachteten Wirbeltierpopulationen sind zwischen 1970 und 2020 um 73 % geschrumpft.
📉 75 % der globalen Landfläche sowie 66 % der Meeresflächen sind heute teils extrem und irreversibel verändert.
Gemeinsam mit weiteren deutschen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen fordern wir deshalb klare Beschlüsse von der :
🌿 30x30 Ziele umsetzen: Neue Schutzgebiete an Land und im Meer müssen zügig ausgewiesen werden, wirksam sein und gut vernetzt.
🌿 Naturzerstörung stoppen: Es braucht verbindliche Schritte gegen Waldzerstörung, gegen die Umwandlung von Naturflächen in Agrarflächen und gegen Pestizide. Für den Abbau naturschädlicher Subventionen bis 2030 muss bis Ende 2027 ein verbindlicher Zeitplan stehen.
🌿 Meere schützen: Überfischung und Grundschleppnetzfischerei müssen verbindlich eingedämmt werden.
🌿 Zugesagte Finanzmittel müssen fließen und Deutschland seine Zusage von 1,5 Milliarden Euro einhalten.
📢 Die Natur braucht jetzt Taten statt unverbindlicher Formulierungen. Hilf uns, darauf aufmerksam zu machen, und teile diesen Beitrag!
🔗 Zum Positionspapier: https://www.prowildlife.de/positionspapier-der-ag-biodiv-cbd/?utm_source=facebook
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