21/08/2026
Ohne radikale Politikwechsel ist das nicht mehr zu korrigieren.
Vor dem Damoklesschwert Überschuldung + Dominoeffekt USA warnen wir seit Jahren.
Die USA stehen vor dem totalen Bankrott, die wachsenden Schulden und Zinslasten fressen quasi das Budget auf. Genau deswegen will Trump die Kontrolle über die FED, also Zinsen senken, um sich billiger zu refinanzieren. Deswegen erhöht Trump auch die Zölle und will US First.
Genau deswegen warnen wir auch vor dem Totalverlust der deutschen Goldreserven in den USA.
Das löst aber - ebenso wenig wie bei uns - nicht das Kernproblem der Überschuldung sowie der falschen Weichenstellung.
Die Divise müsste lauten: Sparen, Sparen, Sparen. Staatliche Ausgaben massiv runter fahren, echter Bürokratie-Stopp und alles für mehr Wachstum zu tun.
Das ist aber leider - zumindest bei uns - nicht zu erwarten, da es Merz & Co primär wohl darum geht wiedergewählt zu werden.
Wahrscheinlicher ist deswegen folgendes Horrorszenario, dass die Bürger und Steuerzahler, vor allem unsere Kinder und Enkelkinder, dann ausbaden müssen:
1. Phase: Mit noch mehr Schulden Zeit gewinnen.
2. Phase: Substanzverzehr - deutlich höhere Steuern auf Einkommen und Vermögen, Umverteilung, kurzfristig mehr Einnahmen.
3. Phase: Der Staat ist nicht mehr handlungsfähig, immer mehr Köpfe und Unternehmen verlassen das Land.
4. Phase: Armut wächst, Wettbewerbsfähigkeit geht weiter runter, Radikale von links und rechts kämpfen um die Macht.
5. Phase: Erkenntnisgewinn, harte Reformen müssen kommen. Radikaler Reformer/in leitet die Reformen ein, wie in Argentinien. Aufschwung kommt.
Das wäre national betrachtet so, ohne EU, ohne Krieg bzw. externe Effekte. Und immer ohne Politikwechsel.
Möglich auch, dass Schulden auf EU- Ebene vergemeinschaftet werden und die EU dann Steuern erhebt und Umverteilung betreibt. Was von der Leyen beim neuen Mittelfristigen Finanzrahmen MFR 2028-2034 letztendlich vorschlägt. Dann gleiches Szenario, nur halt etwas mehr Zeit.
Noch könnte man den Karren wieder flott kriegen, man müsste nur endlich zurück zur Sozialen Marktwirtschaft in Reinform und weg vom Umverteilungsstaat.
Aber scheinbar ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug. Und scheinbar haben die regierenden Parteien den Ernst der Lage nicht erkannt.
Eine erratische Zollpolitik, langfristige Zahlungsverpflichtungen, steigende Zinskosten - die USA verschulden sich immer weiter. Experten sind besorgt: "Wir bringen unsere Wirtschaft und die Zukunft unseres Landes wirklich in Gefahr."