Lichterkette e.V., München

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26/04/2024

„Ich glaub, mittlerweile habe ich auch ‚nen guten Dreh raus, so, ich sag halt: Ich bin wichtig und ich zieh mich jetzt hier raus.“
Aşkın-H. Doğan ist mit der ständigen Angst im Hinterkopf aufgewachsen, ein rassistischer Brandanschlag, wie sie Anfang der 90er Jahre deutschlandweit verübt wurden, könne auch ihn und seine Familie treffen. Psychische Belastungen aufgrund von rassistischen Bedrohungen werden heute unter „racial stress“ zusammengefasst. Auch als homosexueller Mann in einer heteronormativ geprägten Welt erfährt er im Alltag häufig Diskriminierung.
So viele Merkmale werden auch heute noch von vielen Menschen als „anders“ kategorisiert und als „fremd“ wahrgenommen. Aşkın-H. Doğan hat es sich zu seinem Beruf gemacht, Menschen dafür zu sensibilisieren und alte Denkmuster aufzubrechen: Er arbeitet mittlerweile als Diversity-Trainer.

08/03/2024

"Dass wir schon so 'ne Art Sensoren haben, gehen wir jetzt hier Hand in Hand oder nicht."

Die Regisseurin und Botschafterin des CSD Leipzig 2023, Barbara Wallbraun, weiß wie schwer es sein kann, Bedürfnisse und Gefühle zuzulassen und die eigene Homosexualität offen auszuleben. Denn es bedeutet, dass man sich aus mehrheitsgesellschaftlichen Normen lösen muss, was viele lesbische Personen nach wie vor nicht können und stattdessen in Heterobeziehungen und damit unsichtbar bleiben.

"menschdeutschland

16/02/2024

"Repräsentation ist das A und O."

In ihrer Schulzeit spürt die kleinwüchsige Influencerin Janina Nagel immer wieder, dass sie kein ganz “normales” Kind ist. Am meisten bedauert sie, dass es damals auf ihrer Schule kein einziges weiters Kind mit einer sichtbaren Behinderung gab. Sie arbeitet heute als Influencerin, weil sich auf diese Weise vielleicht ein Vorbild sein kann für Menschen, die die eben nicht der Norm entsprechen, aber unbedingt sichtbar sein sollten.


26/01/2024

"Komm mal her, hier ist ein echter Jude."

Der heutige Vizepräsident für Sport des jüdischen Sportvereins Makkabi Deutschland macht als Student die einschneidende Erfahrung, dass er regelrecht bestaunt wird und seine Gesprächspartnerin sich offenbar nicht vorstellen kann, dass Jüdinnen und Juden so sind wie andere Menschen auch. Und er fragt sich, was sie wohl erwartet hatte. Hörnchen und Hinkefuß? Alfi Goldenberg jedenfalls weiß, dass sehr viel Aufklärung nötig ist.


10/12/2023

“I was the only gay in the village - gefühlt jedenfalls.”

Martin Awisus, alias Drag Queen Mataina hat nicht nur als Schulkind Mobbing erlebt, sondern es passiert immer wieder, dass Männer ihn anspucken, wenn sie ihn in seinem Drag-Outfit erleben. Und dennoch begegnet Mataina anderen Menschen mit Liebe und Vergebung. Gerade in schwierigen Situationen muss man versuchen, einander zu verstehen. Leicht ist das nicht.


Im Herbst 1992 brannten in Deutschland die Häuser von Menschen, die hier Zuflucht gesucht hatten. Daraufhin mobilisierte...
06/12/2023

Im Herbst 1992 brannten in Deutschland die Häuser von Menschen, die hier Zuflucht gesucht hatten. Daraufhin mobilisierten vier Münchner Bürger:innen Hunderte von Helfer:innen und organisierten am 6. Dezember 1992 die erste Lichterkette in Deutschland. Mehr als 400.000 Menschen setzten mit Kerzen in der Hand ein in aller Welt beachtetes Zeichen gegen Rassismus und Rechtsradikalismus. Danach wurde unser Verein gegründet.

Aktuell organisieren wir keine Lichterketten-Demonstrationen mehr. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die vielen Projekte in den Bereichen Antirassismus, Kampf gegen Antisemitismus,
Unterstützung für Geflüchtete und Bildungsgleichheit.

Unterstützt unsere Arbeit mit eurer Spende!

Im Herbst 1992 brannten in Deutschland die Häuser von Menschen, die hier Zuflucht gesucht hatten. Daraufhin mobilisierte...
06/12/2023

Im Herbst 1992 brannten in Deutschland die Häuser von Menschen, die hier Zuflucht gesucht hatten. Daraufhin mobilisierten vier Münchner Bürger:innen Hunderte von Helfer:innen und organisierten am 6. Dezember 1992 die erste Lichterkette in Deutschland. Mehr als 400.000 Menschen setzten mit Kerzen in der Hand ein in aller Welt beachtetes Zeichen gegen Rassismus und Rechtsradikalismus.

Danach wurde unser Verein gegründet.

Aktuell organisieren wir keine Lichterketten-Demonstrationen mehr. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die vielen Projekte in den Bereichen Antirassismus, Kampf gegen Antisemitismus,
Unterstützung für Geflüchtete und Bildungsgleichheit.

Unterstützt unsere Arbeit mit eurer Spende!

Im Herbst 1992 brannten in Deutschland die Häuser von Menschen, die hier Zuflucht gesucht hatten. Daraufhin mobilisierte...
06/12/2023

Im Herbst 1992 brannten in Deutschland die Häuser von Menschen, die hier Zuflucht gesucht hatten. Daraufhin mobilisierten vier Münchner Bürger:innen Hunderte von Helfer:innen und organisierten am 6. Dezember 1992 die erste Lichterkette in Deutschland. Mehr als 400.000 Menschen setzten mit Kerzen in der Hand ein in aller Welt beachtetes Zeichen gegen Rassismus und Rechtsradikalismus.

Danach wurde unser Verein gegründet.

Aktuell organisieren wir keine Demonstrationen mehr, sondern konzentrieren wir auf die vielen Projekte in den Bereichen Antirassismus, Antisemitismus und Bildungsgleichheit.

Unterstützt gerne unsere Arbeit mit eurer Spende!

01/12/2023

"Das war ja der schrecklichste deutsche Film, den wir je gesehen haben.”

Das Urteil über die ersten Filme der Filmemacherin Monika Treut in den 80er Jahren fällt vernichtend aus. Die Besucher*innen sind überfordert davon, dass es im New Q***r Cinema nicht nur um lesbische Liebe, sondern auch um B**M, Dominas und Hard-Core geht. Q***re Medienprodukte sind aber wichtig für junge Menschen, damit sie keine Angst haben und sich nicht allein fühlen, wenn sie dabei sind, ihre eigene sexuelle Identität auszubilden.


Laut der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus  haben sich seit dem Massaker der Hamas am 7.10. an der israel...
21/11/2023

Laut der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus haben sich seit dem Massaker der Hamas am 7.10. an der israelischen Zivilbevölkerung und des anschließenden Militäreinsatzes Israels in Gaza antisemitische Vorfälle auch in München massiv gehäuft. Neben Versammlungen, auf denen eindeutig antisemitische Inhalte geäußert wurden, kam es zu gezielten Sachbeschädigungen, Bedrohungen und sogar körperlichen Angriffen.

Wir von der Lichterkette München e.V. sagen mit aller Entschiedenheit, dass es nicht sein darf, dass sich Jüdinnen und Juden in unserer Stadt nicht mehr sicher fühlen können. Wir fordern alle Münchnerinnen und Münchner auf, sich an die Seite unserer jüdischen Mitbürger:innen zu stellen. Lassen sie es nicht zu, dass sie sich ihre Religionszugehörigkeit nicht mehr offen zu zeigen trauen, dass sie beschimpft und bedroht werden. München war die Hauptstadt der Bewegung, München wurde die Stadt der Lichterkette, in der die Menschen zu einem unübertroffenen Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus auf die Straße gingen. Sorgen wir dafür, dass München die Stadt bleibt, in der Jüdinnen und Juden sich heimisch fühlen.

Adresse

SonnenStr. 12
Munich
80331

Öffnungszeiten

Montag 09:30 - 13:00
Dienstag 09:30 - 13:00
Mittwoch 09:30 - 13:00
Donnerstag 09:30 - 13:00
Freitag 09:30 - 13:00

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