WIR! Stiftung pflegender Angehöriger

WIR! Stiftung pflegender Angehöriger WIR! ermuntert ihre Angelegenheit selbst zu vertreten und sich zu organisieren

https://www.youtube.com/watch?v=5g2eYwvSSSQ💖Als Christina Käßhöfer mich gefragt hat, ob ich mich mit ihr in einem Podcas...
12/08/2026

https://www.youtube.com/watch?v=5g2eYwvSSSQ

💖Als Christina Käßhöfer mich gefragt hat, ob ich mich mit ihr in einem Podcast zum Thema „Angehörigenpflege“unterhalten möchte, habe ich sehr gerne zugesagt.
Ich freue mich über die Wertschätzung meiner Arbeit und das Vertrauen in meine Kompetenz. Beides nehme ich nicht als selbstverständlich.
Ich hoffe, dass ich im Gespräch Wesentliches verständlich vermitteln konnte und dass sich vielleicht andere pflegende Angehörige ermutigt fühlen, selbst ihre Stimme zu erheben.

📣Denn Angehörigenpflege darf nicht nur ein Thema über Angehörige sein. Angehörige müssen selbst zu Wort kommen: im Gespräch mit Politikerinnen und Politikern, in Fachgremien und vor allem auch miteinander.
Nur wenn pflegende Angehörige ihre Erfahrungen und ihre Interessen selbst einbringen, können sich die Rahmenbedingungen nachhaltig verändern.

👉Wir brauchen nicht nur mehr Aufmerksamkeit für Angehörigenpflege. Wir brauchen mehr Mitsprache der Menschen, die sie tagtäglich leisten !
Danke, Christina, für die Einladung und das vertrauensvolle Gespräch!

"Pflege ist zuächst einmal eine Ökonomie, ein Wirtschaftszweig, mit...

01/08/2026

*PRESSEANFRAGE - Süddeutsche Zeitung*

Diese Anfrage habe ich erhalten und gebe sie gerne weiter.
Bitte eine Mail an Frau Eckardt schreiben oder anrufen:
+49 89 21 83-8321
[email protected]

Anfrage:
"Ich schreibe Ihnen, weil wir eine Geschichten in der SZ machen, die den Arbeitstitel „Die Wut der Frauen“ trägt, da die geplanten Reformen (Pflege/Gesundheit) in vielen Punkten vor allem Frauen treffen werden. Ich bin dafür auf der Suche nach einer Frau, die ihren Mann pflegt und denen die 131 Euro bei einer drohenden Abschaffung der Pflegestufe 1 sehr fehlen würden. Fällt Ihnen da eine pflegende Angehörige ein, die uns in einem kurzen Protokoll erzählen könnte, was der Wegfall für sie bedeuten würde. Ich würde das Protokoll telefonisch führen (müsste spätestens bis kommenden Dienstag geschehen), dauert ca. 15 Minuten und es darf vor Veröffentlichung autorisiert werden."

Offener Brief an die Bundesgesundheitsministerin: https://www.wir-stiftung.org/wp-content/uploads/2026/06/260607_Offener...
08/06/2026

Offener Brief an die Bundesgesundheitsministerin:
https://www.wir-stiftung.org/wp-content/uploads/2026/06/260607_Offener-Brief-_Bundesministerin_Warken-2.pdf

Ein Pflegereformgesetz, das Entlastung verspricht aber neue Belastungen schafft, ist keine Reform, sondern ein Rückschritt.
Statt struktureller Verbesserungen schafft er mehr Bürokratie, eingeschränkte Handlungsspielräume und eine weitere Verlagerung von Verantwortung auf Familien.

Ich sehe ein, dass wir sparen müssen.
Aber als Bürgerin und Mitfinanzierende der Pflege habe ich eine grundlegende Frage: Wofür werden meine Gelder verwendet?

Immer mehr Gelder fließen in ein System, das total überlastet ist. Menschen mit Pflegebedarf, dazu gehören auch Kinder, Jugendliche und jüngere Erwachsene und Menschen die sie beruflich und informell pflegen, geraten aus dem Blickfeld. Ihre Bedarfe und Bedürfnisse werden an den Rand gedrängt.

Pflege wird noch immer vor allem als Thema des Alters behandelt. Aber in jedem Alter können wir pflegebedürftig sein oder werden. Auch gepflegt wird in jedem Alter: viele junge Menschen übernehmen früh Verantwortung als pflegende Angehörige und das oft auf Kosten ihrer Bildung, Gesundheit und Zukunftschancen.

Ich erwarte Transparenz über die Mittelverwendung. Das ist keine Nebensache, sondern Voraussetzung für Vertrauen und jede ernst gemeinte Reform.
Es geht um unser aller Geld das WIR in das System einbringen.
Was wir jetzt brauchen, ist keine Verwaltung eines Mangels, sondern klare politische Entscheidungen:
👉 Klarheit darüber, wohin die Mittel der Pflegeversicherung tatsächlich fließen
👉 Verbindliche Rechte, echte Mitbestimmung und flexible Budgets für Pflegebetroffene und Angehörige
👉 Keine Rentenkürzungen für pflegende Angehörige, Pflege darf nicht in die Altersarmut führen
👉 Systematische Unterstützung auch für Young Carers und für Kinder, Jugendliche und jüngere Erwachsene mit Pflegebedarf
👉 Ehrliche Anerkennung der Grenzen familiärer Pflege
👉 Verlässliche Strukturen, die professionelle und informelle Pflege sinnvoll verzahnen

Viele Familien stossen an ihre physischen, psychischen und finanziellen Grenzen. Ohne pflegende Angehörige steht die pflegerische Versorgung in Deutschland vor dem Kollaps.

Wir sitzen alle in einem Boot.
Nur gemeinsam entwickeln wir tragfähige Lösungen.

Frau Bundesministerin Warken: Wir sind keine Bittsteller, sondern Kundinnen, Kunden und Auftraggeber. Entwickeln Sie Lösungen nicht gegen uns sondern mit uns

Ein Gespräch gestern hat mich nicht losgelassen.Es wurde darüber gesprochen das ein nahestehender Mensch alleine in sein...
08/05/2026

Ein Gespräch gestern hat mich nicht losgelassen.

Es wurde darüber gesprochen das ein nahestehender Mensch alleine in seiner Wohnung gestorben ist.
Und plötzlich war die Frage in der Gruppe:

👉 Wer kümmert sich um mich, wenn ich es nicht mehr kann?

Am 13. Mai ist Internationaler Tag der Pflege.
Mir ist klar: Pflege ist kein Thema für einen Tag.
Pflege hat ein strukturelles Problem, das wir seit Jahren kennen.
Ich erlebe, wie viel Pflege im Privaten geleistet wird.
Von Angehörigen, die organisieren, versorgen, aushalten und das oft neben Beruf und Familie. Ich weiss was es bedeutet, ich habe meine Mutter selbst über viele Jahre begleitet.

Ich frage mich:
Warum wird diese Verantwortungsübernahme weiterhin stillschweigend vorausgesetzt?

👉 Warum tragen vor allem Frauen die Hauptlast?
👉 Warum fehlt es an verlässlichen, bedarfsorientierten Strukturen und echter finanzieller Anerkennung und Absicherung?

Wir reden jedes Jahr über „mehr Wertschätzung“.
Das tut gut, aber Wertschätzung allein entlastet und pflegt niemanden.

Was fehlt, sind klare rechtliche Rahmenbedingungen und politische Entscheidungen:

- faire Verteilung von Sorgearbeit

- verbindliche, bedarfsorientierte Strukturen vor Ort

- und eine Finanzierung, die der Realität standhält

Pflege geht uns alle an.
Und sie braucht mehr als Worte.
Nicht irgendwann sondern Jetzt. 🤝

Umfrage zum KatastrophenschutzDiese Anfrage leite ich gerne weiter. Katastrophenschutz betrifft uns und unsere Pflegebed...
04/05/2026

Umfrage zum Katastrophenschutz

Diese Anfrage leite ich gerne weiter. Katastrophenschutz betrifft uns und unsere Pflegebedürftigen jeden Alters in ganz besonderem Maß!

"Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Rahmen meines berufsbegleitenden Masterstudiengangs Katastrophenvorsorge und management an der Universität Bonn untersuche ich aktuell den Stand der individuellen Krisen und Katastrophenvorsorge in der Bevölkerung in Deutschland.
Ein zentrales Anliegen meiner Arbeit ist es, ein möglichst realistisches und ausgewogenes Bild der Vorsorgefähigkeit unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen zu erhalten.

Bei der fortlaufenden Auswertung der bisherigen Umfrageteilnahmen zeigt sich jedoch, dass Menschen mit einer Behinderung bislang unterrepräsentiert sind – obwohl gerade ihre Erfahrungen, Perspektiven und Einschätzungen für das Thema von besonderem Wert sind.
Vor diesem Hintergrund möchte ich Sie herzlich bitten, mich dabei zu unterstützen, mehr Bürgerinnen und Bürger mit einer Einschränkung zu erreichen, indem Sie die Umfrage aktiv innerhalb Ihrer Gremien, Netzwerke oder Verteiler weitergeben.

Besteht die Möglichkeit das gesellschaftlich wichtige Thema in Ihrem Netzwerk kommunizieren oder weiterleiten?
Für andere Ideen wäre ich Ihnen ebenfalls sehr dankbar.

Die Teilnahme erfolgt über eine anonyme Online Umfrage, dauert etwa 10 Minuten und richtet sich ausdrücklich an alle in Deutschland lebenden Personen, unabhängig von Vorerfahrungen oder technischem Hintergrund:
👉 Zur Umfrage: https://survey.zohopublic.eu/zs/6ABaDs "

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Adresse

Ickstattstr . 9
Munich
80469

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