20/08/2026
📉 Prognose zum Lehrereinstellungsbedarf 2026 – Trügerische Entspannung bei der Unterrichtsversorgung
Nahezu alle Bewerber erhielten für dieses Schuljahr ein Stellenangebot – und auch die Prognose zeigt: Dieser Trend setzt sich mittelfristig fort. Das ist grundsätzlich erfreulich, betont rjv-Vorsitzender Sebastian Ge**er.
⚠ Allerdings: Nach wie vor gibt es oft Frust bei den Ortszuweisungen. Zudem entscheidet die Fächerkombination immer stärker darüber, wer wo eingestellt wird – trotz anhaltendem Lehrermangel. Das Risiko: Gutes, voll ausgebildetes Personal wandert in andere Branchen oder Bundesländer ab!
🏛️Eine politische „Scheinrealität“
bpv-Vorsitzender Michael Schwägerl kritisiert: „Der Blick auf die Zahlen offenbart nur, was der Haushaltsplan des Freistaats erlaubt. Der echte pädagogische Bedarf ist angesichts wachsender Herausforderungen viel höher. Das aktuelle Stellenmoratorium verhindert dringend benötigte Planstellen für mehr Schüler.“
💬„Die pauschale Budgetkürzung um 2 % der Lehrkräftekapazität und das Stellenmoratorium führen zu pädagogischen Einschränkungen und dürfen nicht das neue ,Normal‘ werden!“ mahnt Ge**er. Gerade mit Blick auf die Studierendenzahlen braucht es jetzt attraktive und verlässliche Einstellungsperspektiven.
bpv und rjv bleiben dran! 💪
👉 Die Pressemitteilung findet ihr über den Link in unserer Bio!
Referendar- und Junglehrervertretung im bpv
Bayerischer Philologenverband - Studierendenvertretung