20/08/2026
Leider sehr wichtig, denn Prostitution, Menschenhandel und Drogenhandel sind auf das engste miteinander verbunden.
Was sagt uns diese Verlautbarung der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag? Etwa, dass die unsägliche Cannabis-Teillegalisierung des noch unsäglicheren „Gesundheitsministers“ Lauterbach rückgängig gemacht wird, wie von der Union im Wahlkampf versprochen worden war?
Nichts von alledem. Schon im Koalitionsvertrag wurde aus diesem Versprechen die Ankündigung, den Vorgang „evaluieren“ zu wollen. Herausgekommen ist: Nichts!
So ist das mit Versprechungen: Wenn sie nicht eingehalten werden, ist die Glaubwürdigkeit weg und wenn man permanent Sozen-Politik macht, eben auch.
Cannabis bleibt gefährlich ⚠️
Eine Pilotstudie der Universität Augsburg und der Bezirkskliniken Schwaben zeigt eine alarmierende Entwicklung bei stationären Behandlungen wegen cannabisinduzierter Psychosen. Untersucht wurden die Daten aller sechs psychiatrischen Kliniken der Bezirkskliniken Schwaben in einem Versorgungsgebiet mit rund 1,9 Millionen Menschen. Verglichen wurden die zwei Jahre vor der Teillegalisierung mit dem ersten Jahr danach.
• Die Klinikrate stieg von 1,68 auf 3,00 Fälle je 100.000 Einwohner und Quartal – ein Anstieg um rund 79 Prozent.
• Der Anteil cannabisinduzierter Psychosen an allen untersuchten Psychose-Diagnosen erhöhte sich von 4,7 auf 8,2 Prozent.
• Die Gesamtzahl der stationären Behandlungen blieb im selben Zeitraum weitgehend stabil.
Die Studie ist regional angelegt und kann nicht abschließend beweisen, dass die Teillegalisierung allein für den Anstieg verantwortlich ist. Sie zeigt aber ein ernstes Warnsignal, das wir nicht relativieren dürfen: Cannabis kann Psychosen auslösen und bestehende psychische Probleme verschärfen – besonders bei jungen Menschen und Menschen mit entsprechender Vorbelastung.
Cannabis ist keine harmlose Genussdroge. Die Risiken müssen offen benannt, Prävention und Aufklärung gestärkt und die Folgen der Teillegalisierung konsequent überprüft werden. 🧠