One-Billion-Rising Merzig

One-Billion-Rising Merzig Jedes Jahr am 14. In der Zwischenzeit gibt's Info's und Neuigkeiten über Frauenrecht und Gleichstellung. Februar, in bis zu 190 Ländern der Welt.

Februar tanzen wir für die Freiheit, Gleichstellung und Gleichberechtigung von Frauen, als Zeichen für eine neue Zeit und eine neue Art des SEINS. Eine Milliarde erhebt sich

One-Billion-Rising ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine

„Milliarde“ deutet auf eine UN-Statistik hin, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer Schweren Körperverletzung werden. Es ist eine der größten Kampagnen der Erde, zur Beendung von Gewalt gegen Frauen, mit tausenden von Events jedes Jahr am 14. Aber nicht nur am 14. Februar gibt es Neuigkeiten über Frauenrechte und Gleichstellung. Wir informieren das ganze Jahr mit interessanten Artikel zu diesem Thema und alle sind eingeladen sich an Diskussionen zu beteiligen oder selbst Artikel zu schreiben und zu posten.

12/04/2026
24/03/2026
23/03/2026

Sollte der öffentliche Nahverkehr für Senioren komplett kostenlos sein 🚌
Für viele ältere Menschen ist Bus und Bahn die wichtigste Möglichkeit, mobil zu bleiben. Gerade wenn Autofahren schwieriger wird, ermöglicht der Nahverkehr weiterhin den Weg zum Arzt, zum Einkaufen oder zu Freunden und Familie.

Deshalb wird immer wieder diskutiert, ob Senioren Busse und Bahnen grundsätzlich kostenlos nutzen dürfen sollten. In einigen Städten und Ländern gibt es bereits Modelle, bei denen ältere Menschen stark vergünstigt oder sogar kostenlos fahren können.

Befürworter argumentieren, dass viele Senioren ihr Leben lang gearbeitet und in das System eingezahlt haben. Sie sehen kostenlosen Nahverkehr deshalb auch als eine Form von Anerkennung und Unterstützung im Alter.
Kritiker hingegen stellen die Frage, wer die zusätzlichen Kosten tragen würde. Schließlich müsste ein solcher Vorteil finanziert werden, etwa durch Steuern oder höhere Ticketpreise für andere Fahrgäste.

Die Meinungen gehen deshalb stark auseinander. Für manche ist es eine Frage des Respekts gegenüber älteren Generationen, für andere vor allem eine finanzielle Herausforderung.

Quelle: Diskussionen über Sozialpolitik und Modelle für kostenlosen Nahverkehr in europäischen Städten

23/03/2026
23/03/2026

Es war der Tag nach Weihnachten 1965. Während Familien in ganz Italien die Feiertage feierten, zerbrach Franca Violas Welt in tausend Stücke. Im Morgengrauen des 26. Dezember stürmten zwölf bewaffnete Männer das Bauernhaus ihrer Familie in Alcamo, Sizilien. Sie schlugen ihre Mutter. Sie zerrten die gerade einmal siebzehnjährige Franca in ein Auto. Ihr achtjähriger Bruder Mariano klammerte sich an ihre Beine und weigerte sich loszulassen, bis sie auch ihn mitnahmen. Die Angreifer ließen den kleinen Jungen Stunden später frei. Franca jedoch nicht. Acht Tage lang wurde sie von Filippo Melodia gefangen gehalten – einem Mann mit Verbindungen zur Mafia, der einst ihr Verlobter gewesen war. Einem Mann, dessen Heiratsantrag sie abgelehnt hatte, nachdem er wegen Diebstahls verhaftet worden war. Einem Mann, der glaubte, wenn er sie nicht freiwillig haben könne, würde er sie mit Gewalt bekommen.
1965 machte ein Gesetz in Italien, Artikel 544 genannt, diese Rechnung auf erschreckende Weise logisch. Es erklärte Vergewaltigung zu einem Verbrechen gegen die „öffentliche Moral“ – nicht gegen eine Person. Und es bot Vergewaltigern einen Ausweg: Heiraten Sie Ihr Opfer, und das Verbrechen verschwindet.
Das war kein mittelalterliches Denken. Es war das gleiche Jahr, in dem die Beatles „Yesterday“ veröffentlichten. Das gleiche Jahr, in dem das Farbfernsehen weit verbreitet wurde.
Als Franca am 2. Januar 1966 endlich freigelassen wurde – nur eine Woche vor ihrem achtzehnten Geburtstag –, ging jeder davon aus, dass das Ende bereits besiegelt war.
Ihre Gemeinde erwartete von ihr, dass sie die „rehabilitierende Ehe“ einging.
Ihre Verwandten setzten sie unter Druck, ihre „Ehre“ zu wahren.
Das italienische Gesetz verlangte es praktisch. Ohne die Heirat mit Melodia würde sie als „beschädigte Ware“ abgestempelt werden. Unverheiratbar. Eine Frau ohne Ehre. Für immer gezeichnet von dem, was ihr angetan wurde.

Doch als ihr Vater Bernardo ihr die einzig entscheidende Frage stellte – „Willst du diesen Mann wirklich heiraten?“ –, gab Franca eine Antwort, die in die Geschichte eingehen sollte.

„Nein.“
Und Bernardo, ein einfacher Bauer, der der Tradition hätte folgen können, traf seine eigene mutige Entscheidung: „Dann werde ich alles in meiner Macht Stehende tun, um dir zu helfen.“
Gemeinsam taten Vater und Tochter das Undenkbare.
Sie gingen zur Polizei. Sie erstatteten Anzeige. Sie brachten Filippo Melodia und seine Komplizen vor Gericht.
Zum ersten Mal in der italienischen Geschichte lehnte ein Vergewaltigungsopfer öffentlich eine vermeintliche Wiedergutmachungsheirat ab und forderte stattdessen Gerechtigkeit.
Der Preis war verheerend.
Die Familie wurde geächtet. Ihre Ernte wurde verbrannt. Ständig erreichten sie Morddrohungen. In einem Sizilien, wo der Einfluss der Mafia real war und Ehrenkodizes heilig waren, standen die Violas völlig allein da.
Der Prozess hielt Italien in Atem. Die Zeitungen berichteten über jeden einzelnen Schritt. Melodias Anwälte argumentierten, Franca sei freiwillig durchgebrannt – es handele sich lediglich um eine „Fuitina“, die sizilianische Tradition der romantischen Flucht.

Niemand glaubte ihnen.
Im Mai 1967 wurde Filippo Melodia für schuldig befunden und zu elf Jahren Haft verurteilt.
Zum ersten Mal musste sich Italien mit einem Gesetz auseinandersetzen, das Angreifer schützte, während es von den Opfern verlangte, ihre gesamte Zukunft zu opfern.
Doch der schönste Teil von Francas Geschichte sollte erst noch kommen.
Im Dezember 1968 heiratete sie Giuseppe Ruisi – den Mann, den sie seit ihrer Kindheit liebte. Den Mann, der ihr in allen Lebenslagen beigestanden hatte. Der sich sogar einen Waffenschein besorgt hatte, nur um seine zukünftige Braut vor denen zu schützen, die ihr immer noch Böses wollten.
Präsident Giuseppe Saragat schickte dem Brautpaar ein Hochzeitsgeschenk. Papst Paul VI. empfing sie zu einer Privataudienz.

Eine Frau, die die Welt als „ruiniert“ bezeichnet hatte, fand Liebe, Respekt und Anerkennung.

Doch das ungerechte Gesetz, das sie beinahe vernichtet hätte, blieb in Kraft.
Es dauerte weitere sechzehn Jahre – und unzählige Frauen, die von Francas Mut inspiriert wurden –, bis das italienische Parlament 1981 endlich Artikel 544 abschaffte. Sexuelle Gewalt wurde erst 1996 zu einem Verbrechen gegen die Person. Heute lebt Franca Viola noch immer zurückgezogen in Alcamo mit ihrer Familie – zwei Söhnen, einer Tochter und Enkelkindern. Sie spricht selten öffentlich. Sie strebte nie nach Ruhm.
Auf die Frage nach ihrer Entscheidung sagte sie einmal: „Es war keine mutige Geste. Ich tat nur, was ich für richtig hielt, wie jedes Mädchen heute. Ich hörte auf mein Herz.“

Doch die Geschichte weiß es besser.

Denn manchmal ist das „Nein“ eines Einzelnen mächtig genug, um ein ganzes System der Ungerechtigkeit zu zerstören.

Manchmal zwingt die Weigerung eines siebzehnjährigen Mädchens, ihr Schicksal zu akzeptieren, eine ganze Nation dazu, ihre Gesetze, ihre Werte und ihre Definition von Ehre zu hinterfragen.

Franca Viola bewies etwas, das die Welt hören musste: Der Wert einer Frau bemisst sich nicht daran, was ihr angetan wird. Er definiert sich dadurch, wie sie sich erhebt.
Sie war siebzehn Jahre alt.

Das Gesetz verlangte ihr Schweigen.
Sie sprach trotzdem.
Und Italien war nie wieder dasselbe.

15/03/2026
15/03/2026

She was unmarried, deaf, and believed women didn’t need college. She left her entire fortune—$400,000 in 1870—to prove them wrong.

Sophia Smith was 62 years old in 1863 when the last of her family passed away, leaving her alone in her Massachusetts mansion. Unmarried, increasingly deaf, and with no children or heirs, she found herself extraordinarily wealthy—one of the richest women in New England. But there was a problem: she didn’t know what to do with it.

In 1860s America, women like Sophia had few options. They couldn’t vote, hold public office, or serve on boards. Wealthy single women were expected to live quietly, donate to charity, and leave their fortune to male relatives. But Sophia Smith wasn’t content with that. She wanted her wealth to mean something.

Her fortune came from her father and brothers' smart investments in railroads and manufacturing during America's industrial rise. When her last brother died, she inherited around $400,000—roughly $9.5 million today. However, she wanted more than just money. She wanted to change something fundamental about the world that had limited her.

Sophia turned to her pastor, Reverend John Morton Greene, for advice. What should she do with her fortune? He proposed something radical: create a college for women.

The idea struck a chord with Sophia. Women couldn’t attend Harvard, Yale, or other prestigious universities. The few female schools that existed offered only limited curricula, teaching “ladylike” skills rather than serious academic subjects. Sophia, who had educated herself through books, knew this was wrong.

In March 1870, at the age of 73, Sophia finalized her will. She directed that her entire fortune be used to establish a college for women, offering them the same educational opportunities that men enjoyed at top universities. No "female version" of education—equal, not lesser.

Sophia Smith died in June 1870, just months after signing her will. She never saw the college she envisioned or met the students who would benefit from it. But her will was clear, and trustees were committed to honoring her vision.

In 1871, Smith College was chartered. By 1875, it opened its doors to fourteen students, offering them the same rigorous curriculum as men at Harvard. Critics argued that women couldn’t handle such studies, but Smith College graduates proved them wrong.

Sophia Smith’s vision was realized at a pivotal moment in American history. The women’s rights movement was gaining strength, and the college gave women the education they needed to break barriers. Smith College graduates became leaders in fields like science, law, and activism, shaping the world for generations.

Sophia Smith had no idea her legacy would grow so large. Today, Smith College continues to be a leader in women's education. It’s all thanks to a deaf, unmarried woman who decided her wealth should empower women she would never meet.

She couldn’t attend college herself, so she built one.

08/03/2026
08/03/2026

🎭 Musikalisches Kabarett zum Weltfrauentag 2026

Zum Internationalen Weltfrauentag am Sonntag, 8. März, erwartet Sie in der Stadthalle Merzig ein besonderer Abend voller Humor, Musik und weiblicher Bühnenpower: "Die Schönen Mannheims" präsentieren musikalisches Kabarett in Höchstform.

Mit Wortwitz, Gesang und schauspielerischem Talent verbinden Anna Krämer, Susanne Back, Smaida Platais und Stefanie Titus kluge Unterhaltung mit feinem Gespür für Timing. Drei ausdrucksstarke Stimmen treffen auf virtuos gespieltes Klavier – charmant, überraschend und mit augenzwinkernder Raffinesse.

🕕 Beginn: 18 Uhr
🎟️ Eintritt: 26 Euro
Karten im Ticketbüro der Villa Fuchs (Stadthalle Merzig), bei allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen sowie unter
🌐 www.villa-fuchs.de
☎️ 06861-9367-0

Der Weltfrauentag steht seit 1911 für Frauenrechte und Gleichberechtigung. Er würdigt Fortschritte und erinnert zugleich daran, bestehende Ungleichheiten weiter abzubauen. Mit dem begleitenden Rahmenprogramm setzt die Gleichstellungsstelle des Landkreises Merzig-Wadern ein starkes Zeichen für Solidarität, Engagement und gelebte Gleichberechtigung im Alltag.

26/11/2025

Adresse

Altes Rathaus
Merzig
66663

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