10/09/2025
Öffentliche Stellungnahme an den noch amtierenden Ortsvorsteher Ferdinand Koll auf seinen Kommentar vom 10.09.2025 (als Screenshot unter den Bildern beigefügt) unter das Posting der Hochwasserschutz-Initiative Altendorf-Ersdorf e.V. vom 09.09.2025:
Sehr geehrter Herr Koll,
zunächst empfinden wir es als fragwürdig, dass Sie als Ortsvorsteher unter dem Namen Ihrer Ehefrau Ruth Koll agieren und kommentieren, obwohl Sie nachweislich im Besitz eines eigenen Facebook Accounts sind. Gestehen Sie uns zu, dass wir das für verwirrend halten.
Im Weiteren weisen wir darauf hin, dass wir als Hochwasserschutzinitiative Altendorf-Ersdorf e.V. (nachfolgend HWSI genannt) zur Beantwortung Ihres Kommentars eine außerordentliche Vorstandsitzung einberufen haben, die am Abend des 10.09.2025 getagt hat, sodass der folgende Text durch den mehrheitlichen Vorstand nicht nur erstellt, sondern auch verabschiedet worden ist.
Im Vorhinein möchten wir klarstellen, dass aus Sicht der HWSI ihre Behauptungen haltlos sind, im Wesentlichen nicht der Wahrheit entsprechen, und zum Teil Tatsachen verdreht wiedergegeben werden. Daher sehen wir es als sinnvoll an, Ihren Kommentartext im Folgenden aufzuschlüsseln und im Fortgang zu den einzelnen von Ihnen genannten Anschuldigungen Stellung zu nehmen.
1. Sie behaupten (Zitat), dass „es sinnvoll ist, sich mit dem Bauhof auszutauschen“….
Stellungnahme HWSI: Wie stellen Sie sich den Austausch mit dem Bauhof jedes einzelnen Bürgers morgens um 05:00 Uhr vor? Zusätzlich bleibt festzustellen, dass Sie den Sinn unseres Vereins scheinbar nicht erfasst haben. Uns geht es nicht darum, quer liegende Äste im Bach zu melden, sondern uns geht es darum, Daten zu sammeln, diese auszuwerten, und für die Zukunft aufzubereiten und der Bevölkerung die Ergebnisse anzubieten. Uns geht es darum, strategisch den Hochwasserschutz zu verbessern! Wir stellen in Frage, wo der Sinn darin liegt, die Gemarkung Altendorf-Ersdorf abzufahren? Gehen Sie ernsthaft davon aus, dadurch ein Gefahrenereignis abwenden zu können?
2. Sie behaupten (Zitat) „Ich hätte es für gut befunden, wenn sich die Initiative mir ihr Projekt vorgestellt hätte…“
Stellungnahme HWSI: Unser Verein hat bereits am 25.02.2025 alle Fraktionen des Meckenheimer Rates in einem zweiseitigen Schreiben über die Ziele, den Zweck und die geplanten Projekte der HWSI ausführlich informiert. Auch der CDU Meckenheim, der Sie angehören, ist dieses Schreiben nachweislich zugegangen. (Das Schreiben befindet sich als Screenshot im Anhang) Wenn Sie es wünschen, leiten wir Ihnen gerne die diesbezügliche Sendebestätigung zu. In diesem Schreiben bitten wir die Fraktionen auch um einen persönlichen Vorstellungstermin, ebenso haben wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit angeboten. Bis auf die SPD Meckenheim und die BfM Meckenheim hat keine Fraktion und auch nicht der amtierende Bürgermeister Holger Jung es für nötig gefunden, uns auf dieses Schreiben zu antworten. Des Weiteren berichtete der von Ihnen gelesene General-Anzeiger Bonn und die Bonner Rundschau mehrfach über die Ziele und Projekte unseres Vereins. Ihre Behauptung, die HWSI hätte auf Sie zukommen müssen, können wir im Angesicht des oben Genannten nur als lächerlich zurückweisen. In Ihrem klinkenputzenden Kommunalwahlkampf werden Sie nicht müde zu erwähnen, dass Sie mit dem gesamten Ort, aber insbesondere mit den ansässigen Vereinen, in bestem Kommunikationsverhältnis stehen. Mit den Mitgliedern unseres Vereins, aber auch mit dem Vorstand an sich, haben Sie bislang keinerlei Kontakt gehabt, außer uns bei Facebook zu diskreditieren.
3. Zitat von Ihnen: „Meine Frage, ob ich an der Besprechung mit Herrn Sven Schnieber teilnehmen könnte, wurde mir abschlägig geantwortet…“
Stellungnahme HWSI. Die von Ihnen erwähnte Anfrage hat es nie gegeben! Ihre Behauptung ist schlichtweg unwahr! Des Weiteren hat es keine Besprechung mit Herrn Schnieber gegeben. Richtig ist hingegen, dass die HWSI beide BM-Kandidaten Sven Schieber und @ Stefan Pohl zu einem Interview mit Bachbegehung eingeladen hat. Ihrerseits hat es niemals eine Anfrage zur Teilnahme, und seitens der HWSI daher niemals eine Absage gegeben!
4. Sie behaupten, dass (Zitat) „… dies wurde ja auch bei der Bachbegehung deutlich, wo ich als erstes gefragt wurde, in welcher Funktion ich da wäre. Später hieß es sogar in meinem Rücken „der soll doch nach Ersdorf gehen…“ „
Stellungnahme der HWSI: Während der Bachbegehung u.a. mit dem Erftverband haben Sie unter Zeugen dem Vertreter des Erftverbands und dem Technischen Beigeordneten der Stadt Meckenheim mitgeteilt, dass wenn (Zitat) das Auto der Anwohnerin hier nicht unter der Brücke eingeklemmt gewesen wäre, die Hochwasserschäden in dieser Straße nicht so schlimm gewesen wären…“
Die HWSI weißt an dieser Stelle darauf hin, dass ein KFZ erst dann schwimmen kann, wenn die physikalischen Bedingungen des Auftriebes erfüllt sind. Gestehen Sie uns an dieser Stelle zu, dass die von Ihnen eingangs erwähnte Expertise erschwert in Frage gestellt werden muss.
Abschließend, sehr geehrter Herr Koll, weisen wir Sie entschieden darauf hin, dass, sollten Sie ein weiteres Mal unqualifiziert und nicht der Wahrheit entsprechend auf unser Facebookseite kommentieren, werden wir als Konsequenz Ihren und auch den Account Ihrer Frau, den sie ja nutzen sperren, um derartige Kommentare in Zukunft zu unterbinden.