Feuerwehr Marsberg

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Waldbrand in Helminghausen: Marsberg zieht erste Bilanz  Helminghausen: Mehrere Tage, an die 2000 Einsatzkräfte: Für die...
18/08/2026

Waldbrand in Helminghausen:

Marsberg zieht erste Bilanz

Helminghausen:
Mehrere Tage, an die 2000 Einsatzkräfte:
Für die Stadt Marsberg war es der größte Feuerwehreinsatz der Geschichte. Mit dem Ende der Löschmaßnahmen werden die Ausmaße des Einsatzes immer deutlicher, Gelegenheit für eines erste Bilanz. Besonders wichtig: Es entstand kein Schaden an Personen und Wohngebäuden. 35 Hektat Wiesen- und Waldfläche waren betroffen.
Am frühen Nachmittag des 13.8.2026 begann der Einsatz in Helminghausen mit dem Alarmstichwort „Flächenbrand mit Ausbreitungsgefahr; brennt Feld“. Vor Ort waren die Einsatzkräfte mit einem sich sehr schnell ausbreitenden Flächenbrand konfrontiert, die Rauchentwicklung war weithin sichtbar.
Während nah gelegene Wohngebäude schnell geschützt werden konnten, breitete sich das Feuer rasant in ein Waldstück aus, darüber dann in den so genannten Remstoß, einem Pass zwischen Helminghausen und Messinghausen. Starker Wind aus immer wieder wechselnden Richtungen machte das Ausbreitungsverhalten nicht kontrollierbar. Die extrem hohen Temperaturen von weit über 30°C belasteten die Einsatzkräfte zudem enorm – bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit vor Ort arbeiteten die Frauen und Männer vor Ort.
Diese extrem dynamische Lage erforderte einen massiven Personalansatz: So wurde Vollalarm für die gesamte Feuerwehr der Stadt Marsberg ausgelöst. Auch die vorgeplanten überörtlichen Löschzüge der Städte und Gemeinden des Hochsauerlandkreises wurden hinzugezogen; Einsatzkräfte aus der Gemeinde Diemelsee und der Stadt Bad Arolsen waren ebenfalls vor Ort. Trotzdem war klar, dass die eigenen Einsatzkräfte aus Stadt und Kreis bei weitem nicht ausreichten und der Einsatz mehrere Tage andauern würde.
Mehrere Einsatzabschnitte wurden gebildet, um die Brandbekämpfung, Wasserversorgung, Nachschub und Versorgung der Einsatzkräfte zu organisieren; in Bredelar wurde ein Bereitstellungsraum eingerichtet. Neben der Feuerwehr wurden auch Einheiten des THW, des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes alarmiert. Die Brandbekämpfung fokussierte sich auf das betroffene Waldstück nördlich von Helminghausen und dem Remstoß zwischen Helminghausen und Messinghausen; Riegelstellungen zu Wohngebieten und anderen Gebäuden wurden aufgebaut, so dass keine Häuser zu Schaden kamen.
Die Wasserversorgung erfolgte in den ersten Stunden über Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehren aus dem gesamten HSK und dem Kreis Paderborn sowie aus Warburg und aus Willingen. Örtliche Landwirte unterstützten mit zahlreichen Güllefässern und waren ebenfalls in den Pendelverkehr eingebunden. Bis zur Abenddämmerung unterstützte ein Löschhubschrauber die Brandbekämpfung aus der Luft; das Löschwasser wurde aus dem Diemelsee entnommen. Dies wurde gesichert und organisiert von der DLRG und Feuerwehren aus Bad Arolsen und Bad Wünnenberg.
Für die Bevölkerung wurden Warnmeldungen herausgegeben. Bürgermeister Matthias Koch, dessen allgemeiner Vertreter Klaus Rosenkranz, das Ordnungsamt, Mitarbeiter der Stadtwerke sowie des Betriebshofes waren vor Ort, um die Einsatzablauf von Seiten der Stadt zu unterstützen.
Weil gleichzeitig auch in Sundern-Stemel ein großer Waldbrandeinsatz seit dem Vortag lief, trat die Einsatzleitung des Hochsauerlandkreises zusammen, über die im Verlauf des Einsatzes dann die Nachforderungen koordiniert wurden.
Um den großen Bedarf an Einsatzkräften und Material stellen zu können, wurde daher auf vorgeplante Landeskonzepte zurückgegriffen, die dann nach und nach in den Einsatz gebracht wurden. Dies betraf einmal die so genannten Wasserförderzüge, deren spezielle Technik es erlaubt, große Mengen Löschwasser über mehrere Kilometer Wegstrecke zu fördern. Diese wurden vom Land NRW beschafft und landesweit verteilt, ein Großteil dieser war aber bereits bei den Einsätzen in Sundern, im Kreis Düren, in der Eifel und am Möhnesee gebunden. Erst in den späten Abendstunden konnte mit drei solcher HFS-Systeme aus Düsseldorf, Krefeld und Emmerich am Rhein eine Wasserversorgung aus dem Diemelsee aufgebaut werden.
Neben den Wasserförderzügen wurden zudem die so genannten Bezirksbereitschaften der Feuerwehr für die Einsatzmaßnahmen angefordert. Jede Bezirksregierung stellt dazu aus ihren Kreisen und kreisfreien Städten mehrere solcher Bezirksbereitschaften zusammen; jede einzelne solche Bezirksbereitschaft umfasst 140 Einsatzkräfte, zusammengefasst in fünf Löschzüge und eine zugehörige Führungseinheit. Da der Brand in Marsberg nur einer von mehreren Waldbränden in NRW war, erstreckten sich die Anforderungswege bis ins Innenministerium.
Daher rückten seit Donnerstagabend Einsatzkräfte aus ganz NRW nach Marsberg an, um den enormen Personalbedarf decken zu können, schließlich mussten die Einsatzkräfte nach mehreren Stunden Arbeit abgelöst und ausgetauscht werden. Einsatzkräfte aus Dortmund, Bochum, Düsseldorf, den Kreisen Münster, Paderborn, Höxter, Warendorf und dem Ennepe-Ruhr-Kreis waren vor Ort; aufgrund der hohen Anzahl an Einsatzkräften ist diese Auflistung womöglich nicht vollständig. Am Samstag waren mehrere Bereitschaften aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und dem Schwalm-Eder-Kreis aus Hessen vor Ort im Einsatz.
Die genaue Anzahl an Einsatzkräften dürfte aktuell nur zu schätzen sein, auszugehen ist von 2000 Einsatzkräften, die vom 13.8. - 16.8.2026 vor Ort waren, von Feuerwehr, THW, DLRG, Bergwacht und den Hilfsorganisationen.
Um die ca. 2.000 Einsatzkräfte verpflegen zu können, wurde in der Helminghauser Schützenhalle eine Versorgungsstelle eingerichtet. Hierzu musste ein Ferienlager, das eigentlich in der der Schützenhalle stattfinden sollte, kurzerhand in die Obermarsberger Schützenhalle verlegt werden.
Am Sonntag, den 16.8.2026, begannen bereits umfangreiche Aufräumarbeiten: So waren die HFS-Systeme bereits für die Einsätze in der Eifel und im Kreis Düren eingeplant. Das Feuer war bereits seit Freitag, den 14.8.2026 um 10.00 unter Kontrolle; die Rückmeldung „Feuer aus“ ging Sonntag Abend gegen 20.15 Uhr bei der Leitstelle ein. Offiziell beendet war der Einsatz am 17.8.2026 um 18.00; zuvor hatte die Löschgruppe Padberg letzte Glutnester abgelöscht.
Wehrleiter Cyrill Stute und Bürgermeister Matthias Koch bedanken sich ausdrücklich bei allen eingesetzten Kräften für ihr Engagement. In den Dank beziehen sie auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Helminghausen mit ein, die an vielen Stellen durch ihre Mithilfe zum Gelingen des Einsatzes beigetragen haben.

Um 8:52 Uhr am heutigen Montagmorgen der Löschzug Marsberg zu einer Türöffnung in der Kernstadt alarmiert.
17/08/2026

Um 8:52 Uhr am heutigen Montagmorgen der Löschzug Marsberg zu einer Türöffnung in der Kernstadt alarmiert.

Der Einsatz beim Waldbrand in Helminghausen ist beendet. Die letzten Einsatzkräfte haben die Einsatzstelle gegen 20.30 U...
16/08/2026

Der Einsatz beim Waldbrand in Helminghausen ist beendet.

Die letzten Einsatzkräfte haben die Einsatzstelle gegen 20.30 Uhr verlassen.
Der betroffene Bereich ist heute nochmal gemulcht und bewässert worden;
Aufräumarbeiten sind ebenfalls beendet.

Hier die aktuelle Lage beim Waldbrand in Marsberg:Löschmaßnahmen laufen derzeit keine mehr, der betroffene Waldboden wir...
16/08/2026

Hier die aktuelle Lage beim Waldbrand in Marsberg:

Löschmaßnahmen laufen derzeit keine mehr, der betroffene Waldboden wird mit einem Forstmulcher bearbeitet.

Aufräumarbeiten haben begonnen
Momentan noch 120 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehr, DRK vor Ort.

Die Lage ist seit Samstag Mittag statisch geblieben, d.h. es sind keine weiteren neuen Brandherde entstanden, lediglich vereinzelte

Glutnester wurden abgelöscht.

Die Strassensperrungen wurden aufgehoben.

Einsatzende noch nicht absehbar

16/08/2026

Hier ein kurzes Video aus dem Waldbrandgebiet Marsberg-Helminghausen

Update zum Waldbrand in Marsberg-Helminghausen:Die Lage ist statisch, eine Brandsicherheitswache und eine Drohneneinheit...
16/08/2026

Update zum Waldbrand in Marsberg-Helminghausen:

Die Lage ist statisch, eine Brandsicherheitswache und eine Drohneneinheit ist vor Ort und überwacht und kontrolliert den betroffenen Bereich.

- Die Einsatzleitung erkundet momentan die gesamte Einsatzstelle

- Die Wasserförderzüge bauen ihre Leitungen zurück

- Durch die Wehrleitung wird das weitere Vorgehen für die nächsten Tage geplant

- Das THW stellt Kräfte und Material für die Aufräumarbeiten zusammen

- Die Warnmeldungen sind aufgehoben

-Aufgrund der Aufräumarbeiten der Wasserförderzüge bleiben die Ortszufahrten nach Helminghausen aus Richtung Messinghausen, Bontkirchen, Sperrmauer und Padberg nochmal für ca. 2 Stunden gesperrt.
Umfahrt den Bereich weitläufig.

Vielen Dank für eure Unterstützung!💪🏼🚒
15/08/2026

Vielen Dank für eure Unterstützung!💪🏼🚒

Beim Waldbrand in Marsberg-Helminghausen entspannt sich die Lage weiter. Um 14.00 werden drei Löschzüge aus Hessen in de...
15/08/2026

Beim Waldbrand in Marsberg-Helminghausen entspannt sich die Lage weiter.
Um 14.00 werden drei Löschzüge aus Hessen in den Einsatz gebracht.
Diese sollen die Brandstellen weiter beobachten, kontrollieren und gegebenenfalls weitere Glutnester ablöschen; weitere aktive Löschmaßnahmen sind derzeit nicht mehr erforderlich.
Eine Drohne ist ebenfalls im Einsatz.
Für den morgigen Sonntag wird eine neue Lagebeurteilung geplant mit dem Ziel, die Maßnahmen abzuschließen.

‼️⚠️Wichtige Information⚠️‼️Die Landstraße zwischen Padberg und Helminghausen wird in Kürze ab der Schützenhalle Padberg...
15/08/2026

‼️⚠️Wichtige Information⚠️‼️

Die Landstraße zwischen Padberg und Helminghausen wird in Kürze ab der Schützenhalle Padberg gesperrt. ⭕️🚧

Ebenso die Ortszufahrt Helminghausen aus Richtung Messinghausen.

‼️Umfahrt den Bereich weiterhin weitläufig‼️

Herzlichen Dank für diese starken Worte. Wir freuen uns über diesen lieben Gruß 👍🏻🚒
15/08/2026

Herzlichen Dank für diese starken Worte.

Wir freuen uns über diesen lieben Gruß 👍🏻🚒

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In Der Masch 46
Marsberg
34431

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