Kurdistan Soli Marburg

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19/06/2026

Eva Maria Michelmann ist frei und zurück in Deutschland!

Mitte Januar war die Journalistin und deutsche Staatsbürgerin in Syrien von Anhängern der sogenannten syrischen Übergangsregierung verschleppt und inhaftiert worden.

Lange Zeit herrschte Unsicherheit über ihren Zustand. Bekannt wurde der Fall erst, nachdem Journalist:innen, Bekannte und Familienangehörige mit rechtlicher Unterstützung sowie Hilfe von Kontakten in Nord- und Ostsyrien/Rojava das Verschwinden der beiden am 18. Januar bekannt machten, öffentlich Druck ausübten und es ihnen schlussendlich gelang, Eva Maria in Syrien ausfindig zu machen.

Wir begrüßen es, dass sie endlich freigekommen ist und sind weiterhin besorgt über Ahmed Polad, über den keine gesicherten Kenntnisse vorliegen.

19/06/2026

As part of the global “We Are All YPJ” campaign, a message of solidarity was received from Ukraine. Participants expressed their support for the Women’s Protection Units (YPJ) and for the struggle of free women.

„Unter Hinweis darauf, dass die Umsetzung des ‚Rechts auf Hoffnung‘ eine rechtliche Verpflichtung darstellt, forderte di...
19/06/2026

„Unter Hinweis darauf, dass die Umsetzung des ‚Rechts auf Hoffnung‘ eine rechtliche Verpflichtung darstellt, forderte die kurdische Politikerin Feleknas Uca die EU-Staaten und Institutionen auf, endlich Verantwortung zu übernehmen.“

Zusammenfassung des Themas „Recht auf Hoffnung“ und der Aussagen von Feleknas Uca

Das „Recht auf Hoffnung“ („Right to Hope“) bezieht sich im europäischen Menschenrechtssystem vor allem auf die Rechtsprechung des Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) zu lebenslangen Freiheitsstrafen. Der Begriff geht insbesondere auf Urteile zurück, nach denen auch zu lebenslanger Haft verurteilte Menschen eine reale Möglichkeit auf Überprüfung ihrer Strafe und gegebenenfalls Entlassung haben müssen. Eine Strafe ohne jede Aussicht auf Veränderung kann nach Artikel 3 der Europäische Menschenrechtskonvention als unmenschliche oder erniedrigende Behandlung bewertet werden.

Im kurdischen politischen Kontext wird das „Recht auf Hoffnung“ vor allem mit dem Fall von Abdullah Öcalan verbunden. Kritiker der türkischen Gefängnispolitik argumentieren, dass die langjährige Isolation Öcalans und die fehlende Aussicht auf eine rechtliche Überprüfung seiner Situation gegen die Grundsätze des EGMR zum „Recht auf Hoffnung“ verstoßen. Kurdische Menschenrechtsorganisationen und politische Akteure fordern deshalb vom Europarat und seinen Mitgliedsstaaten, auf die Umsetzung der entsprechenden menschenrechtlichen Standards zu drängen.

Feleknas Uca, eine deutsch-kurdische Politikerin und ehemalige Abgeordnete des Europäisches Parlament sowie ehemalige Abgeordnete im türkischen Parlament, argumentiert in diesem Zusammenhang, dass die Angelegenheit nicht nur eine politische Forderung, sondern eine juristische Verpflichtung sei. Sie kritisiert insbesondere die europäischen Staaten und Institutionen dafür, dass sie aus ihrer Sicht ihre Verantwortung bei der Durchsetzung von Menschenrechtsurteilen nicht ausreichend wahrnehmen.

Die zentralen Forderungen in diesem Zusammenhang sind:

* Umsetzung der EGMR-Rechtsprechung: Europäische Institutionen sollen darauf hinwirken, dass Urteile und menschenrechtliche Standards tatsächlich umgesetzt werden.
* Überprüfung von lebenslangen Haftbedingungen: Das „Recht auf Hoffnung“ bedeutet, dass Gefangene nicht vollständig jeder Aussicht auf rechtliche Neubewertung oder gesellschaftliche Wiedereingliederung beraubt werden dürfen.
* Verantwortung der EU und europäischer Staaten: Uca und andere kurdische Vertreter sehen die europäischen Staaten in der Pflicht, Menschenrechte nicht nur zu formulieren, sondern deren Einhaltung politisch einzufordern.
* Bezug zum Friedensprozess: Kurdische Organisationen verbinden die Diskussion häufig mit Forderungen nach einer politischen Lösung der Kurdenfrage in der Türkei und sehen die Behandlung Öcalans als ein zentrales Element möglicher Friedensprozesse.

Rechtlich basiert das „Recht auf Hoffnung“ nicht auf einem einzelnen Artikel mit dieser Bezeichnung, sondern wurde durch die Auslegung der Menschenrechtsgarantien des EGMR entwickelt. In der wissenschaftlichen Diskussion wird es als Verbindung von Menschenwürde, Anerkennung und der Möglichkeit eines zukünftigen Wandels verstanden.

Emphasizing that the implementation of the “Right to Hope” is a legal obligation, Kurdish politician Feleknas Uca called for the EU countries and institutions to finally take responsibility.

17/06/2026

Most members of the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF) have been integrated into state-affiliated structures, with only 8,000 fighters yet to be accommodated, a senior SDF official said on Tuesday.

Read more: Rudaw.net/english/categories/syria/1077964

Mütterkarawane für Frieden und Menschlichkeit – aktueller Stand (Juni 2026)Die erstmals organisierte Mütterkarawane ist ...
15/06/2026

Mütterkarawane für Frieden und Menschlichkeit – aktueller Stand (Juni 2026)

Die erstmals organisierte Mütterkarawane ist am 13. Juni 2026 zeitgleich in Hamburg und Heilbronn gestartet und führt über mehrere Stationen nach Berlin. Ziel der Aktion ist eine öffentliche Kundgebung am 20. Juni 2026 in Berlin, bei der die Teilnehmerinnen ihre Forderungen nach Frieden, Frauenrechten, gesellschaftlicher Solidarität und Völkerfreundschaft vorstellen wollen.

Die Initiative wurde vom Verein „Familien für den Frieden“ organisiert. Die Route aus Heilbronn führt unter anderem über Mannheim, Darmstadt, Kassel, Jena, Leipzig und Neuruppin; weitere Veranstaltungen und Begegnungen mit Friedensgruppen, Fraueninitiativen und zivilgesellschaftlichen Organisationen sind geplant.

Ein Schwerpunkt der Aktion ist die Solidarität mit Frauen in Rojava (Nord- und Ostsyrien) sowie mit Frauenbewegungen wie den YPJ. Nach Berichten kurdischer Medien wie ANF News beteiligen sich auch kurdische Frauenorganisationen an einzelnen Stationen, darunter der Frauenrat Rojbîn in Hamburg.

Die Abschlussveranstaltung in Berlin am 20. Juni soll die Anliegen der Teilnehmerinnen bündeln: Einsatz für Frieden, Schutz von Frauenrechten, internationale Zusammenarbeit und Solidarität zwischen verschiedenen Kulturen und Völkern.

The Mothers’ Caravan, which set out from Hamburg and Heilbronn with demands for peace, women’s freedom, and the brotherhood of peoples, is continuing its journey toward Berlin. The mothers will gather in the capital on June 20 and raise their demands.

10/06/2026

Brazilian politician Mariana Conti sees the Kurdish women’s movement as an international reference for the struggle for equality and self-determination. She says that the experiences of Rojava have gained global significance.

10/06/2026
10/06/2026

The imprisoned leader of the Kurdistan Workers’ Party (PKK), Abdullah Ocalan, has said the Kurdish people are now “the most important social dynamic of the Middle East,” warning that it is no longer possible to discuss a Middle East equation “without accounting for the Kurds” or treating their will “as non-existent.”

Read more: Rudaw.net/english/categories/turkey/1077831

Kongressmitglieder: Wir unterstützen eine Begrenzung von Trumps BefugnissenMehrere Mitglieder des US-Kongresses haben si...
04/06/2026

Kongressmitglieder: Wir unterstützen eine Begrenzung von Trumps Befugnissen

Mehrere Mitglieder des US-Kongresses haben sich dafür ausgesprochen, die Entscheidungsbefugnisse von US-Präsident Donald Trump in bestimmten außen- und sicherheitspolitischen Fragen stärker durch den Kongress kontrollieren zu lassen. Hintergrund sind anhaltende Debatten über die verfassungsmäßige Gewaltenteilung zwischen Präsident und Kongress sowie die Frage, in welchem Umfang ein Präsident eigenständig militärische oder außenpolitische Entscheidungen treffen darf. Berichte aus den USA zeigen, dass sowohl demokratische als auch einzelne republikanische Abgeordnete wiederholt mehr Mitsprache des Kongresses bei wichtigen sicherheits- und verteidigungspolitischen Entscheidungen fordern.

In den vergangenen Jahren gab es mehrfach parteiübergreifende Initiativen, die darauf abzielten, die Rolle des Kongresses bei militärischen Einsätzen, Truppenverlegungen und internationalen Krisenentscheidungen zu stärken. Befürworter argumentieren, dass die US-Verfassung dem Kongress eine zentrale Kontrollfunktion gegenüber der Exekutive zuweist und weitreichende Entscheidungen nicht allein vom Präsidenten getroffen werden sollten.

Die Diskussion über die Begrenzung präsidialer Befugnisse ist kein neues Phänomen. Bereits während früherer Trump-Amtszeiten gab es wiederholt Auseinandersetzungen zwischen Weißem Haus und Kongress über militärische Operationen, den Einsatz von Streitkräften im Ausland sowie die Auslegung der präsidentiellen Vollmachten. Auch sicherheitspolitische Entscheidungen hinsichtlich NATO-Partnern und der US-Militärpräsenz in Europa führten zu Forderungen nach einer stärkeren Einbindung des Kongresses.

Kongressmitglieder betonen, dass eine engere Abstimmung zwischen Regierung, Parlament und Verbündeten notwendig sei, um die demokratische Kontrolle sicherzustellen und weitreichende außenpolitische Entscheidungen auf eine breitere politische Grundlage zu stellen. Nach ihrer Auffassung sollte der Kongress frühzeitig in strategische Entscheidungen eingebunden werden, insbesondere wenn diese Auswirkungen auf die nationale Sicherheit, internationale Bündnisse oder mögliche militärische Einsätze haben.

Die Debatte wird in Washington als Teil der grundsätzlichen Auseinandersetzung über die Balance zwischen Exekutive und Legislative betrachtet. Während Unterstützer einer Begrenzung der Präsidentenbefugnisse auf die verfassungsrechtliche Kontrollfunktion des Kongresses verweisen, argumentieren Gegner, dass der Präsident in Krisensituationen handlungsfähig bleiben müsse und über ausreichende Befugnisse verfügen sollte, um schnell auf internationale Entwicklungen reagieren zu können.

Kongre üyeleri: Trump'ın yetkisinin sınırlandırılmasını destekliyoruz

Detaylar linkte ⬇️
https://www.kurdistan24.net/tr/story/918032

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